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Körper und Geist haben einen immensen Einfluss aufeinander. Du siehst das, wenn du dich gut oder schlecht fühlst, Stress hast oder entspannen kannst. Sobald du mit Emotionen wie Angst, Wut oder Traurigkeit konfrontiert sind, zeigt auch dein Körper Symptome, da er auf deine Stimmung reagiert. Sind die Gefühle nicht im Gleichgewicht, wirkt sich das über einen längeren Zeitraum automatisch auf die Gesundheit aus. Hormone werden ausgeschüttet und die körpereigenen Prozesse geraten durcheinander. Die Traditionelle Chinesische Medizin geht noch einen Schritt weiter. Sie unterstellt, dass der Mensch ein feinstoffliches Wesen ist, sodass im Körper nicht nur Organfunktionen und Stoffwechselprozesse stattfinden, sondern auch die Lebensenergie Qi fliesst, die über Energiebahnen geleitet wird. Wird dieser Energiestrom blockiert, entstehen Beschwerden und Krankheiten. Die Naturheilkunde basiert ebenfalls auf dieser Voraussetzung, sieht den Menschen daher immer als Einheit und setzt auch die Behandlung entsprechend an. Die verschiedenen Verfahren können uralt oder modern sein, sie sollen immer die Aktivierung der Selbstheilungskräfte bewirken. Das ist auch mit Heilpflanzen, Massagen, Akupunktur, Akupressur, Homöopathie, Ayurveda und einer Behandlung mit Schüssler Salzen möglich. Die vier Hauptrichtungen der Naturheilkunde sind:
Daneben gibt es etliche Nebenzweige und Anwendungsmethoden, die auf der Basis dieser vier Quellen eine umfangreiche und sanfte Behandlung ermöglichen. Der Therapeut in diesem Bereich wird Naturheilpraktiker genannt. Eine Ausbildung ist in der Schweiz auf sehr hohem Niveau möglich.
In der Schweiz hast du die Möglichkeit, dich professionell an verschiedenen Schulen zum Naturheilpraktiker ausbilden zu lassen. Das ist mit Diplom möglich, wobei die Angebote entweder unterschiedliche Fachrichtungen gestatten oder sich auf einen bestimmten Fachbereich konzentrieren. Ein Diplomabschluss ist beispielsweise im Bereich TEN erhältlich, wonach du die Fachkompetenz besitzt, eine eigene Praxis zu eröffnen oder eine Anstellung in einem Gesundheitsinstitut für Komplementär- und Naturmedizin zu erhalten. Die Grundlagen werden weit gefächert vermittelt und betreffen nicht nur Präventiv- und Naturmedizin, sondern auch Teile der Schulmedizin. Es geht um die Vernetzung eines ganzheitlichen Fachwissens, das dem Wohle der Patienten dient. Die Ausbildung dauert in der Regel vier Jahre.
Die bekanntesten Schulen für die Ausbildung im Bereich der Naturheilverfahren sind die Paracelsus Schulen. Sie bieten dir das breiteste Angebot verschiedener Seminare und Lehrgänge mit der Möglichkeit, dich zu spezialisieren oder weiterzubilden. Daneben gibt es auch andere Schulen und Institute, darunter das „NHK Institut Zürich“ oder die „Swiss Prävensana Akademie“. Diese konzentrieren sich jedoch mehr auf die Traditionelle Europäische Naturheilkunde. Auf Paracelsus Schulen umfasst das Ausbildungsangebot Bereiche wie:
Naturheilverfahren erfreuen sich auch in der Schweiz grosser Beliebtheit. Die Menschen haben Vertrauen in die sanfte Heilkunst, die zunächst auf chemische Keulen und chirurgische Eingriffe verzichtet. Auch verweist die Naturheilkunde auf viele Präventivmassnahmen, die Krankheiten vorbeugen und die Gesundheit befördern. Dabei verfolgen der Naturheilpraktiker und der Arzt immer das gleiche Ziel der Heilung. Es ist wichtig, dass im Körper die Selbstheilungskräfte aktiviert und das Immunsystem gestärkt werden. Körper, Geist und Seele arbeiten zusammen und müssen gleichberechtigt berücksichtigt werden. Bei Naturheilverfahren zeigt sich häufig, dass der Krankheitsverlauf abgekürzt werden kann und ein schneller Heilprozess erfolgt. Das ist mit verschiedenen Methoden möglich, sodass die Behandlung auch speziell auf den Patienten abgestimmt werden kann. Das alles kannst du in der Ausbildung erlernen und dich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren.
Jeder Bürger der Schweiz kann gesetzlich selbst bestimmen, wie er bei einer Krankheit betreut wird. Das macht die Ausbildung besonders interessant, vor allem, wenn du dabei deine Interessen mit dem Beruf verbindest. Für das Erlernen der verschiedenen Heilmethoden und Studienformen ist keine besondere Vorbildung notwendig. Du vertiefst neben verschiedenen Naturheilverfahren auch einen geringen Teil an technisch-wissenschaftlichen Kenntnissen und kannst diese mit deiner Affinität zum leidenden Menschen und dem Wunsch, ihm heilen zu wollen, verbinden. Der positive Umgang mit Patienten, ein offenes Wesen und eine persönliche Begabung für die Naturheilkunde sind gute Voraussetzungen. Oft finden Menschen auch durch eigene Erlebnisse und Erfahrungen in den Bereich der Naturheilkunde und machen das, was sie durchgemacht haben, zum Beruf, um anderen zu helfen. Systematische Erkenntnisse gehören genauso zur Naturheilkunde Ausbildung wie individuelle persönliche Erfahrungen. Das gestattet eine kreative Entfaltung und fruchtbare Synthese mit der Wissenschaft.
Informationen für das Studium und die dazugehörige Prüfung erhältst du von Studienberatern der jeweiligen Schulen. Formale Voraussetzungen für die Ausbildung zum Heilpraktiker bleiben natürlich der Schulabschluss, ein ärztliches Zeugnis über die geistige, gesundheitliche und sittliche Eignung für das Berufsbild und ein Mindestalter von 25 Jahren. Persönliche Voraussetzungen sind:
Die Seminare und Fachrichtungen auf Paracelsus Schulen für die Ausbildung zum Diplom Heilpraktiker sind umfangreich und auch auf spezielle Bereiche ausgerichtet, darunter die „Telepathische Tierkommunikation“. Basisbereiche sind die Ausbildung zum:
Speziellere Fachrichtungen sind beispielsweise:
Bittertropfen – oft auch Kräuterbitter oder Magenbitter genannt – gehören zu den ältesten Hausmitteln der europäischen Pflanzenheilkunde. Viele Menschen schätzen sie als kleinen Begleiter rund ums Essen: ein paar Tropfen auf die Zunge, wenn der Magen nach einer üppigen Mahlzeit schwer im Bauch liegt. Doch was steckt eigentlich hinter den Bitterstoffen, wie wirken sie auf die Verdauung, bei welchen Beschwerden werden sie traditionell eingesetzt – und worauf solltest du bei der Einnahme achten? Dieser Ratgeber gibt dir einen verständlichen Überblick.
Diätpillen sind kein Wundermittel und ersetzen keine Ernährungsumstellung. Im besten Fall können einzelne Präparate eine Gewichtsabnahme unterstützen, der entscheidende Faktor bleibt aber ein Kaloriendefizit aus angepasster Ernährung und mehr Bewegung. Viele frei verkäufliche «Schlankheitsmittel» haben zudem keine belegte Wirkung, und Produkte aus unsicheren Quellen können sogar gesundheitsschädlich sein. Dieser Ratgeber erklärt dir die gängigen Gruppen von Diätpillen, wie sie wirken sollen, was die wissenschaftliche Beleglage dazu sagt und wo die Grenzen und Risiken liegen. So kannst du Werbeversprechen besser einordnen und für dich entscheiden, ob und wann ärztliche Begleitung sinnvoll ist.
Ku Nye ist eine äussere Behandlung der traditionellen tibetischen Medizin, auch Sowa Rigpa genannt. Der Begriff wird meist mit Einölen und Massieren verbunden. Je nach Ausbildung und Praxis können Streichungen, Knetungen, Drucktechniken, Wärme oder weitere traditionelle Anwendungen kombiniert werden. Wichtig ist die Einordnung: Vorstellungen wie rLung, Energiefluss oder die drei „Nyes pa" gehören zum traditionellen Medizinsystem und sind keine anatomisch oder physiologisch nachgewiesenen Strukturen.
Sommer heisst Sandalen, Glace und Hände, die plötzlich viel öfter im Bild sind – kein Wunder, dass jetzt viele über frische Gelnägel nachdenken. Ob zartes Milky-Nude oder knalliges Neon: Im Sommer darf es ein bisschen mehr sein. Hier bekommst du einen ehrlichen Überblick über die aktuellen Trends, was eine Modellage in der Schweiz ungefähr kostet und worauf du bei UV-Lampe, Allergien und Pflege achten solltest, damit der Sommer-Look auch Freude macht.
Treppensteigen belastet das Kniegelenk besonders stark – kein Wunder, dass viele Menschen gerade dabei Schmerzen bemerken, oft im vorderen Bereich rund um die Kniescheibe. Das ist häufig und in vielen Fällen gut behandelbar. Dieser Ratgeber erklärt verständlich, warum das Treppensteigen das Knie so fordert, welche Ursachen typisch sind, was die Forschung zur Behandlung sagt und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Wer nach einer einfachen, wissenschaftlich gut untersuchten Meditationsmethode sucht, stösst früher oder später auf einen Begriff: Transzendentale Meditation, kurz TM. Sie zählt zu den bekanntesten und meistuntersuchten Meditationsformen der Welt – ohne komplizierte Sitzhaltungen, ohne aufwendige Atemtechniken, ohne religiöses Bekenntnis. 20 Minuten zweimal täglich, ein persönliches Mantra, ein bequemer Sitz: Mehr braucht es nicht. Trotzdem ist TM für viele Menschen ein Stück geheimnisvoll geblieben. Sie wird ausschliesslich von zertifizierten Lehrer:innen vermittelt, kostet im Einstieg mehr als andere Meditationsformen, und das persönliche Mantra darf laut Tradition nicht weitergegeben werden. Das wirft Fragen auf: Was unterscheidet TM von anderen Meditationsmethoden? Wirkt sie wirklich besser? Was kostet der Einstieg in der Schweiz? Und für wen lohnt sich die Investition? Dieser Ratgeber gibt dir einen unabhängigen Überblick.