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Für eine DIY-Maniküre reicht eine überschaubare Grundausstattung, die du in jeder Drogerie bekommst. Das brauchst du:
Mehr ist nicht nötig, um loszulegen. Wer später mit Gel arbeiten möchte, braucht zusätzlich das passende Gel-System und eine UV- oder LED-Lampe – dazu weiter unten ein kurzer Hinweis.
Eine gelungene Maniküre folgt immer derselben Reihenfolge: erst pflegen, dann formen, zuletzt lackieren. So gehst du vor:
Der wichtigste Schritt ist die Vorbereitung. Wer sich beim Reinigen, Formen und Entfetten Zeit nimmt, bekommt ein deutlich saubereres und haltbareres Ergebnis.
Wusstest du schon? Nagellack hält besser, wenn du eine hauchdünne Schicht über die Nagelkante („Versiegeln der Spitze") ziehst. So splittert die Farbe an den Spitzen weniger schnell ab – ein Trick, den auch viele Nagelstudios nutzen.
Der häufigste Anfänger:innen-Fehler ist zu viel Lack auf einmal – dünne Schichten sind das A und O. So gelingt das Lackieren:
Acetonhaltiger Nagellackentferner trocknet Nägel und Haut aus, deshalb gilt: je kürzer der Kontakt, desto schonender [4]. Pflege die Nägel nach jedem Entfernen wieder mit Öl.
Hinweis: Wenn du zu Hause mit Gel arbeitest, achte darauf, ungehärtetes Gel nicht auf die umliegende Haut zu bringen und die UV- oder LED-Lampe nur nach Anleitung zu verwenden. Treten Rötungen, Juckreiz oder anhaltende Reizungen rund um den Nagel auf, lohnt sich eine dermatologische Abklärung [2].
Die meisten misslungenen Maniküren scheitern an Kleinigkeiten, die sich leicht vermeiden lassen. Achte besonders auf diese Punkte:
Mit ein bisschen Routine werden diese Punkte zur Selbstverständlichkeit – und das Ergebnis sieht von Mal zu Mal sauberer aus.
Beides hat seine Berechtigung – es kommt darauf an, was du dir wünschst. Bei den Kosten liegt das Selbermachen klar vorn, weil nur das Material zu Buche schlägt, während im Studio jeder Termin etwas kostet. Auch beim Zeitaufwand bist du zu Hause flexibel, statt an einen Termin gebunden zu sein. Eine einfache Maniküre gelingt mit etwas Übung selbst sehr gut, im Studio ohnehin. Geht es dagegen um eine aufwändige Modellage mit Gel oder Verlängerung, ist das allein nur schwer umzusetzen und im Studio die bessere Wahl. Und beim Schonen des Naturnagels bestimmst du zu Hause selbst, im Studio profitierst du von fachkundiger Beratung.
Für die klassische Pflege-Maniküre und einfaches Lackieren reicht der DIY-Weg meist völlig aus – du sparst Geld und kannst spontan loslegen, wann immer du Lust hast. Sobald es um eine Nagelmodellage, Verlängerungen oder ein anspruchsvolles Design geht, ist eine fachkundige Hand im Studio die sichere Wahl, weil dort Technik, Material und Naturnagel-Schutz aufeinander abgestimmt werden.
Wenn du dir für ein besonderes Design oder eine stabile Modellage Unterstützung wünschst, lohnt sich der Gang ins Studio. Auf truVuna findest du Nagelstudios in deiner Nähe – schau dir Profile und Bewertungen an, vergleiche Angebote und nimm einfach Kontakt auf.
Wie lange hält eine selbst gemachte Maniküre?
Mit Unter- und Decklack hält klassischer Nagellack meist drei bis fünf Tage, bevor er an den Spitzen absplittert. Dünne Schichten und das Versiegeln der Nagelkante verlängern die Haltbarkeit. Gel- oder Shellac-Systeme halten deutlich länger, brauchen aber mehr Übung und eine Lampe zum Aushärten.
Kann ich als Anfänger:in direkt mit Gelnägeln starten?
Besser nicht. Beginne mit der klassischen Maniküre und Nagellack, um Formen und Lackieren zu üben. Gel- und Modellage-Systeme sind anspruchsvoller, und ungehärtetes Gel auf der Haut kann Reizungen auslösen. Wer Gelnägel möchte, ist anfangs in einem Nagelstudio oft besser aufgehoben.
Wie bekomme ich beim Lackieren keine Streifen?
Trage den Lack in zwei dünnen Schichten statt einer dicken auf und lass jede Schicht antrocknen. Setze den Pinsel jeweils in der Nagelmitte an und ziehe nach aussen. Zu viel Lack auf einmal wird wellig und trocknet ungleichmässig – Geduld ist hier der beste Trick.
Muss ich meine Nägel zwischendurch atmen lassen?
Nägel atmen nicht – sie bestehen aus abgestorbenem Keratin und beziehen keinen Sauerstoff aus der Luft [3]. Sinnvoller als „Pausen" ist regelmässige Feuchtigkeitspflege mit Nagelöl, besonders nach dem Entfernen von Lack. So bleiben die Nägel geschmeidig und brechen seltener.
[1] American Academy of Dermatology (AAD). How to trim your nails. https://www.aad.org/public/everyday-care/nail-care-secrets/basics/how-to-trim-nails
[2] American Academy of Dermatology (AAD). Tips for healthy nails. https://www.aad.org/public/everyday-care/nail-care-secrets/basics/healthy-nail-tips
[3] MSD Manual, Ausgabe für Patienten (2025). Nagelerkrankungen – ein Überblick. https://www.msdmanuals.com/de/heim/hauterkrankungen/nagelerkrankungen/nagelerkrankungen-ein-überblick
[4] Harvard Health Publishing (2019). A look at the effects of nail polish on nail health and safety. https://www.health.harvard.edu/blog/a-look-at-the-effects-of-nail-polish-on-nail-health-and-safety-2019112118231
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Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Gruppe chronischer Augenerkrankungen, bei denen der Sehnerv fortschreitend geschädigt wird. Ein erhöhter Augeninnendruck ist dabei der wichtigste beeinflussbare Risikofaktor – deshalb zielt die Behandlung meist darauf ab, den Druck zu senken [1][4]. Ziel jeder Behandlung ist es, den Druck zu senken und so das Fortschreiten zu verlangsamen. Wenn Augentropfen und Laserbehandlungen nicht ausreichen, kann eine Operation sinnvoll werden. Dieser Ratgeber erklärt, wann eine Glaukom-Operation in Frage kommt, wie sie abläuft, welche Risiken und Alternativen es gibt und wie die Kosten in der Schweiz geregelt sind.
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