Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die alten Römer verstanden zu leben. So prunkvoll und luxuriös wie ihre Villen sollten auch die öffentlichen Thermalbäder sein. Hier wurde nicht an Material gespart: Mosaik- und Marmorböden, Badebecken, Schwitzräume und Dampfbäder sorgten für Badevergnügen der besonderen Art. Das römische Badewesen diente der
Der Besuch eines römischen Bades folgte einem festen Baderitual:
Auch heute noch soll der Aufenthalt in einem römischen Bad in erster Linie entspannen, regenerieren und verwöhnen. Die einzelnen Bereich haben dabei unterschiedliche Bedeutungen:
Im römischen Bad steigen die Temperaturen langsam. Das Herz-Kreislauf-System passt sich schrittweise an und wird dadurch geschont. Die Temperaturen liegen bei höchstens 60 Grad Celsius und belasten den Körper daher nicht extrem. Dampf macht die Atemwege frei. Bei moderaten Temperaturen von 50 Grad Celsius schwitzt und entschlackt der Badegast. Dabei kommt der Kreislauf in Gang. Zudem entspannen sich die Muskeln, mehr Blut fliesst durch die Adern. Regelmässige Besuche im römischen Bad stärken das Immunsystem.
Die grössten Unterschiede zwischen römischem Bad und finnischer Sauna (Heissluftbad) sind:
In der Schweiz findest du zahlreiche Kurorte und Thermalbäder. Mitunter liegen sie idyllisch. Auch einige Hotels bieten dir Badelandschaften zum Entspannen. Besonders attraktiv sind sie im Winter nach einem bewegungsreichen Tag bei kalten Temperaturen. Deine Muskeln freuen sich dann über ein wärmendes Bad und verwöhnenden Massagen. Unsere Tipps für ein römisches Badeerlebnis ist Aquae Helveticae: Baden im Kanton Aargau schätzten schon die alten Römer. Über 20 heisse Quellen sprudeln hier aus dem Boden. Den verstaubten Charme vergangener Tage legt Baden allmählich ab. Aktuell entsteht ein Thermalbad mit angeschlossener Klinik im Bäderquartier, das Ende 2021 eröffnet werden soll. Bis dahin finden Spa-Begeisterte einige Alternativen wie
Bad Ragaz (Kanton St. Gallen): Im mondänen Kurort Bad Ragaz wartet die Tamina-Therme mit römischen Badetraditionen auf. Nach einer Wanderung durch die wildromantische Taminaschlucht reizt die Therme zum Auftanken, Regenerieren und Wohlfühlen. Mineralbad Bogn Engiadina (Kanton Graubünden): In Scuol, mitten in der Unterengadiner Bergwelt, lockt die Bäderlandschaft Bogn Engiadina mit reinstem Mineral. Römisch-irische Badekultur vom Feinsten mit sechs Becken (innen und aussen), Sprudel, Strömungskanal und Sole sowie einem umfangreichem Spa- und Therapieangebot zum Wohlfühlen. Leukerbad-Therme (Kanton Wallis): In der südlichen Schweiz steht das grösste Alpin-Thermalbad inmitten einer beeindruckenden Bergwelt. Schon die alten Römer nutzten die heissen Quellen von Leukerbad. Heute schätzen Badeliebhaber:
Unbeschwertes Badevergnügen in einem römischen Bad hat in Corona-Zeiten seinen Preis. Damit die Badegäste alle Vitalbereiche und Becken nutzen können, gibt es ein Schutzkonzept. Grundsätzlich gilt in allen Thermen:
In manchen Thermen kannst du Tickets reservieren, andere bieten keine Vorverkäufe an. Ist die Therme gut ausgelastet, kommt es zu Wartezeiten und vorübergehenden Einlassstopps. Es gibt auch Thermen, die auf ihrer Website über die aktuelle Auslastung informieren. Erkundige dich vor einem Besuch in einem römischen Bad, um Enttäuschungen zu vermeiden und gesund zu bleiben.
Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Erkrankung, die den Zuckerstoffwechsel betrifft. Sie wird umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt. Erwachsene und Kinder können von Diabetes betroffen sein und an einem Insulinmangel und einer Insulinresistenz leiden. Diabetes mellitus Typ 2 ist nicht heilbar. Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich die Erkrankung jedoch managen. Medikamente und eine Insulintherapie kommen bei schweren Fällen zum Einsatz. Erfahre hier, wie du Diabetes mellitus Typ 2 erkennst, welche Ernährung für Diabetiker geeignet ist und welche Behandlungsoptionen es gibt.
Die Schilddrüse ist ein kleines Organ mit grossen Auswirkungen: Hier produziert unser Körper wichtige Hormone, die auf Kreislauf, Stoffwechsel, Wachstum und auch auf die Psyche viel Einfluss haben. Eine der häufigsten Krankheiten, die die Schilddrüse betreffen, heisst Hashimoto Thyreoiditis oder kurz Hashimoto. Was es mit dieser gar nicht so seltenen Autoimmunkrankheit auf sich hat, beantworten wir im folgenden Artikel.
Das sogenannte Makulaödem schränkt das Sehvermögen oft erheblich ein und bereitet den Betroffenen häufig grosse Sorgen. Manchmal ist es ein schleichender Prozess, mit dem viele Menschen nicht rechnen. Umso grösser ist die Überraschung, wenn es sie trifft. Die gute Nachricht: Eine rechtzeitige Diagnose verhindert Schlimmeres und trägt dazu bei, dass du dich zeitnah in eine passende Therapie begeben kannst. Im Ratgeber erfährst du, was ein Makulaödem ist, ob Heilungschancen bestehen und welche Krankheiten das Ödem der Netzhaut begünstigen.
Neurodermitis stellt die Betroffenen vor enorme Herausforderungen. Die ständig juckende, trockene, schuppige Haut raubt Kraft und Lebensfreude. Woher kommt die Krankheit? Warum erkranken immer mehr Menschen an Neurodermitis? Welche Therapien haben sich bewährt? Kann eine spezielle Hautpflege die Symptome lindern? Hat die Ernährung einen Einfluss? Wir haben Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt.
Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Rückenbeschwerden – besonders wer viel vor dem Computer sitzt, kann häufig ein Lied davon singen. Wenig Bewegung und eine ungünstige Körperhaltung führen zu Verspannungen und den genannten Problemen. Faszien Yoga ist eine gute Möglichkeit, einen Ausgleich zu schaffen. Mit den richtigen Yogaübungen werden Verklebungen gelöst und die Beweglichkeit wird verbessert. Schmerzen wird vorgebeugt, häufig werden sie auch massgeblich gelindert. Dabei ist es nie zu spät, anzufangen: Viele Muskeln warten nur darauf, bewegt zu werden. Es ist nie zu spät, mit Faszien Yoga anzufangen. Das Wichtigste rund um das Thema haben wir dir hier zusammengestellt.
Stressbedingter Hautpilz kommt recht häufig vor, auch wenn das den wenigsten Menschen bekannt ist. Die am weitesten verbreitete Form des Hautpilzes ist der Fusspilz. Werbespots für Medikamente gegen Fuss- und Nagelpilz sind aus dem täglichen Fernsehprogramm gar nicht mehr wegzudenken. Wer nie eine Pilzerkrankung hatte, wird das vielleicht seltsam finden. Doch tatsächlich hat fast ein Drittel aller Erwachsenen einmalig oder regelmässig Pilzinfektionen. Viele Betroffene sind sich darüber gar nicht im Klaren, denn oft verlaufen die Erkrankungen symptomfrei oder ähneln unbedeutenden Hautirritationen. Zu Verwechslungen kommt es insbesondere, weil sowohl Hautpilz als auch harmlose Pusteln oder Juckreiz im Zusammenhang mit Stress auftreten.