Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Wenn du mit beiden Augen geradeaus schaust, ist der Bereich, den du dann sehen kannst, dein Gesichtsfeld. Aufgrund von Störungen kann es zu einem halbseitigen Gesichtsfeldausfall kommen. Dann fehlen dem Gehirn die Informationen eines Auges zu seiner Gesichtsfeldhälfte oder es verarbeitet sie nicht mehr richtig: die Sicht ist halbseitig eingeschränkt. Das führt zu grösseren Irritationen im Alltag und kann Betroffene stark verunsichern. Der Gang zum Augenarzt ist wichtig, wenn ein Gesichtsfeldausfall bemerkt wird.
Die Hemianopsie kann auf einem Auge auftreten, dann wird sie als monokular bezeichnet. Tritt sie bei beiden auf, spricht man von binokularer Hemianopsie. Von ihr gibt es zwei Varianten: Das Sichtfeld kann auf beiden Augen auf der linken Seite eingeschränkt sein, dann heisst das Phänomen homonyme Hemianopsie. Wenn der Gesichtsfeldausfall bei einem Auge auf der linken, beim anderen auf der rechten Seite auftritt, spricht man von heteronymer Hemianopsie.
Meistens tritt der Gesichtsfeldausfall als Folge einer anderen Krankheit auf. Hier werden besonders häufig folgende Ursachen genannt:
Vorübergehende Hemianopsien treten mitunter bei Migräne, überhöhtem Blutdruck oder nach epileptischen Anfällen auf. Die Auslöser der Hemianopsie verursachen Läsionen, also Schäden an der Sehbahn. Dieser Teil der neuronalen Verbindung zum Gehirn wird von Fachleuten als Tractus opticus bezeichnet. Die Schäden können an unterschiedlicher Stelle der Sehbahn und den Sehnervenfasern auftreten, was sich dann auf verschiedene Weise auf die Symptome auswirkt.
Das eingeschränkte Sichtfeld verursacht Sehstörungen, die die Orientierung erschweren und dazu führen, dass man Gegenstände oder Personen unter Umständen übersieht. Häufig haben Patienten das Gefühl, dass eines ihrer beiden Augen betroffen ist und dort eine Schädigung vorliegt. Tatsächlich aber liefern beide Augen gleichermassen nur einen Teil des Bildes, das sie sehen können sollten. Es fehlt ein Teil des Gesamtbildes, aus Sicht des Patienten: So können sie zum Beispiel nicht mehr uneingeschränkt am Strassenverkehr teilnehmen, weil sie von der Seite kommende Autos nicht bemerken. Die Sehschärfe selbst ist nicht beeinträchtigt, so können auch kleine Gegenstände problemlos erkannt werden – wenn sie nicht in dem geschädigten Bereich des Gesichtsfeldes liegen, dann werden sie schlicht nicht wahrgenommen. Wenn die Hemianopsie als Folge eines Schlaganfalls auftritt, sind auch visuelle Halluzinationen oder Spiegelungen nicht selten. Auch Kopfschmerzen treten als Begleiterscheinung auf.
Um die Schäden am Tractus opticus und den daraus folgenden Gesichtsfeldausfall zu diagnostizieren, führt dich dein Weg zum Augenarzt. Dieser nutzt eine Untersuchung mittels Sehtests, um zu prüfen, ob das Gesichtsfeld eingeschränkt ist oder halbseitig ausfällt. Nachweisen kann er die Hemianopsie dann mit einem MRI des Gehirns, also einem bildgebenden Verfahren, das eine Schichtdarstellung des Gehirns anfertigt.
Die Therapie der Sehstörungen richtet sich nach dem Einzelfall und den konkreten Einschränkungen. Je nachdem, welche Schäden am Tractus opticus vorliegen und zu Sehstörungen führen, kann mitunter eine Verbesserung mit Hilfsmitteln erreicht werden. Gerade was das Lesen oder das Zurechtfinden in unbekannter Umgebung angeht, können Behandlungserfolge erzielt werden. Bei den Formen, die nicht nur temporär auftreten, können die Schäden meist nicht rückgängig gemacht werden. Aber mit Hilfe von geeigneten Kompensationstrainings können deutliche Verbesserungen im Umgang mit der Einschränkung erreicht werden.
Die Neuropsychologie bietet Menschen mit Hemianopsie zwei Therapiemöglichkeiten:
Ein Restitutionstraining soll mit einem speziellen Therapieverfahren dazu führen, dass die Sehfähigkeit teilweise wiederhergestellt wird. Dazu stimuliert der Patient mittels Training den Übergangsbereich zwischen dem betroffenen Gesichtsfeldbereich und dem, der noch intakt ist. Das aufwändige und zeitintensive Training wird allerdings nicht immer von den Kassen übernommen, weil der Erfolg durchaus umstritten ist. Im Kompensationstraining lernen Patienten Strategien und Augenbewegungen, mit denen sie im Alltag mehr Sicherheit gewinnen und mit der vorhandenen Einschränkung besser zurechtkommen. Neben der physischen Problematik führt die Erkrankung zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität, was sich auf die psychische Verfassung auswirkt und auch Folgeerscheinungen aus dem Bereich der Psychosomatik nach sich ziehen kann. Mit der Einschränkung leben zu lernen, kann das Wohlbefinden deutlich verbessern. Übungen und Trainingseinheiten können zu Hause fortgesetzt werden. Sie zielen darauf ab, beim Lesen und bei alltäglichen Verrichtungen wie dem Einkaufen, beim Suchen von Gegenständen und anderen Dingen die Beeinträchtigung mit geeigneten Augenbewegungen zu kompensieren. Dadurch verbessert sich zwar die Sehfähigkeit an sich nicht, doch kann die Kompensation den Umgang mit der Einschränkung erleichtern und für mehr Sicherheit und Wohlbefinden im Alltag sorgen.
Du möchtest binnen kurzer Zeit einige überflüssige Pfunde verlieren und gleichzeitig deinen Stoffwechsel anregen? Dann solltest du das Saftfasten ausprobieren. Während dieser Fastenzeit nimmst du keine festen Nahrungsmittel zu dir, sondern ernährst dich ausschliesslich aus flüssiger Nahrung. Dazu zählen Wasser und ungesüsster Tee ebenso wie Gemüse- und Fruchtsäfte deiner Wahl. Um noch schneller abzunehmen, wird eine moderate regelmässige Bewegung empfohlen. Wichtig: Wende das Saftfasten nicht länger als drei Tage hintereinander an.
Ein brennendes, stechendes oder drückendes Gefühl im Auge ist unangenehm und oft auch beunruhigend. Augenschmerzen können von der Augenoberfläche ausgehen, tief im Auge sitzen oder erst beim Bewegen auftreten – und genau diese Unterschiede geben wichtige Hinweise auf die Ursache. Viele Auslöser sind harmlos und vergehen von selbst, manche sind aber ein Warnzeichen, das rasch abgeklärt werden sollte. Dieser Ratgeber erklärt dir, welche Ursachen häufig dahinterstecken, welche Begleitzeichen du ernst nehmen solltest und wie die Abklärung beim Augenarzt abläuft.
Ein neuer dunkler Fleck oder ein Muttermal, das sich verändert hat – solche Beobachtungen verunsichern viele Menschen. Schwarzer Hautkrebs, medizinisch malignes Melanom, ist die gefährlichste Form von Hautkrebs, weil er Ableger (Metastasen) bilden kann. Die gute Nachricht: Früh erkannt lässt er sich oft gut behandeln. In diesem Ratgeber erfährst du, woran du Warnzeichen erkennst, wer ein erhöhtes Risiko trägt, wie die Diagnose abläuft und wie du deine Haut schützt. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, hilft dir aber, Veränderungen früh einzuordnen.
Ein Ausschlag am Po ist unangenehm und oft mit Scham verbunden – dabei ist er weit verbreitet und in den meisten Fällen gut behandelbar. Hinter geröteter, juckender oder nässender Haut an Gesäss, Pofalte und After stecken bei Erwachsenen meist harmlose Ursachen wie Reibung, Feuchtigkeit oder Reizungen durch Pflegeprodukte. Manchmal steckt aber auch eine Pilzinfektion oder eine behandlungsbedürftige Hauterkrankung dahinter. In diesem Ratgeber erfährst du, woran du einen Ausschlag am Po erkennst, welche Ursachen typisch sind, was die Haut beruhigt, welche Mittel du besser meidest und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Wer an Yoga denkt, hat oft sofort Bilder im Kopf: der Krieger, der herabschauende Hund, der Lotussitz. Diese Asanas – die Körperhaltungen des Yoga – sind das, was viele Menschen als das Yoga schlechthin verstehen. Doch Asanas sind weit mehr als hübsche Posen für Social Media: Sie haben eine lange Geschichte, eine eigene Logik und – wenn sie aufmerksam geübt werden – einen spürbaren Effekt auf Körper und Geist. In diesem Ratgeber erfährst du, was eine Asana eigentlich ist, woher die heute geläufigen Haltungen kommen, welche Kategorien es gibt, was die Wissenschaft über ihre Wirkung sagt – und worauf du achten solltest, damit deine Praxis dir guttut.
Vata, Pitta und Kapha sind in der indischen Medizin Ayuveda die Grundkonstitutionstypen des Menschen. Das Pitta Dosha ist das beherrschende Stoffwechselprinzip des Ayuerveda, es besteht zu einem Hauptanteil aus Feuer und zu einem geringeren Anteil aus Wasser. Pitta lenkt im menschlichen Körper alle Erneuerungs-, Umwandlungs- und Stoffwechselprozesse. Sein Hauptsitz ist in den Verdauungsorganen, in Magen, Dünndarm, Leber und Bauchspeicheldrüse. Menschen, die eine ausgeprägte Pitta-Konstitution haben, sind oft von athletischem Körperbau und haben eine stabile Gesundheit. Auf der psychischen Ebene zeichnet sich die Pitta-Konstitution aus durch kraftvolle Eigenschaften: Willensstärke, Intellekt, hohe Durchsetzungskraft und starker Ehrgeiz.