Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Auch wenn im Begriff Phytoöstrogen der Name des Hormons Östrogen steckt, handelt es sich bei der pflanzlichen Variante nicht um ein klassisches Hormon nach chemischer Definition. Ganz allgemein gehören Phytoöstrogene zu den sekundären Pflanzenstoffen, also den Bestandteilen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind und die nicht im Energiestoffwechsel oder beim Auf- und Abbau der Pflanzenzellen entstehen. Die Phytoöstrogene tauchen in unterschiedlicher Form mit unterschiedlicher Hormonwirkung auf, wobei besonders die Isoflavone und Lignane im Gespräch sind.
Die Phytoöstrogene haben keine direkte starke Hormonwirkung, sondern besitzen nur eine ähnliche Struktur und können daher an den gleichen Rezeptoren andocken. Das Besondere an ihnen ist vor allem die wechselhafte Wirkung je nach Dosierung und Dauer der Einnahme. Wenn sie in ihrer naturbelassenen pflanzlichen Form verzehrt werden, können auch die anderen pflanzlichen Inhaltsstoffe eine förderliche Wirkung auf die Gesundheit entfalten, wobei wie so häufig die Dosis entscheidend ist.
Die Pflanzenstoffe haben eine deutlich geringe Wirkungskraft im Vergleich zu den körpereigenen Hormonen, jedoch können sie durch die Einnahme in einer bis zu 10.000-fach höheren Konzentration vorliegen und so doch eine spürbare Wirkung entfalten. Entweder docken sie an die passenden Rezeptoren an und entfalten dort eine schwache Wirkung oder sie verhindern durch die „Blockade“ der Rezeptoren, dass das körpereigene Östrogen wirken kann, was die mögliche östrogene wie antiöstrogene Wirkung im gleichen Ausgangsstoff erklärt.
Vor allem die Phytoöstrogengruppen Isoflavone und Lignane sind in zahlreichen Pflanzen enthalten. Hier ein paar Beispiele, in welchen Lebensmitteln Phytoöstrogene vorkommen. Isoflavone (Angaben in Milligramm pro 100 Gramm Eigengewicht) existieren in:
Je nach Rezeptur, Reife und anderen Faktoren schwanken die Werte in einem gewissen Spektrum. Lignane (Angaben in Mikrogramm pro 100 Gramm Eigengewicht) finden sich in:
Vor allem mit der rasant gestiegenen Sojanachfrage, die auch mit der grösseren Verbreitung von vegetarischen und veganen Lebensstilen zu tun hat, trat die Diskussion um mögliche negative Gesundheitsfolgen in die Öffentlichkeit. Die in Sojabohnen in grosser Menge enthaltenen Phytoöstrogene standen lange im Verdacht, mit ihrer Hormonwirkung zahlreiche Beschwerden zu verursachen und das Risiko für ernsthafte gesundheitliche Probleme zu steigern. Inzwischen hat sich die erste Aufregung jedoch dahingehend gelegt, dass bei einem massvollen Konsum im Alltag keine gesundheitlichen Nebenwirkungen zu befürchten sind. Ein Hinweis gegen negative Folgen fand sich in einer Studie, die ein geringeres Risiko für bestimmte Erkrankungen und Wechseljahresbeschwerden bei Asiatinnen fand, die im Vergleich zu Frauen anderer geografischer Herkunft vermehrt Nahrungsmittel wie Soja mit vergleichsweise hohem Phytoöstrogenanteil zu sich nahmen.
Ebenso umstritten wie die potenziellen Gefahren der Phytoöstrogene sind auch ihre möglichen gesundheitsfördernden Effekte. Besonders in Bereichen wie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), in denen die Phytotherapie häufig zum Einsatz kommt, werden Phytoöstrogene als hilfreicher Bestandteil der Therapien geschätzt. Besonders zur Senkung des Osteoporose-Risikos, des Brustkrebs-Risikos oder zur Linderung der Symptome in den Wechseljahren sind Phytoöstrogene häufig als unterstützende Wirkstoffe im Gespräch. Auf der anderen Seite werden Phytoöstrogene aber auch in der TCM kritisch hinterfragt, falls sie als alleiniges Heilmittel eingesetzt werden oder wenn die Pflanzenstoffe wie Ersatz Medikamente verordnet werden. Das gilt insbesondere, wenn dabei der ganzheitliche Ansatz und die vielschichtigen Ursachen von körperlichen Beschwerden nicht berücksichtigt werden. Die aktuelle Studienlage zeigt, dass Phytoöstrogene je nach Menge und Dauer des Verzehrs sowohl positive als auch schädliche Effekte auf den Körper haben können.
Dadurch, dass Phytoöstrogene sowohl eine östrogene als auch eine antiöstrogene Wirkung entfalten können, lässt sich auch zur Linderung klimakterischer Beschwerden kein klares Urteil für oder gegen die Pflanzenstoffe als Hormonersatztherapie fällen. Die Studienlage zeigt zwar in einigen Fällen einen positiven Zusammenhang zwischen einer Ernährung mit Lebensmitteln, die Phytoöstrogene enthalten, jedoch lassen diese Studien nicht den eindeutigen Rückschluss zu, dass die Phytoöstrogene der einzige oder ausschlaggebende Faktor für die positiven Ergebnisse sind. Während nach wie vor viele gegenüber Präparaten mit reinen Phytoöstrogenen sind, herrscht jedoch ein breiter Konsens darüber, dass eine Ernährung mit massvollem Verzehr von Lebensmitteln wie Soja durchaus positive Wirkungen besitzt.
Die Gesichtsfeldmessung ist ein praktisches Verfahren, das sowohl der Vorsorge als auch der Diagnosestellung dient. Über die Wahrnehmung bestimmter Lichtreflexe ist die Feststellung möglich, ob ein Gesichtsfeldausfall vorliegt. Dafür gibt es beim Augenarzt Geräte und Computer mit Testbildschirm, die den Vorgang erleichtern.
Yoga ist mehr als nur ein Trend. Die fernöstliche Methode, Körper und Seele durch Übungen, Atemtechniken und Meditation zu verbinden, hat die westliche Welt erobert. Es gehört inzwischen zu einem modernen Lifestyle, Yoga zu praktizieren. Verschiedene Yogastile laden dich dazu ein, dich spirituell und körperlich weiterzuentwickeln. Katonah Yoga gehört zu den neuesten Hypes, die aus New York den Weg zu uns gefunden haben. Erhalte hier alle Informationen darüber, was Katonah Yoga so besonders macht.
Die Definition von Diätetik liest sich ziemlich einfach: Alle ernährungstherapeutischen Massnahmen, die der Prävention und Behandlung von Erkrankungen dienen. Diätetik beschäftigt sich mit der Ernährungslehre und unterstützt dich auf dem Weg zu einer gesunden Lebensweise. Dabei ist Diätetik im Gegensatz zur Ernährungswissenschaft praxisorientiert. Ernährungsberater oder Diätetiker arbeiten interdisziplinär mit Ärzten, Pädagogen, Psychologen und Soziologen. Ihr ganzes Streben dient der richtigen Ernährung bei Krankheiten und zur Gesunderhaltung. Viele Krankheiten erfordern einen speziellen Ernährungsplan, den Diätetiker zusammenstellen. Dabei unterstützen sie nicht nur die Patienten selbst, sondern auch ihre Angehörigen bei der praktischen Umsetzung. Fragen rund um die Diätetik beantworten wir hier.
In der heutigen Zeit gibt es viele Ernährungskonzepte und die meisten Menschen wissen gar nicht mehr, welchen Tipps und Ratgebern sie folgen sollen. Nicht selten widersprechen sich die Wissenschaftler und Ernährungsgurus und stellen gegensätzliche Theorien auf. Jeder möchte sich gesund ernähren und natürlich durch seine Nahrung satt werden – beides zusammen erreicht man gar nicht so leicht. Ein besonderes Konzept ist hier das der bedarfsorientierten Ernährung. Diese Ernährungsform orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen. Wie dieses Konzept entstanden ist und was du beachten solltest, wenn du dich danach ernähren möchtest, erfährst du in diesem Artikel.
Die meisten Menschen kennen das: Nach einer längeren Zeit am Schreibtisch oder einer anderen Arbeit mit gleichförmiger Sitzhaltung bekommen sie verspannte Schultern. Die Muskeln tun weh, die Bewegung ist eingeschränkt. Oft ist auch zusätzlich der Nacken oder der Rücken betroffen. Selbst über Nacht wollen die Schmerzen nicht verschwinden. Verspannte Schultern sind ein typisches Gesundheitsproblem unserer Zeit. Was kann man dagegen tun und wie lassen sich verspannte Schultern vielleicht sogar vermeiden?
Die Osteoporose ist eine weit verbreitete Krankheit, bei der die Knochen porös werden. Dieser Knochenschwund ist mit teilweise starken Schmerzen verbunden. Zudem sind Stürze sehr viel gefährlicher, wenn du an Osteoporose leidest. Bereits bei den ersten möglichen Symptomen solltest du einen Arzt für eine Behandlung aufsuchen. Die Knochendichtemessung ist die Untersuchung, die bei einem Verdacht auf Osteoporose in den meisten Fällen angewandt wird. Ihr Ergebnis gibt dir Aufschluss darüber, ob du tatsächlich an Osteoporose leidest oder nicht. Je nachdem, wie das Ergebnis der Messung ausfällt, wird der Arzt dir eine geeignete Therapie vorschlagen.