Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ein Ayurveda-Massageöl ist ein pflanzliches Basisöl (auch Trägeröl genannt), das in der ayurvedischen Tradition oft mit Kräutern angereichert und gezielt für die Ölmassage – die Abhyanga – verwendet wird. Klassischerweise kommt warmes Sesamöl zum Einsatz, daneben aber auch Kokos-, Mandel- oder andere Pflanzenöle [1]. Im traditionellen ayurvedischen Modell wird das Öl je nach individueller Konstitution (den drei Doshas Vata, Pitta und Kapha) ausgewählt – diese Zuordnung gehört zur Lehrtradition und ist nicht im Sinne der modernen Medizin überprüfbar, kann dir bei der Auswahl aber als Orientierung dienen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem fetten Basisöl, mit dem grossflächig massiert wird, und stark konzentrierten ätherischen Ölen, die nur in winziger Menge und gut verdünnt als Duftzusatz hinzukommen.
Welches Öl sich eignet, hängt vor allem von deinem Hauttyp und deinen Vorlieben ab. Zur Orientierung haben sich vor allem diese Basisöle bewährt:
Manche Pflanzenöle können die Hautbarriere unterstützen und wirken pflegend; die Datenlage stammt allerdings überwiegend aus Labor- und kleineren Untersuchungen, weshalb du die Effekte nicht überbewerten solltest [2]. Für die meisten Menschen gilt: Das Öl, das sich auf deiner Haut gut anfühlt und keine Reaktion auslöst, ist das richtige.
Der wichtigste Trick ist simpel: Wärme das Öl vor der Anwendung leicht an. Warmes Öl fühlt sich angenehmer an, lässt sich besser verteilen und entspannt zusätzlich. So gehst du Schritt für Schritt vor:
Für eine Selbstmassage (in der Tradition Teil der täglichen Routine) eignet sich diese Abfolge ebenso gut wie für eine Massage zu zweit. Eine kleine Gesichtsmassage gelingt mit wenigen Tropfen eines milden Öls und sehr sanftem Druck entlang von Stirn, Wangen und Kiefer.
Extratipp Lege dir ein altes Handtuch unter und sei im Bad vorsichtig: Öl macht Böden und Wannen rutschig. Reinige die Dusche nach der Anwendung gründlich.
Ja, ein einfaches Massageöl lässt sich gut selbst mischen – die Basis ist ein hochwertiges Pflanzenöl wie Sesam-, Mandel- oder Jojobaöl. Wer mag, gibt einige getrocknete Kräuter hinzu oder beduftet das Öl mit sehr wenig ätherischem Öl. Hier ist Zurückhaltung entscheidend: Ätherische Öle sind hochkonzentriert und gehören nur stark verdünnt ins Basisöl – üblich sind etwa ein bis drei Tropfen pro Esslöffel Trägeröl [3].
Ein paar Hinweise, damit das Ergebnis gut verträglich bleibt:
Bei normaler, gesunder Haut ist eine Ölmassage in der Regel unkompliziert – ein paar Punkte solltest du trotzdem im Blick haben:
So angewendet bleibt das Ayurveda-Massageöl das, was es sein soll: eine einfache, sinnliche Pflege für zwischendurch.
Wenn du die klassische Ölmassage einmal in ihrer ganzen Ruhe erleben oder die richtigen Griffe lernen möchtest, lohnt sich eine fachkundige Begleitung. Auf truVuna findest du Anbieter:innen für Massage in deiner Nähe – vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen und nimm einfach Kontakt auf.
Muss man Ayurveda-Massageöl erwärmen?
Nötig ist es nicht, aber sehr empfehlenswert: Handwarmes Öl fühlt sich angenehmer an, verteilt sich besser und wirkt entspannender. Stelle das Fläschchen einfach in ein warmes Wasserbad und prüfe die Temperatur auf dem Handrücken, damit es nicht zu heiss wird.
Welches Öl eignet sich für eine Ayurveda-Gesichtsmassage?
Für das empfindliche Gesicht eignen sich milde, leichte Öle wie Jojoba- oder Mandelöl. Nimm nur wenige Tropfen und arbeite mit sehr sanftem Druck. Mach vorab einen Hauttest und meide die direkte Augenpartie. Bei unreiner oder empfindlicher Haut beobachtest du die Reaktion über ein paar Tage.
Kann ich mich mit Ayurveda-Öl selbst massieren?
Ja. Die Selbst-Ölmassage ist in der ayurvedischen Tradition fest verankert. Wärme das Öl an, massiere lange Partien mit langen Strichen und Gelenke kreisend, lass es kurz einwirken und dusche es danach warm ab. Sei dabei im Bad vorsichtig, weil Öl die Oberflächen rutschig macht.
Wie lange ist selbst gemachtes Massageöl haltbar?
Selbst gemischte Öle ohne Konservierungsstoffe sind nur begrenzt haltbar – je nach Basisöl einige Wochen bis wenige Monate. Bewahre sie kühl, dunkel und gut verschlossen auf und verwirf das Öl, wenn es ranzig riecht oder sich verändert.
[1] National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH), Ayurvedic Medicine: In Depth, https://www.nccih.nih.gov/health/ayurvedic-medicine-in-depth.
[2] Lin T.-K., Zhong L., Santiago J. L. (2018), Anti-Inflammatory and Skin Barrier Repair Effects of Topical Application of Some Plant Oils, International Journal of Molecular Sciences, PMC5796020, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5796020/.
[3] National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH), Aromatherapy, https://www.nccih.nih.gov/health/aromatherapy.
[4] Tox Info Suisse (Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum), Informationen zu Vergiftungen durch ätherische Öle, Notfallnummer 145, https://www.toxinfo.ch.
Wer Anti-Aging-Cremes sucht, findet ein unüberschaubares Angebot – von günstigen Drogerie-Produkten bis zu hochpreisigen Luxusmarken. Dabei stehen hinter vielen Versprechen erstaunlich wenige solide Belege. Dieser Ratgeber erklärt, welche Wirkstoffe in Anti-Aging-Cremes tatsächlich wissenschaftlich untersucht sind, was sie realistischerweise leisten können und worauf beim Kauf geachtet werden sollte.
Nagelveränderungen haben unterschiedliche Ursachen. Eine der verbreitetsten Krankheiten ist der Nagelpilz. Beinahe gleich häufig, jedoch weit weniger bekannt, ist die Nagelpsoriasis. Diese besondere Art der Schuppenflechte ähnelt in ihrem Erscheinungsbild dem Nagelpilz, bedarf jedoch einer anderen Behandlung. Im Zusammenhang mit der Erkrankung treten bei Betroffenen immer wieder auch psychische Beschwerden auf, die sich mit der Zeit verstärken. Soziale Isolation und eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität sind die Folge. Doch was ist Nagelpsoriasis, wie erfolgt die Diagnose, wie lange dauert eine Behandlung und welche Tipps und Tricks helfen wirklich gegen die belastende Krankheit?
Du kennst das bestimmt: Du nimmst dir Zeit für die Nägel, malst konzentriert Strich für Strich – und kaum ist der letzte Nagel fertig, verwischt der erste schon wieder. Dazu die ewige Trocknungszeit, in der man nichts richtig anfassen darf. Genau hier setzt die Nagelfolie an. Sie ist eine unkomplizierte Alternative zum Nagellack, lässt sich in wenigen Minuten aufbringen und braucht keine Wartezeit zum Trocknen. In diesem Ratgeber erfährst du, was Nagelfolien sind, welche Arten es gibt, wie du Nagelfolien selbst aufklebst und gestaltest – und worauf du bei sogenannten UV-Nagelfolien achten solltest, damit deine Nägel langfristig gesund bleiben.
Weisse Flecken oder Verfärbungen haben viele schon einmal an ihren Nägeln bemerkt. Häufig gelten Nagelveränderungen als mögliche Symptome und Anzeichen verschiedener Krankheiten. Daher können weisse Fingernägel für Verunsicherungen bei den Betroffenen sorgen. Was die tatsächlichen Ursachen dieser Veränderungen sind, wann Grund zur Sorge besteht, die besten Tipps für gesunde Nägel und viele weitere Informationen haben wir dir in dem folgenden Beitrag zusammengestellt.
Du hast stundenlange Computerarbeit erledigt oder nach langem wieder ein Gartengerät bedient – und schon macht sich eine schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung bemerkbar? Das ist keine Seltenheit. Eine dauerhafte oder immer wiederkehrende Fehlbelastung unserer Gelenke führt häufig dazu, dass sich der Körper auf unangenehme Weise meldet. Davon betroffen sind vor allem Bereiche, die wir häufig nutzen und brauchen: Handgelenke, Knie oder Sprunggelenke. Kurzfristige Soforthilfe bietet sich jetzt vor allem in Form von Hausmitteln an. Welche das sind, liest du hier nach. Auch dabei: Tipps, um eine Sehnenscheidenentzündung rechtzeitig vorzubeugen.
«Chakren öffnen» – ein Begriff, der in vielen Yoga-, Meditations- und Wellness-Kontexten auftaucht. Er klingt nach einer einfachen Handlung, hinter der jedoch ein komplexes traditionelles Konzept steht: Die Vorstellung, dass im Menschen sieben feinstoffliche Energiezentren existieren, die durch Praxis aktiviert oder «geöffnet» werden können. In diesem Ratgeber findest du eine klare Einführung: Was «Chakren öffnen» in der Tradition bedeutet, welche Übungen klassisch zugeordnet werden, was die Wissenschaft dazu sagt und worauf du achten solltest, wenn du dich mit Chakren-Arbeit beschäftigen möchtest – ehrlich eingeordnet zwischen klassischer Lehre, moderner Synthese und persönlicher Praxis.