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Glutaminsäure ist eine natürlich vorkommende, nicht-essenzielle Aminosäure. Sie gilt als nicht essenziell, weil der Körper in der Lage ist, sie selbst zu bilden. Glutaminsäure ist ein wichtiger Baustein von Proteinen (Eiweissen) und in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden. Die Glutaminsäure entsteht durch Hydrolyse von Proteinen. Das heisst, sie wird durch Wasser gespalten. Umgewand wird Glutaminsäure in Glutamin. Dieses ist für Regulation, Abbau und Ausscheidung von Ammoniak wichtig.
Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweisse (Proteine), die dem Körper Struktur geben. Einige davon kann der Körper selbst herstellen, andere nicht. Letztere gelten als essenziell. Andere nicht-essenzielle Aminosäuren nehmen wir auch über die Nahrung auf. Von den etwa zwanzig bekannten Aminosäuren ist die Hälfte essenziell, die andere Hälfte können wir selbst herstellen.
Glutamat ist mittlerweile für viele Menschen, die auf gesunde Ernährung achten, ein Reizwort. Glutamat ist die ionisierte Form der Glutaminsäure, also ein Salz der Glutaminsäure. Daher werden beide Namen oft synonym benutzt. Sie sind jedoch nicht vollkommen gleichzusetzen: Glutaminsäure kommt in vielen Lebensmittel natürlich vor, genau wie Vitamine, Mineralstoffe oder Eisen, und kann in geringen Mengen vom Körper selbst produziert werden. Das isolierte Salz der Glutaminsäure (Natriumglutamat) wird dagegen vielen Fertiggerichten und Convenience-Produkten künstlich als Geschmacksverstärker hinzugesetzt. In vielen chinesischen Restaurants wird Glutamat als weisses Pulver, das eine hohe Löslichkeit besitzt, zum Würzen bereitgestellt. Das Essen schmeckt sowohl durch natürlich vorkommendes Glutamat als auch durch Natriumglutamat „umami“.
Grundsätzlich gilt nach neuestem Wissensstand auch Natriumglutamat im Essen als nicht schädlich. Bei einigen Menschen löst es, in grossen Mengen aufgenommen, das sogenannte „China-Restaurant-Syndrom“ aus. Betroffene berichten von Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, geröteter Haut und sogar Herzrasen und Brustenge. Warum das so ist – und ob dafür auch andere Gründe infrage kommen –, ist noch nicht vollständig erforscht. Die Symptome gehen vermutlich auf eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Stoff zurück, unter der Asiaten weniger leiden. Letztere nehmen traditionell oft grosse Mengen mit dem Essen zu sich, ohne die beschriebenen Beschwerden zu bekommen.
Im Körper hat Glutaminsäure wichtige Funktionen. Sie wird für zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt. Insbesondere wirkt Glutaminsäure als wichtiger Neurotransmitter im Zentralnervensystem. Das bedeutet, dass Glutaminsäure hilft, wichtige Informationen von einer Zelle zu Zelle weiterzugeben. Die im Kreislauf zirkulierende Glutaminsäure kann die Blut-Hirn-Schranke bei gesunden Menschen nicht passieren. Die Aminosäure spielt eine wichtige Rolle:
Glutaminsäure entgiftet, indem sie das durch normale Stoffwechselvorgänge im Gehirn ständig anfallende, schädliche Ammoniak bindet und durch Bildung von Glutamin entsorgt. Mithilfe ihres Salzes Glutamat sorgt Glutaminsäure dafür, dass die Nervensignale von einer Gehirnzelle zur anderen weitergeleitet werden. Dadurch kommt dieser Aminosäure bei Lernvorgängen und beim Denken allgemein eine grosse Bedeutung zu. Auch das Durchhaltevermögen und die allgemeine Belastbarkeit werden von Glutaminsäure positiv beeinflusst. Ein ausreichend gedeckter Bedarf trägt bei älteren Menschen dazu bei, die geistige Fitness zu behalten. Junge Menschen – Schüler und Studierende – können mithilfe von genügend Glutaminsäure konzentriert arbeiten und sich auf Prüfungen vorbereiten. Auch bei Stress und starker geistiger Beanspruchung im Beruf verhilft Glutaminsäure dazu, dass wir leistungsfähig bleiben.
Viele eiweissreiche Lebensmittel enthalten sehr viel Glutaminsäure. Das sind beispielsweise Hülsenfrüchte, Nüsse, Käse, Backwaren und Fleisch. Auch Obst und Gemüse enthalten Glutaminsäure in geringer Menge. Je 100 Gramm von diesen Lebensmitteln enthalten Glutaminsäure ungefähr in folgender Menge:
Die genaue benötigte Menge lässt sich nicht genau bestimmen und ist von Fall zu Fall verschieden. Da Glutaminsäure jedoch wie Fett in vielen Lebensmitteln vorkommt, wird sie zumeist in ausreichendem Mass durch die normale Ernährung aufgenommen. In einigen Situationen kann der Bedarf jedoch stark erhöht sein. Das ist der Fall bei:
Bei einem erhöhten Bedarf kann eine gezielte Nahrungsergänzung durch Glutaminsäure fast wie Medizin wirken. Über die genaue Dosierung, die nicht zu hoch sein sollte, entscheidet am besten ein erfahrener Therapeut.
Der Brechungsindex ist eine optische Messgrösse, die vor allem bei Brillen und anderen Sehhilfen eine grosse Rolle spielt. Der Brechungsindex spiegelt das Verhältnis zwischen der Wellenlänge des Lichts und einem bestimmten Material wider. Diese Messgrösse wenden Physiker, Chemiker, Kriminaltechniker und vor allem Optiker an. Je höher die Dioptrienzahl bei Brillengläsern ist, desto dicker sind diese. Wenn der Optiker den genauen Brechungsindex des Glases kennt, kann er dieses auch bei hoher Dioptrienzahl dementsprechend dünn schleifen. Das ist wichtig, wenn die Brille nicht nur als Lesehilfe dienen soll, sondern auch modischen Zwecken.
Wer an Yoga denkt, der verbindet damit vor allem Meditation und Yogastellungen. Dabei gehört viel mehr zu der indischen Praxis. Eine der Disziplinen, die ein unverdientes Schattendasein führt, ist Pranayama – die Kontrolle der Atmung. Wie Pranayama funktioniert, welche Wirkung es auf dich und deinen Körper hat und warum sich manche Yogis dabei das Nasenloch zuhalten, erfährst du in diesem Artikel.
Eine Pilzinfektion der Haut kann unangenehm sein und Juckreiz verursachen. Auch Anhangsgebiete der Haut, wie Hautfalten, Nägel und Haare, können betroffen sein. Die genauen Symptome hängen vom jeweiligen Pilzerreger ab. Die Krankheit kann mit Antimykotika, also Antipilzmitteln, behandelt werden. Es gibt aber auch viele Hausmittel, die gegen Fusspilz, Leistenpilz und andere Dermatophyten helfen. Dazu gehören beispielsweise ätherische Öle und Essig. Im Folgenden erfährst du mehr über wirksame Hausmittel gegen Pilzinfektionen und wie du sie zur Bekämpfung oder zur Prävention einsetzt. Zudem erhältst du einige Tipps, woran du Hautpilz zuverlässig erkennst.
Das sogenannte Makulaödem schränkt das Sehvermögen oft erheblich ein und bereitet den Betroffenen häufig grosse Sorgen. Manchmal ist es ein schleichender Prozess, mit dem viele Menschen nicht rechnen. Umso grösser ist die Überraschung, wenn es sie trifft. Die gute Nachricht: Eine rechtzeitige Diagnose verhindert Schlimmeres und trägt dazu bei, dass du dich zeitnah in eine passende Therapie begeben kannst. Im Ratgeber erfährst du, was ein Makulaödem ist, ob Heilungschancen bestehen und welche Krankheiten das Ödem der Netzhaut begünstigen.
Der Fussnagelpilz zählt zu den Infektionskrankheiten. Hast du den Verdacht, dass du an ihm leidest, suche am besten so schnell wie möglich einen Hautarzt auf. Je eher die Krankheit behandelt wird, desto günstiger ist der Heilungsverlauf. Nagelpilz ist vor allem ein kosmetisches Problem, kann aber auch Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit des Fusses deutlich einschränken. Nagelpilz an den Fussnägeln tritt sehr viel häufiger als an den Fingernägeln auf und verursacht meist recht eindeutige Symptome. Mit unseren Tipps kannst du der Krankheit vorbeugen.
Makellose Haut gilt seit jeher als Schönheitsideal. Deshalb leiden viele Frauen leiden unter den hellen Streifen, die sich beispielsweise nach einer Gewichtszunahme oder einer Schwangerschaft bemerkbar machen: Dehnungsstreifen. Um die Streifen wieder loszuwerden, bieten sich heute unterschiedliche Methoden an, zu denen auch die Laserbehandlung zählt. Es handelt sich um eine vergleichsweise effektive Methode, um Schwangerschaftsstreifen zu bekämpfen. Dennoch gilt: Dehnungsstreifen gelten als besonders hartnäckig, wenn sie einmal da sind. Tipps zum Vorbeugen und was du beim Dehnungsstreifen Lasern beachten solltest – erfahre alles Wichtige hier.