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Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse und eine Autoimmunerkrankung, bei der sich die körpereigene Abwehr gegen das Schilddrüsengewebe richtet. Dies führt nach und nach zu einem Funktionsverlust des Organs. Die Schilddrüse beeinflusst mit der Produktion von Schilddrüsenhormonen zahlreiche Prozesse im Körper. Dazu zählen das Immunsystem, die Verdauung, die Herzfunktion, die Gewichtsregulation sowie die Gedächtnisleistung. Liefert deine Schilddrüse aufgrund der Gewebezerstörung nicht mehr genügend Hormone, leidest du an einer Schilddrüsenunterfunktion, die das physiologische Gleichgewicht deines Körpers stören kann.
Die Symptome bei der Hashimoto-Krankheit entwickeln sich langsam. Patienten, bei denen Hashimoto nachgewiesen wurde, können jahrelang symptomfrei bleiben, bis die Schilddrüsenhormone im Blut deutlich sinken. Die Symptome, die sich entwickeln, sind die einer Schilddrüsenunterfunktion. Leidest du an einem oder mehreren der folgenden Krankheitsanzeichen, solltest du einen Arzt aufsuchen und deine Schilddrüsenfunktion testen lassen:
Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich dein Immunsystem gegen das körpereigene Gewebe. Im Fall von Hashimoto zerstören T-Lymphozyten das Schilddrüsengewebe. Zusätzlich bilden andere Immunzellen Antikörper – sogenannte Autoantikörper – gegen Proteine der Schilddrüse. Die Ursache für die Fehlregulierung des Immunsystems wird als multifaktoriell angesehen. Einerseits spielt die Genetik eine Rolle. Andere Risikofaktoren sind hormonelle Störungen, zurückliegende Infektionen, Nährstoffmangel, Stress, eine Überlastung der Leber, Umweltgifte sowie das Leaky-Gut-Syndrom.
Bei dem Leaky-Gut-Syndrom ist die normale Darmfunktion gestört. Unerkannte Nahrungsmittelallergien, Darminfektionen oder Überlastungen des Darms können Entzündungen verursachen und die Barrierefunktion der Darmwand beeinträchtigen. Nährstoffe aus der Nahrung werden nur teilweise verwertet und Mikroorganismen oder Giftstoffe gelangen in die Blutbahn, was zu einer Aktivierung des Immunsystems führt. Ein chronisch aktiviertes Immunsystem gilt als Auslöser für Autoimmunerkrankungen.
Liegt noch keine Unterfunktion der Schilddrüse vor, ist eine medikamentöse Therapie nicht notwendig. Du solltest lediglich deine Schilddrüsenwerte regelmässig kontrollieren lassen. Zudem kannst du mit der Ernährungsumstellung beginnen, um die Entzündungs- und Immunreaktionen in der Schilddrüse zu reduzieren. Kommt es zu einer Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen, wird Levothyroxin – ein synthetisches Hormon – zur Therapie eingesetzt. Bei einer Schwangerschaft muss die Dosis eventuell erhöht werden, da sonst die Gefahr einer Fehlgeburt steigt.
Die Hashimoto-Ernährung soll die Darmgesundheit fördern, die Leber entlasten und einen Nährstoffmangel ausgleichen. Gleichzeitig ist es wichtig, sogenannte Goitrogene zu meiden. Dies sind Nahrungsmittel, die Einfluss auf den Jodstoffwechsel nehmen und zu einer Vergrösserung der Schilddrüse führen können. Die meisten Kohlsorten zählen dazu, aber auch Soja, Leinsamen, Mandeln oder Mais. Auf Lebensmittel oder Stoffe, die deinen Darm reizen, solltest du komplett verzichten. Das Ziel der Hashimoto-Ernährung ist es, die Symptome zu lindern, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten. Schilddrüsengewebe hat die Fähigkeit zur Regeneration, wenn die schädlichen Einflüsse abgestellt werden.
Eine Ernährungsform, die sich gut bei Hashimoto eignet, ist die Paleo-Ernährung. Sie ist nährstoffreich und konzentriert sich auf natürliche Lebensmittel. Sie wird auch als Steinzeiternährung bezeichnet, da sie sich an der Kost unserer Vorfahren orientiert. Die Paleo-Ernährung enthält zudem keinerlei Reizstoffe für den Darm, sodass eine Erholung der Darmbarriere möglich ist. Für viele Betroffene ist das Abnehmen bei dieser Ernährungsweise ein positiver Nebeneffekt.
Hast du die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis erhalten, solltest du über eine Umstellung deiner Ernährung nachdenken. Möchtest du die Symptome lindern, deine Schilddrüse vor weiterem Schaden bewahren und das Risiko für andere Autoimmunerkrankungen senken, haben sich folgende Lebensmittel bewährt:
Auf Kohlenhydrate und industriellen Zucker solltest du nach Möglichkeit verzichten. Nährstoffe, die einen positiven Einfluss haben, sind:
Diese Nährstoffe kannst du auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen. Ein Bluttest ist hilfreich und zeigt dir, in welchen Bereichen ein Mangel vorliegt. Auf Jod solltest du bei Hashimoto eine Weile verzichten, bis die Entzündung im Körper zurückgegangen ist.
Mit der Hashimoto-Ernährung hilfst du deinem Körper, die Erkrankung zu bekämpfen. Es kann jedoch einige Tage bis Wochen dauern, bis sich fühlbare Erfolge einstellen. Gehen die Entzündungen im Darm und in der Schilddrüse zurück, wirst du dich fitter und gesünder fühlen. Auch der Ausgleich von Nährstoffen wird zu einer Steigerung deines Wohlbefindens führen – zum Beispiel, indem sich deine Stimmung und Konzentrationsfähigkeit verbessern.
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Wenn du bei einer Ayurvedamassage an eine einfache Wellnessbehandlung denkst, stimmt das nicht, denn die sehr alte Ayurveda-Heilkunst aus Indien vereint Medizin, Gesunderhaltung und Stressabbau. Im Mittelpunkt einer sogenannten Abhyanga, einer speziellen Ganzkörpermassage, steht der Gesundheitseffekt, der sich einstellt, wenn gesundheitliche Disbalancen ausgeglichen werden. Die Ayurvedamassage wirkt auf den Körper und den Geist und hat eine sehr tief greifende Auswirkung auf die Gesundheit. Das Ziel einer Ayurvedamassage ist es, einen Ausgleich zu schaffen, wo ein Ungleichgewicht im Körper herrscht. Durch die ausgleichende Massage können viele Beschwerden gelindert werden.
Bei tränenden, roten und schmerzenden Augen denken die meisten an eine Bindehautentzündung. Hinter diesen Beschwerden steckt jedoch in manchen Fällen eine Augengrippe. Und diese ist hochansteckend, weil sie durch Viren verursacht wird. Was sind die Symptome? Wie erfolgt die Behandlung? Kannst du dich vor einer Ansteckung schützen? Und was musst du bei einer Infektion beachten, um die Augengrippe nicht zu übertragen?
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