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Visus: was die Sehschärfe wirklich bedeutet und wie sie gemessen wird

Visus: was die Sehschärfe wirklich bedeutet und wie sie gemessen wird

Der Visus ist der Fachbegriff für die Sehschärfe – also die Fähigkeit, kleine Details und feine Strukturen zu erkennen. Er ist eine zentrale Kenngrösse in der Augenoptik und Augenmedizin und entscheidet darüber, wie gut wir Buchstaben, Zahlen, Gesichter oder Verkehrszeichen wahrnehmen können. Dieser Ratgeber erklärt verständlich, was der Visus genau bedeutet, wie er gemessen wird, was Zahlen wie 1,0 oder 0,5 aussagen und welche Faktoren ihn beeinflussen.

Was ist der Visus?

Der Begriff Visus stammt aus dem Lateinischen („Sehen", „Anblick") und bezeichnet die räumliche Auflösungsfähigkeit des Auges. Konkret: Wie nahe können zwei Punkte beieinander liegen, damit das Auge sie noch als getrennt erkennen kann [1]?

In der Augenheilkunde wird der Visus traditionell als Dezimalzahl angegeben. Die Bezugsgrösse ist der „normale" Visus von 1,0 – das entspricht der Fähigkeit, einen Sehzeichen-Wert auf einer standardisierten Sehtafel aus einer definierten Entfernung zu erkennen.

Ein paar Beispielwerte:

  • Visus 1,0 (oder 100 %): Normale Sehschärfe.
  • Visus 1,2 (120 %): Überdurchschnittlich, oft bei jungen Augen.
  • Visus 0,8 (80 %): Leichte Reduktion, oft nicht störend.
  • Visus 0,5 (50 %): Deutlich verschwommen, Korrektur meist sinnvoll.
  • Visus 0,3 (30 %): Starke Reduktion, Lesen und Erkennen erschwert.
  • Visus < 0,1 (10 %): Sehbehinderung im engeren Sinne.

In manchen Ländern – vor allem in den USA – wird der Visus als Bruch angegeben (zum Beispiel 20/20 oder 6/6). Das bedeutet: Die Person erkennt aus 20 Fuss (bzw. 6 m) das, was eine normalsichtige Person aus 20 Fuss erkennt. „20/20-Vision" entspricht damit etwa dem Visus 1,0 [1].

Wie wird der Visus gemessen?

Die klassische Methode der Visus-Bestimmung sind Sehtafeln mit Optotypen – speziell genormten Sehzeichen. Die bekanntesten sind:

  • Snellen-Tafeln: Buchstaben in absteigender Grösse
  • Landolt-Ringe: Ringe mit Öffnung in verschiedenen Richtungen – frei von Lese-Effekten und für Kinder geeignet. Der Landolt-Ring ist nach ISO 8596 der internationale Standard für klinische Sehtests [2].
  • E-Haken: „E"-förmige Zeichen in unterschiedlicher Ausrichtung – auch für Analphabet:innen und Kinder

Die untersuchte Person sitzt in einer definierten Entfernung (meist 4–6 Meter) vor der Tafel und nennt die Symbole. Die kleinste Grösse, die noch korrekt erkannt wird, ergibt den Visus-Wert.

Der Test erfolgt:

  • Monokular (jedes Auge einzeln, das andere abgedeckt)
  • Binokular (beide Augen gleichzeitig)
  • Mit und ohne Sehkorrektur (Brille oder Kontaktlinsen)

Die Unterscheidung ist wichtig: Ohne Korrektur misst man die natürliche Sehschärfe, mit Korrektur den bestkorrigierten Visus – ein wichtiger Wert in der medizinischen Diagnostik.

Visus und Sehstärke: Was ist der Unterschied?

Diese beiden Begriffe werden im Alltag oft verwechselt, bedeuten aber unterschiedliche Dinge:

  • Visus / Sehschärfe: beschreibt, wie gut man feine Details erkennt – angegeben als Dezimalzahl (1,0; 0,5 etc.).
  • Sehstärke / Refraktion: beschreibt, welche Brillengläser nötig sind, um optimal zu sehen – angegeben in Dioptrien (z. B. −2,50 dpt).

Wer kurzsichtig ist mit −2,50 dpt, hat ohne Brille einen reduzierten Visus (oft 0,1 bis 0,3) – mit der passenden Brille meist 1,0. Die Sehstärke (Dioptrienwert) bleibt gleich, der Visus verbessert sich durch die Korrektur.

Anders gesagt: Die Sehstärke gibt die Linsenwerte für die Korrektur an, der Visus zeigt das tatsächliche Ergebnis des Sehens.

Wann ist der Visus gut, wann ist er auffällig?

Visus-Werte sind individuell und nicht starr zu interpretieren. Einige Orientierungswerte:

  • Visus 1,0 (oder besser): normal bis sehr gut, im Alltag und Beruf voll funktionsfähig
  • Visus 0,8: leicht reduziert, im Alltag oft nicht auffällig, bei Lese- oder Bildschirmarbeit aber spürbar
  • Visus 0,5: deutlich reduziert; in der Schweiz die Mindestanforderung auf dem besseren Auge für den Personenwagen-Führerausweis [3]
  • Visus 0,3: stark reduziert, Lesen normaler Buchstaben schwierig, Beruf und Mobilität eingeschränkt

Nach internationaler Klassifikation wird eine Sehbeeinträchtigung unter anderem anhand des bestkorrigierten Visus auf dem besseren Auge eingeteilt [4]. Die genauen Schwellenwerte unterscheiden zwischen Sehbehinderung, schwerer Sehbehinderung und Blindheit und sind kontextabhängig (medizinische Klassifikation, IV-Ansprüche, Verkehrsbehörden). Für rechtliche Ansprüche in der Schweiz gelten zusätzlich die Vorgaben der zuständigen Stellen.

Visus-Anforderungen im Schweizer Strassenverkehr

Für den Führerausweis in der Schweiz gelten in der Verkehrszulassungsverordnung (VZV, Anhang 1) klar definierte Visus-Anforderungen [3]:

  • Kategorien A, A1, B, B1, F, G, M (medizinische Gruppe 1): Visus besseres Auge 0,5, Visus schlechteres Auge 0,2 (einzeln gemessen).
  • Kategorien C, C1, D, D1, BPT (medizinische Gruppe 2): Visus besseres Auge 0,8, Visus schlechteres Auge 0,5 (einzeln gemessen).
  • Einäugiges Sehen (Gruppe 1): Visus besseres Auge 0,6 (kein Wert für ein schlechteres Auge).

Falls die Mindestwerte mit blossem Auge nicht erreicht werden, ist eine Korrektur mit Brille oder Kontaktlinsen möglich; im Führerausweis wird dann die Tragpflicht (Code 01) eingetragen [3]. Daneben werden auch Gesichtsfeld, Dämmerungssehen und Blendempfindlichkeit beurteilt. Berufsmässige Personentransporte sowie Lastwagen- und Bus-Kategorien erfordern zusätzlich periodische verkehrsmedizinische Kontrollen.

Faktoren, die den Visus beeinflussen

Der Visus ist nicht nur eine starre Eigenschaft des Auges. Verschiedene Faktoren spielen mit:

Physiologische Faktoren:

  • Fehlsichtigkeit: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus mindern den unkorrigierten Visus
  • Alter: Ab etwa 40 Jahren wird die Linsenelastizität geringer, der Naheinstell-Visus nimmt ab (Presbyopie) [5]
  • Tageslicht und Beleuchtung: Bei schlechtem Licht oder hoher Blendung sinkt die Sehschärfe vorübergehend
  • Müdigkeit: Erschöpfte Augen sehen schlechter

Pathologische Faktoren:

  • Katarakt (Grauer Star): Trübung der Linse
  • Makuladegeneration: Schädigung des zentralen Netzhautbereichs [4]
  • Glaukom (Grüner Star): Schaden am Sehnerv, oft erst spät bemerkt
  • Hornhauterkrankungen: Keratokonus, Trübungen, Vernarbungen
  • Netzhauterkrankungen: diabetische Retinopathie und andere

Funktionelle Faktoren:

  • Amblyopie (Schwachsichtigkeit): im Kindesalter entstandene Sehleistungsstörung
  • Schielen: kann den Visus eines Auges beeinträchtigen
  • Akkommodationsprobleme: bei Bildschirmarbeit häufig

Visus und Sehbehinderung

Wenn der Visus auch mit optimaler Korrektur unter bestimmten Schwellen liegt, spricht man von Sehbehinderung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt folgende Einteilung [4]:

  • Visus ≥ 0,3 (mit bester Korrektur): Normalsichtig oder leicht eingeschränkt.
  • Visus < 0,3 bis 0,1: Sehbehinderung.
  • Visus < 0,1 bis 0,05: Hochgradige Sehbehinderung.
  • Visus < 0,05 bis 0,02: Blindheit im Sinne der internationalen Klassifikation.
  • Visus < 0,02 oder keine Lichtwahrnehmung: Vollblindheit.

In der Schweiz unterstützen Beratungsstellen wie der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) Menschen mit Sehbeeinträchtigung mit Beratung, Hilfsmitteln und Vermittlung von Leistungen aus der Invalidenversicherung (IV) [6].

Visus-Verbesserung: Was hilft?

Wenn der Visus reduziert ist, gibt es je nach Ursache verschiedene Wege zur Verbesserung:

  • Brille oder Kontaktlinsen korrigieren Fehlsichtigkeiten und können den Visus deutlich verbessern – vorausgesetzt, keine andere Augenerkrankung oder funktionelle Sehschwäche begrenzt die Sehschärfe
  • Refraktive Chirurgie (zum Beispiel LASIK, ICL-Implantation, Linsenaustausch) kann bei geeigneter Anatomie eine dauerhafte Alternative sein; die individuelle Eignung und mögliche Risiken werden in einer augenärztlichen Voruntersuchung beurteilt
  • Katarakt-Operation kann die Sehleistung nach Linsentrübung wiederherstellen
  • Spezialbehandlungen bei Hornhaut- oder Netzhautproblemen je nach Diagnose
  • Sehhilfen wie Lupen, Lesegeräte und Vergrösserungssysteme bei dauerhafter Reduktion
  • Optometrische Übungen bei funktionellen Problemen (Akkommodation, Konvergenz)

Bei zunehmend oder plötzlich reduziertem Visus ist eine augenärztliche Abklärung wichtig – einige Ursachen sind behandelbar, andere müssen rechtzeitig erkannt werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Krankenkasse Schweiz: Wer zahlt für die Visus-Prüfung?

Die obligatorische Grundversicherung übernimmt die augenärztliche Visus-Prüfung als ambulante medizinische Leistung, abzüglich Franchise und Selbstbehalt. Brillen für Erwachsene sind in der Grundversicherung in der Regel nicht gedeckt, ausser bei eng definierten medizinischen Indikationen.

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr sieht die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) gemäss aktueller Regelung und auf ärztliche Verordnung einen Beitrag von bis zu CHF 180.– pro Jahr für Brillengläser oder Kontaktlinsen vor [7]. Die konkreten Voraussetzungen und Beträge sollten vor dem Kauf direkt mit Krankenkasse, Augenärzt:in oder Optiker:in abgeklärt werden.

Bei dauerhafter Sehbehinderung können die Invalidenversicherung (IV) und teilweise Zusatzversicherungen Beiträge an Sehhilfen, Hilfsmittel und Beratung leisten [6].

Geschichte der Visus-Messung

Die systematische Messung der Sehschärfe geht auf den niederländischen Augenarzt Herman Snellen (1834–1908) zurück. 1862 stellte er seine bekannten Snellen-Tafeln mit Buchstaben in stufenweise abnehmender Grösse vor. Diese Tafeln werden bis heute weltweit verwendet, oft in leicht modifizierter Form.

Eine wichtige Weiterentwicklung sind die Landolt-Ringe, die der Schweizer Augenarzt Edmund Landolt (1846–1926) entwickelte. Sie bestehen aus einem Ring mit einer Öffnung in einer von acht möglichen Richtungen und sind heute der internationale Standard, weil sie unabhängig von Buchstabenkenntnis und Sprache funktionieren. In der Schweiz und der EU ist der Landolt-Ring nach ISO 8596 der genormte Optotyp für klinische Sehtests [2].

Die heutige Visus-Messung kombiniert oft klassische Sehtafeln mit computergestützten Sehprüfgeräten, die einzelne Sehzeichen elektronisch projizieren oder anzeigen. Bei Spezialdiagnostik kommen auch automatisierte Tests zum Einsatz.

Spezielle Visus-Arten

Neben dem klassischen „Visus für die Ferne" gibt es weitere wichtige Sehfähigkeits-Werte:

  • Fernvisus: Sehschärfe in 5–6 m Entfernung – der häufigste Wert.
  • Nahvisus: Sehschärfe in 30–40 cm Entfernung (Lese-Distanz).
  • Zwischendistanz-Visus: Sehschärfe in 60–80 cm – relevant bei Bildschirmarbeit.
  • Dämmerungsvisus: Sehschärfe bei reduzierter Beleuchtung – wichtig im Strassenverkehr.
  • Kontrastsehen: Fähigkeit, geringe Helligkeitsunterschiede zu erkennen.
  • Blendungsempfindlichkeit: Wie sehr Blendung die Sehleistung mindert.

Besonders der Dämmerungsvisus und das Kontrastsehen sind im Strassenverkehr und bei nächtlicher Tätigkeit entscheidend. Auch hier kann eine Brille mit speziellen Beschichtungen (Entspiegelung, Kontrastfilter) Verbesserungen bringen.

Kann man den Visus zu Hause testen?

Online-Sehtests und Apps versprechen eine schnelle Einschätzung der Sehschärfe – sie können erste Hinweise geben, ersetzen aber keine fachliche Untersuchung. Ihre Grenzen:

  • Bildschirmgrösse und Auflösung variieren stark – ein Sehtest am Smartphone hat andere Bedingungen als an einem 27-Zoll-Monitor
  • Abstand zur Tafel lässt sich zu Hause nicht exakt einhalten
  • Beleuchtungsverhältnisse sind nicht standardisiert
  • Brillen oder Kontaktlinsen verfälschen die Messung der natürlichen Sehschärfe
  • Krankhafte Befunde werden nicht erfasst – Trübungen, Netzhautveränderungen oder Glaukom bleiben unbemerkt

Wer auffällige Veränderungen bemerkt, sollte zu Optometrist:in oder Augenärzt:in gehen. Eine professionelle Refraktion misst nicht nur den Visus, sondern auch die Augengesundheit insgesamt.

Wenn du eine umfassende Visus-Prüfung, eine Brillen- oder Kontaktlinsenanpassung oder eine Vorsorgeuntersuchung suchst, lohnt sich der Vergleich verschiedener Anbieter in deiner Region. Auf truVuna findest du Optiker:innen in deiner Region. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen – und frage gezielt nach, ob eine Refraktion, optometrische Sehprüfung oder weiterführende Abklärung angeboten wird.

Häufige Fragen zum Visus

Was bedeutet Visus 1,0?

Visus 1,0 entspricht der „normalen" Sehschärfe. Wer einen Visus von 1,0 hat, erkennt aus 5 oder 6 Metern Entfernung die definierten Sehzeichen einer Standardtafel scharf. Manche Menschen haben einen Visus von 1,2 oder höher – das ist eine überdurchschnittlich gute Sehleistung. In den USA wird der gleiche Wert als „20/20-Vision" angegeben.

Was bedeutet ein Visus von 0,5?

Ein Visus von 0,5 bedeutet, dass nur die halbe normale Sehschärfe erreicht wird. Im Alltag wirkt das deutlich verschwommen, vor allem beim Lesen oder beim Erkennen von Gesichtern auf Distanz. In der Schweiz ist ein Visus von mindestens 0,5 auf dem besseren Auge (und 0,2 auf dem schlechteren Auge) die Mindestanforderung für den Personenwagen-Führerausweis.

Was ist der Unterschied zwischen Visus und Dioptrien?

Der Visus beschreibt die tatsächliche Sehschärfe (zum Beispiel 1,0 oder 0,5). Die Dioptrien geben an, welche Linsenstärke nötig ist, um eine Fehlsichtigkeit auszugleichen (zum Beispiel −2,50 oder +1,75 dpt). Eine kurzsichtige Person hat ohne Brille einen niedrigen Visus, mit der passenden Korrektur aber meistens 1,0.

Wie wird der Visus gemessen?

Mit standardisierten Sehtafeln in definierter Entfernung – meist 4 bis 6 Meter. Die Person nennt Buchstaben (Snellen), Landolt-Ringe oder E-Haken, und der Visus wird aus der kleinsten noch erkannten Zeichengrösse ermittelt. Der Test wird monokular (jedes Auge einzeln) und mit oder ohne Korrektur durchgeführt.

Wann gilt man als sehbehindert?

Eine Sehbehinderung im engeren Sinne liegt vor, wenn der Visus mit bester Korrektur unter 0,3 fällt. Hochgradige Sehbehinderung beginnt unter 0,1, Blindheit im Sinne der internationalen WHO-Klassifikation unter 0,05. Diese Schwellen sind von der Weltgesundheitsorganisation festgelegt; in der Schweiz unterstützen verschiedene Stellen wie der SZB Betroffene mit Beratung und Hilfsmitteln.

Quellen

[1] Boyd K. Visual Acuity: What is 20/20 Vision? American Academy of Ophthalmology, 2024. https://www.aao.org/eye-health/tips-prevention/visual-acuity-20-20-vision

[2] International Organization for Standardization (ISO): ISO 8596:2017 – Ophthalmic optics – Visual acuity testing – Standard and clinical optotypes and their presentation. https://www.iso.org/standard/69042.html

[3] Bundesamt für Strassen (ASTRA) / Verkehrszulassungsverordnung VZV, Anhang 1: Medizinische Mindestanforderungen. SR 741.51. https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1976/2423_2423_2423/de

[4] World Health Organization (WHO): Blindness and vision impairment – Fact Sheet, 2023. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/blindness-and-visual-impairment

[5] Wolffsohn JS, Davies LN. Presbyopia: Effectiveness of correction strategies. Progress in Retinal and Eye Research, 2019. Aston University, School of Optometry. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30448730/

[6] Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen (SZB): Beratung und Hilfsmittel für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. https://www.szb-vbz.ch/

[7] Bundesamt für Gesundheit (BAG): Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) – Kapitel 25 "Sehhilfen". Offizielle Schweizer Verordnung des EDI nach Art. 33 KVG. https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/versicherungen/krankenversicherung/krankenversicherung-leistungen-tarife/Mittel-und-Gegenstaendeliste.html

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