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Pickel im Intimbereich: Wie sie entstehen und was gegen die lästigen Pusteln hilft

Pickel im Intimbereich: Wie sie entstehen und was gegen die lästigen Pusteln hilft

Oft entstehen sie nach einer Intimrasur, manchmal auch nach vermehrtem Schwitzen beim Sport: Pickel im Intimbereich. Sie stören nicht nur beim Geschlechtsverkehr. Sie jucken auch häufig, verursachen Rötungen, ein unangenehmes Brennen und – in schlimmen Fällen – sogar eine Infektion. Die Herausforderung für Betroffene: Die lästigen Pickel verweilen häufig länger auf der Haut, als uns lieb ist. Wir klären auf, wie Pickel im Intimbereich entstehen und wie du am besten vorgehst, wenn es dich trifft. Erfahre ausserdem, mit welchen Tipps du den unerwünschten Pusteln effektiv vorbeugst.

Was bedeuten Pickel im Intimbereich?

Pickel im Intimbereich stellen zunächst kein gesundheitliches Risiko dar. Trotzdem empfinden wir sie als äusserst störend, weil sie häufig schmerzen und jucken sowie optisch hervorstechen. Hinzu kommt: Pickel im Intimbereich liegen an einer besonders ungünstigen Stelle zwischen unseren Beinen, sodass sie oft auch beim Laufen oder Sitzen stören. Die meisten Menschen kennen sie als Folge einer Intimrasur. Sie entstehen in einigen Fällen auch nach einem durchschwitzen Tag oder nach dem Tragen bestimmter Materialien und Stoffe, die unsere Haut nicht gut verträgt.

Welche Ursachen haben Pickel im Intimbereich?

Leidest du unter Pickeln in deinem Intimbereich, hängt dies häufig mit einer Kombination aus einer übermässigen Talgproduktion und offenen Hautporen zusammen. Strapazieren wir unsere Haut im Intimbereich mit einer Rasur, ist diese zunächst anfälliger für die Entstehung von Hautunreinheiten. Das bedeutet: Während der Rasur öffnen sich unsere Hautporen, sodass Bakterien und andere Erreger leichter eindringen. Sobald sich an dieser Stelle Talg und Schmutz versammeln, verstopfen die Drüsen – und es bilden sich Pickel. Kommt es zu einer Entzündung der Haut, hast du dann als Folge oft mit Rötungen und Juckreiz zu kämpfen.

Welche Symptome deuten auf Pickel in der Intimzone hin?

Anhand bestimmter Merkmale stellst du fest, ob es sich um Pickel im Intimbereich handelt oder um eine Hauterkrankung, die einer hautärztlichen Untersuchung bedarf. In der Regel verschwinden Pickel im Intimbereich nach einer Weile von selbst, auch wenn sie sich zunächst hartnäckig halten. Folgende Symptome deuten darauf hin, dass du Pickel in der Intimzone hast oder eine Pustel am Entstehen ist:

  • anhaltende Rötungen nach dem Rasieren
  • (teilweise) schmerzhafte Erhebungen der Haut
  • mit Eiter gefüllte Erhebungen
  • Pusteln, die in kleinen Herden vorkommen
  • wiederkehrender Juckreiz

Was tun bei Juckreiz und Rötungen im Intimbereich?

Um die Haut zunächst zu beruhigen, hältst du sie unter kaltes, fliessendes Wasser oder kühlst sie direkt mit einer kalten Kompresse. Wichtig: Vermeide das ständige Kratzen mit den Fingernägeln, wenn es gerade juckt. Andernfalls kommt es häufig nicht nur zu wunden Hautstellen, sondern du schaffst auch ein günstiges Milieu für die Vermehrung von Bakterien, wenn Haut und Poren sich öffnen.

Ein Tipp: Bedenke immer, dass Wärme die Poren öffnet und Kälte sie schliesst. Um Rötungen, Unreinheiten und einen Juckreiz am Wachsen zu hindern, lohnt sich also das Kühlen der Haut. Gleichzeitig ist es in einigen Fällen auch nützlich, die Poren zunächst mit etwas warmem Wasser zu öffnen, Schmutz mit einer milden Seife zu beseitigen und die Poren anschliessend mit kaltem Wasser zu verschliessen.

Welche Tipps helfen, um Pickeln nach einer Intimrasur vorzubeugen?

Eine gründliche Vorbereitung der Intimrasur verhindert Rasierpickel und die damit zusammenhängenden Beschwerden. Die wichtigsten Tipps, damit du keine Pickel nach dem Rasieren bekommst:

  1. Verwende saubere und scharfe Rasierklingen. Schmutzige oder stumpfe Klingen verletzen die Haut eher, sodass Bakterien schneller eindringen.
  2. Nutze ein Rasiergel oder eine Rasiercreme und verzichte am besten auf eine Trockenrasur. Eine Creme schenkt deiner Haut Geschmeidigkeit und bereitet sie auf die Rasur vor.
  3. Benutze eine milde Seife und pflege deinen Intimbereich regelmässig, um Bakterien keine Chance zu bieten, sich zu vermehren.
  4. Verzichte auf zu enge und scheuernde Kleidung. Frische Unterwäsche ist ausserdem die Voraussetzung für eine glatte und gesunde Haut.
  5. Rasiere deinen Intimbereich mit der Wuchsrichtung deiner Haare.
  6. Setze eine Intimrasur lieber aus, wenn du unter akutem Juckreiz leidest, deine Haut sich rötet oder du andere Hautirritationen bemerkst und suche für die Abklärung der Ursachen einen Arzt auf. In seltenen Fällen führen auch Rasierpickel zu Infektionen, beispielsweise wenn Narben sich öffnen.

Welche Produkte eignen sich, um Pickel im Intimbereich zu bekämpfen?

Wenn du bereits entstandene Pickel im Intimbereich bekämpfst, achte auf eine ausreichende Hygiene und saubere Finger, bevor du beispielsweise Teebaumöl oder eine Salbe aus der Apotheke aufträgst. Generell gilt: Verwende keine Produkte mit zu vielen chemischen Mitteln, denn diese reizen die empfindliche Haut, entziehen ihr die Feuchtigkeit und führen im schlimmsten Fall zu einer Vermehrung der Pickel. Setze auf milde Hausmittel oder Cremes und Salben, die du in der Apotheke erhältst. Verwende vorzugsweise ein sauberes Wattestäbchen und nicht die eigenen Finger. Verzichte ausserdem auf Experimente mit Säuren oder scharfen Gegenständen, um die Haut nicht zusätzlich zu belasten. Besonders grosse und hartnäckige Pusteln, die auch nach mehreren Wochen nicht verschwinden, lässt du am besten dermatologisch untersuchen.

Besonders beliebte Produkte, um Pickel im Intimbereich zu bekämpfen, sind:

  • Teebaumöl: Das ätherische Öl erhältst du in der Apotheke. Es handelt sich um eine antiseptische Flüssigkeit, die Pickel reduziert und Bakterien bekämpft. Verwende Teebaumöl immer nach der Empfehlung deines Apothekers, da es sich um eine stark konzentrierte Flüssigkeit handelt.
  • Zinksalbe: Salben mit Zink desinfizieren die Haut, töten Bakterien ab und entziehen Wundsekret. Dadurch heilen Pickel schneller ab. Zinksalbe ist in der Apotheke und auch in Drogerien erhältlich.
  • Babypuder: Verwendest du Babypuder, zieht es überschüssigen Talg aus der Haut. So reduzieren sich Pickel und du beugst neuen Pusteln vor.

Welche Hautirritationen an Penis oder Vagina deuten auf ernsthafte Krankheiten hin?

Befürchtest du, dass es sich bei deinen Pickeln um eine Hauterkrankung handelt, suche am besten einen Dermatologen auf. Pickel im Intimbereich entstehen manchmal auch nach dem Geschlechtsverkehr oder nach der Einnahme eines Hormon-Präparats. Ob es sich um eine Erkrankung oder um die Nebenwirkung eines Medikaments handelt, klärst du in einer ärztlichen Beratung. Um die genauen Ursachen festzustellen, führt dein Hautarzt ein Gespräch mit dir, tastet betroffene Hautareale ab und führt gegebenenfalls einen Hautabstrich durch.

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