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Schneeblindheit wird von medizinischen Fachpersonen als Photokeratitis oder aktinische Keratopathie bezeichnet. Wenn du dich im Schnee aufhältst und deine Augen nicht richtig vor der Sonne schützt, kannst du deinen Augen schaden und sogar eine Schneeblindheit erleiden. Ist dein Auge zu vielen UV-Strahlen ausgesetzt, kann die Hornhaut, das ist die äusserste Schicht deines Auges, gereizt werden, was zu einer Entzündungsreaktion bei den benachbarten Schichten des Auges, allen voran der Bindehaut, führen kann. Aus diesem Grund nennt man eine Schneeblindheit auch oft eine UV-Bindehautentzündung oder eine Verblitzung.
Leidest du an Schneeblindheit, sind deine Augen schmerzhaft gereizt und du hast das Gefühl, als hättest du einen Fremdkörper im Auge. Folgende Symptome können zusätzlich auftreten:
Von dem letzten Symptom kommt auch der Name Schneeblindheit. Früher, als es noch nicht möglich war, die Augen erfolgreich zu schützen, kam es öfters zu den extremen Auswirkungen und die Menschen erblindeten häufiger einige Tage oder konnten eine Weile nicht mehr so gut sehen.
Wenn dein Auge besonders vielen UV-Strahlen ausgesetzt ist, kann dies zu Schneeblindheit führen. Vor allem UV-B-Strahlen sind besonders schädlich. Die Hornhaut deiner Augen absorbiert einen grossen Teil der schädlichen Strahlung. Dadurch schützt sie die innere Struktur deiner Augen. Doch dadurch kann, wenn die Menge der UV-Strahlen gross ist, die Hornhaut geschädigt werden. Es kommt sozusagen zu einem Sonnenbrand in deinen Augen. Die Entzündungsreaktion tritt – wie beim Sonnenbrand auch – mit acht bis zwölf Stunden Verzögerung auf.
Der beste Schutz für die Augen ist ein guter und umfassender Sonnenschutz, indem du die Sonneneinstrahlung auf das Auge so stark wie möglich reduzierst. In folgenden Gebieten ist die Gefahr besonders gross, dass es zu einer Photokeratitis kommt:
Wie rasch es im konkreten Fall zu einer Schädigung deines Auges kommt, hängt davon ab, wie hoch die Intensität der schädlichen UV-Strahlen ist. Die Strahlen können sich auf einem hellen Untergrund, wie etwa Eis und Schnee, reflektieren. Dann ist die Belastung durch die Strahlen natürlich noch viel grösser und es kommt schneller zur gefürchteten Schneeblindheit. Es ist also für die Gesundheit deiner Augen wichtig, dass du sie ausreichend schützt und die richtige Brille anziehst. Für jeden Bereich gibt es passende Brillen mit einem entsprechenden UV-Schutz.
Wenn du erste Beschwerden verspürst, die auf solche Krankheiten hindeuten, und also eine Reizung der Augen und ein Fremdkörpergefühl wahrnimmst, helfen kühlende Verbände, die du auf deine geschlossenen Augen legst. Die lokale Entzündung wird durch die Kühlung gebremst. Zudem hilft ein Verbinden der Augen dafür, dass die Hornhaut nicht mit zusätzlichem Licht gereizt wird und dass sich die Augen erholen können.
Leichtere Fälle einer Keratitis heilen von selbst, da die Zellen deiner Hornhaut sehr regenerationsfähig sind und sich nach eins bis zwei Tagen selber reparieren können. In diesem Fall reicht eine Behandlung der Symptome mit Mitteln wie Ibuprofen gegen die Schmerzen und beruhigenden Augentropfen oder -salben. Für die Schmerzlinderung wird häufig Ibuprofen eingesetzt, sofern keine Allergien dagegen bestehen. Ibuprofen hemmt auch die lokalen Entzündungsfaktoren und reduziert damit die Entzündung. Weiter gibt es verschiedene Augensalben und -tropfen, die zur Behandlung von Entzündungen der Augen eingesetzt werden können. In der Höhenmedizin wird gerne auf eine Vitamin-A-Salbe zurückgegriffen. Damit werden die Bindehaut und die Hornhaut beruhigt und auch die Entzündung reduziert. Gerade bei schweren Fällen ist es aber nötig, dass ein Arzt sich die Augen ansieht und die nötigen Untersuchungen vornimmt. Er weiss auch, welche Behandlung im Einzelfall angemessen und richtig ist.
Nicht nur eine kurzfristige Schädigung der Augen mit einer vorübergehenden Erblindung ist möglich. Auch langfristige Schäden können bei Schneeblindheit auftreten. Bei schweren Fällen oder mehrmaligem Auftreten kann es zu einer Vernarbung der Hornhaut kommen. Zudem ist es möglich, dass auch tiefere Schichten des Auges, beispielsweise die Netzhaut, dauerhaft geschädigt werden. Um solche Schäden zu vermeiden, kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig ein ausreichender Schutz der Augen vor UV-Strahlen ist. Das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder.
Die Diskussion um Phytoöstrogene hat vor allem mit dem steigenden Verzehr von Sojabohnen Fahrt aufgenommen, obwohl die Pflanzenstoffe mit der hormonähnlichen Wirkung schon seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bekannt sind. Wie förderlich oder schädlich die Phytohormone sind, nährt bis heute viele kritische Debatten, was wohl auch an der unterschiedlichen Wirkung der Stoffe liegt. Vom uneingeschränkten Glauben an die Heilkraft der Phytoöstrogene bis hin zur dramatischen Warnungen vor möglichen Gesundheitsschäden sind alle Meinungen vertreten. Wo sich die Phytoöstrogene auf der Skala von Heilsbringer bis Teufelszeug befinden, lässt sich dabei recht einfach anhand der wissenschaftlichen Fakten einordnen.
Menschen, die bereits auf eine Brille angewiesen sind, benötigen plötzlich zusätzlich eine Brille zum Lesen. Riskiert man mit solchen Lesebrillen einen Blick in die Ferne, sieht man nichts. Das Bild ist unscharf. Also muss die Brille gewechselt werden. Brillen, die den Blick in die Ferne korrigieren und Lesebrillen wechseln sich ab. Statt zwei Brillen mit unterschiedlichen Brillengläsern ist ein Gleitsichtglas oft die einfachste Lösung. Hat sich der Brillenträger erst an das neue, moderne Gleitsichtglas gewöhnt, empfinden er das Sehen meistens als viel angenehmer. Das ständige Wechseln der Brillen fällt weg.
Helle oder dunkle Flecken am Rücken, die sich leicht schuppen und im Sommer stärker auffallen – dahinter steckt häufig ein Hautpilz. In den meisten Fällen handelt es sich um die sogenannte Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor), eine oberflächliche und harmlose Pilzinfektion der Haut [1][2]. Sie ist zwar lästig und kann das Hautbild über Wochen verändern, ist aber weder ansteckend noch gefährlich [1][4]. Dieser Ratgeber erklärt, wie Hautpilz am Rücken aussieht, wie er entsteht, wie er behandelt wird und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Schulterschmerzen gehören zu den besonders unangenehmen Beschwerden: Alltägliche Aufgaben fallen schwer, der Schmerz raubt dir den Schlaf und auch Sport ist zunächst tabu. Passende Hausmittel schaffen jedoch Abhilfe, wenn du zum Beispiel unter einer Sehnenentzündung an der Schulter leidest. Dabei gilt: Nicht immer handelt es sich um eine Sehnenentzündung, wenn sich auffällige Schulterschmerzen bemerkbar machen. Manchmal entpuppt sich der Schmerz als Begleitsymptom einer anderen Erkrankung. Deshalb ist ein Arztbesuch wichtig, um die Ursachen zu klären. Was es ausserdem zu beachten gibt, zeigt dir folgender Beitrag.
Eine Frozen Shoulder – auf Deutsch Schultersteife oder medizinisch adhäsive Kapsulitis – ist eine schmerzhafte Erkrankung, bei der die Schulter über Monate zunehmend steif und unbeweglich wird. Charakteristisch ist, dass sich die Beschwerden in mehreren Phasen entwickeln und der Verlauf insgesamt lange dauern kann. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Symptome typisch sind, welche Ursachen dahinterstecken können, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Schmerzen im unteren Rücken sind weit verbreitet – die Lendenwirbelsäule ist besonders häufig betroffen. Vier von fünf Erwachsenen erleben im Laufe ihres Lebens einmal Rückenschmerzen [2]. Dieser Ratgeber erklärt, woher Schmerzen in der Lendenwirbelsäule kommen, was du im Alltag selbst tun kannst, welche Warnzeichen ärztlich abgeklärt werden sollten und wann eine Physiotherapie unterstützt. Die Lendenwirbelsäule ist der untere Abschnitt der Wirbelsäule und trägt einen grossen Teil des Körpergewichts. Sie besteht aus fünf grossen Wirbeln, dazwischen liegen die Bandscheiben als elastische Polster. Weil dieser Bereich stark belastet wird und gleichzeitig beweglich ist, treten hier besonders oft Beschwerden auf.