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Kosmetikerin Ausbildung: Ein kreativer Beruf mit Zukunft

Kosmetikerin Ausbildung: Ein kreativer Beruf mit Zukunft

Nach deiner Ausbildung zur Kosmetikerin verhilfst du deinen Kunden zu mehr Schönheit. Zu deinen Stärken zählt die kosmetische Behandlung der Haut vor allem im Gesicht und am Dekolleté. Eine Kosmetikerin kennt alle Kniffe, um kleine Problemzonen geschickt zu kaschieren und die optischen Vorzüge zu betonen. Für die Ausbildung zur Kosmetikerin gibt es ein spezielles Bildungssystem mit verschiedenen Möglichkeiten. Entweder du besuchst eine Kosmetikfachschule oder absolvierst eine dreijährige Lehre in einem Schönheitssalon. Klingt gut? Alles Wichtige zur Kosmetikerin Ausbildung erfährst du hier.

Welche Lerninhalte vermittelt die Kosmetikerin Ausbildung?

Als Kosmetikerin bist du für die Schönheitspflege am Menschen zuständig. Du verkaufst Präparate und berätst den Kunden. Die typgerechte Hautpflege gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. In diesem Sinne ist die Kosmetikerin auch eine Fachfrau für Gesundheit, denn nur eine gesunde Haut kann ihre Schönheit entfalten. Deine Aufgabe besteht darin, die Haut deiner Kundinnen fachkundig zu beurteilen und dementsprechend zu pflegen. Du entfernst Unreinheiten und Mitesser und trägst bei Bedarf ein Peeling auf. Du beherrschst ausserdem die Grundsätze von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Hygiene und verfügst über ein kundenorientiertes und betriebswirtschaftliches Denken. Das alles und noch mehr lernst du im Rahmen deiner Grundausbildung zur Kosmetikerin. Am Ende der Ausbildung findet eine Prüfung statt. Die fachliche Kompetenz umfasst unter anderem Fähigkeiten und Kenntnisse in diesen Bereichen:

  • Betriebsorganisation, Betriebstechniken und Betriebswirtschaft
  • Arbeitssicherheit, Hygiene und Schutzmassnahmen
  • Beratung, Verkauf und Kommunikation
  • Behandlungskosmetik
  • Spezialbehandlungen
  • berufsrelevante Naturwissenschaften sowie spezielle Kenntnisse des menschlichen Körpers

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Kosmetikerin Ausbildung?

Als Kosmetikerin solltest du dazu in der Lage sein, eigenverantwortlich zu handeln, kontaktfreudig und kommunikationsfähig sein. Die Freude am Umgang mit Menschen und eine höfliche und gepflegte Erscheinung zählen zu den wichtigsten Voraussetzungen. Als Kosmetikerin lebst du deine kreative Ader aus: Du besitzt ein Gespür für Ästhetik und verstehst es, deine Kunden von ihrer schönsten Seite zu präsentieren. Du arbeitest gerne mit Farben und Formen und interessierst dich für dermatologische Themen.

Ein weiteres Muss ist natürlich ein Sinn für Sauberkeit und Hygiene und gerade in Stosszeiten Belastbarkeit und Teamfähigkeit – denn dann kann es stressig werden. Als Kosmetikerin arbeitest du viel mit den Händen und benötigst entsprechend viel Fingerspitzengefühl. Du musst jeden Schritt sorgfältig planen und dich auf eine detailreiche und komplexe Aufgabe konzentrieren können. Nicht zuletzt erfordert der Umgang mit den elektrischen Geräten technisches Geschick. Ausserdem musst eine ganz formale Voraussetzung erfüllen: Du brauchst nämlich einen Volksschulabschluss der mittleren oder obersten Schulstufe.

Welche Qualifikationsverfahren gibt es?

Wenn du den Beruf der Kosmetikerin anstrebst, stehen dir verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten offen. Je nach Ausbildungsverfahren erhältst du auch eine unterschiedliche Berufsbezeichnung:

  • Kosmetikerin mit dem Diplom einer Fachschule
  • Kosmetikerin EFZ als Inhaberin eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses nach Abschluss einer Lehre
  • Kosmetikerin FA mit eidgenössischem Fachausweis nach Absolvieren der Berufsprüfung
  • Kosmetikerin HFP mit eidgenössischem Diplom nach Abschluss der Höheren Fachprüfung, gleichgestellt der Meisterprüfung

Entweder du beginnst direkt nach der Schule eine Lehre zur Kosmetikerin oder wählst den zweiten Bildungsweg und bildest dich zur Kosmetikerin weiter. Das ist unter anderem nach dem Besuch einer Fachschule und nach dem Erwerb des jeweiligen Diploms möglich. Du bist dann nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung eine Kosmetikerin EFZ. Während der beruflichen Grundbildung zur Kosmetikerin, aber auch nach erfolgreichem Abschluss, besteht die Möglichkeit, eine Berufsmaturität zu erlangen. Dabei handelt es sich um einen eidgenössisch anerkannten Abschluss, der die Grundlage für die Zulassung für bestimmte Schulen der Tertiärstufe ermöglicht. Bei Detailfragen wendest du dich am besten an die Bildungsberatung.

Wie lange dauert die Grundausbildung zur Kosmetikerin EFZ?

Die berufliche Grundausbildung zur „Kosmetikerin/Kosmetiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)“ dauert drei Jahre. Hierbei handelt es sich um einen herkömmlichen Lehrberuf. Als Absolventin erhältst du eine berufliche Grundbildung. Um das Diplom einer Fachschule zu erhalten, ist die Teilnahme an einem speziellen Lehrgang nötig. Die Kurse zielen darauf ab, dich in den von dir gewählten Bereichen zu schulen. Die meisten Kosmetikerinnen bilden sich laufend weiter. Es ist möglich, den eidgenössischen Fachausweis zu erlangen oder die Meisterprüfung anzustreben. Besitzt du das Diplom einer Kosmetikfachschule, dann steht dir der zweite Bildungsweg offen. Voraussetzung für die Prüfungszulassung ist das Absolvieren einer bestimmten Anzahl an Lektionen in Theorie und Praxis.

Welche Berufe sind der Kosmetikerin ähnlich?

Du interessierst dich für eine Ausbildung zur Kosmetikerin, bist dir aber noch nicht sicher? Vielleicht gefallen dir dann weitere Berufe mit ähnlichem Inhalt. Maskenbildner arbeiten zum Beispiel an Theatern und beim Film. Sie fertigen ebenfalls ein professionelles Make-up an, verleihen der jeweiligen Person jedoch oft ein völlig anderes Aussehen. Du schminkst deine Klienten je nach Rolle und machst sie entweder schöner, älter, jünger, hässlicher oder du verhilfst ihnen zu einer neuen Identität. Auch Friseure und Fusspfleger üben einen stylishen Beruf aus.

Welche Weiterbildungen und Kurse gibt es für Kosmetikerinnen?

Berufe wie die Kosmetikerin bergen das Potenzial, im Rahmen von Weiterbildungen die berufliche Qualifikation zu erhöhen. Einige Schulen bieten zum Beispiel Kurse

  • in der kosmetischen Fusspflege,
  • in der Pedi- und Maniküre,
  • als Visagistin und
  • als Make-up Artist

an. Auch die Nail Art ist ein Bereich mit steigender Nachfrage. Viele ausgelernte Kosmetikerinnen besuchen regelmässig Kurse zur Fort- und Weiterbildung. Sie lernen quasi ein Leben lang und erweitern damit ihre Kompetenzen. Die Folge ist eine Vertiefung des bereits bestehenden Wissens und der Erwerb neuer Fähigkeiten. Bei einer Fortbildung zur Derma-Pigmentologin lernst du zum Beispiel, ein Permanent-Make-up anzufertigen. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die viel Können erfordert. Auch moderne Methoden wie das Microblading sind gefragt und bedürfen einer gründlichen Ausbildung.

Welche Schulen bieten eine Kosmetikerin Ausbildung an?

In der Schweiz gibt es verschiedene, auf Kosmetik spezialisierte Schulen. Dort lernst du unterschiedliche Berufe und absolvierst einen Lehrgang, der deinen Wünschen entspricht. So ist es zum Beispiel möglich, das Diplom der jeweiligen Fachschule zu erlangen und sich anschliessend weiterzubilden. Gute Kosmetikfachschulen sind zertifiziert und orientieren sich an verschiedenen Richtlinien. Für einen hohen Qualitätsstandard steht zum Beispiel das CIDESCO-Zertifikat des Comité International d’Esthétique et de Cosmétologie. Einige gute Kosmetikschulen befinden sich im Ausland. Auch hier ist eine Ausbildung möglich. Manche Schulabgänger nutzen das Kursangebot zudem als Zwischenlösungen, um die Zeit bis zur weiterführenden Schule oder Lehre sinnvoll zu überbrücken.

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