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Sehschwächen im Überblick: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit

Sehschwächen im Überblick: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit

Wenn das Sehen unscharf wird, liegt das meist nicht an einer Krankheit, sondern an einer Fehlsichtigkeit – einem optischen Missverhältnis im Auge. Die häufigsten Formen sind Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und die altersbedingte Leseschwäche. Dieser Ratgeber gibt eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Sehschwächen, ihre Symptome, Diagnose und die heute verfügbaren Korrekturwege.

Was bedeutet Sehschwäche?

Im Alltag werden die Begriffe Sehschwäche, Sehfehler und Fehlsichtigkeit oft synonym verwendet. Augenmedizinisch ist eine Fehlsichtigkeit (Ametropie) ein optischer Zustand, bei dem das Licht nicht exakt auf der Netzhaut fokussiert wird – das Bild erscheint unscharf. Eine echte Augenkrankheit liegt dabei nicht vor; die Strukturen funktionieren grundsätzlich, sind aber so geformt, dass sie ohne Hilfsmittel nicht das schärfste Bild erzeugen [1].

Davon abzugrenzen sind:

  • Augenerkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star, Makuladegeneration – sie verändern die Augenstruktur oder die Netzhaut und brauchen medizinische Behandlung
  • Schwachsichtigkeit (Amblyopie) – eine im Kindesalter entstandene Sehleistungsschwäche, oft als Folge unbehandelter Fehlsichtigkeit
  • Akute Sehprobleme wie plötzliche Sehverschlechterung, Blitze oder Schleier – immer ein Notfall, gehören umgehend in augenärztliche Abklärung

Im Folgenden geht es um die vier häufigsten klassischen Fehlsichtigkeiten.

Übersicht der häufigsten Sehschwächen

Die wichtigsten Sehschwächen mit Fachbegriff, betroffener Struktur und typischer Einschränkung im Überblick:

  • Kurzsichtigkeit (Myopie): Auge zu lang oder Brechkraft zu stark – schwierig wird das Fernsehen.
  • Weitsichtigkeit (Hyperopie): Auge zu kurz oder Brechkraft zu schwach – schwierig wird das Nahsehen (im jüngeren Alter oft kompensiert).
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus): Hornhaut ungleichmässig gekrümmt – Bilder in alle Distanzen verzerrt.
  • Alterssichtigkeit (Presbyopie): Linsenelastizität lässt ab ca. 40–45 nach – schwierig wird das Nahsehen.

Mehrere dieser Fehler können gleichzeitig auftreten. Eine kurzsichtige Person kann zusätzlich eine Hornhautverkrümmung haben; ab Mitte 40 kommt häufig die Alterssichtigkeit dazu.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Bei der Kurzsichtigkeit ist das Auge im Verhältnis zur Brechkraft zu lang – der Brennpunkt liegt vor der Netzhaut. Entfernte Objekte erscheinen unscharf, Nahsehen funktioniert dagegen oft gut. Die Stärke wird in negativen Dioptrien angegeben (zum Beispiel −2,50 dpt) [2].

Typische Symptome:

  • Verschwommene Sicht auf weiter entfernte Schilder, Bildschirme oder Personen
  • Zukneifen der Augen zur Verbesserung der Sicht (daher der Name „Myopie" – griechisch für „blinzelndes Sehen")
  • Müde Augen am Abend nach längeren Fernblick-Aufgaben
  • Bei Kindern: nahe an den Bildschirm oder das Buch rücken, Schwierigkeiten beim Lesen der Wandtafel

Schweregrade:

  • Leichte Myopie: bis −3,00 dpt.
  • Mittlere Myopie: −3,00 bis −6,00 dpt.
  • Hohe Myopie: über −6,00 dpt – erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Netzhautablösung [2].

Korrektur:

Minusgläser, Kontaktlinsen, Nachtlinsen (Orthokeratologie), refraktive Laseroperation (LASIK, PRK, SMILE) oder phake Intraokularlinsen (ICL).

Bei Kindern mit fortschreitender Myopie hat sich das Myopie-Management etabliert. Spezielle Defokus-Brillen- und Kontaktlinsen, Orthokeratologie oder niedrig dosierte Atropin-Tropfen können das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit verlangsamen [3]. Welche Methode geeignet ist, hängt von Alter, Verlauf, Augenbefund und individueller Verträglichkeit ab. Bei hoher Myopie sind regelmässige Netzhautkontrollen wichtig, weil das Risiko für Netzhautablösungen erhöht ist [2].

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Bei der Weitsichtigkeit ist das Auge zu kurz oder die Brechkraft zu schwach. Der Brennpunkt liegt hinter der Netzhaut. Junge Augen kompensieren das durch verstärkte Akkommodation – die aktive Krümmungsänderung der Linse. Mit zunehmendem Alter (ab ca. 40 Jahren) lässt diese Fähigkeit nach, und die Weitsichtigkeit wird zunehmend spürbar – zuerst beim Lesen, später auch in der Ferne [4].

Die Stärke wird in positiven Dioptrien angegeben (zum Beispiel +2,00 dpt).

Typische Symptome:

  • Müdigkeit und Spannung der Augen, vor allem nach Naharbeit
  • Kopfschmerzen im Stirn- oder Schläfenbereich
  • Verschwommene Schrift beim Lesen, die weiter weggehalten werden muss
  • Bei Kindern: Konzentrationsprobleme, akkommodatives Schielen, Vermeidung von Naharbeit

Korrektur:

Plusgläser, Kontaktlinsen, refraktive Laseroperation, refraktiver Linsenaustausch oder phake Intraokularlinsen. Bei Kindern oft Brillenkorrektur mit augenärztlicher Verlaufskontrolle und gegebenenfalls Okklusionstherapie.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Bei einer Hornhautverkrümmung ist die Hornhaut nicht gleichmässig kugelförmig, sondern in verschiedenen Achsen unterschiedlich gekrümmt – ähnlich der Form eines Eis. Dadurch entstehen für ein und dasselbe Objekt zwei unterschiedliche Brennpunkte, das Bild erscheint verzerrt.

Astigmatismus kann allein oder zusammen mit Kurz- oder Weitsichtigkeit vorkommen. Die Stärke wird in Dioptrien angegeben, ergänzt durch die Achsenlage in Grad (zum Beispiel „−1,25 dpt, Achse 90°").

Typische Symptome:

  • Verzerrte Sicht in alle Distanzen
  • Schwierigkeit, ähnliche Buchstaben wie „n" und „m" oder „I" und „L" zu unterscheiden
  • Müdigkeit, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit
  • Bei Kindern manchmal Schiefhalten des Kopfes als Kompensationsversuch

Korrektur:

Spezielle torische Brillengläser oder torische Kontaktlinsen, refraktive Laseroperation oder bei höheren Werten torische Intraokularlinsen.

Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Die Alterssichtigkeit ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Prozess: Die Augenlinse verliert mit den Jahren an Elastizität, die Akkommodation – die Krümmungsänderung der Linse beim Naheinstellen – nimmt ab. Ab etwa 40 bis 45 Jahren fällt das Lesen kleiner Schrift in normalem Abstand zunehmend schwer. Mit 60 Jahren ist die Akkommodationsfähigkeit weitgehend verloren [4].

Typische Symptome:

  • Lesetext muss weiter weggehalten werden
  • Augenermüdung beim Lesen
  • Schlechtere Sicht bei wenig Licht
  • Häufiges Wechseln zwischen Lese- und Fernbrille

Korrektur:

  • Lesebrille für gelegentliches Nahsehen
  • Bifokal- oder Trifokalbrille mit zwei oder drei Sehzonen
  • Gleitsichtbrille mit stufenlosem Übergang zwischen Fern-, Zwischen- und Nahbereich
  • Multifokale Kontaktlinsen
  • Monovision mit Kontaktlinsen (ein Auge auf Fern-, das andere auf Nahsicht)
  • Refraktive Operationen (refraktiver Linsenaustausch, multifokale Intraokularlinsen) bei stabiler Indikation

Welche Korrekturmethode passt zu welcher Sehschwäche?

Eine schnelle Übersicht, welche Methoden für welche Fehlsichtigkeit geeignet sind:

  • Einstärkenbrille: geeignet bei Myopie, Hyperopie und Astigmatismus (torische Gläser); bei Presbyopie nur für die Nähe (Lesebrille).
  • Bifokalbrille: geeignet bei Presbyopie (mit Fern-Korrektur); nicht bei Myopie, Hyperopie oder Astigmatismus.
  • Gleitsichtbrille: geeignet bei Presbyopie (mit Fern-Korrektur); nicht bei Myopie, Hyperopie oder Astigmatismus.
  • Weiche Kontaktlinsen: geeignet bei Myopie, Hyperopie, Astigmatismus (torische Linsen) und Presbyopie (multifokal oder Monovision).
  • Formstabile Kontaktlinsen: geeignet bei Myopie, Hyperopie, Astigmatismus (gut bei höheren Werten) und Presbyopie (multifokale Designs).
  • Nachtlinsen (Ortho-K): geeignet bei Myopie (bis ca. −6 dpt), bei Hyperopie nur begrenzt, bei Astigmatismus bis ca. −2,5 dpt, bei Presbyopie nur begrenzt.
  • LASIK / Femto-LASIK: geeignet bei Myopie, Hyperopie und Astigmatismus; nicht bei Presbyopie.
  • SMILE: geeignet bei Myopie und Astigmatismus (eingeschränkt); nicht bei Hyperopie oder Presbyopie.
  • PRK: geeignet bei Myopie, Hyperopie und Astigmatismus; nicht bei Presbyopie.
  • Phake Intraokularlinse (ICL): geeignet bei Myopie (auch hohe Werte), Hyperopie und Astigmatismus; nicht bei Presbyopie.
  • Refraktiver Linsenaustausch (RLE): geeignet bei Myopie, Hyperopie, Astigmatismus und Presbyopie (mit multifokaler Linse).

Die individuelle Eignung hängt von Sehstärke, Hornhautparametern, Alter, Augengesundheit und Lebensgewohnheiten ab. Vor einer Operation oder dem Wechsel des Korrektursystems empfiehlt sich eine umfassende augenärztliche oder optometrische Beratung.

Wie wird eine Sehschwäche festgestellt?

Eine fachgerechte Untersuchung bei Augenärzt:in oder bei einem qualifizierten Optometristen umfasst typischerweise:

  • Visusprüfung in der Ferne und in der Nähe
  • Refraktionsmessung (subjektiv und objektiv) zur Bestimmung der Dioptrienwerte
  • Spaltlampenuntersuchung der Augenstrukturen
  • Tonometrie (Augeninnendruckmessung) bei Bedarf
  • Funduskopie (Beurteilung des Augenhintergrunds) bei medizinischer Notwendigkeit
  • Bei Kindern: zykloplegische Refraktion mit Pupillenerweiterung

Ein reiner Online-Sehtest reicht nicht für eine medizinische Diagnose, kann aber erste Hinweise geben. Wer den Verdacht auf eine Fehlsichtigkeit hat, vereinbart am besten einen Termin in einer augenärztlichen Praxis oder bei einer Augenoptik mit optometrischer Kompetenz.

Wann zum Augenarzt – wann zum Optiker?

Die Aufgabenteilung in der Schweiz:

  • Augenärzt:in: Medizinische Untersuchung der Augen, Diagnose von Augenkrankheiten, augenchirurgische Eingriffe, Verordnung von medizinisch indizierten Brillen oder Kontaktlinsen.
  • Optometrist:in / Augenoptiker:in: Refraktion und Anpassung von Brillen und Kontaktlinsen, optometrische Vorsorge, Erkennung auffälliger Befunde und Überweisung an Augenärzt:in.

Bei plötzlich auftretender Sehverschlechterung, Schmerzen, Doppelbildern, Lichtblitzen, dauerhaften Schleiern oder bei diabetesbedingten Augenproblemen gehört der erste Weg in eine augenärztliche Praxis.

Wie häufig sind Sehschwächen?

Sehfehler sind weit verbreitet. Mit dem Älterwerden steigt die Verbreitung weiter – ab 45 Jahren ist die Alterssichtigkeit praktisch universell [4]. Die Myopie nimmt weltweit zu: Modellrechnungen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 rund die Hälfte der Weltbevölkerung kurzsichtig sein könnte, mit besonders starkem Anstieg in urbanisierten Regionen [3]. Als mitwirkende Faktoren werden verlängerte Naharbeit und ein verringerter Aufenthalt im Tageslicht diskutiert; die Forschung hat noch nicht alle Zusammenhänge abschliessend geklärt.

Krankenkasse Schweiz

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt Sehhilfen für Erwachsene grundsätzlich nur in klar definierten medizinischen Sonderfällen. Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr sieht die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) gemäss aktueller Regelung und auf ärztliche Verordnung einen Beitrag von bis zu CHF 180.– pro Jahr für Brillengläser oder Kontaktlinsen vor [5]. Die konkreten Voraussetzungen und Beträge sollten vor dem Kauf direkt mit Krankenkasse, Augenärzt:in oder Optiker:in abgeklärt werden.

Augenärztliche Untersuchungen sind als ambulante medizinische Leistungen über die Grundversicherung abrechenbar, abzüglich Franchise und Selbstbehalt. Refraktive Operationen wie LASIK oder ICL sind in der Regel privat zu finanzieren oder werden über Zusatzversicherungen anteilig abgedeckt.

Viele Zusatzversicherungen für ambulante Leistungen beteiligen sich pauschal an Brillen- und Kontaktlinsenkosten – die genauen Konditionen variieren stark. Vor grösseren Anschaffungen lohnt sich der Blick in die eigene Police.

Gesunde Sehgewohnheiten und Vorsorge

Sehschwächen lassen sich nicht vollständig verhindern, einige Verhaltensweisen können aber helfen, die Augen zu entlasten und bei Kindern möglicherweise das Fortschreiten einer Myopie günstig zu beeinflussen:

  • Tageslicht und Outdoor-Zeit, besonders bei Kindern – nach aktueller Studienlage gibt es Hinweise auf einen schützenden Effekt gegen das Fortschreiten der Myopie [3]
  • 20-20-20-Regel bei Bildschirmarbeit: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in mindestens 6 Meter Entfernung schauen
  • Ausreichende Beleuchtung beim Lesen
  • Regelmässige Pausen und bewusstes Blinzeln am Computer
  • Augenärztliche oder optometrische Vorsorge: Regelmässige Augen- und Sehtests sind sinnvoll, besonders bei Beschwerden, bekannten Fehlsichtigkeiten, Kindern oder ab dem mittleren Erwachsenenalter. Das passende Kontrollintervall sollte individuell mit Augenärzt:in oder Optometrist:in festgelegt werden.
  • Schutz vor UV-Strahlung durch hochwertige Sonnenbrillen, vor allem in den Bergen, am Wasser und im Schnee

Wenn du den Eindruck hast, deine Sehkraft hat sich verändert, oder Beschwerden wie Kopfschmerzen, müde Augen oder verschwommenes Sehen beobachtest, ist eine fachliche Abklärung der erste Schritt. Auf truVuna findest du Optiker:innen in deiner Region. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen – und frage gezielt nach, ob eine Sehprüfung oder eine Beratung zur passenden Korrekturmethode angeboten wird.

Häufige Fragen zu Sehschwächen

Was ist der Unterschied zwischen Kurz- und Weitsichtigkeit?

Bei der Kurzsichtigkeit (Myopie) ist das Auge zu lang oder die Brechkraft zu stark – Fernsehen wird unscharf, Nahsehen funktioniert oft gut. Bei der Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist das Auge zu kurz oder die Brechkraft zu schwach – Nahsehen wird schwieriger, vor allem mit zunehmendem Alter. Korrigiert werden beide Sehfehler mit gegensätzlichen Linsenstärken: Minus-Gläsern bei Myopie, Plus-Gläsern bei Hyperopie.

Welche Sehschwäche kommt am häufigsten vor?

In Mitteleuropa ist die Kurzsichtigkeit weit verbreitet, vor allem bei jungen Erwachsenen. Ab Mitte 40 wird die Alterssichtigkeit dann praktisch universell. Hornhautverkrümmungen treten ebenfalls häufig auf, meist in Kombination mit Kurz- oder Weitsichtigkeit. Die genaue Verbreitung variiert je nach Region und Studienlage.

Kann sich eine Sehschwäche zurückbilden?

Im Erwachsenenalter sind die zugrundeliegenden anatomischen Merkmale (Augenlänge, Hornhautform, Linsenelastizität) weitgehend stabil. Was sich verändern kann, sind Akkommodationskompensation und altersbedingte Linsenveränderungen. Eine echte „Rückbildung" der Sehschwäche ohne Korrektur ist nicht zu erwarten.

Welche Korrekturmöglichkeiten gibt es?

Brille, Kontaktlinsen, Nachtlinsen (Orthokeratologie bei Myopie), refraktive Laseroperationen (LASIK, PRK, Femto-LASIK, SMILE), refraktiver Linsenaustausch und phake Intraokularlinsen (ICL). Welche Methode passt, hängt von Art und Stärke der Fehlsichtigkeit, Alter, Augenanatomie und persönlicher Präferenz ab.

Wann sollte ich zum Augenarzt gehen?

Bei jeder neu aufgetretenen Sehverschlechterung, Doppelbildern, Schmerzen, Lichtblitzen, Schleiern oder anhaltenden Kopfschmerzen sollte die augenärztliche Abklärung zeitnah erfolgen. Auch ohne Beschwerden sind regelmässige augenärztliche oder optometrische Kontrollen sinnvoll – das passende Intervall wird individuell festgelegt.

Quellen

[1] Boyd K. Refractive Errors: Types & Treatment. American Academy of Ophthalmology, 2024. https://www.aao.org/eye-health/diseases/refractive-errors

[2] Haarman AEG, Enthoven CA, Tideman JWL, Tedja MS, Verhoeven VJM, Klaver CCW. The Complications of Myopia: A Review and Meta-Analysis. Investigative Ophthalmology & Visual Science, 2020. DOI: 10.1167/iovs.61.4.49. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32347918/

[3] Holden BA, Fricke TR, Wilson DA, Jong M, Naidoo KS, Sankaridurg P, Wong TY, Naduvilath TJ, Resnikoff S. Global Prevalence of Myopia and High Myopia and Temporal Trends from 2000 through 2050. Ophthalmology, 2016. DOI: 10.1016/j.ophtha.2016.01.006. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26875007/

[4] Wolffsohn JS, Davies LN. Presbyopia: Effectiveness of correction strategies. Progress in Retinal and Eye Research, 2019. Aston University, School of Optometry. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30448730/

[5] Bundesamt für Gesundheit (BAG): Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) – Kapitel 25 "Sehhilfen". Offizielle Schweizer Verordnung des EDI nach Art. 33 KVG. https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/versicherungen/krankenversicherung/krankenversicherung-leistungen-tarife/Mittel-und-Gegenstaendeliste.html

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