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Kontaktlinsen einsetzen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für sichere Handhabung

Kontaktlinsen einsetzen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für sichere Handhabung

Das erste Aufsetzen einer Kontaktlinse fühlt sich für viele zunächst ungewohnt an. Mit ein paar Übungseinheiten wird die Handhabung jedoch zur Routine. Dieser Ratgeber zeigt eine bewährte Schritt-für-Schritt-Anleitung, erklärt typische Stolperfallen und gibt Tipps für Spezialsituationen – etwa lange Fingernägel, zittrige Hände oder schwierige Lichtverhältnisse.

Vorbereitung: Hygiene und Umgebung

Bevor die Linse das Auge berührt, ist die Vorbereitung entscheidend. Studien zeigen, dass mangelnde Handhygiene und das Tragen von Linsen unter ungünstigen Bedingungen (Duschen, Schwimmen, Schlafen mit Linsen) zentrale Risikofaktoren für Hornhautinfektionen sind [1].

Vor jedem Einsetzen:

  • Hände gründlich waschen mit milder Seife – mindestens 20 Sekunden, inklusive Fingerzwischenräume und Nagelfalze. Anschliessend mit einem sauberen, fusselfreien Tuch trocknen, damit keine Fasern an den Fingerkuppen kleben bleiben.
  • Aufpassen bei Hand-Pflegeprodukten: Cremes, Lotionen, ätherische Öle und Desinfektionsmittel mit Glycerin können auf die Linse übergehen und Brennen oder Trübung verursachen. Erst Linsen einsetzen, dann eincremen.
  • Make-up: Erst Linse einsetzen, dann schminken. Beim Abschminken die Linse vorher entnehmen, damit kein Make-up zwischen Linse und Auge gerät.
  • Stabile Unterlage: Über einem Waschbecken arbeiten, vorzugsweise mit geschlossenem Abfluss oder einem Handtuch im Becken. So gehen heruntergefallene Linsen nicht verloren.
  • Spiegel auf Augenhöhe und gute Beleuchtung vermeiden Verkrampfen und ungenaue Bewegungen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die folgende Anleitung gilt für weiche Tages- und Monatslinsen. Bei formstabilen, harten Linsen oder Nachtlinsen ist die Technik ähnlich, jedoch oft etwas einfacher, weil die Linsen ihre Form besser halten.

Schritt 1: Linse aus der Verpackung entnehmen

Bei Tageslinsen den Blister vorsichtig öffnen und die Linse mit der Fingerkuppe – nicht mit den Nägeln – berühren. Bei Monatslinsen den Linsenbehälter öffnen und die Linse nur mit der dafür vorgesehenen, sterilen Kontaktlinsenlösung vorbereiten – niemals mit Leitungswasser. Bei Peroxid-Systemen darf die Linse erst eingesetzt werden, wenn die Lösung vollständig neutralisiert ist.

Schritt 2: Linse auf Sauberkeit und Form prüfen

Linse auf die Fingerkuppe legen. Sie sollte eine gleichmässige Schüsselform mit hochstehenden Rändern haben. Bei einer „umgestülpten" Linse stehen die Ränder leicht nach aussen – das fühlt sich beim Tragen unangenehm an. Im Zweifelsfall die Linse sanft drücken: Die Ränder einer korrekt gerichteten Linse bleiben aufrecht, eine umgestülpte Linse biegt sich nach aussen. Manche Linsen haben „Inside-Out"-Markierungen wie kleine Buchstaben am Rand, die nur in der richtigen Orientierung lesbar sind.

Schritt 3: Augenlid und Auge fixieren

Mit der freien Hand das obere Augenlid mit dem Zeige- oder Mittelfinger nach oben halten – fest genug, dass die Wimpern nicht stören. Mit dem Mittelfinger der einsetzenden Hand das untere Augenlid leicht nach unten ziehen. Wichtig: Die Augen weit geöffnet halten und nicht blinzeln.

Schritt 4: Linse aufsetzen

Den Zeigefinger mit der Linse langsam und ruhig zum Auge führen. Den Blick nach oben oder leicht zur Seite richten – nicht direkt auf den Finger. Die Linse vorsichtig auf das Weisse des Auges (Sklera) oder direkt auf die Hornhaut platzieren.

Schritt 5: Lider loslassen, Linse setzen lassen

Zuerst das untere, dann das obere Lid loslassen. Mehrmals langsam blinzeln, damit die Linse ihren korrekten Sitz auf der Hornhaut findet.

Schritt 6: Sitz und Komfort prüfen

Nach ein paar Sekunden Blinzeln sollte sich die Linse angenehm anfühlen und die Sicht klar werden. Falls Kratzen, Stechen oder verschwommene Sicht bleiben:

  • Linse vorsichtig entnehmen
  • Mit Kochsalzlösung oder Pflegelösung abspülen
  • Auf Beschädigungen prüfen (Risse, Falten)
  • Erneut einsetzen oder bei wiederholten Problemen eine frische Linse verwenden

Mit beiden Augen wiederholen – aus Hygieneeffizienz und Routinegründen meist erst das rechte, dann das linke Auge oder umgekehrt, aber immer in derselben Reihenfolge.

Häufige Stolperfallen bei Anfänger:innen

Auch nach Anleitung scheitert das erste Aufsetzen manchmal an Kleinigkeiten. Die typischen Hürden und was hilft:

  • Auge schliesst sich beim Annähern des Fingers: Ursache ist der Lidschlussreflex. Was hilft: Blick fest auf einen Punkt im Spiegel richten, Finger langsam und seitlich anfahren statt frontal.
  • Augentränen während des Einsetzens: Ursache ist eine Tränenfilm-Überreaktion auf den Reiz. Was hilft: kurze Pause, mehrfach blinzeln, mit sauberem Taschentuch trockentupfen.
  • Linse klebt am Finger statt am Auge: Ursache ist eine zu trockene Fingerkuppe oder eine zu feuchte Linse. Was hilft: mit Pflegelösung erneut anfeuchten, Berührungsfläche kleiner halten.
  • Linse rutscht nach dem Aufsetzen zur Seite: Ursache ist, dass die Linse noch nicht zentriert hat. Was hilft: Blick langsam Richtung Linsenposition lenken, ein paar Mal blinzeln – die Linse zentriert sich von allein.
  • Verkrampfung und unruhige Hand: Ursache sind Anspannung und eine ungünstige Körperhaltung. Was hilft: tief atmen, Schultern entspannen, vor dem Spiegel sitzen statt stehen.

In der Regel braucht es einige Tage Übung, bis das Einsetzen entspannt funktioniert. Wer nach zwei bis drei Wochen weiterhin Schwierigkeiten hat, sollte eine Folgesitzung beim Optometristen vereinbaren.

Tipps für lange Fingernägel

Wer lange oder lackierte Nägel trägt, sollte beim Linseneinsetzen besonders aufpassen, um Hornhautkratzer zu vermeiden:

  • Mit der Fingerkuppe arbeiten, nicht mit der Nagelspitze. Den Finger so halten, dass der Nagel von der Linse weggedreht ist und nur die weiche Fingerbeere die Linse berührt.
  • Eventuell den Zeigefinger durch den Mittelfinger ersetzen, weil der Nagelwinkel dort manchmal günstiger ist.
  • „Sandwich-Technik": Linse zwischen Daumen und Mittelfinger spannen und mit der Linsenseite nach oben aufs Auge legen – die Nägel berühren die Linse dann gar nicht direkt.
  • Beim Abnehmen den Mittelfinger statt Zeigefinger nutzen. Spezielle Abnahmehilfen können in Einzelfällen unterstützen, sollten aber nur nach Anleitung durch eine Fachperson verwendet werden – insbesondere bei weichen Linsen ist entscheidend, dass das Hilfsmittel ausdrücklich dafür geeignet ist.
  • Frisch lackierte Nägel vollständig trocknen lassen, bevor mit Linsen hantiert wird. Lacklösemittel können Linsen schädigen.

Hilfsmittel für eine erleichterte Handhabung

Bei Schwierigkeiten oder eingeschränkter Feinmotorik (zum Beispiel bei Tremor, Arthrose oder Sehminderung) können kleine Hilfsmittel unterstützen. Generell gilt: Spezielle Einsetz- oder Abnahmehilfen sollten nur nach Anleitung durch eine Fachperson verwendet werden. Linsensauger sind vor allem bei formstabilen Kontaktlinsen verbreitet; bei weichen Linsen ist entscheidend, dass das Hilfsmittel ausdrücklich dafür geeignet ist und hygienisch korrekt verwendet wird.

  • Linsenpinzette mit weichen Silikonenden: Greift die Linse rutschfest, ohne den Rand zu beschädigen. Praktisch für das Entnehmen aus der Verpackung.
  • Vergrösserungs-Schminkspiegel: Erleichtert die genaue Positionierung, vor allem beim ersten Üben.
  • Stützbox oder rutschfeste Unterlage: Vereinfacht den Halt der Verpackung mit beiden Händen, indem die Box flach steht und nicht wackelt.

Alle Hilfsmittel müssen ebenso sauber gehalten werden wie die Linsen selbst – nach jeder Benutzung mit Pflegelösung spülen und an der Luft trocknen lassen.

Was tun, wenn die Linse hartnäckig nicht ins Auge will?

Wenn nach mehreren Versuchen das Einsetzen nicht klappt:

  • Pause machen. Augen ein paar Minuten ruhen lassen, eventuell eine Stunde Pause einlegen.
  • Mit dem dominanten Auge starten. Viele Anfänger:innen kommen leichter zurecht, wenn sie das Auge der dominanten Hand zuerst versorgen.
  • Sich von jemandem helfen lassen. Im Optikergeschäft wird die Technik nach der Anpassung gezeigt; manche Optiker:innen üben auf Wunsch mit Begleitperson.
  • Schwellungen oder Reizungen abklären lassen. Wenn das Auge stark tränt, gerötet oder lichtempfindlich ist, sollte eine Augenarztpraxis oder eine optometrische Fachperson die Augenoberfläche prüfen.

Kontaktlinsen herausnehmen

Auch das Abnehmen folgt einer einfachen Routine:

  • Hände waschen und trocknen
  • Blick nach oben richten und unteres Lid mit dem Mittelfinger nach unten ziehen
  • Mit Zeige- und Daumen die Linse vorsichtig zur Augenmitte gleiten lassen und sanft zusammendrücken, so dass sie sich vom Auge löst
  • Bei Tageslinsen: in die Verpackung oder den Hausmüll-Behälter
  • Bei Monatslinsen: in den Linsenbehälter mit frischer Pflegelösung

Falls eine Abnahmehilfe verwendet wird, sollte sie ausdrücklich für den jeweiligen Linsentyp geeignet sein und nach Anleitung durch eine Fachperson eingesetzt werden – Linsensauger sind vor allem bei formstabilen Linsen verbreitet, bei weichen Linsen weniger üblich.

Kontaktlinsen bei Kindern und älteren Menschen

Die Grundtechnik bleibt gleich, aber Alter und Erfahrung verändern den Lernprozess.

Bei Kindern und Jugendlichen wird das Einsetzen meist im Rahmen einer Erstanpassung beim Optometristen mit Begleitung der Eltern gelernt. Wichtig:

  • Entscheidend ist weniger ein fixes Alter als die Fähigkeit, Hygiene und Handhabung zuverlässig einzuhalten. Viele Kinder lernen das im späteren Primarschulalter oder in der frühen Jugend – individuell kann es aber früher oder später sinnvoll sein.
  • Tageslinsen sind für Kinder hygienisch oft die bessere Wahl, weil die Pflege nicht vergessen werden kann.
  • Eltern bleiben in der Verantwortung für regelmässige Kontrolltermine und sollten beim Einsetzen anfangs assistieren.

Bei älteren Menschen kann Feinmotorik oder Sehleistung das Handling erschweren. Hier helfen:

  • Linsenpinzetten mit ergonomischem Griff für die Entnahme aus der Verpackung
  • Vergrösserungs-Schminkspiegel mit Beleuchtung
  • Tageslinsen statt Monatslinsen, um den Pflegeaufwand zu reduzieren
  • Begleitung beim Anpasstermin, damit eine zweite Person die Anleitung mitverfolgt

Spezielle Einsetz- oder Abnahmehilfen können in Einzelfällen sinnvoll sein, sollten aber nur nach individueller Anleitung durch eine Fachperson eingesetzt werden.

In beiden Altersgruppen ist die professionelle Begleitung wichtiger als bei mittleren Altersjahrgängen.

Sicherheitsregeln, die nicht verhandelbar sind

Auch bei sicher beherrschtem Einsetzen gibt es klare Grenzen, die unabhängig vom Trageschema gelten:

  • Niemals Linsen mit Leitungswasser in Berührung bringen. Wasser kann Erreger wie Acanthamöben enthalten, die schwere Hornhautinfektionen verursachen können [2].
  • Nie länger tragen als vom Hersteller empfohlen. Eine Linse alle paar Tage länger zu nutzen, lohnt sich nicht.
  • Kein Tragen bei Augenrötung, Schmerz, ungewöhnlichem Lichtempfinden oder verschwommener Sicht ohne klare Ursache.
  • Kein Schlafen mit Linsen, ausser bei ausdrücklich freigegebenen Verlängerungs-Trageschemata. Studien zeigen ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko bei nächtlichem Tragen [1].
  • Im Schwimmbad, Meer oder unter der Dusche Linsen entfernen oder eine wasserdichte Schutzbrille tragen. Duschen mit Linsen wurde in einer Fall-Kontroll-Studie als einer der stärksten Hygiene-Risikofaktoren identifiziert [1].
  • Bei Augenentzündungen, Erkältung mit Augenbeteiligung oder nach einer Augenoperation auf Linsen verzichten und Brille tragen.
  • Bei einseitigem Verschwinden einer Linse nicht raten oder ungewöhnlich lange suchen – im Zweifel die Augenarztpraxis oder den Optiker aufsuchen.

Wann ist ein professioneller Termin sinnvoll?

Eine Erstanpassung beim Optometristen oder Augenarzt ist nicht nur für die Sehstärke wichtig, sondern auch für die Handhabung. In aller Regel wird im Anpasstermin:

  • die Augengesundheit (Tränenfilm, Hornhaut, Lider) geprüft
  • die passende Linsengeometrie (Basiskurve, Durchmesser) bestimmt
  • das richtige Material (Hydrogel, Silikon-Hydrogel) ausgewählt
  • die Handhabung gemeinsam geübt
  • nach 1 bis 2 Wochen eine Folgekontrolle vereinbart

Auch erfahrene Träger:innen sollten regelmässig Kontrollen wahrnehmen – mindestens einmal im Jahr.

Wenn du unsicher bist, ob das Einsetzen für dich richtig funktioniert, oder erstmals mit Kontaktlinsen starten möchtest, hilft eine fachliche Anpassung mit Übungssitzung. Auf truVuna findest du Optiker:innen in deiner Region. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen – und frage gezielt nach, ob eine Kontaktlinsenanpassung oder eine Einsetz-Schulung angeboten wird.

Häufige Fragen zum Einsetzen von Kontaktlinsen

Wie setze ich Kontaktlinsen richtig ein, wenn ich Anfänger:in bin?

Hände gründlich waschen und trocknen, Linse auf die Fingerkuppe legen, oberes Lid mit der anderen Hand öffnen, unteres Lid mit dem Mittelfinger der einsetzenden Hand herunterziehen, Linse vorsichtig aufs Auge legen und sanft blinzeln. Übung über mehrere Tage, vor einem gut beleuchteten Spiegel auf Augenhöhe, macht den Vorgang schnell zur Routine.

Was tun, wenn man lange Fingernägel hat?

Mit der weichen Fingerbeere arbeiten und den Nagel von der Linse wegdrehen. Alternativ den Zeigefinger durch den Mittelfinger ersetzen. Auch die „Sandwich-Technik" mit Linse zwischen Daumen und Mittelfinger ist hilfreich. Spezielle Hilfsmittel können in Einzelfällen unterstützen, sollten aber nur nach Anleitung durch eine Fachperson eingesetzt werden und ausdrücklich für den jeweiligen Linsentyp geeignet sein. Frisch lackierte Nägel vollständig trocknen lassen.

Wie merke ich, ob die Linse falsch herum aufgesetzt ist?

Eine korrekt orientierte Linse liegt schüsselförmig mit aufrechten Rändern auf der Fingerkuppe. Beim Tragen fühlt sie sich angenehm an und sitzt zentriert. Eine umgestülpte Linse drückt, rutscht und macht die Sicht schwankend. Wer unsicher ist, entnimmt die Linse und prüft die Form erneut – manche Modelle haben Markierungen wie kleine Buchstaben am Rand.

Was passiert, wenn die Linse hinter das Auge rutscht?

Eine Linse kann anatomisch nicht hinter den Augapfel rutschen – die Bindehaut bildet eine geschlossene Falte. Wenn die Linse verschwindet, hat sie sich meist zwischen Oberlid und Auge gefaltet. Auf die andere Augenseite schauen, mehrmals blinzeln und mit dem Finger sanft über das geschlossene Lid streichen, bringt sie meist wieder zum Vorschein. Sollte sie sich nicht lösen, hilft eine Augenarztpraxis schnell weiter.

Wie oft sollte ich nach dem Einsetzen die Augen kontrollieren lassen?

Bei einer Kontaktlinsenanpassung wird eine Folgekontrolle nach ein bis zwei Wochen empfohlen, anschliessend eine Jahresroutine. Bei Beschwerden wie Rötung, Schmerz, Lichtempfindlichkeit oder verschwommener Sicht gehört das Auge umgehend kontrolliert – Kontaktlinsenträger:innen sollten nicht abwarten.

Quellen

[1] Stellwagen A, MacGregor C, Kung R, Konstantopoulos A, Hossain P. Personal hygiene risk factors for contact lens-related microbial keratitis. BMJ Open Ophthalmology, 2020. University Hospital Southampton / University of Southampton. DOI: 10.1136/bmjophth-2020-000476. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32953996/

[2] Carnt N, Hoffman JJ, Verma S, Hau S, Radford CF, Minassian DC, Dart JKG. Acanthamoeba keratitis: confirmation of the UK outbreak and a prospective case-control study identifying contributing risk factors. British Journal of Ophthalmology, 2018. Moorfields Eye Hospital / UCL Institute of Ophthalmology. DOI: 10.1136/bjophthalmol-2017-310612. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30021817/

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