Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Korrigierte Schutzbrillen gehören an jedem Arbeitsplatz zur Schutzausrüstung, an dem die Augen irgendwie gefährdet werden können. Darunter fallen vor allem Arbeitsplätze
Wenn du an einem solchen Arbeitsplatz tätig bist oder privat beim Heimwerken arbeitest, ist es ratsam, deine Augen vor dem Eindringen von Fremdkörpern und damit vor Verletzungen zu schützen.
Bist du als Arbeitnehmer an einem Arbeitsplatz eingeteilt, an dem deine Augen gefährdet werden können, ist dein Arbeitgeber verpflichtet, einen Arbeitsschutz zu deiner Sicherheit bereitzustellen. Häufig bietet er eine einfache Bügelbrille an, die mit einem Band ergänzt wird, sodass du sie um den Hals tragen kannst. Du hast deine Schutzbrille dann immer bei dir, wenn du an deinem Arbeitsplatz tätig bist. In der Regel musst du dir eine solche Schutzbrille nicht selbst besorgen, denn der Arbeitgeber hat juristisch gesehen die Pflicht, die nötige Ausstattung für deinen Arbeitsplatz bereitzustellen. Diese juristische Verpflichtung gibt es übrigens aus einem ganz einfachen Grund: Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht seinem Mitarbeiter gegenüber und muss an gefährlichen Arbeitsplätzen die nötigen Schutzvorkehrungen treffen.
Sofern du Arbeitsschutzbrillen trägst und deine Sehstärke nicht optimal ist, benötigst du zusätzlich zur Schutzbrille noch einen Sehhilfe. Die normale Bügelbrille, die du im Alltag trägst, reicht allerdings nicht aus. Eine Schutzbrille besteht aus einem bruch- und temperaturresistenten Material, das sehr robust ist und Stösse sowie hohe Temperatur aushält. Sollte beim Arbeiten einmal ein Stein, ein Funke oder ähnliche Fremdkörper dagegen prallen, schadet das dem Glas wenig. Eine herkömmliche Bügelbrille mit Glas- oder Kunststoffgläsern ist hingegen schnell beschädigt. Sie muss repariert oder sogar ganz ersetzt werden. Deshalb ist eine herkömmliche Brille kein passender Ersatz für eine Schutzbrille. Eine gute Alternative sind hingegen korrigierte Schutzbrillen.
An vielen Arbeitsplätzen sind neben den üblichen Augenschutzbrillen zusätzliche Schutzmassnahmen erforderlich. Als besonders gefährdet gilt häufig der Kopf, denn er ist nicht durch Kleidung bedeckt. Je nach Tätigkeitsfeld bist du also verpflichtet, neben deiner Schutzbrille einen Gehörschutz für die Ohren oder einen Schutzhelm für deinen Kopf zu tragen. Wenn das der Fall ist, sollte die gesamte Schutzausstattung aufeinander abgestimmt sein, sodass sich die einzelnen Produkte nicht gegenseitig stören. Ausserdem sollte die Ausrüstung so gefertigt sein, dass du sie bequem über einen längeren Zeitraum tragen kannst, ohne dass Druckstellen oder Hautreizungen entstehen.
Korrigierte Arbeitsschutzbrillen sind eine Sonderanfertigung. Sie dienen dazu, deine Fehlsichtigkeit zu korrigieren, sodass du eine normale Sehstärke erlangst. Meist werden solche Brillen bei einem Optiker gefertigt: Korrigierte Arbeitsschutzbrillen werden an deine Fehlsichtigkeit angepasst. Deshalb muss zuerst der Grad deiner Kurz- oder Weitsichtigkeit festgestellt werden.
Wenn du entschieden hast, dass eine Korrektionsschutzbrille für dich ideal ist, weil du keine Kontaktlinsen in Verbindung mit einer normalen Schutzbrille tragen willst und weil eine klassische Schutzbrille bei deiner Sehkraft nicht ausreicht, wendest du dich an einen Augenarzt. Er führt einen Sehtest durch und stellt den Grad deiner Fehlsichtigkeit fest. Er misst, wie hoch die Anzahl der Dioptrien ist, die deine korrigierte Schutzbrille zum Ausgleich haben muss. Mit seiner Empfehlung gehst du in ein Fachgeschäft für Brillen und fragst dort nach, ob dort auch korrigierte Schutzbrillen herstellt werden oder ob man dir einen Experten nennen kann, der entsprechende Produkte für den Arbeitsschutz herstellt.
Korrigierte Schutzbrillen werden speziell für deine Augen angefertigt. Sie sollen deinen Sehfehler ausgleichen, damit du am Arbeitsplatz optimal siehst. Deshalb ist es nicht ratsam, wenn du dir einen solchen Schutz mit einem anderen Mitarbeiter teilst. Mit korrigierten Gläsern kann er nichts sehen, weil seine Sehfähigkeit nicht mit deiner Sehkraft identisch ist. Ob du eine klassische Schutzbrille oder einen Gehörschutz gemeinsam mit anderen Kollegen tragen kannst, wird dein Arbeitgeber festlegen. Denke aber daran, dass die Schutzausrüstung zu dir und deinen Körpermassen passen muss.
Unscharfes oder verschwommenes Sehen ist ein häufiges Symptom mit vielen möglichen Ursachen – von einer einfachen Fehlsichtigkeit über trockene Augen bis hin zu Erkrankungen, die rasch abgeklärt werden müssen. Entscheidend für die Einordnung ist, ob die Unschärfe allmählich oder plötzlich auftritt, ob ein oder beide Augen betroffen sind und ob weitere Beschwerden hinzukommen. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Ursachen und zeigt, wann eine zügige augenärztliche Abklärung wichtig ist.
Ob eine Bindehautentzündung ansteckend ist, hängt von ihrer Ursache ab: Infektiöse Formen durch Viren oder Bakterien sind übertragbar, allergische und reizbedingte dagegen nicht. Gerade weil sich infektiöse Bindehautentzündungen leicht über die Hände und gemeinsam genutzte Gegenstände verbreiten, lässt sich mit den richtigen Massnahmen viel zum Schutz anderer beitragen. Dieser Ratgeber erklärt dir, welche Formen ansteckend sind, wie lange das Ansteckungsrisiko besteht und wie du die Übertragung wirksam minimierst.
Entzündungshemmende Nahrungsmittel rücken immer dann in den Fokus, wenn es um chronische Beschwerden wie Rheuma, Gelenkschmerzen oder Stoffwechselprobleme geht. Die Idee dahinter: Über die tägliche Ernährung lässt sich beeinflussen, ob entzündliche Prozesse im Körper eher befeuert oder gedämpft werden. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Lebensmittel als entzündungshemmend gelten, was die Forschung dazu sagt und wo die Grenzen einer solchen Ernährung liegen.
Ein Ausschlag am Po ist unangenehm und oft mit Scham verbunden – dabei ist er weit verbreitet und in den meisten Fällen gut behandelbar. Hinter geröteter, juckender oder nässender Haut an Gesäss, Pofalte und After stecken bei Erwachsenen meist harmlose Ursachen wie Reibung, Feuchtigkeit oder Reizungen durch Pflegeprodukte. Manchmal steckt aber auch eine Pilzinfektion oder eine behandlungsbedürftige Hauterkrankung dahinter. In diesem Ratgeber erfährst du, woran du einen Ausschlag am Po erkennst, welche Ursachen typisch sind, was die Haut beruhigt, welche Mittel du besser meidest und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Beim Paukenerguss handelt es sich um eine Ohrenerkrankung, unter der besonders Kinder leiden, die aber auch bei Erwachsenen auftreten kann. Eine Hörverminderung in Kombination mit einem unangenehmen Druckgefühl im Ohr ist typisch für die Erkrankung. Mit welchen Symptomen ein Paukenerguss zusätzlich einhergehen kann, wie der Arzt die Diagnose stellt und wo die Unterschiede zur Mittelohrentzündung liegen, kannst du hier nachlesen.
«Kapalabhati» – allein der Name klingt schon nach Energie. Übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet das Wort etwa «leuchtender Schädel» oder «scheinender Kopf». Gemeint ist eine yogische Atemtechnik, die mit kraftvoll gestossenen Ausatmungen den Körper aktivieren und den Geist klären soll. Wer Kapalabhati zum ersten Mal übt, spürt schnell, woher der bildhafte Name kommt: Nach ein paar Runden entsteht oft ein leichtes Kribbeln im Kopf – wie ein inneres Wachwerden. Anders als ruhige Atemübungen ist Kapalabhati keine Entspannungstechnik im klassischen Sinn. Sie zählt zu den aktivierenden Pranayama-Übungen und ist im Hatha-Yoga sogar als Kriya – als Reinigungsübung – klassifiziert. Das macht sie wirksam, aber auch anspruchsvoller als andere Atemtechniken: Kapalabhati gehört zu den Atemformen, die in der Forschung am häufigsten mit Vorsichtshinweisen verbunden werden. In diesem Ratgeber erfährst du, was Kapalabhati genau ist, wie die Übung wirkt, wie du sie Schritt für Schritt erlernst – und wann du besser auf sie verzichten solltest.