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Schmerzen im linken Unterbauch kommen zyklusabhängig oft bei Frauen vor, können jedoch auch Männer treffen. Die Herausforderung dabei: Die Schmerzen geben nicht sofort einen eindeutigen Hinweis darauf, ob es sich um eine Erkrankung handelt und welche Organe betroffen sein könnten. Das bedeutet auch, dass es sich oft um harmlose Bauchschmerzen handelt. Zugleich können sie aber auch auf eine Entzündung oder eine Krankheit hindeuten. Die Art und Intensität fällt unterschiedlich aus. Manchmal spürst du ein leichtes Druckgefühl oder auch ein Ziehen. In anderen Fällen hast du mit starken Krämpfen sowie Begleiterscheinungen (Erbrechen, erhöhte Körpertemperatur, Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung) zu kämpfen.
Obwohl unsere Organe eine feste Anordnung haben, können die Schmerzen aus dem gesamten Bauch- und Magenbereich sowie aus der Herzgegend kommen und in den linken Unterbauch ausstrahlen. Das bedeutet: Herz, Magen, Leber, Milz und auch Nieren können betroffen sein. Auch Probleme mit der Speiseröhre verursachen zunächst Brennen oder Schmerzen in der Magengegend. In der Bauch- und Magengegend befinden sich ausserdem die Bauchspeicheldrüse, der Dickdarm und der Dünndarm. Der etwas tiefer liegende Blinddarm kann ebenfalls Probleme im linken Unterbauch verursachen.
Der linke Unterbauch verursacht Schmerzen, wenn folgende Ursachen vorliegen:
Weil vorwiegend der linke Darmbereich von einer Divertikulitis betroffen ist, sind linksseitige Unterbauchschmerzen typisch für die Entzündung. Bei einer Divertikulitis bemerkst du ausserdem folgende Symptome:
Die Behandlung einer Divertikulitis erfolgt immer abhängig vom Grad der Entzündung. Handelt es sich um eine unkomplizierte Divertikulitis, heilt diese in der Regel innerhalb weniger Tagen bis Wochen von selbst ab. Eine komplizierte Entzündung muss hingegen oft mit Antibiotika behandelt werden, damit die Beschwerden abheilen. Tritt keine Besserung ein, erfolgt eine Operation. Sollte sich ein eitriger Abszess durch die Entzündung entwickeln, so wird ein Schlauch (Drainage) verwendet, um den Eiter zu entfernen.
Wenn du merkst, dass du unter akuten Unterleibsschmerzen auf der linken Seite leidest, suche einen Arzt auf. Eine körperliche Untersuchung wird zeigen, ob es sich um eine Erkrankung handelt und welche Therapie notwendig ist. Bei starken Schmerzen kannst du zunächst die Verdauungsorgane etwas entlasten, indem du auf schwer verdauliche Lebensmittel verzichtest und ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst. Wärme hilft dabei, Krämpfe zu mildern. Das bedeutet: Wärmekissen oder Wärmflasche verwenden, wenn die Beschwerden anhalten.
Steht die Periode an, leiden viele Frauen unter Bauch- und Unterleibsschmerzen. Die Kontraktionen der Gebärmutter führen dazu, dass sich Krämpfe bemerkbar machen. Während des Eisprungs ist ausserdem ein Ziehen im linken Unterbauch, im Bereich der Eierstöcke, nicht weiter ungewöhnlich. Unterleibsschmerzen können auch während einer Schwangerschaft entstehen. Da die Harnwege der Frau besonders kurz sind, kann auch eine Infektion der Auslöser dafür sein. Spürst du ein Brennen beim Wasserlassen sowie Fieber, solltest du dich untersuchen lassen. Das gilt besonders, wenn du schwanger bist.
Gängige Hausmittel, die du bei Schmerzen im Bauch verwendest, sind:
Tipp: Um deinen Körper zu entlasten, sorge für ausreichend Entspannung. Stressabbau wirkt sich positiv aus, wenn du Verdauungsprobleme oder Schmerzen im Bauch wahrnimmst.
Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut, bei der sich diese zunehmend verdünnt und kegelförmig nach vorne wölbt. Das Wort setzt sich aus den griechischen Begriffen für Horn(kerato) und Kegel(konus) zusammen. Weil die Hornhaut das einfallende Licht bündelt, führt diese Verformung zu einer verzerrten, unscharfen Sicht, die sich mit einer gewöhnlichen Brille oft nur unzureichend ausgleichen lässt. Dieser Ratgeber erklärt dir, woran du einen Keratokonus erkennst, wie er diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Die Erkrankung beginnt meist im Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter und schreitet über Jahre langsam voran, bevor sie sich häufig von selbst stabilisiert. Ein Keratokonus lässt sich nicht im eigentlichen Sinne heilen, aber sein Fortschreiten kann mit den heutigen Methoden in vielen Fällen aufgehalten werden[1][3]
Wer die Diagnose Diabetes erhält, fragt sich oft als Erstes: Was darf ich jetzt überhaupt noch essen? Die gute Nachricht vorweg: Eine strenge «Diabetes-Diät» mit langen Verbotslisten gehört der Vergangenheit an. Heute gilt für Menschen mit Diabetes weitgehend dasselbe wie für alle anderen – eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Worauf es dabei genau ankommt, welche Rolle Kohlenhydrate und das Körpergewicht spielen und was die Forschung zu Ernährungsformen wie der mediterranen oder einer kohlenhydratarmen Kost sagt, fasst dieser Ratgeber zusammen. Diabetes mellitus gehört in der Schweiz zu den häufigsten nichtübertragbaren Krankheiten. [4] Gerade weil so viele Menschen betroffen sind, kursieren rund um das Thema Ernährung viele Halbwahrheiten. Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Punkte sachlich ein – er ersetzt aber keine individuelle Beratung.
Wer Zutatenlisten genauer liest, stösst irgendwann auf den Begriff «Invertzucker» oder «Invertzuckersirup». Dahinter steckt schlicht eine besondere Form von Zucker – kein Wundermittel und auch kein gesünderer Ersatz. In diesem Ratgeber erfährst du, was Invertzucker genau ist, wie er entsteht, in welchen Lebensmitteln er steckt und wie er ernährungsphysiologisch einzuordnen ist.
Das charakteristische Spannen beim Antrocknen kennen viele: Eine Heilerde-Maske gehört zu den beliebtesten Naturprodukten für die Gesichtspflege, vor allem bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. Sie ist günstig, lässt sich einfach selbst anrühren und verspricht ein klareres Hautbild. Doch was kann eine solche Maske wirklich – und was eher nicht? Dieser Ratgeber erklärt, woraus Heilerde besteht, wie sie auf der Haut wirkt, was die Forschung zur Anwendung bei unreiner Haut sagt, für welchen Hauttyp sie passt und wann es sinnvoller ist, eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufzusuchen.
Gehörst du auch zu den Leuten, die sich beim Sport gerne so richtig auspowern und alles geben? Dann ist Joggen in schnellem Tempo sicher etwas für dich. Die Bewegung tut dir gut und lässt Pfunde nur so purzeln, für deine Gelenke aber kann das Joggen pures Gift bedeuten. Aus diesem Grund gibt es jetzt einen neuen Fitnesstrend, den du unbedingt ausprobieren solltest. Die Rede ist vom Slow Jogging, einer speziellen Lauftechnik, die du ganz bewusst einsetzen solltest.
Yoga begegnet uns überall: in Studios, im Park, auf Social-Media-Reels, in Kursangeboten von Krankenkassen. Für die einen ist es Körpertraining, für andere Meditation, für wieder andere ein spiritueller Weg. Doch was ist Yoga eigentlich – jenseits von Bildern dehnbarer Körper auf bunten Matten? In diesem Ratgeber findest du eine klare Antwort: Yoga ist ein in Indien entstandenes Übungssystem, das Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama), Meditation und Achtsamkeit verbindet [1]. Du erfährst, woher Yoga kommt, welche Stile es gibt, was die Wissenschaft über die Wirkung sagt – und worauf du achten solltest, bevor du beginnst.