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Akupressurpunkte sind genau definierte Stellen am Körper, auf die mit Fingern, Daumen oder Handballen gezielter Druck ausgeübt wird. Sie stammen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und sind weitgehend dieselben Punkte, die auch bei der Akupunktur mit Nadeln gestochen werden [6].
Nach dem Verständnis der TCM liegen diese Punkte auf sogenannten Meridianen oder Leitbahnen – das sind die gedachten Energiebahnen, entlang derer die Lebensenergie «Qi» fliessen soll. Wichtig zur Einordnung: Qi, Meridiane und Energieblockaden sind zentrale Konzepte dieses traditionellen Weltbilds, keine naturwissenschaftlich messbaren Grössen [6]. Sie helfen, die Methode zu verstehen und Punkte zu beschreiben, beschreiben aber kein anatomisches Organ. Über die Punkte ist die Akupressur eng mit der Akupunktur, der chinesischen Tuina-Massage und der japanischen Shiatsu-Massage verwandt.
Bei der Akupressur wird ohne Nadeln gearbeitet: Mit sanftem, anhaltendem Druck werden bestimmte Punkte stimuliert, um nach traditioneller Vorstellung den Energiefluss anzuregen und Verspannungen zu lösen. Genutzt werden dafür meist Daumen und Finger, manchmal auch Handballen, Ellenbogen oder einfache Hilfsmittel.
In der Vorstellung der TCM soll der Druck Blockaden entlang der Meridiane lösen und das Gleichgewicht zwischen den Gegenpolen Yin und Yang unterstützen [6]. Aus heutiger, körperbezogener Sicht lässt sich zumindest beschreiben, was bei einer Druckmassage tatsächlich geschieht: Berührung und Druck können muskuläre Anspannung lösen, die Durchblutung im behandelten Bereich anregen und als angenehm empfunden werden. Beide Erklärungswege schliessen sich nicht aus – sie betrachten dieselbe Praxis aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Wichtig: Akupressur, Tuina und Shiatsu werden je nach Schule und Tradition unterschiedlich gelehrt und angewendet. Punktauswahl, Drucktechnik, Dauer und Schwerpunkte können sich zwischen Anbieter:innen deutlich unterscheiden. Die Beschreibungen in diesem Artikel sind eine allgemeine Orientierung, kein verbindliches Schema.
Zu den bekanntesten Akupressurpunkten zählen Hegu an der Hand, Neiguan am Unterarm sowie Punkte an Kopf und Nacken. Sie lassen sich gut selbst ertasten und werden traditionell bei alltäglichen Beschwerden genutzt.
Die folgenden Punkte werden besonders häufig beschrieben – jeweils mit Lage und traditioneller Zuordnung. Die genannten Anwendungsgebiete sind dabei traditionelle Zuschreibungen der TCM und kein Wirkversprechen:
Die meisten Akupressurpunkte stimmen mit den klassischen Akupunkturpunkten überein; dazu kommen Reflexzonen an Händen, Füssen und Ohren [6]. Hegu (Di 4) ist ein gutes Beispiel für einen Punkt, der zwar leicht zugänglich ist, in der Schwangerschaft aber mit Vorsicht behandelt werden sollte – mehr dazu weiter unten.
Akupressur wird traditionell vor allem bei Übelkeit, Spannungskopfschmerzen, muskulären Verspannungen, Stress, Müdigkeit und Schlafproblemen eingesetzt. Sie versteht sich dabei als Methode zur Selbstpflege und zur Begleitung des Wohlbefindens, nicht als Ersatz für eine medizinische Behandlung.
Viele Anwender:innen schätzen Akupressur als kleine Auszeit im Alltag: Schon das bewusste Massieren der Schläfen oder des Nackens kann bei Anspannung guttun. In der Tradition wird die Methode darüber hinaus begleitend bei einer Vielzahl von Beschwerden genutzt – etwa bei Verdauungsbeschwerden, Menstruationsschmerzen oder innerer Unruhe.
Bei psychischen Belastungen wie Niedergeschlagenheit, Angst oder anhaltender Erschöpfung kann Akupressur höchstens ergänzend zum Einsatz kommen, nie anstelle einer fachlichen Behandlung. Belastende Erinnerungen oder seelische Krisen gehören in psychotherapeutische oder ärztliche Begleitung und sollten nicht in Selbstanwendung «wegmassiert» werden. Bei Suizidgedanken oder akuten Krisen ist immer rasch professionelle Hilfe nötig.
Am besten belegt ist die Wirkung von Akupressur bei Übelkeit und Erbrechen, insbesondere über den Punkt Neiguan (Pe 6) an der Innenseite des Unterarms. Systematische Übersichtsarbeiten – darunter eine Cochrane-Analyse zur Stimulation dieses Punktes – deuten darauf hin, dass sich damit Übelkeit nach Operationen verringern lässt [1]. Auch bei schwangerschafts- und chemotherapiebedingter Übelkeit wird dieser Punkt häufig genutzt; Akupressurbänder am Handgelenk arbeiten nach demselben Prinzip.
Für weitere Anwendungsgebiete ist die Studienlage je nach Beschwerde unterschiedlich. Eine breit angelegte Übersicht klinischer Studien fand Hinweise darauf, dass Akupressur bei Schmerzen wie Menstruationsbeschwerden, bei Müdigkeit und bei Schlafproblemen hilfreich sein kann; die Autor:innen weisen jedoch darauf hin, dass viele dieser Studien methodische Schwächen aufweisen und die Ergebnisse deshalb vorsichtig zu interpretieren sind [2]. Eine Übersichtsarbeit speziell zu Shiatsu und Akupressur kommt zu einem ähnlichen Bild: Es gibt Hinweise auf einen Nutzen bei Schmerz, Übelkeit und Schlafqualität, aber zu wenige hochwertige Studien für gesicherte Aussagen [3].
Unabhängig von der Studienlage berichten viele Menschen, dass ihnen die Selbstmassage guttut. Das passt gut zusammen: Akupressur ist eine ruhige, körperzugewandte Praxis, und schon eine bewusste Massage verspannter Stellen wird oft als entlastend erlebt – ein Nutzen, der für die Anwendung im Alltag durchaus zählt.
Gut zu wissen: Für die Stimulation des Punktes Neiguan (Pe 6) gegen Übelkeit ist die wissenschaftliche Grundlage am stärksten. Genau hier setzen auch die im Handel erhältlichen Akupressurbänder gegen Reise- und Schwangerschaftsübelkeit an [1].
Akupressur und Akupunktur nutzen dieselben Punkte und dasselbe Meridian-Modell, arbeiten aber unterschiedlich: Akupressur mit Druck von Hand, Akupunktur mit feinen Nadeln, die in die Haut gestochen werden [6]. Akupressur ist damit die nicht-invasive, für die Selbstanwendung geeignete Variante.
Die Akupunktur ist insgesamt breiter erforscht. Übersichtsarbeiten deuten darauf hin, dass sie zur Vorbeugung von Migräne und bei Spannungskopfschmerzen helfen kann [4]. Medizinische Fachgesellschaften bewerten die Aussagekraft dieser Studien allerdings zurückhaltend, unter anderem weil der Unterschied zu einer Scheinbehandlung oft klein ausfällt [5]. Diese Befunde betreffen ausdrücklich die Nadel-Akupunktur und lassen sich nicht einfach auf die Akupressur übertragen.
Wann eine Wirkung einsetzt, lässt sich nicht pauschal sagen. Bei der Akupunktur sind in der Regel mehrere Sitzungen vorgesehen, bevor sich Effekte zeigen; eine Behandlungsserie umfasst häufig bis zu zehn Sitzungen über einige Wochen [7]. Bei der Selbst-Akupressur steht dagegen die unmittelbare, kurze Anwendung im Vordergrund.
Für die Selbstanwendung suchst du den Punkt, übst mit Daumen oder Zeigefinger einige Sekunden gleichmässigen Druck aus und wiederholst das mehrmals. Der Druck soll deutlich spürbar, aber nie schmerzhaft sein.
Ein paar einfache Hinweise für die Praxis:
Neben der Massage mit den Händen gibt es Hilfsmittel wie Akupressurmatten oder -ringe. Sie üben über Noppen oder Federn flächigen Druck aus und können beim Entspannen helfen, ersetzen aber nicht die gezielte Behandlung einzelner Punkte. Akupressur eignet sich für die Selbstanwendung bei leichten, vorübergehenden Alltagsbeschwerden. Bei stärkeren oder unklaren Beschwerden gilt: erst abklären, dann anwenden.
In der Schwangerschaft sollten einige Punkte – etwa Hegu (Di 4) oder Punkte am unteren Rücken und an den Knöcheln – nur nach Rücksprache mit einer Fachperson stimuliert werden, da ihnen traditionell ein wehenanregender Einfluss zugeschrieben wird. In der TCM gelten solche Stellen als «verbotene Punkte» in der Schwangerschaft; die wissenschaftliche Datenlage zu einem tatsächlichen Risiko ist allerdings uneinheitlich und wird fachlich unterschiedlich beurteilt [8].
Gegen typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit kann Akupressur dennoch eine sanfte Begleitung sein – besonders über den Punkt Neiguan am Unterarm. Wichtig ist, die Anwendung vorher mit der betreuenden Hebamme, Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu besprechen, damit die passenden Punkte gewählt und kritische Stellen ausgespart werden.
Bei starken, anhaltenden, plötzlich auftretenden oder unklaren Beschwerden gehört zuerst eine ärztliche Abklärung – Akupressur ersetzt keine notwendige medizinische Behandlung. Sie kann ergänzend zur Selbstfürsorge eingesetzt werden, ist aber kein Mittel, um ernsthafte Erkrankungen zu behandeln.
Akupressur gilt körperlich als risikoarm. Das wichtigste Risiko ist deshalb kein körperliches, sondern das Verzögern oder Ersetzen einer nötigen Behandlung: Wer auf die Selbstmassage setzt und eine wichtige Abklärung hinauszögert, kann sich schaden. Konkrete Behandlungen – etwa bei Infektionen, Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder psychischen Erkrankungen – gehören in ärztliche bzw. fachliche Hände. Verschriebene Medikamente solltest du niemals eigenmächtig absetzen. Wenn du eine bestehende Behandlung mit Akupressur begleiten möchtest, ist es sinnvoll, das mit der behandelnden Fachperson abzustimmen.
Achte auf eine sachliche, ehrliche Kommunikation ohne Heilversprechen sowie auf eine erkennbare Ausbildung in TCM, Tuina oder Shiatsu. Eine fachliche Begleitung kann dir geeignete Punkte zeigen, die du anschliessend selbst zu Hause nutzen kannst.
Vorsicht ist geboten, wenn jemand garantierte Wirkungen verspricht, die Heilung schwerer Erkrankungen wie Krebs in Aussicht stellt, «Energieblockaden» pauschal als Ursache von Krankheiten darstellt oder zum Kauf teurer Pakete und Abos drängt. Solche Signale passen nicht zu einer seriösen, ergänzenden Anwendung.
Wenn du Akupressur, Tuina oder Shiatsu mit fachlicher Begleitung kennenlernen möchtest, hilft ein direkter Vergleich. Auf truVuna findest du Anbieter:innen in deiner Region – vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen und kontaktiere passende Anbieter:innen direkt.
Tut Akupressur weh?
Nein, Akupressur soll nicht wehtun. Der Druck darf kräftig und deutlich spürbar sein, sollte aber nie als scharfer oder stechender Schmerz erlebt werden. Wenn eine Stelle schmerzt, gereizt wirkt oder unangenehm wird, lässt du den Druck nach oder hörst auf. Gerade bei der Selbstanwendung gilt: lieber etwas sanfter dosieren und auf das eigene Körpergefühl achten.
Ab wann setzt die Wirkung von Akupressur ein?
Das ist individuell sehr unterschiedlich und lässt sich nicht pauschal sagen. Bei der Selbstmassage spüren manche Menschen schon während oder kurz nach der Anwendung eine angenehme Entspannung. Bei wiederkehrenden Beschwerden wird Akupressur eher regelmässig über längere Zeit eingesetzt. Eine garantierte oder sofortige Wirkung gibt es nicht – wenn Beschwerden anhalten, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Was ist der Unterschied zwischen Akupressur und Akupunktur?
Beide nutzen dieselben Punkte und dasselbe Meridian-Modell, arbeiten aber unterschiedlich: Akupressur mit Fingerdruck, Akupunktur mit feinen Nadeln, die in die Haut gestochen werden. Akupressur ist nicht-invasiv und eignet sich zur Selbstanwendung. Die Akupunktur gehört in fachkundige Hände und ist insgesamt breiter wissenschaftlich untersucht.
Helfen Akupressurmatten und Akupressurringe?
Akupressurmatten und -ringe üben über Noppen oder Federn flächigen Druck auf die Haut aus und werden von vielen Menschen als entspannend und durchblutungsfördernd erlebt. Sie sind eine bequeme Form der Selbstanwendung, ersetzen aber nicht die gezielte Behandlung einzelner Punkte. In der Schwangerschaft sollten Matten nur nach Rücksprache mit einer Fachperson und nicht auf Bauch oder unterem Rücken verwendet werden.
[1] Lee A, Chan SKC, Fan LTY, 2015, Stimulation of the wrist acupuncture point PC6 for preventing postoperative nausea and vomiting, Cochrane Database of Systematic Reviews, https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD003281.pub4/full
[2] Lee EJ, Frazier SK, 2011, The efficacy of acupressure for symptom management: a systematic review, Journal of Pain and Symptom Management, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21531533/
[3] Robinson N, Lorenc A, Liao X, 2011, The evidence for Shiatsu: a systematic review of Shiatsu and acupressure, BMC Complementary and Alternative Medicine, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21982157/
[4] Linde K, Allais G, Brinkhaus B et al., 2016, Acupuncture for the prevention of episodic migraine, Cochrane Database of Systematic Reviews, https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD001218.pub3/full
[5] Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), 2020, Akupunktur zur Migräneprophylaxe: Sind die Ergebnisse der neuen Studie aus China «zu gut»?, Pressemitteilung, https://dgn.org/presse/pressemitteilungen/
[6] Quarks (WDR), 2022, Was du schon immer über TCM wissen wolltest, https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/was-du-schon-immer-ueber-tcm-wissen-wolltest/
[7] IGeL-Monitor (Medizinischer Dienst Bund), Akupunktur zur Vorbeugung von Migräneanfällen, https://www.igel-monitor.de/
[8] Springer Medizin (Die Geburtshilfe, eMedpedia), Akupunktur in der Geburtshilfe, https://www.springermedizin.de/emedpedia/die-geburtshilfe/akupunktur-in-der-geburtshilfe
Der Wunsch, schnell ein paar Kilos zu verlieren, ist nachvollziehbar – sei es vor einem Anlass, vor dem Sommer oder einfach für ein besseres Körpergefühl. Doch wie schnell ist realistisch, und welche Methoden halten, was sie versprechen? Kurz gesagt: Dauerhaft abnehmen gelingt über ein moderates Kaloriendefizit und eine alltagstaugliche Umstellung von Ernährung und Bewegung – nicht über radikale Blitzdiäten [1][2]. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie Abnehmen tatsächlich funktioniert, was du von Trend-Diäten wie Keto erwarten kannst und wie du dein Gewicht langfristig hältst.
Rötliche, schuppende Hautstellen, die jucken und sich nur schwer verbergen lassen – Schuppenflechte gehört zu den häufigsten chronischen Hauterkrankungen und betrifft schätzungsweise rund zwei von hundert Menschen in Westeuropa [4]. Medizinisch heisst die häufigste Form Psoriasis vulgaris. Sie ist nicht heilbar, lässt sich heute aber mit verschiedenen Therapien gut kontrollieren [2][5]. Dieser Ratgeber erklärt dir verständlich, wie Schuppenflechte entsteht, woran du sie erkennst, welche Behandlungen es gibt und was du im Alltag selbst zur Linderung beitragen kannst.
Kaum kribbelt es an der Lippe, taucht die wichtigste Frage auf: Wie lange ist eine Fieberblase ansteckend – und ab wann darf man wieder küssen? Fieberblasen sind die umgangssprachliche Bezeichnung für Lippenherpes. Sie sind unangenehm, aber in den allermeisten Fällen harmlos. Dieser Ratgeber erklärt verständlich, wann die Ansteckungsgefahr am höchsten ist, wie das Virus übertragen wird, was bei der Behandlung wirklich hilft und in welchen Situationen eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Verstopfte Talgdrüsen sind in den allermeisten Fällen harmlos: Sie entstehen, wenn Talg und abgestorbene Hautzellen den Ausgang einer Drüse blockieren, und zeigen sich als Mitesser, kleine weisse Knötchen oder tastbare Erhebungen unter der Haut. Meist sind sie ein kosmetisches Thema – manchmal entzünden sie sich aber oder gehören in eine andere Kategorie von Hautveränderung. Dieser Ratgeber erklärt dir, wie es zu verstopften Talgdrüsen kommt, welche Formen es gibt, was du selbst tun kannst und wann eine Abklärung in der dermatologischen Praxis sinnvoll ist.
Eine pflegende Salbe aus wenigen, überschaubaren Zutaten selbst anzurühren hat etwas Befriedigendes – du weisst genau, was drin ist, und kannst die Rezeptur auf deine Haut abstimmen. Gerade bei empfindlicher Haut schätzen viele, dass sich Parfüm und überflüssige Zusätze weglassen lassen. Gleichzeitig lohnt sich ein nüchterner Blick: Damit eine selbstgemachte Salbe pflegt statt zu reizen, kommt es auf die richtige Grundlage, sauberes Arbeiten und ein realistisches Verständnis davon an, was Heilpflanzen leisten – und was nicht. Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, wie eine einfache Pflegesalbe gelingt, welches Zubehör du brauchst und worauf du bei Hygiene, Haltbarkeit und Inhaltsstoffen achten solltest.
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