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Keratom – ernste Erkrankung mit einem komplizierten Hintergrund

Keratom – ernste Erkrankung mit einem komplizierten Hintergrund

Das Keratom besitzt eine enorme Bedeutung in Verbindung mit dem lebensbedrohlichen Hautkrebs. Die dermatologische Erkrankung Keratoma birgt die Gefahr, in einen Hauttumor überzugehen. Mitnichten wird das Keratom als Vorbote von Hautkarzinomen betrachtet. Alle zu den Keratosen gehörigen Krankheiten verursachen auf lange Sicht unbehandelt überwiegend nur diskrete Beschwerden. Diese gehen hauptsächlich von den verschiedenen Hornschichten der Haut aus. Die auch als Keratoma oder aktinische Keratose definierte Erkrankung bedarf einer zeitaufwendigen und sehr zielgerichteten Therapie. Du möchtest mehr Informationen über das Keratom – dann nutze unsere Vergleichsplattfom. Dort erfährst du viel Interessantes in kompakter Form.

Was steckt hinter dem Begriff Keratoma?

Stell dir das Keratoma als eine Art Geschwulst vor. Du erkennst eine solche Entartung an einer Verdickung der Hornhaut. Andere Anzeichen sind schwielenartige Veränderungen. Sie werden dir schnell an ihrer rauen Oberfläche und ihrer rötlichen Verfärbung auffallen. Die Mehrheit der Keratome ist gegenüber der umgebenden Haut exakt abgegrenzt. Eine Sonderform des Keratoms ist das Keratoderma. Das Keratom ist nicht mit einer Hornhauterkrankung des Auges zu verwechseln. Diese kann unter Umständen eine Keratoplastik der Kornea erforderlich machen.

Warum ist die aktinische Keratose als Risiko anzusehen?

Bei einem Keratom kommt es durch verschiedene Einflüsse zu einer Entartung der Zellen in der Hornhautschicht. Die widerstandsfähige Hornhautschicht hast du beispielsweise an den Fusssohlen oder an den Innenseiten der Hände. Jetzt wirst du dir sagen, dass man an diesen Körperteilen mit einem Keratom leben könnte. Aber Krankheiten wie Keratosen beschränken sich nicht nur auf diese Hautgebiete, sondern auch auf:

  • Handrücken
  • Dekolleté
  • Oberkopf (bei Glatze, kreisrundem Haarausfall)
  • Rückseite der Hände
  • Ohren
  • Nase
  • Unterarme
  • Stirnbereich

Im Anfangsstadium ist es für dich möglicherweise schwierig, ein Keratom zu sehen oder es zu deuten. Tückisch ist diese Erkrankung deshalb, weil sie eigentlich nur durch eine zu intensive und dauerhafte Einstrahlung von UV-Licht hervorgerufen wird.

Welche Therapie ist bei einem Keratom durchführbar?

Das Keratoma wird in mehrere Richtungen behandelt. Ausschlaggebend ist bei jedem Patienten das Stadium der Läsionen der Hornhautschicht, dessen individuelle Konstitution und weitere Grunderkrankungen. Nicht zu vergessen sind die Ergebnisse der differenzialdiagnostischen Erhebungen. Eine Therapie gleicht daher nicht immer der anderen. Wissenswert für dich sind möglicherweise folgende Vorgehensweisen:

  • Abtragen der Hornschichten mit schonender Lasertechnik
  • Kryobehandlung (mit flüssigem Stickstoff unter extrem niedrigen Temperaturen)
  • Entfernung der Hautareale durch eine Operation (Umfang hängt von der Position und der Grösse ab)
  • Abnehmen mit einem scharfen Löffel (Kürettage)
  • sogenanntes chemisches Peeling (Benetzen mit ätzenden Substanzen)

Weiterhin wird versucht, diese Krankheiten mit diesen medizinischen Versorgungen zu heilen:

  • Chemotherapeutika (äusserlich und lokal auf die Hornschicht aufgetragen)
  • Immuntherapie, ebenfalls örtlich und auf den betroffenen Hautzonen
  • fotodynamisches Therapieverfahren

Fotodynamische Behandlungen basieren auf einer Kombination aus:

  1. Fotosensibilisator (auf die Haut aufgegeben, um die Lichtempfindlichkeit der Haut zu erhöhen)
  2. lokale Bestrahlung (langwellige Lichtstrahlen)

Analgetika werden für diese Krankheiten in der Regel nicht benötigt. Das Keratom ist symptomatisch ohne Schmerzen. Lediglich nach den Behandlungen ist eine Schmerzmittelgabe angebracht. Eine Keratoplastik ist hier nicht angebracht.

Welche Prozesse vollziehen sich genau an den Hornschichten?

Nicht immer tritt eine aktinische Keratose unmittelbar nach deinem Sonnenbad auf. Manchmal dauert es mehrere Jahre oder Lebensjahrzehnte, bis sich tumoröse Krankheiten richtig ankündigen. Immer mehr Menschen entwickeln aus dem Keratom einen bösartiges Hautkarzinom.

Welche Symptome sind klassische Hinweiszeichen bei Krankheiten wie der aktinischen Keratose?

Die Schäden der Haut zeigen sich vor allen Dingen visuell. An dieser Stelle lernst du die wichtigsten Kennzeichen eines angehenden Keratoms kennen:

  1. Flecken mit rötlichem, bräunlichem oder hautgleichem Farbton
  2. Schuppenbildung der Areale
  3. trockene, sehr raue Oberfläche
  4. Juckreiz
  5. erhabenes, aber scharf begrenztes Wachstum

Das Ausmass der auffälligen, meist runden Hautstellen bewegt sich zwischen 0,3 bis 1,3 Zentimetern. Die Hautflächen sind nicht einzeln angelegt, sondern bilden meist Ansammlungen der Verhornungen. Sie sind wegen ihres oberflächlichen Wachstums eigentlich leicht zu tasten und werden häufig als störend wahrgenommen. Solche Hautstellen bedürfen einer guten Beobachtung. Ratsam ist es, diese Anomalien einmal dem Dermatologen vorzustellen.

Welche Faktoren begünstigen die Ausprägung eines Keratoms?

Ganz eindeutig – das UV-Licht. Sonnenlicht ist gesund, wenn es nicht im Übermass ausgekostet wird. Eine anhaltende, starke Sonneneinstrahlung löst einen abnormen Teilungsprozess der betroffenen Hautzellen aus. Ein im Organismus vorliegender Tumorsuppressor (verantwortlich für die Überwachung der gesunden Zellteilungsvorgänge) wird inaktiviert. Diese mutierten Zellen deiner Hornhautschichten teilen sich unkontrolliert. Es werden keine kranken Zellen mehr aussortiert, weil der als Wächter fungierende Immunsuppressor ausgeschaltet ist. Eine aktinische Keratose musst du nicht nur befürchten, wenn du dich im Urlaub in der Sonne badest. Hast du einen Arbeitsplatz, der überwiegend im Freien ist, gehört das Keratom zu einem Gesundheitsrisiko (Bedeutung als anerkannte Berufskrankheit).

Gibt es eine Vorsorge?

Ja, und diese liegt ganz in deiner Hand. Indem du gut auf deine Haut aufpasst und dich in Abständen zur Vorsorgeuntersuchung begibst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit der Früherkennung. Bedecke in der Sonne die gefährdeten Körperteile. Benutze Sonnenschutzmittel. Nimm keine minderwertigen Produkte. Zu empfehlen sind Erzeugnisse mit einer hohen UVA-/UVB-Filterwirkung. Setz dich nicht der direkten Sonne aus. Such ab und zu den Schatten. Dann ist die Prognose gut, dass du nicht an Hauttumoren erkrankst.

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