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So individuell, wie Männer und Frauen sind, sind auch die Bedürfnisse der menschlichen Haut. Deshalb gibt es zahllose Cremes auf dem Markt, deren Rohstoffe je nach Hauttyp und Anforderung unterschiedlich kombiniert werden. In der Do-it-yourself-Kosmetikküche kannst du ebenfalls auf Hauttyp und andere Besonderheiten eingehen, indem du entsprechende Inhaltsstoffe auswählst. Ein einfaches Basis-Rezept für die Tagescreme passt aber zu jedem Typ. Dazu wählst du dann weitere Zutaten wie Kräuter, frische Zitronenmelisse und andere Beigaben mit Heilwirkung aus der Naturapotheke. Bevor es losgeht, stellst du dir die nötigen Zutaten für die Herstellung der Creme zusammen, und auch das passende Werkzeug sollte nicht fehlen. Du brauchst für eine einfache Gesichtscreme und eine Menge von 100 Milliliter:
Zur Herstellung benötigst du noch folgende Küchenutensilien: Einen geeigneten Topf, etwa mittelgross, einige hitzebeständige Behälter, einen Pürierstab, leere Cremedosen oder kleine Gläschen, ein Küchenthermometer und etwas zum Desinfizieren, etwa Alkohol oder einen Essigreiniger.
Du hast Werkzeug und Zutaten zusammengestellt? Perfekt. Jetzt kommt ein sehr wichtiger Schritt. Alles, womit du arbeitest, muss hygienisch rein sein, denn das Grundrezept enthält keine Konservierungsstoffe. Einerseits bekommst du dadurch ein besonders natürliches Produkt, andererseits wirkt sich das Fehlen dieser Zutaten auf die Haltbarkeit der Tagescreme aus. Deshalb müssen alle Behälter, Töpfe, das Thermometer und der Pürierstab desinfiziert sein. Auch die Arbeitsfläche, auf der du deine Kosmetikwerkstatt eröffnest, solltest du zunächst gründlich putzen und anschliessend desinfizieren. Jetzt kannst du mit der Herstellung beginnen.
Damit du eine schön streichfähige Pflegecreme bekommst, muss sie die richtige Konsistenz haben. Diese schaffst du mit einem Konsistenzgeber, der aus Fett besteht. Deshalb heisst dieser Schritt der Herstellung auch die Fett-Phase. Dafür erhitzt du rund einen Viertelliter Wasser in deinem Topf. Dort kommt dann dein Fett hinein, also die Kakaobutter, das Carnaubawachs oder die Sheabutter. Erwärme sie langsam und vorsichtig in einem der hitzebeständigen Gefässe. Übrigens: Auch Bienenwachs ist ein guter Konsistenzgeber für eine pflegende Creme und wirkt noch dazu antibakteriell.
Ist die fettreiche Masse weich geworden und verflüssigt sie sich, gibst du den Emulgator und das Öl hinzu. Je nachdem, welche Öle du wählst, haben sie unterschiedliche Auswirkungen auf die Haut: Hier kannst du je nach Hauttyp Öle für sensible, trockene oder eher fettige Haut aussuchen. Zur Mischhaut etwa passt Olivenöl, Mandelöl pflegt eher trockene Haut, und das vielseitige Kokosöl ist für jeden Hauttyp geeignet. Wenn die warme Masse in deinen Topf flüssig ist, nimmst du sie von der Herdplatte. Lasse sie bis auf etwa 40 Grad abkühlen und kontrolliere die Temperatur mit deinem Thermometer.
Jetzt gibst du etwas Rosenwasser oder destilliertes Wasser in ein zweites hitzefestes Gefäss. Du kannst die beiden Wasser-Varianten auch miteinander mischen. Auch diese Zutat wird auf der Herdplatte aufgewärmt. Hier sollte es allerdings nicht zu heiss zugehen, denn das Ziel ist, dass alle Zutaten auf die gleiche Temperatur von rund 40 Grad Celsius erwärmt beziehungsweise herabgekühlt werden.
Der nächste Schritt im Herstellungsprozess ist das sogenannte Emulgieren. Dafür vermischst du den Inhalt deiner beiden erwärmten Gefässe: Fett-Phase und Wasser-Phase kommen zusammen. Die identische Temperatur ist hierbei wichtig, und auch auf das sorgfältige und gründliche Rühren musst du achten. Mit dem elektrischen Rührstab vermischst du deine Zutaten. Wasser und Fett verbinden sich nur ungern miteinander, der Vorgang gelingt nur dann, wenn das Emulgieren richtig klappt. Der Widerstand deiner wichtigsten Zutaten ist auch der Grund dafür, dass ein Emulgator für die perfekte Creme nötig ist. Ohne seine Hilfe würden sich Wasser und Fett nicht dauerhaft miteinander verbinden. Läuft alles wie geplant, nimmt deine Tagescreme durch das Rühren eine cremige Konsistenz an. Jetzt ist das Basisprodukt fertig und du kannst noch Zitronenmelisse und andere Kräuter oder ein ätherisches Öl für angenehmen Duft oder eine bestimmte Heilwirkung hinzugeben.
Das Naturprodukt kommt ganz ohne künstliche Konservierung aus – deshalb hält es auch nicht so lange. Ein paar Tipps fürs Aufbewahren:
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Zu einem strahlenden Lachen gehören auch geschmeidige und weiche Lippen. Um diese zu pflegen, greifen viele Menschen zu einem Lippenbalsam. Das Angebot an Lippen-Pflegeprodukten in den Supermarktregalen ist dabei genauso gross wie die Liste der darin enthaltenen chemischen Inhaltsstoffe. Wer ganz natürlich schöne Lippen haben möchte, kann Lippenbalsam auch selbst machen – und braucht dafür nur wenige Zutaten. Wie einfach und schnell das funktioniert, welche Zutaten dafür benötigt werden und welche Vorteile dir die Do-it-yourself-Variante bietet, erklären wir dir in unserem Ratgeber rund um die optimale Pflege für deine Lippen.
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Die Fussmassage geniesst hohes Ansehen: Sie soll dem ganzen Körper guttun, Entspannung für die Füsse bringen, der Gesundheit zuträglich sein und verschiedene Beschwerden lindern können. Welche Wirkung hat eine Fussmassage wirklich? Wer massiert, wie genau und warum? Wo liegen die Reflexzonen auf den Fusssohlen, und welches Öl ist geeignet? Du hast Fragen – wir haben die Antworten! Von der richtigen Technik über Studien bis hin zum passenden Öl findest du hier alle wichtigen Informationen.
Verletzungen lassen oft Narben zurück. Sie erinnern dich möglicherweise lebenslang an das einschneidende Erlebnis. Einst trug mancher seine Narbe mit Stolz. Unschöne Narben an sichtbaren Stellen können jedoch regelrecht entstellend wirken. Grossflächig können sie das gesunde Gewebe sogar überwuchern. Man spricht dann von hypertrophen Narben oder Keloiden. Neben psychischen Problemen, die zu sozialem Rückzug und sogar zu Depressionen führen können, sind Beschwerden wie Juckreiz, Spannungsgefühle oder Schmerzen nicht selten. Je nach Lokalisation der Narbe kann auch die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sein. Hypertrophe Narben sind nicht einfach zu behandeln. Die gute Nachricht aber: Es gibt effektive Vorbeugungsmassnahmen.
Vitiligo, auch als Weissfleckenkrankheit bekannt, ist eine chronische Hauterkrankung, die sich in Form von weissen Hautflecken äussert. Weltweit sind etwa 0,5 bis zwei Prozent der Menschen von der Erkrankung betroffen. An welchen Symptomen du die Pigmentstörung erkennst, welche Ursachen dafür verantwortlich sind und ob Vitiligo heilbar ist, erfährst du in diesem FAQ.