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Licht wird an Grenzflächen zwischen zwei lichtdurchlässigen Stoffen gebrochen. Dabei gilt das folgende Prinzip:
Das Ergebnis ist die Brechzahl. Alltagstauglich klingt das so:
Wenn Lichtstrahlen in dein Auge fallen, treffen sie aus der Luft auf die Pupille der Linse. Die Linse ist ein durchsichtiger Körper aus einer flexiblen Masse, die über Muskelstränge bewegt wird. Den Vorgang nennt man Akkommodation, er erlaubt dir, die Sicht auf „nah“ oder „weit“ zu stellen. Bei der Fernsicht (wenn du den Blick hebst und aus dem Fenster in die Ferne schaust) muss die Linse dünn sein, damit die Lichtstrahlen gebündelt auf die Makula fallen können. Bei der Nahsicht dagegen (beim Lesen dieses Textes) ist die Linse stark gewölbt und die Lichtstrahlen werden anders gebrochen. Allerdings befindet sich hinter der Linse der Glaskörper aus seiner geleeartigen Masse. Auch der Glaskörper ist durchsichtig. Die Lichtstrahlen passieren also im menschlichen Auge
Die einfallenden Lichtstrahlen werden von Hornhaut und Linse abgelenkt, nicht vom Glaskörper. Die Brechkraft nennt man Refraktion.
Genau genommen brechen niemals Stoffe das Licht, sondern das Licht wird an der Oberfläche, also am Übergang von einem Stoff zum anderen gebrochen. Das gilt nicht nur für Festkörper wie Linsen, Prismen oder andere Glaskörper. Die Lichtstrahlen werden auch an der Grenze von Luft und anderen Gasgemischen oder reinen Gasen gebrochen. Wichtig ist, dass die Stoffe lichtdurchlässig sind. Hier kommen die Begriffe der optisch dichten und optisch dünnen Stoffe ins Spiel, die auf einem Vergleich der Brechzahlen beruhen:
Zwei Beispiele: Wasser hat eine Brechzahl von 1,33, bei Plexiglas beträgt die Zahl 1,49. Plexiglas ist optisch dichter als Wasser, der Lichtstrahl wird im Übertritt zwischen den Stoffen gebrochen.
Allgemein gilt Willebrord Snellius als der Entdecker der Lichtbrechung, aber ganz korrekt ist das nicht. Denn die Grundlagen kannte man schon früher, und das Gesetz wurde bereits 1601 durch Thomas Harriot formuliert. Der Niederländer Willebrord van Roijen Snell, heute als Snellius bekannt, entdeckte es 1621 sozusagen „wieder“, aber er veröffentlichte seine Erkenntnisse nicht. Seine Entdeckung wurde 1632 von Jacob Golius bekannt gemacht und im 20. Jahrhundert besann man sich der Entdeckung der Lichtbrechung durch Thomas Harriot.
Das einfachste Experiment mit der Lichtbrechung kannst du zu Hause ohne besondere Zutaten durchführen: Stelle ein Glas, etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt, auf den Tisch. Stecke einen Strohhalm hinein und schau von der Seite ins Glas: Der Strohhalm bekommt einen Knick. Natürlich hat er das nicht, aber es sieht so aus. Weitere Experimente findest du im Internet auf verschiedenen Portalen für Kinder sowie in den Mediatheken und Bibliotheken der einschlägigen Fernsehprogramme.
Die Totalreflexion ist spannend: Hier dreht der Lichtstrahl quasi um. Aber wie kommt es zu einer kompletten Änderung der Richtung? Die Ursache liegt im Einfallswinkel. Du beobachtest eine Totalreflexion von Lichtstrahlen, wenn der Einfallswinkel grösser ist als der Grenzwinkel. Und das ist der Fall, wenn das Licht aus einem optisch dünneren Stoff in einen optisch dichteren Stoff übertritt. In der Technik wird die Totalreflexion zum Beispiel im Glasfaserkabel genutzt:
Die Totalreflexion entsteht grundsätzlich nur, wenn der Brechungswinkel grösser ist als der Einfallswinkel. Das Licht wird in diesem Fall an der Grenzfläche reflektiert. Das ist dann der Fall, wenn das Licht von einem dichteren Stoff in einen dünneren Stoff gelangt. Tatsächlich besteht in der Praxis keine totale Reflexion, sondern ein Teil des Lichts geht immer in den dünneren Stoff über. Aber da der überwiegende Teil des Lichtstrahls reflektiert wird, sieht es so aus, als würde alles Licht reflektiert. Tritt Licht von einem dünneren Stoff in einen dichteren Stoff über, findet laut Brechungsgesetz keine Totalreflexion statt:
Die Haut bestimmt unser äusseres Erscheinungsbild und gilt, wenn sie gesund ist, als Sinnbild jugendlicher Frische. Das hochkomplexe Organ erfüllt aber auch einige der wichtigsten Funktionen unseres Körpers. Neben dem Schutz vor äusseren Umwelteinflüssen dient die Haut der Wärmeregulation und der Oberflächensensibilität. Die Regeneration der Haut mithilfe von Tages- und Nachtcremes leistet damit nicht nur einen Beitrag zu deiner Schönheit, sondern auch zu deiner Gesundheit.
Schöne Fingernägel tragen viel zu einem gepflegten Erscheinungsbild bei. Bist du von Natur aus nicht mit ansehnlichen Fingernägeln gesegnet, kannst du dich für Kunstnägel entscheiden. Solche Gelnägel bringst du leicht zu Hause selber auf. Wichtig ist, dass du einige Tipps beachtest und dich genau an die Anleitung hältst. Als Grundlage für das Gel dient der Primer. Er wird auch als Haftvermittler bezeichnet und sorgt dafür, dass das Gel besser hält. Beim Primer Auftragen gibt es für Frauen allerdings einige grundlegende Dinge zu beachten.
Statt dem Zupfen der kleinen Härchen entscheiden sich heutzutage viele Frauen dafür, die Augenbrauen zu wachsen. Zwar ist das Haarwachstum an dieser Stelle nicht so stark wie an anderen Stellen, jedoch ist es angenehm, die Haarentfernung seltener durchführen zu müssen. Die Anwendung von Wachs greift die Haarwurzeln in der Regel tiefer an und hemmt somit das Haarwachstum für einen längeren Zeitraum. Des Weiteren muss die Behandlung nicht immer im Kosmetikstudio stattfinden. Es gibt einige Produkte zum Wachsen auch für zu Hause. In diesem Artikel erhältst du die wichtigsten Tipps, Tricks und Infos rund um das Thema Augenbrauen wachsen.
Deine Hände und Füsse sind tagtäglich im Einsatz und vielen Risiken und Belastungen ausgesetzt. Einmal nicht richtig aufgepasst, kann es zu Infektionen mit manchmal schweren Folgen kommen. Die Paronychia ist eine der häufigsten Hautkrankheiten an Händen und Füssen. Alle Informationen zum Thema Entzündung des Nagelbetts, wie etwa Ursachen, Risiken, Behandlungsmöglichkeiten und was du selbst dagegen unternehmen kannst, erfährst du im folgenden Beitrag.
Sind es Allergien, Krankheiten oder doch nur harmlose Mückenstiche? Wer rote, juckende Flecken am Hals bemerkt, weiss oft nicht, woher dieser stammen. Ein Ausschlag am Hals ist dabei nicht nur im Sommer unangenehm, wenn der Körper vermehrt Schweiss bildet und du ein zusätzliches Brennen am Hals spürst. Auch im Winter macht ein Ausschlag am Hals uns das Leben schwer. Enge Rollkragenpullover oder einen Schal zu tragen, ist dann kaum möglich, ohne die empfindliche Stelle zu reizen. Wir zeigen, wie du einen Ausschlag am Hals erkennst und vorbeugst und welche Krankheiten dahinterstecken können.
Nagelstudios kommen nicht ohne sie aus und auch für den Hausgebrauch bietet der Fachhandel schon lange kleinere Geräte an: Elektrische Nagelfeilen erleichtern Pediküre und Maniküre erheblich, denn sie feilen und polieren in Rekordgeschwindigkeit. Allerdings muss sich der Benutzer erst einmal an den Umgang mit dem Nagelfräser gewöhnen, denn auch Fehler passieren in Höchstgeschwindigkeit. Wer zu lange an derselben Stelle fräst, hat plötzlich eine unschöne Kante oder eine Delle im Nagel. Beim vollflächigen Abtragen von Gel- oder Acrylnägeln kann es sogar richtig heiss werden, wenn der Aufsatz sich nicht schnell genug hin und her bewegt.