Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

>
Ratgeber-Übersicht
>
Phytotherapie: Pflanzenheilkunde, Anwendung und worauf du achten solltest

Phytotherapie: Pflanzenheilkunde, Anwendung und worauf du achten solltest

Heilpflanzen begleiten die Medizin seit Jahrtausenden – und viele Menschen schätzen sie bis heute als sanfte Ergänzung bei Alltagsbeschwerden. Die Phytotherapie, also die Pflanzenheilkunde, nutzt Pflanzen oder Pflanzenteile, um Beschwerden zu lindern oder vorzubeugen. Dieser Ratgeber erklärt dir, was Phytotherapie ausmacht, welche Heilpflanzen wie wirken, in welchen Formen sie angewendet werden und worauf du bei Wechselwirkungen, Kosten und der Wahl einer Fachperson achten solltest.

Was ist Phytotherapie?

Phytotherapie ist die Behandlung und Vorbeugung von Beschwerden mit Heilpflanzen und ihren Zubereitungen. Verwendet werden entweder die ganze Pflanze oder Teile wie Blätter, Blüten, Samen, Wurzeln oder Rinde. Die daraus gewonnenen Arzneimittel werden wegen ihres pflanzlichen Ursprungs als Phytopharmaka bezeichnet. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: «phyton» bedeutet Pflanze, «therapeia» Pflege oder Behandlung.

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Therapieformen und ist in nahezu allen Kulturen verankert – etwa in der europäischen Klostermedizin, in der indischen Ayurveda-Tradition oder in der Traditionellen Chinesischen Medizin. In Europa werden häufig historische Figuren wie Hippokrates, Hildegard von Bingen oder Sebastian Kneipp genannt. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der traditionellen Phytotherapie, die sich vor allem auf langjährige Erfahrung stützt, und der modernen, sogenannten rationalen Phytotherapie, die die Wirkung einzelner Extrakte mit klinischen Studien belegt [2].

Wichtig: Phytotherapie wird in der Schweiz auf unterschiedliche Weise angeboten. Sie kann ärztlich erfolgen (durch Ärztinnen und Ärzte mit komplementärmedizinischer Weiterbildung) oder im Rahmen der nichtärztlichen Naturheilkunde, etwa durch Naturheilpraktiker:innen mit Schwerpunkt Traditionelle Europäische Naturheilkunde. Ablauf, Schwerpunkte und Kosten können sich je nach Ausrichtung und Praxis unterscheiden.

Welche Inhaltsstoffe machen Heilpflanzen wirksam?

Die Wirkung von Heilpflanzen geht auf ihre Inhaltsstoffe zurück – meist sind es sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die die Pflanze selbst zum Schutz oder zur Anpassung bildet. Eine einzelne Pflanze enthält oft ein ganzes Gemisch solcher Stoffe, weshalb sich Phytopharmaka von einzelnen, isolierten Wirkstoffen unterscheiden.

Zu den wichtigsten Gruppen gehören:

  • Ätherische Öle – etwa in Pfefferminze oder Kamille, häufig mit beruhigender oder krampflösender Verwendung
  • Bitterstoffe – traditionell zur Anregung von Appetit und Verdauung genutzt
  • Gerbstoffe – zusammenziehend wirkend, etwa bei leichten Entzündungen der Haut oder Schleimhaut
  • Flavonoide – sekundäre Pflanzenstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften
  • Schleimstoffe (Polysaccharide) – zum Beispiel zur Reizlinderung bei Husten
  • Alkaloide – sehr wirkstarke, teils stark wirksame Verbindungen, die genaue Dosierung verlangen
  • Glykoside und Saponine – mit ganz unterschiedlichen Wirkprofilen

Die Menge und Zusammensetzung dieser Stoffe schwankt je nach Pflanzenart, Standort, Erntezeitpunkt und Verarbeitung. Genau deshalb ist die Qualität des Ausgangsmaterials für die Wirkung entscheidend [2].

Wie unterscheidet sich Phytotherapie von der Homöopathie?

Phytotherapie und Homöopathie sind zwei verschiedene Verfahren und werden oft fälschlich gleichgesetzt. Beide zählen zur Komplementär- und Naturheilkunde, beruhen aber auf unterschiedlichen Grundlagen.

In der Phytotherapie werden messbare Mengen pflanzlicher Wirkstoffe eingesetzt – das Ziel ist eine pharmakologisch nachvollziehbare Wirkung über die enthaltenen Substanzen. Die Homöopathie verwendet dagegen stark verdünnte Zubereitungen (auch aus tierischen oder mineralischen Ausgangsstoffen) und stützt sich auf das Ähnlichkeitsprinzip; ihre angenommene Wirkung lässt sich mit dem heutigen naturwissenschaftlichen Verständnis nicht erklären. Ein praktischer Unterschied: In der Phytotherapie ist eine ausreichende Wirkstoffmenge zentral, in der klassischen Homöopathie wird das Mittel gerade besonders stark verdünnt. Manche Wirkstoffe aus Heilpflanzen sind so gut untersucht, dass sie auch in der konventionellen Medizin als Arzneimittel verwendet werden.

In welchen Formen werden Phytopharmaka angewendet?

Phytopharmaka werden je nach Pflanze, Wirkstoff und Beschwerde in sehr unterschiedlichen Zubereitungen angewendet. Die Form beeinflusst, welche Inhaltsstoffe gelöst werden und wie zuverlässig die Dosierung ist. Zu den gängigen Zubereitungsarten gehören:

  • Tee (Aufguss): Getrocknete Pflanzenteile werden mit heissem Wasser übergossen und ziehen gelassen; innerlich angewendet, etwa bei leichten Magen-Darm- oder Erkältungsbeschwerden.
  • Dekokt (Abkochung): Härtere Teile wie Wurzeln oder Rinde werden in Wasser gekocht; innerlich, wenn sich die Wirkstoffe nur durch Kochen lösen lassen.
  • Dampfinhalation: Pflanzen mit ätherischen Ölen werden mit heissem Wasser übergossen und der Dampf eingeatmet; üblich bei Beschwerden der oberen Atemwege.
  • Tinktur: Ein alkoholischer Auszug der Inhaltsstoffe; innerlich (verdünnt) oder äusserlich anwendbar, auch als Bestandteil von Salben.
  • Ölauszug: Ein Auszug mit Öl statt Alkohol; äusserlich genutzt, zum Beispiel als Basis für Salben.
  • Fertigpräparat: Tabletten, Kapseln oder Tropfen mit standardisiertem Gehalt; innerlich, mit gleichbleibender, kontrollierter Wirkstoffmenge.

Fertige, standardisierte Arzneimittel haben den Vorteil, dass ihr Wirkstoffgehalt geprüft und konstant ist. Genau das ist bei pflanzlichen Arzneimitteln mit Zulassung oder Registrierung ein zentrales Qualitätsmerkmal [2].

Bei welchen Beschwerden wird Phytotherapie eingesetzt?

Phytotherapie wird vor allem bei leichteren und alltäglichen Beschwerden eingesetzt sowie begleitend bei chronischen oder funktionellen Störungen. Sie versteht sich dabei in der Regel als Ergänzung, nicht als Ersatz für eine notwendige medizinische Behandlung.

Häufige Anwendungsgebiete sind unter anderem:

  • Erkältungsbeschwerden und Reizhusten
  • Verdauungsbeschwerden, Blähungen, leichte Magen-Darm-Beschwerden
  • innere Unruhe, leichte Schlafstörungen, gedrückte Stimmung
  • leichte Beschwerden der Harnwege
  • typische Beschwerden in den Wechseljahren oder rund um die Menstruation
  • Unterstützung der Hautpflege und der Wundheilung bei kleinen Hautreizungen

Welche Pflanze im Einzelfall geeignet ist, hängt von den Beschwerden, der Dosierung und möglichen Wechselwirkungen ab. Bei leichten, vorübergehenden Alltagsbeschwerden werden frei verkäufliche Präparate in der Praxis häufig zur Selbstanwendung genutzt. Bei stärkeren, anhaltenden oder unklaren Beschwerden ist dagegen zuerst eine ärztliche Abklärung sinnvoll, bevor du zu einem pflanzlichen Mittel greifst.

Wie gut ist die Wirkung von Heilpflanzen wissenschaftlich untersucht?

Die Studienlage ist je nach Heilpflanze und Anwendungsgebiet unterschiedlich – für einige Extrakte gibt es belastbare klinische Studien, für andere stützt sich die Anwendung vor allem auf langjährige Erfahrung. Diese Bandbreite spiegelt sich auch in der Zulassung pflanzlicher Arzneimittel wider.

In Europa unterscheidet man zwei Wege: Pflanzliche Arzneimittel mit «allgemein anerkannter medizinischer Verwendung» («well-established use») stützen sich auf klinische Studien zu Wirksamkeit und Sicherheit. Bei «traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln» genügt für eine vereinfachte Registrierung der Nachweis einer langjährigen Anwendung über mindestens 30 Jahre (davon mindestens 15 Jahre in der EU) sowie eine plausible Wirkung auf Basis der Erfahrung; aufwendige klinische Studien sind dann nicht zwingend erforderlich [2][7].

Gut zu wissen: Ist ein Präparat als «traditionelles pflanzliches Arzneimittel» registriert, bedeutet das nicht dasselbe wie eine in Studien belegte Wirksamkeit. Die Registrierung beruht in diesem Fall auf der langjährigen Erfahrung mit der Pflanze, nicht auf klinischen Wirksamkeitsstudien [2].

Ein gut untersuchtes Beispiel ist Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen: Eine umfangreiche Cochrane-Übersichtsarbeit kommt zum Schluss, dass standardisierte Johanniskraut-Extrakte hier wirksamer sein können als ein Scheinpräparat und in ihrer Wirkung mit gängigen Antidepressiva vergleichbar waren – bei oft besserer Verträglichkeit [3]. Gleichzeitig betonen Fachleute, dass die Ergebnisse je nach Studie und Präparat schwanken und nicht unbesehen auf jede Situation übertragbar sind. Für viele Anwender:innen ist die Phytotherapie damit gut vereinbar: Sie schätzen pflanzliche Mittel als ergänzenden, oft gut verträglichen Bestandteil ihrer Gesundheitsversorgung. Wichtig bleibt, dass sie eine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung nicht ersetzt – das gilt besonders bei einer ausgeprägten Depression.

Welche Risiken und Wechselwirkungen sind zu beachten?

Pflanzlich heisst nicht automatisch nebenwirkungsfrei – auch Phytopharmaka können unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen haben. Zwar sind viele pflanzliche Arzneimittel gut verträglich, doch gerade bei Überdosierung, langer Anwendung oder bestimmten Vorerkrankungen ist Vorsicht angebracht [4].

Mögliche unerwünschte Wirkungen sind zum Beispiel Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Hautreaktionen oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Wer zu Allergien neigt, sollte im Einzelfall prüfen, ob eine Pflanze oder ein Inhaltsstoff Reaktionen auslöst. Bei schweren Erkrankungen, ausgeprägter Leber- oder Nierenschwäche, in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei einer Immunschwäche sollte die Eignung vorab mit einer Fachperson geklärt werden – Phytopharmaka sind dann keine Behandlung für den Alleingang.

Besonders bekannt sind die Wechselwirkungen von Johanniskraut: Es regt bestimmte Abbauenzyme in der Leber (vor allem CYP3A4) und ein Transportprotein an und kann dadurch die Wirkung zahlreicher anderer Medikamente abschwächen [4][5]. Betroffen sind unter anderem blutverdünnende Mittel vom Typ der Vitamin-K-Antagonisten, bestimmte Mittel gegen HIV oder Krebs, Immunsuppressiva, das Herzmittel Digoxin, einzelne Cholesterinsenker sowie die «Pille» zur Verhütung. In Kombination mit bestimmten Antidepressiva kann zudem das Risiko für ein gefährliches Serotonin-Syndrom steigen [4].

Sicherheitshinweis: Wenn du regelmässig Medikamente einnimmst – etwa Blutverdünner, Mittel gegen HIV oder Krebs, Immunsuppressiva oder Antidepressiva – besprich die Einnahme von Johanniskraut oder anderen Phytopharmaka vorher mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder in der Apotheke. Setze verordnete Medikamente nie eigenmächtig ab.

Was zahlt die Krankenkasse in der Schweiz?

Die obligatorische Grundversicherung (OKP) übernimmt die Kosten der Phytotherapie, wenn sie ärztlich erbracht wird. Voraussetzung ist, dass die Ärztin oder der Arzt über einen Facharzttitel und eine anerkannte komplementärmedizinische Weiterbildung verfügt [1]. Phytotherapie ist eine von fünf ärztlichen komplementärmedizinischen Methoden, die seit der Umsetzung eines Volksentscheids in der Grundversicherung enthalten sind [1][6].

Wichtig zur Einordnung: Die Aufnahme in die Grundversicherung ist eine gesundheitspolitische Entscheidung und kein eigenständiger Wirksamkeitsnachweis. Der Bund hat selbst festgehalten, dass die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Methoden nicht mit denselben Kriterien gemessen werden kann wie übrige medizinische Leistungen; für diese fünf Methoden gilt daher ein sogenanntes Vertrauensprinzip [6].

Wird die Phytotherapie nicht ärztlich, sondern durch nichtärztliche Therapeut:innen erbracht, fällt sie in den Bereich der Zusatzversicherung [1]. Ob und wie viel übernommen wird, hängt von deiner Police und oft von einer Anerkennung der Fachperson (zum Beispiel über EMR oder ASCA) ab. Die Stundenansätze in der nichtärztlichen Naturheilkunde liegen in der Schweiz häufig im Bereich von rund CHF 140 bis 165 pro Stunde, meist abgerechnet nach effektivem Zeitaufwand. Hinzu kommen je nach Behandlung die Kosten für die Präparate selbst. Kläre die Kostenübernahme am besten vor Behandlungsbeginn schriftlich mit deiner Krankenkasse ab.

Worauf solltest du bei der Anbieterwahl achten?

Entscheidend ist eine Fachperson, die sorgfältig abklärt, transparent informiert und mit der konventionellen Medizin zusammenarbeitet. Phytotherapie kann ergänzend eingesetzt werden – sie ersetzt aber keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, und seriöse Anbieter:innen machen genau das deutlich.

Vorsicht ist angebracht, wenn dir Heilung schwerer Erkrankungen (etwa Krebs) versprochen wird, eine garantierte Wirkung in Aussicht gestellt wird, Beschwerden pauschal auf «Blockaden» zurückgeführt werden oder du zum Kauf teurer Paket- und Abo-Angebote gedrängt wirst. Hilfreich ist auch, vorab zu klären, ob eine ärztliche oder eine nichtärztliche Phytotherapie für dein Anliegen besser passt – und wie es um die Kostenübernahme steht.

Wenn du eine Fachperson für Phytotherapie oder Komplementärmedizin in deiner Nähe suchst, findest du auf truVuna passende Anbieter:innen. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen und kontaktiere geeignete Anbieter:innen direkt, um dein Anliegen zu besprechen.

Häufige Fragen zur Phytotherapie

Ist Phytotherapie dasselbe wie Homöopathie?

Nein, es sind zwei verschiedene Verfahren. Die Phytotherapie nutzt messbare Mengen pflanzlicher Wirkstoffe mit pharmakologisch nachvollziehbarer Wirkung. Die Homöopathie arbeitet mit stark verdünnten Zubereitungen nach dem Ähnlichkeitsprinzip und kann auch tierische oder mineralische Ausgangsstoffe verwenden. Beide zählen zur Komplementärmedizin, beruhen aber auf unterschiedlichen Grundlagen.

Sind pflanzliche Arzneimittel frei von Nebenwirkungen?

Nein. Pflanzliche Arzneimittel sind oft gut verträglich, aber nicht grundsätzlich nebenwirkungsfrei. Bei Überdosierung, langer Anwendung oder Allergien können unerwünschte Wirkungen auftreten, und einige Pflanzen gehen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ein. Bei regelmässiger Medikamenteneinnahme lohnt sich daher eine Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Apotheke [4].

Bezahlt die Krankenkasse Phytotherapie?

Die Grundversicherung übernimmt ärztlich erbrachte Phytotherapie, wenn die Ärztin oder der Arzt eine anerkannte komplementärmedizinische Weiterbildung hat [1]. Wird die Behandlung von nichtärztlichen Therapeut:innen durchgeführt, ist sie Sache der Zusatzversicherung; Umfang und Anerkennung unterscheiden sich je nach Police. Kläre die Kostenübernahme am besten vor Behandlungsbeginn ab [1].

Kann Phytotherapie eine ärztliche Behandlung ersetzen?

Nein. Phytotherapie kann viele Beschwerden ergänzend begleiten, ersetzt aber keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei starken, anhaltenden oder unklaren Beschwerden sowie bei schweren Erkrankungen ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Verordnete Medikamente solltest du nie eigenmächtig absetzen.

Quellen

[1] Bundesamt für Gesundheit (BAG), Ärztliche Komplementärmedizin, bag.admin.ch, https://www.bag.admin.ch/de/arztliche-komplementaermedizin

[2] European Medicines Agency (EMA), Herbal medicinal products / Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), ema.europa.eu, https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory-overview/herbal-medicinal-products

[3] Linde K, Berner MM, Kriston L, 2008, St John's wort for major depression, Cochrane Database of Systematic Reviews, cochranelibrary.com, https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD000448.pub3

[4] Schwabe U. et al., Interaktionen zwischen Phytopharmaka und anderen Arzneimitteln, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, Springer, https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-003-0742-y

[5] Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bekanntmachung zu Johanniskraut (Risikobewertung), bfarm.de, https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Risikoinformationen/RisikoBewVerf/g-l/Johanniskraut-Bescheid-051010.pdf

[6] Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), Komplementärmedizin und Grundversicherung, srf.ch, https://www.srf.ch/news/schweiz/keine-ueberpruefung-homoeopathie-wird-weiterhin-durch-grundversicherung-bezahlt

[7] Krüger M. et al., Assessing indications for herbal medicinal products: a comparative analysis of EMA monographs and database records, BMC Complementary Medicine and Therapies, Springer, https://link.springer.com/article/10.1186/s12906-025-04852-8

Das könnte dich auch interessieren

Stoffwechselkur: Ablauf, Wirkung und Risiken des 21-Tage-Programms

Die Stoffwechselkur verspricht einen schnellen Gewichtsverlust in rund 21 Tagen – kombiniert mit dem Schwangerschaftshormon HCG und einer stark eingeschraenkten Ernaehrung. Das klingt verlockend, wirft aber wichtige Fragen auf: Steckt hinter dem Versprechen mehr als eine sehr strenge Diaet? Was sagt die Wissenschaft zu HCG? Und welche Risiken bringt ein Programm mit sich, das die taegliche Kalorienzufuhr drastisch senkt? Dieser Ratgeber ordnet die 21-Tage-Stoffwechselkur sachlich ein, erklaert den Ablauf und zeigt, worauf du achten solltest, bevor du eine solche Kur in Betracht ziehst.

Hautausschlag beim Kleinkind: Ursachen, Kinderkrankheiten und Warnzeichen

Ein Hautausschlag bei deinem Kind sieht oft beunruhigend aus – steckt aber meist eine harmlose Infektion dahinter, die von selbst wieder abheilt. Trotzdem lohnt es sich, die typischen Muster zu kennen und die wenigen Warnzeichen im Blick zu haben, bei denen es auf rasches Handeln ankommt. Dieser Ratgeber erklärt dir, welche Kinderkrankheiten häufig mit Hautausschlag einhergehen, wie du verschiedene Hauterscheinungen unterscheidest und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Eine genaue Diagnose stellt immer eine Ärztin oder ein Arzt – dieser Text ersetzt sie nicht, hilft dir aber, die Beobachtungen besser einzuordnen.

Pickel am Kinn: Ursachen, Pflege und was wirklich hilft

Ausgerechnet kurz vor einem wichtigen Termin taucht er auf: ein geröteter Pickel mitten am Kinn. Das Kinn gehört – wie Stirn und Nase – zu den Hautpartien mit besonders vielen Talgdrüsen und neigt deshalb häufig zu Unreinheiten. Die gute Nachricht: Mit einer ruhigen, gut abgestimmten Pflege und etwas Geduld lassen sich Pickel am Kinn meist in den Griff bekommen, ohne die Haut zusätzlich zu strapazieren. In diesem Ratgeber erfährst du, wie Pickel am Kinn entstehen, welche Hautpflege sinnvoll ist, welche beliebten Hausmittel eher schaden und wann eine dermatologische Abklärung ratsam ist.

Lebermeridian: Wie die Leber Körper und Seele zusammenhält

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) fliesst durch die Meridiane (Leitbahnen) unseres Körpers unsere Lebensenergie (Qi). Insgesamt durchströmen uns zwölf Hauptmeridiane, die Organsystemen und Funktionskreisen zugeordnet sind. Ist die Energie in einem Bereich blockiert, können Beschwerden und schlimmstenfalls Krankheiten auftreten. Auf allen Meridianen sitzen Akupressurpunkte, über die wir unsere Lebensenergie Qi beeinflussen können. Eine der wichtigsten Leitbahnen ist der Lebermeridian, die unter anderem die Gallenblase lenkt. Gemäss TCM bestimmt sie über unser Schicksal, sorgt für innere Ordnung und gibt uns den Weg vor. Wie wichtig der Lebermeridian ist und was du zum ungestörten Energiefluss wissen musst, erfährst du hier.

Rückenmassagegeräte: Arten, Auswahl und sinnvolle Anwendung

Wenn der Rücken nach einem langen Tag verspannt ist, wäre eine Massage ideal – aber nicht immer ist Zeit für einen Termin. Ein Rückenmassagegerät verspricht genau das: Entlastung für zu Hause, wann immer du willst. Das kann angenehm und praktisch sein, hat aber wie jedes Hilfsmittel seine Grenzen. In diesem Ratgeber liest du, welche Arten von Rückenmassagegeräten es gibt, was sie leisten können, worauf du beim Kauf achten solltest und in welchen Situationen Vorsicht geboten ist.

Fusspflegestuhl: Diese Modelle ermöglichen eine komfortable Pediküre

Wenn du regelmässig zur Pediküre gehst, wirst du sicher schon Bekanntschaft mit einem Fusspflegestuhl gemacht haben. Im Gegensatz zu einer normalen Sitzgelegenheit ist der Stuhl für die Fusspflege meist individuell verstellbar, sodass du es dir so bequem wie möglich machen kannst. Auch verfügt ein Fusspflegestuhl über eine geteilte Beinauflage. Der Stuhl ist ein Medizinprodukt, das hauptsächlich in Rehaeinrichtungen und Einrichtungen zur Fusspflege zum Einsatz kommt. Alles zum Thema erfährst du hier.