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Lidschatten trägst du in vier Schritten auf: erst eine Base, dann einen hellen Grundton auf dem ganzen Lid, anschliessend einen dunkleren Ton in der Lidfalte und am Wimpernkranz, und zum Schluss wird alles sauber verblendet. Diese Reihenfolge sorgt dafür, dass die Farben halten und ineinander übergehen.
Wenn du möchtest, kannst du zum Abschluss kleine Lichtpunkte setzen: ein heller, gern leicht schimmernder Ton im inneren Augenwinkel und direkt unter dem Brauenbogen lässt den Blick wacher wirken.
Lidschatten verblendest du mit einem sauberen, lockeren Pinsel und kleinen, kreisenden Bewegungen an den Übergängen zwischen den Farben. Ziel ist ein weicher Verlauf von hell zu dunkel ohne sichtbare Ränder.
Wichtig ist, dass du zum Verblenden möglichst wenig oder gar kein neues Produkt aufnimmst – der Pinsel soll die bereits aufgetragenen Töne nur verwischen, nicht zusätzliche Farbe hinzufügen. Arbeite in mehreren leichten Durchgängen statt mit viel Druck. Gerade an der Lidfalte lohnt sich Geduld: Lieber ein paarmal sanft nacharbeiten, als mit zu viel Farbe zu starten und dann gegen einen zu dunklen Fleck anzukämpfen.
Für die meisten Looks reichen vier Basis-Pinsel: ein breiter Packpinsel, ein schmaler Schattierpinsel, ein feiner Liner-Pinsel und ein lockerer Blender. Mit dieser Grundausstattung lassen sich sowohl dezente Tages- als auch kräftigere Abend-Looks gestalten.
Die Pinselqualität macht einen spürbaren Unterschied: Mit gut gearbeiteten Pinseln lässt sich Farbe präziser auftragen und gleichmässiger verblenden. Halte deine Pinsel sauber und tausche sie aus, wenn die Borsten ausfransen oder ihre Form verlieren.
Als Faustregel bringen Farben, die einen Kontrast zur Augenfarbe bilden, die Augen besonders gut zur Geltung. Das ist eine ästhetische Orientierung, keine feste Regel – am Ende entscheidet dein Geschmack und der gewünschte Look. Als Anhaltspunkt für die Farbwahl je Augenfarbe:
Diese Empfehlungen sind ein Ausgangspunkt zum Ausprobieren. Für ein dezentes Tages-Make-up wählst du gedecktere Varianten der genannten Töne, für den Abend dürfen sie kräftiger oder schimmernder ausfallen.
Helle Töne lassen Partien optisch hervortreten und öffnen den Blick, dunkle Töne schaffen Tiefe und betonen die Augenform. Wenn du beide gezielt kombinierst, kannst du die Wirkung deiner Augen lenken.
Mit hellen Nuancen setzt du Glanzpunkte: im inneren Augenwinkel, auf dem beweglichen Lid oder unter dem Brauenbogen. Trägst du einen hellen Ton auf das innere Drittel des Lids auf, wirkt der Blick offener. Dunkle Töne wiederum geben dem Auge Tiefe, wenn du sie in die Lidfalte und in den äusseren Augenwinkel setzt und sorgfältig verblendest. Ein dunkler Ton, der am Wimpernkranz entlangläuft, lässt die Wimpern optisch dichter erscheinen. Auch Schlupflider lassen sich mit einem dezent über die Lidfalte hinaus gesetzten, gut verblendeten dunklen Ton optisch etwas zurücknehmen.
Gut zu wissen: Wenn du gerade erst anfängst, helfen gedeckte Braun- und Beigetöne. Sie passen zu allen Augenfarben und verzeihen kleine Ungenauigkeiten beim Auftragen besser als kräftige oder dunkle Farben.
Die häufigsten Fehler sind: keine Base zu verwenden, die Augen erst nach der Foundation zu schminken und mit ungeeigneten Pinseln zu arbeiten. Wer diese drei Punkte beachtet, kommt schon deutlich gleichmässiger zum Ergebnis.
Weil die Haut am Augenlid besonders dünn und empfindlich ist und das Auge empfindlich auf Keime reagiert, sind saubere Hände, saubere Pinsel und frische Produkte beim Augen-Make-up besonders wichtig [1][2]. Ein paar einfache Gewohnheiten senken das Risiko für Reizungen und Infektionen deutlich.
Wasche dir vor dem Schminken die Hände und achte darauf, dass alle Werkzeuge, die in die Nähe des Auges kommen, sauber sind [1]. Augen-Make-up wie Mascara solltest du nicht über längere Zeit verwenden: Da sich darin Keime ansammeln können, empfehlen Fachstellen, es etwa drei Monate nach dem Öffnen zu ersetzen – und sofort, wenn eine Augeninfektion aufgetreten ist [1][2]. Teile dein Augen-Make-up nicht mit anderen, um keine Keime zu übertragen, und trage es nicht in einem fahrenden Fahrzeug auf, da ein Ruck zu einer Verletzung am Auge führen kann [1]. Entferne dein Make-up abends gründlich, da Rückstände am Lidrand die Augen reizen können [2].
Kosmetika können auch allergische Reaktionen auslösen. Schätzungen zufolge haben etwa 8 % der Erwachsenen eine Kontaktallergie; die Augenlider gehören zu den häufiger betroffenen Stellen, und typische Auslöser sind etwa Duft- und Konservierungsstoffe [3]. Der Hinweis „parfümfrei“ oder „dermatologisch getestet“ kann dabei eine hilfreiche Orientierung sein, ersetzt aber gerade bei empfindlicher oder allergieanfälliger Haut nicht den Blick auf die Inhaltsstoffliste – auch Naturkosmetik ist nicht automatisch frei von möglichen Auslösern. Wenn du zu empfindlichen Augen oder Reaktionen neigst, kann es sinnvoll sein, neue Produkte einzeln einzuführen, um einen möglichen Auslöser leichter zu erkennen [2].
Sicherheitshinweis: Wenn ein Produkt deine Augen reizt, brichst du die Anwendung am besten ab. Halten Rötung, Brennen, Juckreiz, Schwellung oder Schmerzen an, ist eine ärztliche bzw. augenärztliche Abklärung sinnvoll [1][3].
Mit etwas Übung gelingt dir das Auftragen von Lidschatten Schritt für Schritt immer leichter. Wenn du Techniken, Farbwahl oder den Aufbau eines kompletten Augen-Make-ups lieber mit persönlicher Anleitung lernen möchtest, kann eine Make-up- oder Kosmetikberatung ein guter nächster Schritt sein.
Auf truVuna findest du Kosmetikstudios und Anbieter:innen für Make-up-Beratung in deiner Nähe. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen und kontaktiere passende Anbieter:innen direkt.
Wie oft sollte ich Augen-Make-up ersetzen?
Augen-Make-up wie Mascara solltest du etwa drei Monate nach dem Öffnen austauschen und sofort entsorgen, wenn eine Augeninfektion aufgetreten ist [1][2]. In flüssigen und cremigen Produkten in Augennähe können sich mit der Zeit Keime ansammeln. Wird das Produkt trocken, solltest du es nicht mit Wasser oder Speichel verdünnen, da du so zusätzliche Keime einbringst [1].
Was kann ich tun, wenn der Lidschatten in die Lidfalte wandert?
Eine Lidschattenbase oder ein Augen-Primer ist die wirksamste Massnahme dagegen. Sie gibt den Pigmenten Halt, sodass der Lidschatten weniger verschmiert oder in die Lidfalte kriecht. Trage die Base dünn auf dem ganzen Lid auf und lass sie kurz antrocknen, bevor du mit der Farbe beginnst.
Welcher Lidschatten eignet sich für Anfänger:innen?
Gedeckte Braun- und Beigetöne eignen sich gut für den Einstieg. Sie passen zu allen Augenfarben und verzeihen kleine Ungenauigkeiten beim Auftragen und Verblenden besser als kräftige, dunkle oder stark schimmernde Farben. Mit etwas Sicherheit kannst du dich an buntere Töne herantasten.
Ist Naturkosmetik-Lidschatten automatisch verträglicher?
Nein, auch Naturkosmetik kann allergische Reaktionen auslösen. Entscheidend ist nicht das Label, sondern die Inhaltsstoffe: Duft- und Konservierungsstoffe gehören zu den häufigen Auslösern von Kontaktallergien, und die Augenlider sind dafür ein empfindlicher Bereich [3]. Bei empfindlicher Haut lohnt sich daher der Blick auf die Inhaltsstoffliste.
[1] U.S. Food and Drug Administration (FDA), 2022, Eye Cosmetic Safety / Use Eye Cosmetics Safely, fda.gov, https://www.fda.gov/cosmetics/cosmetic-products/eye-cosmetic-safety
[2] American Academy of Ophthalmology (AAO), 2025, How To Use Cosmetics Safely Around Your Eyes, aao.org, https://www.aao.org/eye-health/tips-prevention/eye-makeup
[3] Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de, Kontaktallergie, https://www.gesundheitsinformation.de/kontaktallergie.html
Du möchtest binnen kurzer Zeit einige überflüssige Pfunde verlieren und gleichzeitig deinen Stoffwechsel anregen? Dann solltest du das Saftfasten ausprobieren. Während dieser Fastenzeit nimmst du keine festen Nahrungsmittel zu dir, sondern ernährst dich ausschliesslich aus flüssiger Nahrung. Dazu zählen Wasser und ungesüsster Tee ebenso wie Gemüse- und Fruchtsäfte deiner Wahl. Um noch schneller abzunehmen, wird eine moderate regelmässige Bewegung empfohlen. Wichtig: Wende das Saftfasten nicht länger als drei Tage hintereinander an.
Hyaluronsäure ist heute eines der meistgenannten Wirkstoffe in der Kosmetik und ästhetischen Medizin. Sie findet sich in Cremes, Seren, Kapseln und medizinischen Fillern – und verspricht Feuchtigkeit, Volumen und ein jüngeres Hautbild. Doch was kann Hyaluronsäure wirklich, und was sind die Unterschiede zwischen einem Feuchtigkeitsserum aus der Drogerie und einer Unterspritzung beim Arzt? Dieser Ratgeber klärt auf.
Lange, dichte Wimpern ohne täglichen Griff zur Mascara und ohne aufgeklebte Extensions – genau das versprechen Wimpernseren. Ein Wimpernserum ist ein flüssiges Pflegeprodukt, das am Wimpernkranz aufgetragen wird und die eigenen Wimpern länger, dichter und dunkler erscheinen lassen soll. Manche dieser Seren wirken tatsächlich, weil sie einen medizinischen Wirkstoff enthalten – und genau das macht sie nicht für alle gleich harmlos. In diesem Überblick erfährst du, wie Wimpernseren funktionieren, welche Inhaltsstoffe wirklich etwas bewirken, was die Forschung dazu sagt und worauf du beim Kauf und bei der Anwendung achten solltest.
Schmerzhafte Verspannungen, Schlafstörungen oder chronische Erkrankungen zählen für viele Menschen zum Alltag. Klassische Behandlungsmethoden führen oftmals nicht zum gewünschten Erfolg. Eine Alternative zur westlichen Schulmedizin bietet die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Die mehr als 2.000 Jahre alte Heilkunst arbeitet mit einem ganzheitlichen Ansatz, der die Entstehung von Krankheiten verhindern soll. Eine beliebte Behandlungsform der TCM ist die Tuinamassage. Die Anwendungsbereiche sind breit gefächert, wobei das Verfahren in der Praxis auch in Krankenhäusern zum Einsatz kommt, die überwiegend auf Schulmedizin setzen. Doch was ist eine Tuinamassage, wie wirkt eine Behandlung und welche Vorteile hat die Technik in der modernen Gesundheitspraxis?
Schmerzen am Bewegungsapparat entstehen sehr häufig, weil der Betroffene versucht, den Schmerz durch eine ausgleichende Fehlhaltung zu vermeiden. Langfristig führt das aber eher zu einer Verschlechterung der eigenen Lebensqualität und verursacht weitere Probleme. Daher gibt es spezielle Schmerztherapien, die auf Bewegung setzen, so auch die LNB-Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht. Die Steigerung der Beweglichkeit fördert die Gesundheit bis ins hohe Alter und befreit gleichzeitig von Schmerzen.
Wenn Rückenschmerzen stark sind und gängige Massnahmen nicht ausreichen, kommt manchmal eine Infiltration ins Spiel – eine gezielte Spritze, die Schmerz und Entzündung im Bereich der Wirbelsäule lindern soll. Eine Infiltration ist ein ärztlicher Eingriff und keine Leistung der Physiotherapie. Sie kann jedoch ein Baustein in einem grösseren Behandlungskonzept sein, das Bewegung und Physiotherapie einschliesst. Dieser Ratgeber erklärt, was eine Infiltration ist, wann sie eingesetzt wird, was sie leisten kann – und was nicht. Bei einer Infiltration an der Wirbelsäule werden schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente, meist ein Lokalanästhetikum und ein Kortisonpräparat, gezielt in die Nähe der vermuteten Schmerzquelle gespritzt – etwa an eine gereizte Nervenwurzel oder an ein Wirbelgelenk. Der Eingriff wird ärztlich durchgeführt; je nach Verfahren häufig unter bildgebender Kontrolle, um die Nadel präzise zu platzieren.