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Die Nagelplatte besteht aus Keratin und ist kein lebendes Gewebe deines Körpers. Dennoch kann sie viel über deinen Gesundheitszustand aussagen. Denn die Nägel, ähnlich wie die Haare, werden kontinuierlich erneuert und wachsen in die Länge. Die Nagelplatte selbst wird nicht durchblutet, sondern erhält die benötigten Nährstoffe für ihr Wachstum von der Nagelmatrix, die auch Nagelwurzel genannt wird. Wenn nun etwas deinen Körper belastet und seine natürlichen Funktionen beeinträchtigt, dann kommt auch das Wachstum der Nägel ins Stocken oder kann nicht mehr reibungslos ablaufen. Diese Störungen machen sich dann als Nagelveränderungen in Form von Flecken, Rillen, aber auch Strukturveränderungen bemerkbar.
Wenn sich Rillen im Fingernagel abzeichnen, dann handelt es sich meist um eine Unebenheit auf der Nagelplatte. Man unterscheidet dabei zwischen Längsrillen, bei denen sich die Furchen vom Nagelbett bis zur Nagelspitze ziehen, und den Querrillen. Diese laufen seitlich über den Nagel hinweg. Die Tiefe der Furchen ist sehr unterschiedlich.
Etwa 20 Prozent aller Erwachsenen leiden unter Längsrillen. Besonders mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese entstehen. Bei Frauen kann sich diese Nagelveränderung bereits ab dem 34. Lebensjahr zeigen. Sind die Längsrillen genetisch bedingt, tritt die Nagelveränderung auch früher ein. Längsrillen sind zwar für viele ein optisches Problem, stellen aber in den meisten Fällen kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Querrillen hingegen können, sofern sie nicht auf eine falsche Maniküre zurückzuführen sind, unter Umständen ein Anzeichen für andere Krankheiten sein.
Die Ursachen für Längsrillen im Nagel sind unter anderem:
Querrillen in den Nägeln können folgende Gründe haben:
Verschiedene Krankheiten können für Rillen in deinem Fingernagel sorgen. Dazu gehören:
In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, zum Arzt zu gehen. Das gilt besonders bei Längsrillen. Auch bei Querrillen musst du dir nicht gleich Sorgen machen. In der Regel verschwinden die Rillen nach einiger Zeit und mit der richtigen Nagelpflege schon bald von selbst. Wenn Querrillen jedoch immer wieder von neuem auftauchen oder sich trotz ausgewogener Ernährung und professioneller Maniküre nicht zurückbilden, suche einen Arzt auf. Das gilt besonders dann, wenn du neben den Rillen auch noch andere Symptome an dir beobachtest. Mit einem Blutbild kann der Arzt einen eventuellen Nährstoffmangel und Hormon- oder Stoffwechselstörungen ausschliessen und der Ursache deines Problems auf den Grund gehen.
Eine spezielle Behandlung gegen Rillen gibt es nicht. Du kannst jedoch mit einer gesunden Lebensweise viel bewirken. Dazu gehört es, viel Wasser zu trinken. Versuche Stress zu vermeiden und ernähre dich ausgewogen. Die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe für gesunde Nägel sind:
Wenn du in der Zwischenzeit optisch etwas gegen die unschönen Rillen unternehmen möchtest, kannst du, entweder selbst oder auch im Nagelstudio, die Nageloberfläche etwas glatt feilen. Dann sitzt auch der Nagellack wieder ebenmässiger. Zu radikal solltest du mit der Nagelfeile jedoch nicht vorgehen, da der Nagel sonst zu dünn wird und andere Probleme mit sich bringt.
Schüssler-Salze gehören zu den bekanntesten Mitteln der Naturheilkunde und werden vor allem zur sanften Selbstanwendung bei leichten Alltagsbeschwerden genutzt. Viele Menschen schätzen sie als unkomplizierte Begleitung in der Hausapotheke – für Momente, in denen sie ihrem Wohlbefinden bewusst etwas Gutes tun möchten. In diesem Ratgeber erfährst du, was Schüssler-Salze sind, welche zwölf Basissalze es gibt, wie sie traditionell angewendet werden, wie ihre Wirkung einzuordnen ist und worauf du bei der Anwendung achten solltest.
Weniger Brot, Pasta und Zucker, dafür mehr Gemüse, Eiweiss und gute Fette: Die kohlenhydratarme Ernährung – meist Low Carb genannt – gehört zu den bekanntesten Ernährungsformen, wenn es ums Abnehmen geht. Doch was steckt dahinter, und hält der Ansatz, was er verspricht? Dieser Ratgeber erklärt, wie Low Carb funktioniert, was die Forschung zum Abnehmen tatsächlich zeigt, welche Lebensmittel infrage kommen und worauf du achten solltest, damit deine Ernährung ausgewogen und alltagstauglich bleibt.
Stärke ist ein Polysaccharid (Mehrfachzucker) und damit ein Kohlenhydrat. Sie kommt in der Natur vor allem in Kartoffeln, Reis, Weizen und Maniok vor. Stärke hat stabilisierende, bindende und verdickende Eigenschaften, weshalb sie vor allem zum Abbinden von Sossen verwendet wird. Für die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln hat natürliche Stärke keine optimalen Eigenschaften. Erst durch eine Modifikation entspricht sie exakt den Produktionsbedürfnissen. Das Ergebnis ist die modifizierte Stärke – ein Zusatzstoff auf pflanzlicher Basis. Modifizierte Stärke quillt besser auf und ist kälte- und hitzestabiler als das Otiginal. Hier erfährst du Wissenswertes zur Kennzeichnung und Verwendung von modifizierter Stärke in der Ernährung.
Wirksame Aknemedikamente gibt es sowohl mit als auch ohne Antibiotika – und Antibiotika sind dabei nur einer von mehreren Bausteinen. Wenn du dich fragst, ob du für deine Akne unbedingt Antibiotika brauchst, ob eine Salbe oder Tablette rezeptpflichtig ist und welche Mittel überhaupt zur Wahl stehen, findest du hier einen verständlichen Überblick. Akne entsteht nicht durch eine einzige Ursache, sondern durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren: eine verstärkte Talgproduktion, Verhornungsstörungen an den Talgdrüsenfollikeln, die Besiedlung mit dem Hautbakterium Cutibacterium acnes (früher Propionibacterium acnes) und Entzündungsreaktionen [1]. Genau deshalb setzt die Behandlung nicht nur an den Bakterien an – und genau deshalb ist die Frage „mit oder ohne Antibiotika?" so wichtig.
Mit Knochenschwund kämpfen viele Menschen, besonders wenn sie älter werden. Nach und nach findet ein Abbau der Knochenstruktur und Knochendichte ab, der die Stabilität des Knochengerüsts vermindert und die Gefahr für Brüche und Frakturen erhöht. Etwa ab dem 35. Lebensjahr erfolgt ein Abnahme an Gewebe- und Knochenmasse, der sich mit den nachfolgenden Jahren beschleunigt. Die resultierende Erkrankung nennt sich Osteoporose. Ihre Auslöser sind Erkrankungen, Bewegungs- oder Kalziummangel.
Ob nach einer Überlastung am Schreibtisch, einem unglücklichen Abstützen beim Sport oder bei ziehenden Schmerzen im Daumenbereich: Ein Tape am Handgelenk soll Halt geben, ohne die Hand komplett ruhigzustellen. Das Anlegen ist mit etwas Übung gut selbst machbar. Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, wie du dein Handgelenk tapen kannst, wann das sinnvoll ist, was die Forschung zur Wirkung sagt – und in welchen Situationen du das Tape besser weglässt und stattdessen eine fachliche Abklärung suchst.