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Als Kosmetikerin bist du für die Schönheitspflege am Menschen zuständig. Du verkaufst Präparate und berätst den Kunden. Die typgerechte Hautpflege gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. In diesem Sinne ist die Kosmetikerin auch eine Fachfrau für Gesundheit, denn nur eine gesunde Haut kann ihre Schönheit entfalten. Deine Aufgabe besteht darin, die Haut deiner Kundinnen fachkundig zu beurteilen und dementsprechend zu pflegen. Du entfernst Unreinheiten und Mitesser und trägst bei Bedarf ein Peeling auf. Du beherrschst ausserdem die Grundsätze von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Hygiene und verfügst über ein kundenorientiertes und betriebswirtschaftliches Denken. Das alles und noch mehr lernst du im Rahmen deiner Grundausbildung zur Kosmetikerin. Am Ende der Ausbildung findet eine Prüfung statt. Die fachliche Kompetenz umfasst unter anderem Fähigkeiten und Kenntnisse in diesen Bereichen:
Als Kosmetikerin solltest du dazu in der Lage sein, eigenverantwortlich zu handeln, kontaktfreudig und kommunikationsfähig sein. Die Freude am Umgang mit Menschen und eine höfliche und gepflegte Erscheinung zählen zu den wichtigsten Voraussetzungen. Als Kosmetikerin lebst du deine kreative Ader aus: Du besitzt ein Gespür für Ästhetik und verstehst es, deine Kunden von ihrer schönsten Seite zu präsentieren. Du arbeitest gerne mit Farben und Formen und interessierst dich für dermatologische Themen.
Ein weiteres Muss ist natürlich ein Sinn für Sauberkeit und Hygiene und gerade in Stosszeiten Belastbarkeit und Teamfähigkeit – denn dann kann es stressig werden. Als Kosmetikerin arbeitest du viel mit den Händen und benötigst entsprechend viel Fingerspitzengefühl. Du musst jeden Schritt sorgfältig planen und dich auf eine detailreiche und komplexe Aufgabe konzentrieren können. Nicht zuletzt erfordert der Umgang mit den elektrischen Geräten technisches Geschick. Ausserdem musst eine ganz formale Voraussetzung erfüllen: Du brauchst nämlich einen Volksschulabschluss der mittleren oder obersten Schulstufe.
Wenn du den Beruf der Kosmetikerin anstrebst, stehen dir verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten offen. Je nach Ausbildungsverfahren erhältst du auch eine unterschiedliche Berufsbezeichnung:
Entweder du beginnst direkt nach der Schule eine Lehre zur Kosmetikerin oder wählst den zweiten Bildungsweg und bildest dich zur Kosmetikerin weiter. Das ist unter anderem nach dem Besuch einer Fachschule und nach dem Erwerb des jeweiligen Diploms möglich. Du bist dann nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung eine Kosmetikerin EFZ. Während der beruflichen Grundbildung zur Kosmetikerin, aber auch nach erfolgreichem Abschluss, besteht die Möglichkeit, eine Berufsmaturität zu erlangen. Dabei handelt es sich um einen eidgenössisch anerkannten Abschluss, der die Grundlage für die Zulassung für bestimmte Schulen der Tertiärstufe ermöglicht. Bei Detailfragen wendest du dich am besten an die Bildungsberatung.
Die berufliche Grundausbildung zur „Kosmetikerin/Kosmetiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)“ dauert drei Jahre. Hierbei handelt es sich um einen herkömmlichen Lehrberuf. Als Absolventin erhältst du eine berufliche Grundbildung. Um das Diplom einer Fachschule zu erhalten, ist die Teilnahme an einem speziellen Lehrgang nötig. Die Kurse zielen darauf ab, dich in den von dir gewählten Bereichen zu schulen. Die meisten Kosmetikerinnen bilden sich laufend weiter. Es ist möglich, den eidgenössischen Fachausweis zu erlangen oder die Meisterprüfung anzustreben. Besitzt du das Diplom einer Kosmetikfachschule, dann steht dir der zweite Bildungsweg offen. Voraussetzung für die Prüfungszulassung ist das Absolvieren einer bestimmten Anzahl an Lektionen in Theorie und Praxis.
Du interessierst dich für eine Ausbildung zur Kosmetikerin, bist dir aber noch nicht sicher? Vielleicht gefallen dir dann weitere Berufe mit ähnlichem Inhalt. Maskenbildner arbeiten zum Beispiel an Theatern und beim Film. Sie fertigen ebenfalls ein professionelles Make-up an, verleihen der jeweiligen Person jedoch oft ein völlig anderes Aussehen. Du schminkst deine Klienten je nach Rolle und machst sie entweder schöner, älter, jünger, hässlicher oder du verhilfst ihnen zu einer neuen Identität. Auch Friseure und Fusspfleger üben einen stylishen Beruf aus.
Berufe wie die Kosmetikerin bergen das Potenzial, im Rahmen von Weiterbildungen die berufliche Qualifikation zu erhöhen. Einige Schulen bieten zum Beispiel Kurse
an. Auch die Nail Art ist ein Bereich mit steigender Nachfrage. Viele ausgelernte Kosmetikerinnen besuchen regelmässig Kurse zur Fort- und Weiterbildung. Sie lernen quasi ein Leben lang und erweitern damit ihre Kompetenzen. Die Folge ist eine Vertiefung des bereits bestehenden Wissens und der Erwerb neuer Fähigkeiten. Bei einer Fortbildung zur Derma-Pigmentologin lernst du zum Beispiel, ein Permanent-Make-up anzufertigen. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die viel Können erfordert. Auch moderne Methoden wie das Microblading sind gefragt und bedürfen einer gründlichen Ausbildung.
In der Schweiz gibt es verschiedene, auf Kosmetik spezialisierte Schulen. Dort lernst du unterschiedliche Berufe und absolvierst einen Lehrgang, der deinen Wünschen entspricht. So ist es zum Beispiel möglich, das Diplom der jeweiligen Fachschule zu erlangen und sich anschliessend weiterzubilden. Gute Kosmetikfachschulen sind zertifiziert und orientieren sich an verschiedenen Richtlinien. Für einen hohen Qualitätsstandard steht zum Beispiel das CIDESCO-Zertifikat des Comité International d’Esthétique et de Cosmétologie. Einige gute Kosmetikschulen befinden sich im Ausland. Auch hier ist eine Ausbildung möglich. Manche Schulabgänger nutzen das Kursangebot zudem als Zwischenlösungen, um die Zeit bis zur weiterführenden Schule oder Lehre sinnvoll zu überbrücken.
Schuppige Haut entsteht meist dann, wenn die Hautbarriere aus dem Gleichgewicht gerät und die Haut zu wenig Fett und Feuchtigkeit halten kann. Das Ergebnis: Die Haut spannt, fühlt sich rau an, juckt und bildet feine Schüppchen – besonders oft im Gesicht, an Unterschenkeln, Händen oder Unterarmen. In den meisten Fällen steckt eine harmlose, gut behandelbare Ursache dahinter, etwa Kälte, trockene Heizungsluft oder zu aggressive Reinigung. Manchmal kann schuppige Haut aber auch ein Hinweis auf eine Hauterkrankung wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sein. Dieser Ratgeber erklärt dir die häufigsten Ursachen, zeigt dir, wie du deine Haut richtig pflegst, und hilft dir einzuschätzen, wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Ein paar feine Härchen auf der Oberlippe, einzelne kräftigere Haare am Kinn oder ein deutlicher sichtbarer Damenbart – Gesichtsbehaarung ist bei Frauen völlig normal, kann aber als störend empfunden werden. Entsprechend gross ist die Auswahl an Methoden: von der schnellen Pinzette über Waxing und Sugaring bis hin zu Laser und IPL für eine längerfristige Haarreduktion. Dieser Ratgeber erklärt dir, wie die einzelnen Verfahren funktionieren, wie verträglich sie sind, was sie in der Schweiz ungefähr kosten und woran du erkennst, dass stärkere Gesichtsbehaarung ärztlich abgeklärt werden sollte. So kannst du in Ruhe die Methode wählen, die zu deiner Haut, deinem Haartyp und deinem Alltag passt.
Manchmal sind es nicht die Kilos auf der Waage, die stören, sondern hartnäckige Fettpölsterchen an bestimmten Stellen, die einfach nicht verschwinden wollen. Ob Doppelkinn, Reiterhosen oder kleine Fettansammlungen am Bauch – diese Problemzonen können das harmonische Gesamtbild des Körpers beeinträchtigen. Die Fett-weg-Spritze, auch Injektionslipolyse genannt, bietet hier eine minimalinvasive Lösung, um gezielt und ohne operativen Eingriff gegen diese unliebsamen Fettdepots vorzugehen. Auf truVuna erfährst du alles Wissenswerte über diese Behandlungsmethode und findest Anbieter:innen in deiner Nähe.
An Händen und Füssen sitzen bestimmte Reflexzonen, die bei einer Stimulation Nervenimpulse auslösen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehen Therapeuten davon aus, dass der Körper von Energiebahnen durchzogen ist. Durch sie fliesst die Lebensenergie, während Beschwerden dann entstehen, wenn Blockaden auftreten. Die Energiebahnen können direkt über bestimmt Punkte am gesamten Körper angeregt werden. Besonders viele davon befinden sich auf der Hand.
Der Nagelfalz ist ein wichtiges Element der Fingernägel, dem du eine optimale Pflege zukommen lassen solltest. Es handelt sich um eine halbförmige Hautfalte am unteren Ende der Nägel, die die Vertiefung an den Seitenrändern der Nagelplatte überdeckt. Eine richtige Pflege des Nagelfalzes ist sehr wichtig, um Entzündungen und Erkrankungen des Nagels vorzubeugen. Hier erfährst du mehr über den Aufbau deiner Fingernägel, über die korrekte Pflege und über mögliche Krankheiten.
Peristaltik bezeichnet die wellenförmigen Muskelbewegungen, mit denen Hohlorgane ihren Inhalt weitertransportieren – etwa Speisebrei durch den Magen-Darm-Trakt. Dieser Vorgang läuft meist unbemerkt ab und fällt erst auf, wenn die Verdauung aus dem Takt gerät. In diesem Ratgeber erfährst du, was Peristaltik genau ist, welche Formen es gibt, welche Rolle sie für die Verdauung spielt und was die Darmbewegung unterstützen kann. Ausserdem ordnen wir ein, wann anhaltende Beschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten.