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Naturheilpraktiker Ausbildung – spannende Spezialisierung auf wichtige Naturheilmethoden

Naturheilpraktiker Ausbildung – spannende Spezialisierung auf wichtige Naturheilmethoden

Mittlerweile werden die Grenzen zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde nicht mehr streng gezogen. Mehr und mehr arbeiten beide Richtungen zusammen, um den Menschen die bestmögliche Behandlung von Beschwerden und Krankheiten zu ermöglichen. Die Naturheilkunde überzeugt durch Verfahren, die schonend wirken und bei denen nicht nur als reine Symptombehandlung erfolgt, sondern die Einbeziehung des gesamten Menschen in seiner Einheit von Körper, Seele und Geist. Mit einer Naturheilpraktiker Ausbildung hilfst du Menschen auf diese Weise.

Was ist Naturheilkunde?

Körper und Geist haben einen immensen Einfluss aufeinander. Du siehst das, wenn du dich gut oder schlecht fühlst, Stress hast oder entspannen kannst. Sobald du mit Emotionen wie Angst, Wut oder Traurigkeit konfrontiert sind, zeigt auch dein Körper Symptome, da er auf deine Stimmung reagiert. Sind die Gefühle nicht im Gleichgewicht, wirkt sich das über einen längeren Zeitraum automatisch auf die Gesundheit aus. Hormone werden ausgeschüttet und die körpereigenen Prozesse geraten durcheinander. Die Traditionelle Chinesische Medizin geht noch einen Schritt weiter. Sie unterstellt, dass der Mensch ein feinstoffliches Wesen ist, sodass im Körper nicht nur Organfunktionen und Stoffwechselprozesse stattfinden, sondern auch die Lebensenergie Qi fliesst, die über Energiebahnen geleitet wird. Wird dieser Energiestrom blockiert, entstehen Beschwerden und Krankheiten. Die Naturheilkunde basiert ebenfalls auf dieser Voraussetzung, sieht den Menschen daher immer als Einheit und setzt auch die Behandlung entsprechend an. Die verschiedenen Verfahren können uralt oder modern sein, sie sollen immer die Aktivierung der Selbstheilungskräfte bewirken. Das ist auch mit Heilpflanzen, Massagen, Akupunktur, Akupressur, Homöopathie, Ayurveda und einer Behandlung mit Schüssler Salzen möglich. Die vier Hauptrichtungen der Naturheilkunde sind:

  • Ayurveda Medizin
  • Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
  • Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN)
  • Homöopathie

Daneben gibt es etliche Nebenzweige und Anwendungsmethoden, die auf der Basis dieser vier Quellen eine umfangreiche und sanfte Behandlung ermöglichen. Der Therapeut in diesem Bereich wird Naturheilpraktiker genannt. Eine Ausbildung ist in der Schweiz auf sehr hohem Niveau möglich.

Wie erfolgt die Ausbildung zum Naturheilpraktiker?

In der Schweiz hast du die Möglichkeit, dich professionell an verschiedenen Schulen zum Naturheilpraktiker ausbilden zu lassen. Das ist mit Diplom möglich, wobei die Angebote entweder unterschiedliche Fachrichtungen gestatten oder sich auf einen bestimmten Fachbereich konzentrieren. Ein Diplomabschluss ist beispielsweise im Bereich TEN erhältlich, wonach du die Fachkompetenz besitzt, eine eigene Praxis zu eröffnen oder eine Anstellung in einem Gesundheitsinstitut für Komplementär- und Naturmedizin zu erhalten. Die Grundlagen werden weit gefächert vermittelt und betreffen nicht nur Präventiv- und Naturmedizin, sondern auch Teile der Schulmedizin. Es geht um die Vernetzung eines ganzheitlichen Fachwissens, das dem Wohle der Patienten dient. Die Ausbildung dauert in der Regel vier Jahre.

Welche Schulen bieten in der Schweiz die Ausbildung zum Naturheilpraktiker an?

Die bekanntesten Schulen für die Ausbildung im Bereich der Naturheilverfahren sind die Paracelsus Schulen. Sie bieten dir das breiteste Angebot verschiedener Seminare und Lehrgänge mit der Möglichkeit, dich zu spezialisieren oder weiterzubilden. Daneben gibt es auch andere Schulen und Institute, darunter das „NHK Institut Zürich“ oder die „Swiss Prävensana Akademie“. Diese konzentrieren sich jedoch mehr auf die Traditionelle Europäische Naturheilkunde. Auf Paracelsus Schulen umfasst das Ausbildungsangebot Bereiche wie:

  • Homöopathie
  • Osteopathie
  • Ernährungswissenschaft
  • Psychologie
  • Akupunktur
  • Aromatherapie
  • Autogenes Training
  • Ayurveda-Therapie
  • Gestaltungstherapie
  • Fussreflexzonenmassage
  • Tierheilkunde
  • Wellnesstraining

Wie helfen Naturheilverfahren bei der Behandlung von Patienten?

Naturheilverfahren erfreuen sich auch in der Schweiz grosser Beliebtheit. Die Menschen haben Vertrauen in die sanfte Heilkunst, die zunächst auf chemische Keulen und chirurgische Eingriffe verzichtet. Auch verweist die Naturheilkunde auf viele Präventivmassnahmen, die Krankheiten vorbeugen und die Gesundheit befördern. Dabei verfolgen der Naturheilpraktiker und der Arzt immer das gleiche Ziel der Heilung. Es ist wichtig, dass im Körper die Selbstheilungskräfte aktiviert und das Immunsystem gestärkt werden. Körper, Geist und Seele arbeiten zusammen und müssen gleichberechtigt berücksichtigt werden. Bei Naturheilverfahren zeigt sich häufig, dass der Krankheitsverlauf abgekürzt werden kann und ein schneller Heilprozess erfolgt. Das ist mit verschiedenen Methoden möglich, sodass die Behandlung auch speziell auf den Patienten abgestimmt werden kann. Das alles kannst du in der Ausbildung erlernen und dich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren.

Für welche Menschen ist die Naturheilkunde als Studium sinnvoll?

Jeder Bürger der Schweiz kann gesetzlich selbst bestimmen, wie er bei einer Krankheit betreut wird. Das macht die Ausbildung besonders interessant, vor allem, wenn du dabei deine Interessen mit dem Beruf verbindest. Für das Erlernen der verschiedenen Heilmethoden und Studienformen ist keine besondere Vorbildung notwendig. Du vertiefst neben verschiedenen Naturheilverfahren auch einen geringen Teil an technisch-wissenschaftlichen Kenntnissen und kannst diese mit deiner Affinität zum leidenden Menschen und dem Wunsch, ihm heilen zu wollen, verbinden. Der positive Umgang mit Patienten, ein offenes Wesen und eine persönliche Begabung für die Naturheilkunde sind gute Voraussetzungen. Oft finden Menschen auch durch eigene Erlebnisse und Erfahrungen in den Bereich der Naturheilkunde und machen das, was sie durchgemacht haben, zum Beruf, um anderen zu helfen. Systematische Erkenntnisse gehören genauso zur Naturheilkunde Ausbildung wie individuelle persönliche Erfahrungen. Das gestattet eine kreative Entfaltung und fruchtbare Synthese mit der Wissenschaft.

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Ausbildung erfüllen?

Informationen für das Studium und die dazugehörige Prüfung erhältst du von Studienberatern der jeweiligen Schulen. Formale Voraussetzungen für die Ausbildung zum Heilpraktiker bleiben natürlich der Schulabschluss, ein ärztliches Zeugnis über die geistige, gesundheitliche und sittliche Eignung für das Berufsbild und ein Mindestalter von 25 Jahren. Persönliche Voraussetzungen sind:

  • der Wunsch, anderen zu helfen
  • Vertrauen in die Naturheilkunst
  • die Fähigkeit, Leiden, Hoffnung und Freude mit Patienten zu teilen
  • ausgeprägtes Interesse an der Naturheilkunde, Philosophie und Ethik
  • hohes Verantwortungsgefühl für andere Menschen
  • Selbstdisziplin und Ehrgeiz

Welche Heilmethoden können in der Ausbildung erlernt werden?

Die Seminare und Fachrichtungen auf Paracelsus Schulen für die Ausbildung zum Diplom Heilpraktiker sind umfangreich und auch auf spezielle Bereiche ausgerichtet, darunter die „Telepathische Tierkommunikation“. Basisbereiche sind die Ausbildung zum:

  • Heilpraktiker
  • Heilpraktiker für Psychotherapie
  • Osteopathen
  • Tierheilpraktikerin
  • Wellnesstrainer

Speziellere Fachrichtungen sind beispielsweise:

  • Augendiagnose
  • Astropsychologischer Berater
  • Aromatherapie
  • Atemtherapie
  • Bachblüten-Therapie
  • Ayurveda-Therapie
  • Ernährungs- und Gesundheitsberater
  • Chiropraktik
  • Burnout-Berater
  • Entspannungstherapeut
  • Farbtherapie
  • Feng Shui
  • Reiki
  • Shiatsu
  • Kinesiologie
  • Klangtherapie
  • Hypnosetherapie
  • Kommunikationstrainer

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