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Badesalz selber machen: das ist zu beachten

Badesalz selber machen: das ist zu beachten

Natürliches Badesalz kann in hohem Masse zur Erholung bei einem gemütlichen Bad beitragen. Der Zusatz kann zum Entspannen, nach einem anstrengenden Work-out oder auch einfach zwischendurch eingesetzt werden. Durch den angenehmen Geruch und die vielen gesunden Inhaltsstoffe lässt es dich alle Sorgen des Alltags vergessen. Wir stellen dir hier einige tolle Ideen vor, wie du diese wertvolle Natur-Kosmetik selber herstellen kannst. Übrigens eignet sich der selbst hergestellte Badezusatz auch hervorragend als Geschenk für einen geliebten Menschen! Mit den folgenden Tipps und Tricks gelingt es dir schnell und einfach, Badesalz selber zu machen – ganz nach deinem Gusto.

1. Tipps und Ideen zur Verwendung von selbstgemachtem Badesalz

Ein hochwertiges und aus frischen Zutaten bestehendes Badesalz trägt nicht nur zur Entspannung in der Badewanne bei. Es gibt viele unterschiedliche Ideen, um es selber herzustellen und zu gestalten. Wenn du dabei die passenden Zutaten miteinander kombinierst, ergeben sich gleich mehrere positive Effekte für den Körper. Unter anderem kann ein hochwertiges Badesalz Feuchtigkeit spenden, den Körper entgiften und Stress abbauen. Nicht zuletzt ist es ein perfektes Geschenk für Freunde und Familie.

2. Die Zutaten zusammenstellen, um hautschonendes Badesalz selber zu machen

Für die Zubereitung eines hochwertigen Badesalzes bei dir zu Hause benötigst du folgende Inhaltsstoffe:

  • 500 Gramm Salz (zum Beispiel Meersalz, Himalayasalz oder Bittersalz)
  • 2 Esslöffel Mandelöl oder Jojobaöl
  • hautfreundliches ätherisches Öl
  • Kräuter oder Blumen deiner Wahl (zum Beispiel Lavendelblüten, Rosenblüten oder Rosmarinblätter)
  • Natriumhydrogencarbonat oder Milchpulver
  • Lebensmittelfarbe

3. Das Salz zerkleinern und das Öl hinzugeben

Bevor du die einzelnen Inhaltsstoffe miteinander vermischst, solltest du das Salz mit einem Mörser zerkleinern. Du kannst auch nur einen Teil bearbeiten und den Rest in einer gröberen Struktur belassen. Dadurch entsteht ein sehr natürliches Bild, das den Badezusatz optisch aufwertet. Wenn du das Salz auf die gewünschte Grösse zerkleinert hast, kannst du nun das Öl hinzugeben. Auch hierbei stehen dir unterschiedliche Produkte zur Verfügung. Sehr gut eignen sich für diese Zwecke zum Beispiel Mandelöl, Jojobaöl und Kokosöl. Denn diese drei pflanzlichen Mittel sind unter anderem sehr gut für die Haut und verleihen ihr neue Feuchtigkeit. Alle drei Varianten eignen sich daher bestens als Basis für dein selbst hergestelltes Badesalz. Wähle eines von ihnen aus und gebe es zu dem zerkleinerten Salz. Nun verrührst du das Ganze gründlich, damit sich beide Stoffe gut miteinander vermischen.

4. Mische das ätherische Öl bei

Nun gibst du 15 bis 20 Tropfen des gewählten ätherischen Öls hinzu. Anschliessend verrührst du die Naturkosmetik erneut einige Sekunden, damit sich alle Bestandteile gleichmässig verteilen. Die ätherischen Inhaltsstoffe verleihen deinem Badesalz einen angenehmen und wohltuenden Geruch. Achte bei der Wahl aber darauf, dass sie sich auch für den Körper eignen. Sonst können schnell Hautreizungen entstehen, die natürlich möglichst vermieden werden sollten. Sei auch vorsichtig bei der Dosierung des ätherischen Öls, denn dessen Duft wird durch das warme Wasser noch einmal deutlich intensiviert. 15 bis 20 Tropfen sollten für eine kleine Flasche ausreichen. Taste dich langsam an die perfekte Dosierung heran und wenn du merkst, dass das Badesalz nicht intensiv genug riecht, fügst du beim nächsten Mal einfach noch etwas mehr des ätherischen Öls hinzu.

5. Die trockenen Bestandteile hinzufügen

Gib nun die trockenen Bestandteile zu den anderen Inhaltsstoffen hinzu. Das Milchpulver hat, genauso wie die ätherischen Öle, eine rückfettende Wirkung und erzeugt eine leicht milchige Farbe. Um das zu erreichen, fügst du es deinem Badesalz im Verhältnis 1:2 hinzu. Natron ist dagegen ein natürliches und sehr effektives Reinigungsmittel. Dieses gibst du am besten erst einige Minuten vor dem Baden hinzu, denn sonst könnte es mit dem Salz chemisch reagieren.

Nun ist auch der richtige Zeitpunkt, die Lebensmittelfarbe beizumischen. Sie wertet das Badesalz optisch auf und sorgt für einen echten Hingucker. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Nachdem du die Farbe untergemischt hast, rührst du dein selbstgemachtes Badesalz erneut gründlich um. Anschliessend lässt du es über Nacht ziehen, denn dadurch nehmen die Salzkristalle alle flüssigen Bestandteile besser auf.

6. Den selber hergestellten Badezusatz abfüllen

Je nachdem, ob du das Badesalz selbst nutzen oder verschenken willst, kannst du es jetzt abfüllen. Hierfür eignen sich unterschiedliche Behälter, die du eventuell bereits im Haushalt hast. Willst du dein selber hergestelltes Badesalz verschenken, kannst du es zum Beispiel in ein kleines Einmachglas geben. Dieses lässt sich luftdicht verschliessen und sorgt so für eine lange Haltbarkeit. Am besten bringst du an dem Einmachglas ein kleines Schild oder einen Aufkleber an, auf dem steht, um was für ein Badesalz es sich handelt. Letzteres sieht auch in einem Klarsichtbeutel oder einem Reagenzglas sehr schön aus. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass sich der gewählte Behälter luftdicht verschliessen lässt. Das gilt aber nur für den Fall, dass der Badezusatz mehrfach genutzt werden soll. Das Reagenzglas nimmt dagegen zumeist die Menge für einen Badegang auf und muss daher auch nicht verschliessbar sein.

Wenn du das Badesalz selber nutzen willst, kannst du natürlich auch viele andere Behälter verwenden. Wichtig ist nur, dass sie verschliessbar sind und keine Luft aufnehmen.

7. Tipps und Ideen gegen den unansehnlichen Fettrand

Einige Badesalze hinterlassen am Rand der Wanne einen unschönen Rand. Das verhinderst du, indem du deiner Bademischung ein wenig des Lysolecithin untermischt. Auch wenn es zunächst nach einem chemischen Mittel klingt: Es handelt sich um einen natürlichen Emulgator, der auf eine spezielle Weise aus Soja gewonnen wird. Er sorgt dafür, dass sich die Flüssigkeit schnell und gründlich mit dem Öl verbindet. Dadurch vermeidest du den unschönen Fettrand nach dem Baden. Ganz nebenbei erzeugt Lysolecithin ein sehr sanftes und angenehmes Hautgefühl. Der Stoff ist einfach in der Handhabung, geruchsneutral und darüber hinaus auch sehr ergiebig. Das beste Ergebnis lässt sich mit dem eigens hergestellten Badesalz erzielen, wenn du mindestens 30 Minuten badest, denn erst ab dann findet der Säureaustausch zwischen dem Körper und der Flüssigkeit statt. Daher solltest du mindestens eine halbe Stunde, besser noch 45 Minuten in der Wanne bleiben.

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