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Ja – dauerhaftes Abnehmen gelingt vor allem über angepasste Ess- und Bewegungsgewohnheiten und weniger über kurzfristige Diäten. Entscheidend ist nicht, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu verlieren, sondern eine Lebensweise zu finden, die du langfristig durchhältst.
Der Weg dauert so zwar oft länger, dafür hält das Ergebnis eher an. Gesundheitsinstitutionen wie die Weltgesundheitsorganisation betonen, dass ein gesundes Körpergewicht vor allem durch eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit regelmässiger Bewegung erreicht und gehalten wird [1]. Auch Fachstellen weisen darauf hin, dass ein dauerhaft tragfähiger Ernährungsplan wichtiger ist als eine strikte, vorübergehende Diät [6].
Strenge Diäten sind meist deshalb nicht nachhaltig, weil sie auf kurzfristigen, starken Verzicht setzen, der sich im Alltag nicht dauerhaft durchhalten lässt. Von der Ananas- bis zur Kohlsuppen-Diät versprechen viele Konzepte rasche Erfolge – sobald die alten Gewohnheiten zurückkehren, kommt aber häufig auch das Gewicht zurück.
Ein starkes Kaloriendefizit oder der Verzicht auf ganze Lebensmittelgruppen lässt sich umso schwerer einhalten, je strenger die Vorgaben sind [4]. Stellst du deine Ernährung nur für kurze Zeit um, ist auch das Ergebnis meist nur von kurzer Dauer. Nachhaltiger ist es, an deinem grundsätzlichen Ess- und Bewegungsverhalten zu arbeiten, statt einem festen Diätplan mit Enddatum zu folgen.
Der Jojo-Effekt beschreibt die erneute, oft rasche Gewichtszunahme nach einer Diät – nicht selten bis über das Ausgangsgewicht hinaus. Er ist eine häufige Begleiterscheinung von strengen Reduktionsdiäten.
Eine wichtige Rolle spielt dabei, dass der Körper sich an eine reduzierte Energiezufuhr anpasst und hormonelle Veränderungen den Appetit nach einer Diät verstärken können [4]. Hinzu kommt der psychologische Faktor: Strenge Regeln und das Verbot bestimmter Lebensmittel bedeuten für viele Menschen Stress. Ist das Ziel auf der Waage erreicht, fällt dieser Druck weg, und es wird oft wieder gegessen wie zuvor – manchmal sogar mehr, weil zuvor auf so vieles verzichtet wurde. So pendelt sich das Gewicht nicht ein, sondern schwankt auf und ab.
Entscheidend ist die Energiebilanz: Wer über längere Zeit etwas weniger Energie aufnimmt, als der Körper verbraucht, nimmt ab. Dieses sogenannte Kaloriendefizit lässt sich auf zwei Wegen erreichen, die sich gut kombinieren lassen:
Fachstellen empfehlen, beide Hebel zu nutzen: Eine Kombination aus angepasster Ernährung und mehr Bewegung gilt als wirkungsvoller als nur eine der beiden Massnahmen [6]. Wichtig ist dabei, dass das Defizit moderat bleibt und sich gut in den Alltag einfügt – nur so lässt es sich auf Dauer halten.
Am besten mit einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung, die du langfristig beibehalten kannst – statt mit einer einseitigen Diät. Die Schweizer Ernährungsempfehlungen setzen auf eine vielfältige Mischkost mit reichlich Gemüse, Früchten, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten sowie einem massvollen Anteil tierischer und stark verarbeiteter Lebensmittel [2].
Konkret heisst das zum Beispiel: viel Gemüse und Früchte über den Tag verteilt, Vollkorn statt Weissmehl und eine gute Eiweissquelle zu den Mahlzeiten. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, täglich mindestens 400 Gramm Gemüse und Früchte zu essen [1]. Auch gesunde Fette – etwa zum Anbraten von Gemüse, Fisch oder Fleisch – gehören dazu, denn der Körper braucht sie. Und nicht zuletzt: ausreichend trinken, am besten Wasser oder ungesüssten Tee.
Nein, ein vollständiger Zuckerverzicht ist nicht nötig – sinnvoll ist aber, freien Zucker spürbar zu reduzieren. Die Weltgesundheitsorganisation rät, die Aufnahme von freiem Zucker auf weniger als zehn Prozent der täglichen Energiezufuhr zu begrenzen, idealerweise auf unter fünf Prozent [1].
Du musst dir also nicht jedes Stück Schokolade verbieten. Wer aber zuckerreiche Getränke, Süssigkeiten und stark verarbeitete Produkte reduziert, spart oft viele Kalorien, ohne sich ständig hungrig zu fühlen. Komplexe Kohlenhydrate aus Vollkorn, Hülsenfrüchten und Gemüse sättigen länger und sind die bessere Wahl als schnell verfügbarer Zucker.
Ja, mehr Bewegung kann beim Abnehmen helfen, wirkt aber am besten in Kombination mit einer angepassten Ernährung. Wenn du an deinen Mahlzeiten nichts veränderst, aber regelmässig aktiv bist, kannst du dadurch ein Kaloriendefizit erreichen.
Allerdings ist der Energieverbrauch durch Sport oft geringer, als viele annehmen – über Bewegung allein abzunehmen, dauert deshalb meist länger und erfordert Geduld. Die Kombination aus Ernährung und Bewegung gilt als wirksamster Weg, weil Bewegung zusätzlich hilft, Muskelmasse zu erhalten und das Gewicht langfristig zu halten [6]. Als Orientierung empfehlen Gesundheitsstellen für Erwachsene mindestens rund 150 Minuten Bewegung mittlerer Intensität pro Woche [6]. Suche dir am besten eine Aktivität, die dir Freude macht, und baue kleine Gelegenheiten in den Alltag ein – etwa Treppe statt Lift.
Schlaf und Stress beeinflussen das Körpergewicht spürbar: Zu wenig Schlaf und dauerhafter Stress können Hunger und Heisshunger fördern und das Abnehmen erschweren. Beide Faktoren werden beim Abnehmen oft unterschätzt.
Studien deuten darauf hin, dass unzureichender Schlaf die Nahrungsaufnahme erhöht und das Risiko für Übergewicht steigern kann [5]. Auch anhaltender Stress wirkt sich über hormonelle Veränderungen ungünstig aus und kann das Essverhalten beeinflussen [4]. Emotionaler Druck, Zeitmangel oder Schlafmangel führen bei vielen Menschen dazu, mehr oder unregelmässiger zu essen. Genau deshalb ist eine sehr strenge Diät häufig kontraproduktiv: Sie erzeugt zusätzlichen Stress. Ausreichend Schlaf, Pausen und Entspannung sind daher keine Nebensache, sondern Teil eines nachhaltigen Wegs.
Gesundes Abnehmen verläuft langsam – häufig wird zu einer Abnahme von etwa einem halben bis einem Kilogramm pro Woche geraten, nicht zu mehreren Kilo in wenigen Tagen [3]. Versprechen wie „15 Kilo in drei Wochen“ sind unrealistisch und gehen meist mit dem Jojo-Effekt einher.
Wer das Gewicht langsam reduziert und dabei in Bewegung bleibt, verliert weniger Muskelmasse und kann den Jojo-Effekt eher vermeiden. Geduld lohnt sich also: Kleine, dauerhafte Veränderungen sind nachhaltiger als ein schneller, kurzlebiger Erfolg.
Sicherheitshinweis: Sehr strenge Crash- oder „Turbo“-Diäten mit extrem wenig Kalorien können zu Mangelerscheinungen führen und sind langfristig selten erfolgreich. Bei bestehenden Erkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit oder bei einem gestörten Essverhalten solltest du eine Gewichtsabnahme vorab ärztlich oder ernährungsfachlich begleiten lassen.
Eine fachliche Begleitung ist vor allem dann sinnvoll, wenn du seit Längerem erfolglos versuchst abzunehmen, gesundheitliche Beschwerden hast oder eine grössere Gewichtsabnahme planst. Auch wer wiederholt den Jojo-Effekt erlebt, profitiert oft von individueller Unterstützung.
Eine Ernährungsberatung schaut sich deinen Alltag, deine Gewohnheiten und deine Ziele individuell an und hilft dir, eine Ernährung zu finden, die langfristig zu dir passt – statt nach einem starren Schema vorzugehen.
Auf truVuna findest du Anbieter:innen für Ernährungsberatung in deiner Nähe. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen und kontaktiere passende Anbieter:innen direkt für ein erstes Gespräch.
Helfen Shakes oder Apfelessig beim Abnehmen?
Solche Produkte können kurzfristig unterstützen, ersetzen aber keine dauerhafte Veränderung deiner Gewohnheiten. Mahlzeitenersatz-Shakes senken zeitweise die Kalorienzufuhr, vermitteln aber keine langfristig tragfähigen Essgewohnheiten. Auch „Abnehmhelfer“ wie Apfelessig verändern nichts an der grundlegenden Energiebilanz. Massgeblich bleibt, dass du über längere Zeit etwas weniger Energie aufnimmst, als du verbrauchst [1][6].
Brauche ich einen Ernährungsplan zum Abnehmen?
Ein fester Ernährungsplan ist kein Muss, kann aber zu Beginn Orientierung geben. Hilfreicher als ein starrer Plan ist meist, einige gut umsetzbare Grundregeln in den Alltag einzubauen: viel Gemüse, Vollkorn, eine gute Eiweissquelle, wenig Zucker und ausreichend Wasser [1][2]. Wer einen individuellen Plan möchte, kann diesen mit einer Ernährungsberatung auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen.
Kann ich gezielt am Bauch abnehmen?
Gezielt nur an einer Körperstelle wie dem Bauch abzunehmen, ist kaum möglich. Wo der Körper Fett abbaut, lässt sich nicht bewusst steuern – das hängt unter anderem von Veranlagung und Geschlecht ab. Eine ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung und ausreichend Schlaf reduzieren das Körperfett insgesamt, wovon mit der Zeit auch die Bauchregion profitiert.
Ist Low Carb oder Keto besser zum Abnehmen?
Verschiedene Ernährungsformen können zu einer Gewichtsabnahme führen – entscheidend ist, welche du langfristig durchhältst. Ob Low Carb, ketogene Ernährung oder ausgewogene Mischkost: Der gemeinsame Nenner ist ein moderates Kaloriendefizit über längere Zeit [6]. Stark einseitige Konzepte sind im Alltag oft schwer durchzuhalten. Wähle deshalb einen Ansatz, der zu deinem Leben passt und dich ausreichend mit Nährstoffen versorgt.
[1] World Health Organization (WHO), 2025, Nutrition for a healthy life – WHO recommendations, who.int, https://www.who.int/europe/news-room/fact-sheets/item/nutrition---maintaining-a-healthy-lifestyle
[2] Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE), 2024, Schweizer Ernährungsempfehlungen / Lebensmittelpyramide, sge-ssn.ch, https://www.sge-ssn.ch/de/empfehlungen/offizielle-empfehlungen/ernaehrungsempfehlungen/
[3] Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE), o. J., Im Gleichgewicht – Informationen zum gesunden Abnehmen, sge-ssn.ch, https://www.sge-ssn.ch/media/Merkblatt_im_Gleichgewicht_20141.pdf
[4] Strohacker K., Carpenter K. C., McFarlin B. K., 2011, A Review of Weight Control Strategies and Their Effects on the Regulation of Hormonal Balance, Journal of Nutrition and Metabolism, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3147122/
[5] Insufficient Sleep as a Contributor to Weight Gain: An Update, 2012, Current Obesity Reports, Springer, https://link.springer.com/article/10.1007/s13679-012-0026-7
[6] National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK), o. J., Eating & Physical Activity to Lose or Maintain Weight, niddk.nih.gov, https://www.niddk.nih.gov/health-information/weight-management/adult-overweight-obesity/eating-physical-activity
Brennen, ein Sandkorngefühl, gerötete und müde Augen – besonders nach Stunden am Bildschirm: Trockene Augen gehören zu den häufigsten Augenbeschwerden überhaupt. Nach der Leitlinie des Berufsverbands der Augenärzte und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft sind grob 15 Prozent der Bevölkerung betroffen, und die Zahl steigt mit zunehmender Bildschirmnutzung [1]. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lassen sich die Beschwerden mit einfachen Massnahmen deutlich lindern.Dieser Ratgeber erklärt dir, warum Augen trocken werden, welche Symptome typisch sind, was du selbst tun kannst und wann eine augenärztliche Abklärung sinnvoll ist. Es geht dabei nicht nur um schnelle Tipps, sondern auch darum zu verstehen, was im Auge passiert – denn das hilft, die passende Lösung zu finden.
Ein Hagelkorn ist ein meist schmerzloser, langsam wachsender Knoten am Augenlid, der durch eine verstopfte Talgdrüse entsteht. In der Fachsprache wird es Chalazion genannt; im Schweizerdeutschen ist auch der Ausdruck «Gritli» geläufig. Anders als das oft mit ihm verwechselte Gerstenkorn schmerzt ein Hagelkorn in der Regel nicht und ist nicht ansteckend [1][2]. Dieser Ratgeber erklärt dir, wie du ein Hagelkorn erkennst, was die Heilung unterstützt, was du besser unterlassen solltest und wann ein Besuch in der Augenarztpraxis sinnvoll ist. In den meisten Fällen ist ein Hagelkorn harmlos und bildet sich von selbst wieder zurück – das kann allerdings einige Wochen dauern [2][3]. Geduld und die richtige Pflege sind deshalb die wichtigsten Begleiter.
Steviolglycoside begegnen dir auf vielen Zutatenlisten – meist als „E 960“ und oft beworben mit grünen Blättern und dem Wort „Stevia“. Steviolglycoside sind Süssstoffe, die aus den Blättern der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen werden. Sie süssen deutlich stärker als Zucker, sind aber nahezu kalorienfrei [1][6]. Auf dieser Seite erfährst du, wie sie hergestellt werden, wie viel davon als unbedenklich gilt und worin sie sich von Zucker und von Zuckeralkoholen wie Erythrit oder Xylit unterscheiden.
Manchmal sind es nicht die Kilos auf der Waage, die stören, sondern hartnäckige Fettpölsterchen an bestimmten Stellen, die einfach nicht verschwinden wollen. Ob Doppelkinn, Reiterhosen oder kleine Fettansammlungen am Bauch – diese Problemzonen können das harmonische Gesamtbild des Körpers beeinträchtigen. Die Fett-weg-Spritze, auch Injektionslipolyse genannt, bietet hier eine minimalinvasive Lösung, um gezielt und ohne operativen Eingriff gegen diese unliebsamen Fettdepots vorzugehen. Auf truVuna erfährst du alles Wissenswerte über diese Behandlungsmethode und findest Anbieter:innen in deiner Nähe.
Gelnägel halten nur wenige Tage und lösen sich dann ab – das ist oft kein Qualitätsproblem beim Gel, sondern ein Vorbereitungsproblem. Der häufigste Grund: kein Primer oder ein falsch aufgetragener. Der Primer ist im Nageldesign eine der unterschätztesten Arbeitsschritte, die aber über Halten oder Ablösen entscheiden. Dieser Ratgeber erklärt, was ein Primer genau macht, welche Typen es gibt und wie du ihn richtig anwendest.
Wer nach einer einfachen, wissenschaftlich gut untersuchten Meditationsmethode sucht, stösst früher oder später auf einen Begriff: Transzendentale Meditation, kurz TM. Sie zählt zu den bekanntesten und meistuntersuchten Meditationsformen der Welt – ohne komplizierte Sitzhaltungen, ohne aufwendige Atemtechniken, ohne religiöses Bekenntnis. 20 Minuten zweimal täglich, ein persönliches Mantra, ein bequemer Sitz: Mehr braucht es nicht. Trotzdem ist TM für viele Menschen ein Stück geheimnisvoll geblieben. Sie wird ausschliesslich von zertifizierten Lehrer:innen vermittelt, kostet im Einstieg mehr als andere Meditationsformen, und das persönliche Mantra darf laut Tradition nicht weitergegeben werden. Das wirft Fragen auf: Was unterscheidet TM von anderen Meditationsmethoden? Wirkt sie wirklich besser? Was kostet der Einstieg in der Schweiz? Und für wen lohnt sich die Investition? Dieser Ratgeber gibt dir einen unabhängigen Überblick.