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Auge zugeschwollen – was kann ich tun?

Auge zugeschwollen – was kann ich tun?

Das menschliche Auge ist empfindlich. Eine einfache Allergie kann genauso gut geschwollene Augen auslösen wie trockene Augen, ein Gerstenkorn, verschiedene körperliche Erkrankungen oder Entzündungen. Je nachdem, wo das Auge eine Schwellung zeigt, ist die Ursachenklärung beim Augenarzt auf verschiedene Art und Weise möglich. Oft zeigen sich geschwollene Augen aber auch morgens nach dem Aufstehen oder bei Kummer und Tränen.

Was sind geschwollene Augen?

Schwellungen entstehen, wenn dein Auge gereizt oder überbelastet ist. Häufig gehen geschwollene Augen mit dunklen Ringen oder Tränensäcken einher. Auslöser hierfür sind Schlafmangel, ein ungesunder Lebensstil, Reizungen durch schlechte Luft, ein Zug oder Allergien. Pollen, Milben oder Tierhaare haben bei einigen Menschen den gleichen Effekt und verursachen das Tränen der Augen. Hier gibt es hilfreiche Präparate für die Behandlung einer Pollenallergie. In der Regel lässt die Schwellung dann auch schnell wieder nach, meistens schon im Laufe des Tages. Geschwollene Augen sind jedoch auch das Symptom für schwerwiegendere Erkrankungen. Neben dem Anschwellen siehst du eine Rötung oder spürst, wie dein Oberlid pulsiert oder zuckt.

Was sind die Ursachen für geschwollene Augen?

Geschwollene Augen am Morgen sind bei den meisten Menschen normal und basieren auf einem Stau der Lymphe. Durch die Position, die du beim Schlafen einnimmst, fliesst die Körperflüssigkeit schlechter ab. Das verursacht die Schwellung, wobei bereits eine erhöhte Schlafhaltung eine gute Lösung ist. Auch helfen bei solchen Augenschwellungen regelmässige Lymphdrainagen.

Geschwollene Augen können eine Reaktion auf einen ungesunden Lebensstil sein und entstehen durch zu viel Alkohol, Schlafmangel, zu langes Arbeiten am PC oder den Verzehr zu stark gesalzenen Essens. Aber auch Kinder haben solche Beschwerden ab und an. Das Symptom tritt natürlich ebenfalls bei einem direkten Schlag oder Stoss auf und zeigt dann zusätzlich einen Bluterguss. Eine bekannte Schwellung ist das Gerstenkorn, das am Lid des Auges auftritt. Ebenso lösen Heizungsluft, Erkältungen oder Bindehautentzündungen Schwellungen aus.

Problematisch sind geschwollene Augen, wenn sie als Augenerkrankung oder als Symptom für andere Erkrankungen auftreten. Dazu gehören:

  • Nierenerkrankungen oder das Nierenversagen
  • Bluthochdruck
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Schilddrüsenunterfunktionen oder ein Myxödem
  • Entzündungen durch Parasiten oder Bakterien
  • Herzschwäche oder Herzinsuffizienz

Welche Behandlung erfolgt bei geschwollenen Augen?

Schwellungen der Augen können zu Hause selbst behandelt werden oder, wenn die Ursache nicht klar ist, bei einem Augenarzt. Oft genügt bereits das Kühlen der Schwellung, um diese wieder zu verkleinern. Für harmlose Ursachen gibt es spezielle Pflegeprodukte. Präparate, die eine Mischung hochwertiger Pflanzen und Heilkräuter enthalten, sind in der Lage, die Schwellung am Auge abklingen zu lassen. Ähnlich gut wirken Teesorten, Kompressen oder eine sanfte Augenmassage.

Sind Erkrankungen die Ursache oder zeigen sich mit der Schwellung weitere Symptome, ist der Gang zum Arzt empfehlenswert. Das ist dann nötig, wenn du an deinen Augen Schmerzen, eine Rötung oder die Verschlechterung der Sehkraft feststellst. Gleiches gilt, wenn das geschwollene Auge zu tränen beginnt. Die Behandlung beim Augenarzt hängt von der Diagnose ab. Bakterielle Entzündungen oder Parasiten im Auge werden mit Antibiotika behandelt. Zur Untersuchung der Ursache nimmt der Arzt einen Abstrich oder eine Gewebeprobe.

Was bedeutet ein geschwollenes Oberlid?

Flüssigkeitsansammlungen verursachen das geschwollene Auge. Ist dagegen das Oberlid geschwollen, handelt es sich oft um ein Gersten- oder Hagelkorn. Letzteres ist ein Chalazion, das nur am Oberlid auftritt. Es bildet sich, wenn die Meibom-Drüsen verstopft sind. Die Anschwellung des Oberlids ist völlig schmerzlos und klingt schnell wieder ab.

Was passiert, wenn das Auge von Bakterien oder Parasiten befallen ist?

Wenn Parasiten oder Bakterien in das Auge gelangen, bildet sich eine Schwellung oder ein Gerstenkorn. Das Gerstenkorn ist eine eiternde Entzündung der Drüsen und entsteht am Oberlid oder am unteren Augenlid. Die Parasiten sind Staphylokokken und verursachen einen Abszess. Der Bereich am Augenlid schwillt an, ist dann auch stark gerötet und druckempfindlich.

Auch Bindehautentzündungen sind teilweise bakteriell bedingt und auf einen Fremdkörper oder Parasiten im Auge zurückzuführen. Dein Auge ist dann gerötet und verklebt, tränt ständig und zeigt eine höhere Lichtempfindlichkeit. Die bakterielle Form ist dabei oft auf verunreinigte Handtücher zurückzuführen und auch ansteckend, wenn mehrere Menschen das Handtuch benutzen.

Was kann ich tun, wenn meine Augen geschwollen sind?

Bei einer harmlosen Ursache wie Müdigkeit, Schnupfen, Allergie oder nach dem Weinen kannst du dein Auge gut selbst kühlen, massieren oder mit Pflegemitteln behandeln. Sehr gut hilft auch, wenn du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst und entsprechend viel Wasser trinkst. Zur Kühlung kannst du einen einfachen Metalllöffel oder eine Kühlbrille verwenden, die es speziell für die Augen gibt. Im Handel sind auch Augenpflegeprodukte erhältlich, die eine entwässernde Wirkung haben. Für den Kühleffekt genügt es sogar, wenn du dir zwei Gurkenscheiben auf die Augen legst. Sie wirken abschwellend und spenden deiner Haut gleichzeitig genügend Feuchtigkeit.

Welche Naturheilverfahren gibt es für Augenbeschwerden, damit keine Nebenwirkungen auftreten?

Bei bestimmten Erkrankungen ist es immer ratsam, einen Augenarzt aufzusuchen. Das gilt auch, wenn eine Allergie vorliegt, die vorher nicht aufgetreten ist und weitere Nebenwirkungen zeigt. Ein Nierenversagen oder bakterielle Infektionen benötigen eine sofortige Behandlung. Sehprobleme wiederum sind mit gezielten Naturheilverfahren behandelbar. Innerhalb der Naturheilkunde wird das Auge als hochsensibles Sinnesorgan genau untersucht und therapiert. Gerade ein geschwollenes Auge ist über therapeutische Massnahmen schnell wieder regeneriert. Die Heilung und Behandlung unterstützen Mittel aus Pflanzen und Heilkräutern. Nebenwirkungen treten bei dieser Methode so gut wie gar nicht auf.

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