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Für viele ist es ein Risiko, sich wegen einer Nasenkorrektur unter das Messer zu legen. Ausserdem ist da noch der Kostenfaktor. Dabei lassen sich kleine Behandlungen auch ohne Anästhesie und Klinikaufenthalt durchführen. Alles, was der Arzt dafür braucht, ist eine Spritze und das geeignete Mittel. In den USA ist es eine Normalität, sich kurz bei einem 5-Minute-Nose-Job die Nase spritzen zu lassen. Dafür setzt man sogenannte „Filler“ ein. Häufig kommt Hyaluronsäure zum Einsatz. Insgesamt umfassen mögliche Injektionspräparate:
Mit solchen Fillern lassen sich kleine Unebenheiten wie Höcker oder eingedrückte Stellen beheben. Das Filler-Material dient dazu, die Stellen auszufüllen. Der Arzt führt das Mittel über eine Kanüle ein. Damit ist zwar eine Operation nicht mehr notwendig, doch das Füllmaterial hält nicht ewig. Nach ein paar Jahren müssen die Patienten wieder zur Nasenkorrektur. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Neuromodulatoren. Diese stellen bestimmte Muskeln an der Nase ruhig, um Bewegungen abzuschwächen oder komplett abzustellen.
Eine Nasenkorrektur ohne OP stellt keine Nasenmodellierung dar. Stattdessen gleicht man Unebenheiten aus. Manchmal wendet der Chirurg eine Nachkorrektur auch im Anschluss an eine Rhinoplastik an, um Schönheitsfehler zu bereinigen. Unerwünschte Makel, die sich mittels einer Nasenkorrektur ohne OP behandeln lassen, umfassen:
Es kommt ganz auf die eigene Nasenform an, welche Stellen man bearbeiten möchte. Jede Nase ist individuell, weswegen zunächst ein Gespräch mit dem behandelnden Chirurgen ansteht. Unter Umständen lässt sich eine Nasenkorrektur ohne OP nicht bewerkstelligen oder nur eine Neumodellierung kann Abhilfe schaffen. Ein guter Chirurg der ästhetischen Medizin schaut sich die betreffenden Stellen zunächst gründlich an und unterbreitet dir anschliessend die besten Optionen aus seiner Sicht.
Eine Nasenkorrektur ohne OP tut in der Regel nicht sonderlich weh. Es erfolgt ein kleiner Einstich, mehr nicht. Auf Wunsch lässt sich eine lokale Betäubung durchführen, zum Beispiel mit einer Anästhesiecreme. Chirurgische Behandlungen sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Dazu gehört auch die Bildung von Narben. Ein professioneller Chirurg weiss, wie er eine Nasenkorrektur ohne OP durchführt, ohne dass sich dabei Narben bilden. Er kennt sich mit den Gefässen und dem Gewebe im Gesicht genau aus. Bei dem Einspritzen des Fillers kommt es zu einer Nekrose. Das bedeutet, dass das Gewebe abstirbt. Bei einem schlechten Chirurgen können sich dabei Narben bilden. Daher solltest du vor der Kontaktaufnahmen mit einem Chirurgen überprüfen, ob er einen professionellen Eindruck macht und ob es im Netz bereits Erfahrungen früherer Patienten gibt.
Relativ neu und nicht so bekannt ist die sogenannte Fadentechnik. Bei der Fadentechnik kommen keine Filler zum Einsatz. Das „Fadenlifting“ nutzt man unter anderem auch für die Straffung des Dekolletés. Der Chirurg injiziert mittels einer Nadel einen Faden zur gezielten Straffung bestimmter Stellen. Damit lässt sich etwa eine grössere Nasenspitze verkleinern, was bislang nur mit einer Operation möglich war. Im Gegensatz zur Nasenkorrektur ohne OP löst sich der Faden auch nicht auf, die Behandlungen sind also dauerhaft. Die Fadentechnik lässt sich ausserdem in Kombination mit einem Filler einsetzen. Insgesamt entwickeln sich in der Medizin immer mehr Möglichkeiten, schonend die Nasenform anzupassen, ohne dass eine Vollnarkose oder ein Klinikaufenthalt notwendig wäre. Weitere Möglichkeiten bieten etwa die Laserbehandlung, vor allem im Bereich der Hautveränderung um die Nase.
Eine Faltenbehandlung und Hautverjüngung ist mit einer Nasenkorrektur ohne OP durchaus möglich. Das hängt allerdings von dem individuellen Patienten ab und auf welche Weise sich die Falten äussern. In manchen Fällen ist eine Nasenkorrektur ohne OP nicht das beste Mittel, um Falten zu entfernen. Dann bleibt einem nur ein gutes Peeling oder andere Bereiche der Chirurgie. Ein ausführliches Beratungsgespräch kann Abhilfe schaffen.
Der Chirurg entnimmt das Eigenfett oftmals den Hüften oder dem Unterbauch. Anschliessend bereitet er es auf, damit es als Filler verwendet werden kann. Andernfalls könnte es zu Komplikationen kommen. Dieses Verfahren nennt man auch „Lipofilling“ oder „Lipostructuring“.
Die Vorteile liegen zunächst klar auf der Hand: Die Nasenkorrektur ohne OP ist beinahe schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Anschliessend sind die Ergebnisse schnell sicht- und präsentierbar. Mitunter dauert es nur einen Tag, bis etwaige Schwellungen abgeklungen sind und du mit der neuen Nase unter die Leute trittst. Mögliche Rötungen lassen sich mit der richtigen Kühlung leicht behandeln. Es hilft ausserdem, die Stellen nach der Korrektur mit leichtem Druck zu massieren, damit sich das Füllmaterial besser verteilt. Der Bereich, in dem das Füllmaterial eingespritzt wurde, ist nach einer Weile noch immer formbar. Darauf solltest du achten und die behandelte Region gegen Stösse schützen. Unter Umständen musst du auf die Brille für ein paar Tage verzichten, bis sich der Körper an die neue Nase gewöhnt hat. Ein weiterer Vorteil ist: Die Behandlung ist sicher, schwere Komplikationen sind äusserst selten. Ein Nachteil ist hingegen die zeitlich begrenzte Wirkdauer der Behandlung. Solltest du über eine Nasenkorrektur ohne OP nachdenken, dann sei dir bewusst, dass du nach einiger Zeit wieder die Behandlung durchführen lassen musst. Eine Rhinoplastik ist dauerhaft, die Nasenkorrektur jedoch auf höchstens 18 Monate beschränkt. Häufig müssen Patienten in einem Zeitraum zwischen sechs und 18 Monaten zum Chirurgen. Andernfalls verändert sich die Nase zurück zu ihrer ursprünglichen Form – oder sie sieht gänzlich anders aus.
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