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Hypermetropie: Symptome, Ursachen und Korrektur der Weitsichtigkeit

Hypermetropie: Symptome, Ursachen und Korrektur der Weitsichtigkeit

Hypermetropie – im Volksmund Weitsichtigkeit oder Übersichtigkeit – gehört neben der Kurzsichtigkeit zu den häufigsten Sehfehlern. Anders als oft angenommen, bedeutet sie nicht „gut in die Ferne sehen", sondern beschreibt einen optischen Fehler, bei dem das Auge insgesamt zu wenig Brechkraft besitzt. Dieser Ratgeber erklärt, was Hypermetropie genau ist, welche Beschwerden auftreten, wie die Diagnose gestellt wird und welche Korrekturoptionen heute zur Verfügung stehen.

Was ist Hypermetropie?

Beim Sehen muss das Licht von aussen so im Auge gebündelt werden, dass es exakt auf der Netzhaut – genauer auf der Makula – fokussiert wird. Dafür sorgen Hornhaut und Linse zusammen mit der Augenlänge. Wenn diese Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, entsteht ein scharfes Bild.

Bei einer Hypermetropie liegt der Brennpunkt der einfallenden Lichtstrahlen hinter der Netzhaut. Das Auge ist im Verhältnis zur Brechkraft zu kurz, oder die Brechkraft von Linse und Hornhaut ist zu gering. Das Bild auf der Netzhaut erscheint unscharf [1].

Junge Augen können diesen Fehler durch die Akkommodation – die aktive Krümmungsänderung der Augenlinse – oft kompensieren. Bei niedriger Hypermetropie sieht die Person dann gut, das Auge muss aber dauerhaft mehr arbeiten. Mit zunehmendem Alter lässt die Akkommodationsfähigkeit nach, und die zuvor verborgene Hypermetropie wird sichtbar – zuerst beim Nahsehen, später auch in der Ferne.

Symptome der Hypermetropie

Die Beschwerden variieren je nach Schweregrad und Alter. Charakteristisch ist das Bild der „asthenopischen Beschwerden" – ein Sammelbegriff für die Anstrengungssymptome eines überforderten Akkommodationssystems.

Typische Symptome:

  • Müde Augen, besonders beim Lesen, am Bildschirm oder bei feinen Sehaufgaben
  • Kopfschmerzen, häufig im Bereich der Stirn oder Schläfe, oft nach längeren Naharbeitsphasen
  • Schwierigkeiten beim Lesen in der Nähe – die Buchstaben verschwimmen, müssen weiter weggehalten werden
  • Brennen, Druckgefühl oder gerötete Augen
  • Konzentrationsprobleme beim Sehen über längere Zeit
  • In ausgeprägteren Fällen auch unscharfe Sicht in die Ferne

Bei Kindern äussert sich eine Hypermetropie manchmal anders: Sie meiden Naharbeit, klagen über Bauchschmerzen beim Lesen oder zeigen Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule. Eine ausgeprägte Hypermetropie kann bei Kindern ein akkommodatives Schielen auslösen – das Auge wendet sich beim verstärkten Akkommodieren nach innen [2].

Latente und manifeste Hyperopie

In der Fachliteratur wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden, was für die Therapieentscheidung wichtig ist:

  • Latente Hyperopie – wird durch die Akkommodation vollständig ausgeglichen, die Person sieht ohne Brille zunächst gut. Bei Anstrengung und mit zunehmendem Alter wird sie aber spürbar.
  • Fakultative Hyperopie – die Akkommodation kompensiert nur teilweise; das Sehen wird mit zunehmender Belastung schlechter.
  • Manifeste Hyperopie – das Sehen ist auch in entspanntem Zustand unscharf, eine Korrektur ist klar nötig.

Die exakte Differenzierung erfolgt mit speziellen Refraktionsmessungen, insbesondere mit Pupillenerweiterung (Zykloplegie), die die Akkommodation kurzzeitig ausschaltet.

Ursachen der Weitsichtigkeit

Drei Hauptgründe spielen eine Rolle:

  • Zu kurzer Augapfel (Achsenhyperopie): Häufigste Form; das Auge ist im Verhältnis zur Brechkraft zu kurz.
  • Zu geringe Brechkraft (Brechungshyperopie): Hornhaut oder Linse haben eine zu schwache Krümmung.
  • Linsenproblem: Veränderungen der Linse, zum Beispiel nach Operationen oder bei Linsenkrankheiten.

Bei vielen Menschen ist die Hypermetropie genetisch mitbedingt, eine eindeutige familiäre Häufung ist aber nicht immer feststellbar. Im Säuglings- und Kleinkindalter ist eine leichte Hyperopie sogar normal – das Auge wächst noch und stabilisiert sich in der Regel bis zum Schulalter [1].

Diagnose: Wie wird Hypermetropie festgestellt?

Eine vollständige Diagnose erfolgt augenärztlich oder optometrisch. Die wichtigsten Untersuchungen:

  • Refraktionsmessung (subjektiv): Mit verschiedenen Gläsern wird die optimale Korrektur ermittelt; die Person beurteilt selbst, wann das Bild am schärfsten ist.
  • Objektive Refraktion mit dem Autorefraktometer als computergestützte Vorabmessung.
  • Zykloplegische Refraktion mit Pupillenerweiterung – besonders bei Kindern, jungen Erwachsenen und Verdacht auf latente Hyperopie wichtig.
  • Sehschärfeprüfung mit Visustafeln in der Ferne und Nähe.
  • Spaltlampenuntersuchung der Augenstrukturen und Netzhauthintergrund-Kontrolle.
  • Augenlängenmessung (Biometrie), wenn eine refraktive Operation oder ein Linsentausch erwogen wird.

Die Stärke der Hypermetropie wird in Dioptrien (dpt) mit positiver Vorzeichengebung angegeben: +1.00 dpt ist eine schwache, +5.00 dpt eine deutliche Hyperopie.

Korrekturmöglichkeiten

Die Korrektur der Weitsichtigkeit verstärkt die Brechkraft des Auges, damit das Bild wieder auf der Netzhaut fokussiert wird. Mehrere Wege sind möglich:

Brille

Die einfachste und sicherste Methode. Plus-Gläser (Sammellinsen) erhöhen die Brechkraft. Bei höheren Dioptrien sind die Gläser zur Mitte hin dicker als am Rand – moderne hochbrechende Materialien (Brechungsindex 1.6 bis 1.74) machen die Brille leichter und ästhetischer.

Kontaktlinsen

Weiche oder formstabile Linsen können Hypermetropie ebenso korrigieren wie Kurzsichtigkeit. Sie sitzen direkt auf der Hornhaut und verändern die effektive Brechkraft. Manche Träger:innen bevorzugen sie, weil sie kein verstärktes Glas im Sichtfeld haben.

Refraktive Laseroperationen (LASIK, Femto-LASIK, PRK)

Bei stabiler Sehstärke und in der Regel ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Die Hornhaut wird so umgeformt, dass die Brechkraft des Auges steigt. Bei hoher Hyperopie sind diese Verfahren je nach individueller Anatomie nur eingeschränkt geeignet.

Refraktiver Linsenaustausch (RLE) oder phake Intraokularlinsen (ICL)

Bei höheren Dioptrien oder ungünstiger Hornhautanatomie wird statt der Hornhaut die Linse verändert. Beim RLE wird die natürliche Linse durch eine künstliche ersetzt, bei der ICL eine zusätzliche Linse vor die natürliche Linse eingesetzt.

Kombinierte Korrektur bei Alterssichtigkeit

Wenn zusätzlich zur Hypermetropie eine Alterssichtigkeit besteht, kommen je nach Alltag und Sehbedürfnis Gleitsichtbrillen, multifokale Kontaktlinsen oder operative Verfahren mit multifokalen beziehungsweise monofokalen Linsenkonzepten infrage. Welche Lösung geeignet ist, sollte individuell augenärztlich oder optometrisch abgeklärt werden.

Welche Lösung individuell passt, hängt von Sehstärke, Alter, Hornhautparametern und persönlichen Präferenzen ab. Eine fundierte augenärztliche Beratung ist Voraussetzung.

Hypermetropie bei Kindern

Bei Kindern ist die Hypermetropie eine besondere Situation, weil sie sich oft hinter einem unauffälligen Sehverhalten verbirgt – das Auge kompensiert. Wichtig:

  • Regelmässige Vorsorge: Augenärztliche Kontrollen im Vorschul- und Schulalter werden generell empfohlen.
  • Akkommodatives Schielen kann durch eine ausgeprägte Hypermetropie ausgelöst werden – eine frühe Brille ist hier oft Teil der Behandlung [2].
  • Amblyopie (Schwachsichtigkeit) kann entstehen, wenn ein Auge dauerhaft unscharf sieht und das Gehirn dieses Auge nicht richtig nutzt. Die Therapie umfasst Brille, Abdeckung des stärkeren Auges (Okklusion) und enge augenärztliche Kontrollen [2].
  • Kinder kommunizieren Sehprobleme selten direkt – Anzeichen wie Bauchweh beim Lesen, Naharbeit-Vermeidung oder Konzentrationsprobleme sollten ernst genommen werden.

Krankenkasse Schweiz

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt Brillen und Kontaktlinsen für Erwachsene nur bei eng definierten medizinischen Indikationen – etwa bei sehr hoher Fehlsichtigkeit oder nach bestimmten Augenerkrankungen. Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr beteiligt sich die Grundversicherung im Rahmen der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) grundsätzlich an Sehhilfen. Der Beitrag liegt bei bis zu CHF 180.– pro Jahr für Brillengläser oder Kontaktlinsen [3]. Dieser Beitrag bezieht sich auf Sehhilfen allgemein – ob und in welcher Form eine konkrete Versorgung vergütet wird, sollte vorab mit Krankenkasse und Fachperson geklärt werden.

Für die augenärztliche Untersuchung und Refraktion gilt die KVG-Regelung der ambulanten Leistungen – mit Anteil aus Franchise und Selbstbehalt. Refraktive Operationen (LASIK, ICL, RLE) sind in der Regel nicht Teil der Grundversicherung und werden privat bezahlt; einige Zusatzversicherungen leisten anteilige Beträge.

Wann sollte eine Hypermetropie korrigiert werden?

Nicht jede gemessene Hyperopie braucht zwingend eine Brille. Entscheidend sind drei Faktoren:

  • Stärke der Hyperopie: Bei niedrigen Werten (unter +1,00 dpt) kompensiert das Auge meist problemlos; eine Korrektur ist nur bei Beschwerden nötig.
  • Beschwerden im Alltag: Kopfschmerzen, Augenmüdigkeit, verschwommene Sicht beim Lesen oder am Bildschirm sind klare Indikationen.
  • Alter: Bei Kindern wird auch ohne Beschwerden früh korrigiert, um Amblyopie und akkommodatives Schielen zu vermeiden. Bei Erwachsenen ab Mitte 40 wird die latente Hyperopie spürbarer und eine Brille fast immer sinnvoll.

Ein Optometrist oder Augenarzt kann anhand der Refraktionsmessung, der Symptome und einer Eignungseinschätzung individuell entscheiden, welche Korrektur sinnvoll ist.

Hypermetropie und Lebensqualität

Eine gut korrigierte Hypermetropie hat in der Regel keinen Einfluss auf die Lebensqualität – die meisten Träger:innen kommen mit Brille oder Kontaktlinsen gut zurecht. Wichtig sind:

  • Konsequente Korrektur in den Sehbereichen, die im Alltag relevant sind (Nähe, Computer, Ferne)
  • Regelmässige Kontrolltermine – die Sehstärke kann sich über Jahre langsam verändern, besonders im Übergang zur Alterssichtigkeit. Das passende Intervall wird individuell mit Augenärzt:in oder Optometrist:in festgelegt.
  • Bildschirmpausen und ausreichende Beleuchtung beim Lesen, um die Augenmuskeln nicht zu überfordern
  • Vorsorge bei Begleiterscheinungen: Eine ausgeprägte Hyperopie kann das Risiko für ein Engwinkelglaukom erhöhen, weshalb augenärztliche Kontrollen wichtig sind [1]

Wer plötzlich eine deutliche Sehverschlechterung, Doppelbilder, Lichtblitze oder Schmerzen erlebt, sollte umgehend augenärztlich abklären lassen – das gilt unabhängig von der bekannten Fehlsichtigkeit.

Vorsorge und gesunde Sehgewohnheiten

Eine Hypermetropie lässt sich nicht durch Augenübungen oder Lebensstil „wegtrainieren". Wer aber bereits korrigiert ist, kann mit ein paar Gewohnheiten Augenstress reduzieren:

  • 20-20-20-Regel bei Bildschirmarbeit: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in mindestens 6 Meter Entfernung schauen
  • Ausreichende Beleuchtung beim Lesen oder bei Naharbeit
  • Bewusstes Blinzeln am Computer, um den Tränenfilm zu erneuern
  • Korrektur tragen, wenn sie in der entsprechenden Distanz nötig ist – das vermeidet anstrengungsbedingte Symptome
  • Augenärztliche oder optometrische Vorsorge: Regelmässige Augen- und Sehtests sind sinnvoll, besonders bei Beschwerden, bekannten Fehlsichtigkeiten, Kindern oder ab dem mittleren Erwachsenenalter. Das passende Kontrollintervall sollte individuell mit Augenärzt:in oder Optometrist:in festgelegt werden.
  • Sonnenbrille mit UV-Schutz im Alltag im Freien

Insbesondere bei Kindern ist die augenärztliche Kontrolle vor und während der Schullaufbahn wichtig, da viele Hyperopien unbemerkt bleiben und nur durch eine Untersuchung auffallen.

Hypermetropie oder Alterssichtigkeit?

Beide Sehfehler führen zu Schwierigkeiten beim Nahsehen, sind aber grundverschieden. Die Unterschiede im Überblick:

  • Ursache: Bei der Hypermetropie ist der Augapfel zu kurz oder die Brechkraft zu gering; die Alterssichtigkeit (Presbyopie) beruht auf nachlassender Linsenelastizität ab ca. 40–45 Jahren.
  • Auftreten: Die Hypermetropie ist angeboren oder besteht von Kindheit an; die Alterssichtigkeit ist altersbedingt und betrifft nahezu alle Menschen.
  • Symptome jung: Bei der Hypermetropie kompensiert die Akkommodation oft; bei der Alterssichtigkeit gibt es keine, da sie noch nicht aktiv ist.
  • Symptome ab 40+: Bei der Hypermetropie kommt es zur Manifestation der Hyperopie plus Alterssichtigkeit; bei der Alterssichtigkeit treten erste Nahsehprobleme auf.
  • Korrektur: Die Hypermetropie wird mit Plus-Gläsern, Kontaktlinsen oder Operation korrigiert; die Alterssichtigkeit mit Lesebrille, Gleitsicht-/Bifokal- oder Kontaktlinsen.

Wer schon vorher hyperop war, merkt die Alterssichtigkeit häufig früher und stärker – die beiden Effekte summieren sich.

Wenn du Hinweise auf eine Weitsichtigkeit bei dir oder deinem Kind bemerkst oder eine Veränderung beim Sehen wahrnimmst, ist eine augenärztliche oder optometrische Abklärung der erste Schritt. Auf truVuna findest du Optiker:innen in deiner Region. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen – und frage gezielt nach, ob eine Refraktionsbestimmung oder eine Beratung zu Brillen und Kontaktlinsen angeboten wird.

Häufige Fragen zur Hypermetropie

Was ist der Unterschied zwischen Hypermetropie und Kurzsichtigkeit?

Bei der Hypermetropie ist das Auge zu kurz oder die Brechkraft zu schwach, das Bild fokussiert hinter der Netzhaut – besonders das Nahsehen wird schwierig. Bei der Kurzsichtigkeit (Myopie) ist das Auge zu lang oder die Brechkraft zu stark, der Brennpunkt liegt vor der Netzhaut – das Fernsehen wird unscharf. Korrigiert werden beide mit unterschiedlichen Linsenstärken: Plus-Gläsern bei Hyperopie, Minus-Gläsern bei Myopie.

Welche Symptome sind typisch für Weitsichtigkeit?

Müde Augen nach Naharbeit, Kopfschmerzen, Druckgefühl, verschwommene Sicht beim Lesen oder am Bildschirm und – bei stärkerer Ausprägung – auch unscharfe Fernsicht. Bei Kindern können Konzentrationsprobleme oder akkommodatives Schielen Hinweise sein. Eine fachliche Refraktionsmessung schafft Klarheit.

Kann sich eine Hypermetropie verschlechtern?

Die zugrundeliegende anatomische Form bleibt im Erwachsenenalter weitgehend stabil. Was sich verändert, ist die Kompensationsfähigkeit des Auges: Mit nachlassender Akkommodation ab Mitte 40 wird eine vorher latente Hyperopie spürbar und wirkt sich auf das Sehen aus.

Welche Korrekturmöglichkeiten gibt es?

Brille mit Plus-Gläsern, Kontaktlinsen, refraktive Laseroperationen (LASIK, PRK, Femto-LASIK), refraktiver Linsenaustausch oder phake Intraokularlinsen. Welche Lösung passt, hängt von Sehstärke, Alter und Augenanatomie ab – eine augenärztliche Beratung ist Voraussetzung.

Übernimmt die Krankenkasse Brille oder Operation?

Die Grundversicherung übernimmt Brillen und Kontaktlinsen für Erwachsene nur bei eng definierten medizinischen Indikationen. Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr besteht im Rahmen der MiGeL ein Beitrag von bis zu CHF 180.– pro Jahr für Sehhilfen. Refraktive Operationen sind in der Regel nicht in der Grundversicherung enthalten und werden selbst getragen; einige Zusatzversicherungen leisten anteilige Beträge.

Quellen

[1] Majumdar S, Tripathy K. Hyperopia. In: StatPearls. StatPearls Publishing, 2024. National Library of Medicine. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK560716/

[2] Lembo A, Serafino M, Strologo MD, Saunders RA, Trivedi RH, Villani E, Nucci P. Accommodative esotropia: the state of the art. International Ophthalmology, 2019. DOI: 10.1007/s10792-018-0821-6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29332227/

[3] Bundesamt für Gesundheit (BAG): Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) – Kapitel 25 "Sehhilfen". Offizielle Schweizer Verordnung des EDI nach Art. 33 KVG. https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/versicherungen/krankenversicherung/krankenversicherung-leistungen-tarife/Mittel-und-Gegenstaendeliste.html

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