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Die Kinesiologie ist ein modernes alternatives Heilverfahren, das sich auf die Behandlung von
ausrichtet, das Wohlbefinden steigern und Blockaden lösen soll. Dabei steht der Muskeltest im Vordergrund, der Hinweise gibt, wie stark dein Körper belastet ist und welche Blockaden vorliegen. Wenn es darum geht, die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren, stehen viele Methoden zur Verfügung. Eine Option ist das Kinesiotape, das auf der Kinesiologie aufbaut und bei Entzündungen oder Verletzungen an den Gliedmassen verwendet wird. Das Tape ist so konzipiert, dass es die Beweglichkeit nicht einschränkt und gleichzeitig den Heilprozess durch die Bewegung beschleunigt.
Neben den bekannten Tapes für Sportverletzungen oder einen Bluterguss gibt es das Lymphtape. Es ermöglicht die schnelle Ausheilung von Ödemen und Schwellungen am Knie und verbessert die Flüssigkeitszirkulation. Eine Stauung verursacht Beschwerden, wobei die Ursache für solche Probleme entweder genetisch bedingt ist oder durch äussere oder innere Einflüsse entsteht. Ödeme treten auch fast immer nach Operationen am Knie auf, wenn der Chirurg durch den Eingriff die Lymphgefässe beschädigt hat. Das Bein ist dann auch anfälliger für Entzündungen. Neben der Lymphdrainage hat das Lymphtape eine unterstützende Funktion, wirkt schmerzlindernd und steigert den Therapieerfolg. Die Streifen des Lymphtapes sind nach dem Prinzip des Kinesiotapes aufgebaut und daher elastisch und atmungsaktiv.
Das Anlegen eines Lymphtapes ist relativ einfach, sollte aber von fachmännischer Hand durchgeführt werden. Es sitzt nach dem Anbringen fest und hält auch Feuchtigkeit aus. Dabei wird deine Haut stärker gedehnt, wenn du das Gelenk etwas beugst. Das Tape ist elastisch und baut gleichzeitig eine leichte Spannung auf. Wenn du dich mit dem aufgeklebten Lymphtape bewegst, kommt es zu Konvulsionen. Diese haben eine stimulierende Wirkung auf das Gewebe. Angelegt wird das Tape etwa an folgenden Orten:
Das Lymphtape verwendet der Heilpraktiker in Verbindung mit einer Lymphdrainage. Das Lymphtape ist flexibel und dehnbar, wobei die korrekte Befestigung die Heilung beschleunigt. Abhängig ist die Anlegetechnik davon, ob noch eine intakte Lymphknotenkette vorhanden ist oder Lymphknoten bereits entfernte sind. Der Abtransport des Ödems wird durch mehrere Streifen erleichtert.
Das Lymphtape legt dir entweder der Therapeut an oder du klebst es selbst auf. Folge dann in allen Schritten der Anleitung, die der Hersteller dem Produkt beilegt. Für ein Lymphtape ist deutlich mehr Erfahrung und Übung notwendig als für übliche Sport-Tapes. Es ist wichtig, dass du die zu behandelnde Stelle gut erreichst und beim Kleben des Tapes sitzt.
Du benötigst eine Schere und zwei lange Tapestreifen. Diese schneidest du in vier Längsstreifen ein, sodass fünf Flügel entstehen, und rundest die Ecken für den besseren Halt ab. Die Streifen legst du einzeln vom Oberschenkel in Richtung Knie an und vergrösserst die Abstände nach aussen. Dabei entsteht eine wellenförmige Anordnung, die stabilisierend wirkt. Klebe das Tape fest, setze nun von unten den zweiten Tapestreifen knapp unterhalb der Kniekehle an und lege es über das andere. Arbeite wellenförmig mit den offenen Streifen Richtung Oberschenkel. Dabei sollte so wenig Zug wie möglich entstehen. Auch diesen Streifen reibst du auf der Haut fest. Damit ist das Lymphtape am Knie angelegt.
Streifen stabilisieren zum einen den Halt des Tapes, zum anderen sorgen die Zwischenräume für die Stimulation der Hautschichten während der Bewegung. Durch das wellenförmige Anlegen entsteht eine geringfügige Spannung und gleichzeitige Druckentlastung. Dank der Streifen ist die Befestigung atmungsaktiv und elastisch. Dazu ist es wichtig, die getapte Stelle zu bewegen, um Giftstoffe besser aus dem Körper zu transportieren. Du kannst mit dem Tape Schmerzen reduzieren, auch schwimmen oder duschen. Der Kleber hält in der Regel länger, ohne deine Aktivitäten zu stören.
Das Tape wird in Streifen auf der Haut befestigt und spannt sie, sodass es zu leichteren Hautabhebungen kommt. Dabei wird, sobald du dich bewegst, Muskulatur und Haut stimuliert und das Bindegewebe gelockert. Das wiederum bewirkt das Öffnen des Lymphsystems, sodass die Lymphe leichter abfliessen kann. Auch Proteinbrücken werden gelöst, während der fibrosklerotische Umbau langsamer verläuft. Die Weiterleitung der Flüssigkeit wird beschleunigt.
Durch das feste Taping nach Anleitung aktiviert das Lymphtape die Mechanorezeptoren auf der Haut. Das Anheben der oberen Hautschicht reduziert den Druck auf das Gewebe. Das sorgt für eine schnelle Schmerzlinderung bei Ödemen und Schwellungen. Auch Gelenkfunktionen lassen sich so verbessern, da eine tonusregulierende Wirkung eine Balance zwischen den Muskeln herstellt. Oft wird auch ein zweites Tape befestigt, um die Wahrnehmung der eigenen Körperbewegung zu verbessern. Dadurch vermeidest du eine Überbelastung, damit die Schwellung abklingen kann. Das Tape hat eine wärmende Wirkung und stimuliert das Nervensystem. Das Ödem schwillt nach dem Anlegen etwa nach ein bis zwei Stunden spürbar ab.
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