Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Falten am äusseren Rand der Augenpartie werden umgangssprachlich auch als Krähenfüsse bezeichnet, da sie in ihrer Form an die Füsse dieser Vögel erinnern. Anders als die Lachfalten, die nur dann auftreten, wenn eine Person tatsächlich lacht oder lächelt, sind die Krähenfüsse permanent sichtbar – auch bei einer neutralen Mimik.
Krähenfüsse entstehen nicht über Nacht, sondern sind das Ergebnis eines über Jahre sich hinziehenden Prozesses. Meist zeigen sich erst sehr feine Linien, die sich dann zu Lachfalten und schliesslich zu Krähenfüssen entwickeln. Im Laufe der Jahre werden die Hautzellen in den Augenwinkeln mit immer weniger Feuchtigkeit versorgt, was zu einem Verlust der Spannkraft führt. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Haut rund um die Augen ohnehin sehr dünn ist, sodass Fältchen schnell auffallen. Da die Gesichtsmuskulatur im Augenbereich beispielsweise durch Lachen, Reden oder durch das Zusammenkneifen oder Blinzeln der Augen stark beansprucht wird, bleiben die hierbei entstandenen Fältchen mit zunehmendem Alter dauerhaft bestehen. Auch Umwelteinflüsse wie Hitze oder Kälte haben eine Auswirkung auf die Faltenbildung und begünstigen Krähenfüsse zusätzlich. Heute sind es übrigens längst nicht mehr nur Frauen, die gegen die sichtbaren Folgen des Alterungsprozesses etwas unternehmen, auch Männer werden hier zunehmend aktiv.
Es muss nicht direkt das OP-Messer sein, vor allem bei einer noch geringen Faltenbildung können einfache Mittel sehr wirksam sein. Um Lachfalten und Krähenfüsse zu reduzieren, gibt es folgende Möglichkeiten und hilfreiche Tipps:
Eine intensivere und effektivere Wirkung zur Bekämpfung von Krähenfüssen ist das sogenannte Mikroneedling, auch als Mesotherapie bezeichnet. Hierbei behandelt ein Kosmetiker die Haut mit einem Stift oder einem Dermaroller, der mit feinsten Nadeln versehen ist. Die Haut wird dadurch leicht verletzt, was zur Neubildung von hauteigenem Hyaluron, Kollagen und Elastan anregen soll. Pflegeprodukte nimmt die Haut in der Folge deutlich besser auf. Bereits nach der ersten Therapie soll ein sichtbarer Erfolg zu verzeichnen sein, für ein langfristiges Ergebnis sind regelmässige Wiederholungen der Behandlung notwendig.
Die ausgeprägten Lachfalten können auch mit Hyaluronsäure bekämpft werden. Hierbei werden kleinste Mengen eines Hyaluronsäure-Gels in die oberen Hautschichten am Auge gespritzt. Das Ergebnis tritt sofort ein, die Haut um die Augen wirkt zudem direkt praller, auch Augenringe können so verschwinden. Die Wirkung ist jedoch zeitlich begrenzt, da das Hyaluron nach einigen Monaten vom Körper wieder abgebaut wird.
Als bewährtes Mittel gegen die Krähenfüsse kommt auch Botulinumtoxin, kurz Botox, zur Anwendung. Neben der Behandlung von Augenfalten kann das Nervengift auch bei anderen Mimikfalten, vor allem für Zornes- und Stirnfalten sowie Lachfalten am Mund eingesetzt werden. Bei einer Botox-Injektion wird die Übertragung des Reizes von Nerv und Muskel verhindert, sodass sich die Muskulatur entspannt und die Krähenfüsse verschwinden. Der Effekt ist jedoch temporär und muss in der Regel nach etwa sechs Monaten bis zu einem Jahr wiederholt werden. Über mögliche Nebenwirkungen klärt dich der Arzt auf. Zu ihnen gehört zum Beispiel, dass das Gesicht nach einer Behandlung unnatürlich starr wirken kann.
Wer nicht auf das Nervengift Botox und damit einen Fremdkörper zurückgreifen möchte, kann sich die Falten auch mit Eigenfett wegspritzen lassen. Diese mit Abstand teuerste Methode eignet sich besonders bei stark ausgeprägten und tiefen Krähenfüssen. Voraussetzung für die Behandlung ist ein ausreichender Anteil an körpereigenem Fett an anderer Stelle (zum Beispiel am Bauch oder an der Hüfte). Nach der Entnahme durch einen Spezialisten wird das Fett aufbereitet und in die betroffenen Stellen an den Augen injiziert. Nach etwa sechs bis acht Wochen ist das verpflanzte Fettgewebe eingewachsen und das Ergebnis sichtbar. Die Behandlung mit Eigenfett ist eine dauerhafte Lösung bei Krähenfüssen.
Grundsätzlich entstehen Falten und im Speziellen Krähenfüsse durch den natürlichen Prozess des Alterns, der nicht aufgehalten werden kann. Auch die Gesichtsmimik kann nicht einfach ausgeschaltet werden – denn natürlich solltest du nicht aufhören zu lachen, nur um Krähenfüsse zu vermeiden. Dennoch gibt es einige Mittel und Methoden, die dabei helfen, die Faltenbildung an den Augen zeitlich etwas zu verzögern.
Zuckerfreie Ernährung bedeutet in den meisten Fällen nicht, komplett auf Zucker zu verzichten, sondern vor allem zugesetzten Zucker bewusst zu reduzieren. Gemeint ist der sogenannte freie Zucker – also Zucker, der Lebensmitteln und Getränken zugesetzt wird, sowie der Zucker in Honig, Sirup, Fruchtsaftkonzentraten und Fruchtsäften [1]. Der Zucker, der natürlicherweise in ganzen Früchten, Gemüse und Milch steckt, gehört nicht dazu. Dieser Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema: Welcher Zucker ist problematisch, wie viel ist unbedenklich, wo versteckt sich Zucker – und wie gelingt der Einstieg in eine zuckerärmere Ernährung im Alltag?
Mehr als 150 Schleimbeutel gibt es im menschlichen Körper. Die relativ unscheinbaren, säckchenartigen Strukturen können enorme Beschwerden verursachen. Ob im Knie oder in der Schulter, eine Entzündung der Schleimbeutel ist eine unangenehme Angelegenheit. In manchen Fällen sind sogar die Sehnen involviert, wodurch sich die Symptome zusätzlich verstärken. Wie du einer Schleimbeutelinfektion vorbeugst, zeigen wir dir im folgenden FAQ. Dort lernst du auch Wissenswertes über passende Massagetechniken und über weitere Therapieformen bei einer Schleimbeutelentzündung.
In der Osteopathie, so sagt man, kommen die Kunst und die Wissenschaft des Heilens zusammen. Wer als Osteopath arbeiten möchte, der braucht neben fundiertem Wissen auch viel Feingefühl. Welche Ausbildung, welches Studium ist nötig, um eine osteopathische Praxis zu eröffnen oder eine Anstellung als Osteopath zu bekommen? Was lernen die Studierenden in ihrem Studiengang und welche Berufsmöglichkeiten haben sie mit dieser Studienwahl? Diese und andere Fragen rund um die Osteopathie Ausbildung in der Schweiz klären wir im folgenden Text.
Schmerzen im Oberarm sind meist harmlos und gehen auf eine muskuläre Überlastung oder eine gereizte Sehne zurück. In selteneren Fällen steckt aber etwas dahinter, das rasch abgeklärt werden muss – bis hin zu einem Herzinfarkt. Dieser Ratgeber gibt dir einen Überblick über die häufigsten Ursachen, zeigt dir die Warnzeichen, die du ernst nehmen solltest, und erklärt, was du selbst tun kannst und wann eine ärztliche oder physiotherapeutische Abklärung sinnvoll ist.
Beim Tapen des Ellenbogens werden elastische Klebebänder auf die Haut geklebt, um Beschwerden kurzfristig zu unterstützen – etwa bei bestimmten Überlastungsreizungen. Solche bunten Tapes sieht man häufig: im Sport, in der Physiotherapie und zunehmend auch im Alltag. Am Ellenbogen werden sie vor allem bei Reizzuständen wie einem Tennis- oder Golferellenbogen eingesetzt. Dieser Ratgeber ordnet das Thema nüchtern ein: Er erklärt, was beim Tapen passiert, was die Studienlage zeigt, in welchen Situationen Tapen eine ergänzende Rolle spielen kann – und wann du den Ellenbogen besser ärztlich abklären lässt, statt zu tapen.
«Namaste» – kaum ein Wort aus dem Sanskrit ist im Westen so präsent. Du findest es auf T-Shirts, Kaffeetassen, Yogamatten und am Ende fast jeder Yoga-Stunde. Aber was heisst Namaste eigentlich? Woher kommt der Gruss? Und ist es überhaupt respektvoll, ihn ausserhalb seines kulturellen Kontexts zu verwenden? In diesem Ratgeber findest du klare Antworten: zur wörtlichen Bedeutung, zur Geschichte, zur richtigen Aussprache, zur passenden Geste – und zu einer Diskussion, die in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist: dem respektvollen Umgang mit einem Wort, das in Indien eine ganz andere Selbstverständlichkeit hat als in einem westlichen Yogastudio.