Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Biomechanik ist ein Teilgebiet der Bewegungslehre. Sie untersucht den Bewegungsapparat und Bewegungsabläufe von Lebewesen unter Berücksichtigung der mechanischen Kräfte, die dabei auf diese einwirken oder erzeugt werden. Die Biomechanik untersucht also die funktionale Form von Bewegungen und Bewegungsabläufen. Dazu zählen anatomische Grundlagen wie die Muskelkontraktion oder die Gelenkbiomechanik, fundamentale Bewegungen wie der Gang oder aber auch komplexe Bewegungsabläufe, wie sie im Sportbereich auftreten. Zentrale Fragen der Biomechanik sind deshalb sowohl gesundheitlicher als auch leistungsorientierter Natur. Mittels verschiedener Messmethoden untersucht sie die Krafteinwirkung bei unterschiedlichen Bewegungsformen.
Die Sportbiomechanik beschäftigt sich mit der Mechanik der Bewegungen im Sportbereich. Dazu zählen ganz allgemein sportliche Betätigungen. Sie umfasst die Bereiche des Leistungssports ebenso wie die des Gesundheits- oder Breitensports. Deshalb untersucht die Sportbiomechanik grundsätzlich die Art und Weise, wie sportliche Bewegungen funktional und gesund ausgeführt werden. Darüber hinaus beschäftigt sie sich für den Bereich des Leistungssports auch mit der Optimierung von Bewegungen für die Leistungssteigerung.
Die Kinematik ist als die Bewegungslehre ein Gebiet der Mechanik. Sie untersucht die Bewegungsmuster als solche, unabhängig von den einwirkenden Kräften. In der Biomechanik geht es zum Beispiel um kinetische Ketten, die eine Reihe von gekoppelten Bewegungen zu einem Bewegungsablauf darstellen. Die Kinematik untersucht also, wie genau komplexe, mehrgelenkige Bewegungen vonstatten gehen. Ein ganz banales Beispiel ist das Gehen, bei dem die Bewegungskette vom Sprunggelenk über Knie- und Hüftgelenk bis hin zur Wirbelsäule reicht.
Es gibt eine Reihe von allgemeinen biomechanischen Prinzipien, die Leistungssportler, insbesondere in der Leichtathletik, zur Leistungssteigerung nutzen:
Die erwähnten biomechanischen Prinzipien finden insbesondere in der Leichtathletik ihre Anwendung. Grundsätzlich spielen Analysen der Biomechanik allerdings in allen Sportarten eine wichtige Rolle. Das gilt nicht nur für die Leistungssteigerung, sondern vor allem auch für die gesunde Ausübung sämtlicher sportlicher Bewegungen. Dazu zählen etwa alle Kraftübungen oder auch das Laufen. Gerade der sehr weit verbreitete Laufsport steht im Fokus der Biomechanik. In der Sportwissenschaft spielt die Laufanalyse eine wichtige Rolle. Dabei werden Fehlstellungen und nicht-funktionale Bewegungsmuster ausfindig gemacht. Biomechanisch funktional bedeutet, dass die Muskeln den Grossteil der Belastung tragen und nicht etwa die Gelenke. Fehlbelastungen, falsche Übungsausführung oder eben Fehlstellungen können deshalb zu Beschwerden führen.
Grundsätzlich sind natürlich alle Bewegungen für die Biomechanik wichtig. Praktisch spielen aber solche Bewegungen, die im Alltag für viele Menschen wichtig sind, eine besonders grosse Rolle. Neben dem ganzen Bereich der Sportbiomechanik spielen deshalb also einfache Bewegungen wie das Gehen, Laufen, Tragen oder auch das Sitzen eine Rolle. Durch falsche Bewegungsmuster ausgelöste gesundheitliche Beschwerden sind nicht nur in der Sportmedizin relevant. So ist etwa auch das lange und häufige Sitzen, das zu einer Vielzahl von Beschwerden führt, biomechanisch ein falsches Bewegungsmuster. Ähnliches gilt für Trag- und Hebebewegungen, die auch im beruflichen Alltag für viele Menschen eine Rolle spielen und nicht nur in Form von Kraftübungen in der Sportwissenschaft.
Eines der wohl bekanntesten Beispiele für angewandte Biomechanik ist die Laufanalyse sowie die damit verbundene Laufschuhanalyse. Weitere Beispiele sind:
Ein zugeschwollenes Auge sieht oft beunruhigender aus, als es ist. In den meisten Fällen steckt eine harmlose Ursache dahinter – etwa zu wenig Schlaf, eine durchweinte Nacht oder eine Allergie. Manchmal weist ein geschwollenes Auge aber auch auf eine Entzündung oder eine Erkrankung hin, die ärztlich abgeklärt werden sollte. Dieser Ratgeber erklärt dir ruhig und verständlich, wie geschwollene Augen entstehen, welche Ursachen häufig sind, was du selbst tun kannst und an welchen Anzeichen du erkennst, dass ein Arztbesuch sinnvoll ist.
Die basische Ernährung verspricht, den Körper zu «entsäuern» und so vor allerlei Beschwerden zu schützen. Im Kern ist sie eine Ernährungsweise, die viel Gemüse, Obst, Kartoffeln und Kräuter in den Mittelpunkt stellt und tierische sowie stark verarbeitete Lebensmittel reduziert. Ob unser Körper durch das Essen tatsächlich «übersäuert», ist wissenschaftlich allerdings umstritten. Dieser Ratgeber erklärt dir, wie der Säure-Basen-Haushalt funktioniert, welche Lebensmittel als basisch oder säurebildend gelten und was die Forschung zu den versprochenen Vorteilen tatsächlich zeigt.
Herpes lässt sich nicht heilen, die Beschwerden lassen sich aber gut lindern – und je früher du reagierst, desto besser. Sobald sich ein Herpes mit Kribbeln, Spannen oder Brennen ankündigt, kannst du mit den passenden Mitteln den Verlauf mildern und die Abheilung unterstützen. Dieser Ratgeber erklärt, welche Therapien zur Verfügung stehen, was Hausmittel realistisch leisten, wie sich Ausbrüche vermeiden lassen und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Du kennst das vielleicht: ein Ziehen im Kreuz nach einem langen Bürotag, ein Stechen beim Bücken oder dieses dumpfe Gefühl, dass im unteren Rücken etwas «blockiert» ist. Damit bist du in bester Gesellschaft – Schmerzen im unteren Rücken gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Die gute Nachricht vorweg: In den allermeisten Fällen steckt nichts Ernstes dahinter, und vieles bessert sich von allein. In diesem Ratgeber erfährst du, woher die Beschwerden kommen, woran du erkennst, wann du sie ärztlich abklären lassen solltest, und was wirklich hilft.
Sandalen-Saison, Strandtag, offene Schuhe – und kaum lackiert, ist der Lack an den grossen Zehen schon wieder abgesplittert. Wenn du das kennst, bist du wahrscheinlich schon einmal über Fussnägel mit Gel gestolpert. Eine Gel-Pediküre hält deutlich länger als klassischer Nagellack und sieht über Wochen frisch aus. Hier erfährst du, was Fussnägel mit Gel ausmacht, wie lange sie halten, was sie in der Schweiz kosten und worauf du gerade bei verfärbten Nägeln achten solltest.
Schmerzen am oder hinter dem Brustbein lösen schnell die Sorge vor dem Herzen aus – dabei gehen sie am häufigsten von der Brustwand aus, also von Muskeln, Rippen und den Gelenken zwischen Rippen und Brustbein [1, 2]. Trotzdem gehören sie ernst genommen: Auch Herz, Lunge, Speiseröhre und Magen können dahinterstecken. Das Brustbein (Sternum) ist der flache Knochen in der Mitte des Brustkorbs, an dem die oberen Rippen über Knorpel ansetzen – eine mechanisch stark beanspruchte Region, die sich bei jedem Atemzug mitbewegt. Dieser Ratgeber gibt dir den Überblick: Warnzeichen, typische Schmerzarten, die wichtigsten Ursachen und die Frage, wann Physiotherapie helfen kann.