Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Wie der Name es bereits vermuten lässt, ist Slow Jogging nichts anderes als langsames Laufen. Durchschnittlich 180 Schritte in der Minute solltest du bei dieser Sportart machen. Entwickelt wurde die Sportart in Japan, wo sie schon seit einigen Jahren ein absoluter Trend ist.
Wie bereits erwähnt, gilt als optimaler Richtwert eine Schrittfrequenz von 180 Schritten in der Minute. Damit du diese Frequenz erreichst, sind recht kleine Schritte erforderlich. Natürlich musst du es nicht ganz so genau nehmen und exakt mitzählen. Viel wichtiger ist die richtige Lauftechnik. Anders als beim normalen Joggen berührt deine Ferse nicht zuerst der Boden, sondern der Mittelfuss. Das Ziel beim Slow Jogging ist es nicht, schnell voranzukommen. Vielmehr geht es darum, bewusst zu laufen. Ähnlich wie beim schnellen Gehen sieht das Slow Jogging für viele zunächst etwas befremdlich aus. Du wirst dich aber wundern, wie effizient der Laufstil ist.
Sicher haben dir beim normalen Joggen schon einmal die Knie wehgetan oder du hast ein unangenehmes Stechen in der Seite verspürt. All das wird dir beim Slow Jogging nicht passieren. Die moderate Laufbewegung schont deine Gelenke bestmöglich; dennoch wirst du ganz nebenbei fit und kannst sogar abnehmen. Nicht nur deine Knie werden beim Slow Jogging geschont, sondern auch die Hüfte und die Wirbelsäule. So effektiv das normale Joggen auch ist: Knie-, Sprung- und Hüftgelenk werden dabei nachweislich stark belastet. Das Slow Jogging hingegen tut deiner Gesundheit gut, denn:
Wichtig beim langsamen Joggen ist, dass du deinen Fuss nicht über die Ferse abrollst, sondern zuerst mit dem Mittelfuss auf dem Boden aufsetzt. Achte auch auf eine gerade Körperhaltung und winkle deine Arme leicht an. Beuge dich also nicht zu sehr nach vorne und mache auch kein Hohlkreuz. Achte neben der richtigen Lauftechnik auch auf hochwertiges Equipment, sprich bequeme Laufschuhe. Am besten wählst du Sportschuhe mit einer biegsamen Sohle.
Wenn du dich lange Zeit überhaupt nicht bewegt hast und nun wieder mit dem Sport beginnen möchtest, ist Slow Jogging eine ideale Möglichkeit des Wiedereinstiegs. Mit Slow Jogging kannst du in jedem Alter beginnen; egal, ob du 17 oder 70 bist. Auch für übergewichtige Menschen ist die Sportart hervorragend geeignet. Natürlich ist der Kalorienverbrauch beim Slow Jogging nicht so hoch wie beim schnellen Laufen. Allerdings verbrauchst du wesentlich mehr Kalorien als beim klassischen Walking, dem schnellen Gehen. Langsames Laufen ist für deine Kalorienbilanz also besser als schnelles Gehen. Wie viel Kalorien du tatsächlich verbrauchst, ist stark von deinem Alter, deinem Geschlecht und deinem Gewicht abhängig.
Bereits nach etwa 30 Minuten Slow Jogging wirst du deine Aktivität spüren: Dann nämlich werden Glückshormone freigesetzt und du fühlst dich deutlich entspannter. Auch wirst du merken, dass Slow Jogging nichts mit Gemütlichkeit zu tun hat. Ähnlich wie beim normalen Joggen, geht dein Puls durchaus in die Höhe. Slow Jogging ist also ideal dazu geeignet, deine Ausdauer zu erhöhen und gleichzeitig überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen. Durch die regelmässige Bewegung kannst du sogar deine Lebenserwartung erhöhen und bleibst bis ins Alter fit. Experten raten zu einer Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining. Das Krafttraining ist wichtig, um deine Muskeln zu erhalten oder aufzubauen. Beim Slow Jogging werden deine Bein- und Gesässmuskeln aktiviert. Möchtest du zusätzlich deine Armmuskeln kräftigen, kannst du das Slow Jogging auch mit Nordic Walking Stöcken oder Gewichtsmanschetten absolvieren.
Dank Slow Jogging haben auch Sportmuffel keine Ausrede mehr. Das Joggen in langsamem Tempo kann wirklich jeder erlernen. Experten raten, so langsam zu laufen, dass man sich richtig wohl fühlt und nicht aus der Puste gerät. Das beste Tempo für eine Steigerung deiner Gesundheit hast du dann, wenn du dich ohne Probleme mit deinem Laufpartner unterhalten kannst. Damit du ungefähr auf die empfohlenen 180 Schritte in der Minute kommst, solltest du dir einen Schrittzähler zulegen. Mit ihm kannst du die Anzahl der Schritte gut kontrollieren.
Die APM-Therapie ist eine sanfte, manuelle Behandlungsmethode aus der Komplementärtherapie, die mit den Ideen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) arbeitet – allerdings ganz ohne Nadeln. Statt zu stechen, streicht die behandelnde Person mit einem kleinen Metallstäbchen entlang der sogenannten Meridiane und stimuliert einzelne Akupunkturpunkte [1][2]. Wenn du dich für asiatisch geprägte Methoden interessierst, dir aber Nadeln unangenehm sind, findest du hier die wichtigsten Antworten: Was steckt hinter der Akupunktmassage nach Penzel, wie läuft eine Sitzung ab, wofür wird sie genutzt – und was kostet sie in der Schweiz?
Okulomotorik bezeichnet die Steuerung der Augenbewegungen. Sie sorgt dafür, dass beide Augen denselben Punkt fixieren, bewegte Objekte verfolgen und ein stabiles Bild ohne Doppelbilder entsteht. Beteiligt sind sechs äussere Augenmuskeln, drei Hirnnerven und komplexe Schaltkreise im Gehirn. Ist diese Steuerung gestört, kann sich das in Doppelbildern, Schielen oder Augenzittern (Nystagmus) zeigen. Dieser Ratgeber erklärt, wie die Okulomotorik funktioniert, welche Bewegungsarten es gibt, wie sie untersucht wird und wann eine augenärztliche oder neurologische Abklärung sinnvoll ist.
Schienbeinschmerzen kennen viele, die laufen, wandern oder mit einer neuen Sportart beginnen. Mal ziehen sie an der Vorderkante des Unterschenkels, mal sitzen sie eher an der inneren Schienbeinkante, mal treten sie unter Belastung auf, mal scheinbar ohne Grund. Weil das Schienbein bei fast jeder Bewegung im Stehen und Gehen beansprucht wird, sind Beschwerden in diesem Bereich häufig – und meist harmlos, aber nicht immer. Dieser Ratgeber erklärt dir, welche Ursachen hinter Schienbeinschmerzen stecken können, was typischerweise hilft und bei welchen Anzeichen du die Beschwerden fachlich abklären lassen solltest.
Ein Bandscheibenvorfall wird oft mit dem unteren Rücken in Verbindung gebracht. Er kann aber auch die Halswirbelsäule betreffen – dann zeigen sich die Beschwerden meist im Nacken und im Arm statt im Rücken. Dieser Ratgeber erklärt, wie sich ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS) bemerkbar macht, worin er sich von einem Vorfall der Lendenwirbelsäule unterscheidet, wie er behandelt wird und welche Warnzeichen rasch ärztlich abzuklären sind.
Nach dem Schwitzen kommt die Erfrischung – und genau dafür gab es im antiken Rom das Frigidarium. Der gekühlte Raum mit Kaltwasserbecken war der krönende Abschluss eines römischen Baderituals und ist bis heute in den meisten Wellness-Anlagen in Form von Tauchbecken, Kaltduschen oder Schwallduschen erhalten geblieben. Der Wechsel zwischen Wärme und Kälte gehört zu den charakteristischen Elementen vieler Saunalandschaften. In diesem Ratgeber erfährst du, was ein Frigidarium ist, welche Funktion es in den antiken Thermen hatte, wie es in moderne Saunalandschaften übertragen wurde – und worauf du bei der Kaltwasseranwendung achten solltest.
Die ersten Monate mit einem Baby sind eine intensive Zeit voller Nähe, neuer Routinen und auch Erschöpfung. Baby Yoga – auch Mama-Baby-Yoga, Eltern-Baby-Yoga oder Baby Yoga genannt – bietet einen ruhigen Raum, in dem Eltern gemeinsam mit ihrem Baby sanfte Übungen, Berührung, Atmung und Entspannung erleben. Es ist weniger ein klassisches Yoga-Workout für Eltern, sondern ein gemeinsamer Bonding-Moment, der spielerisch und liebevoll gestaltet ist. In diesem Ratgeber erfährst du, was Baby Yoga genau ist, was die Forschung zeigt, ab wann es für Babys geeignet ist, welche Übungen typisch sind und was du als Mutter, Vater oder Bezugsperson dabei beachten solltest. Ziel ist eine fundierte Orientierung – nicht das Idealisieren der Praxis als Wundermittel.