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Die Wahl hängt vor allem davon ab, welchen Lack du trägst und wie empfindlich deine Nägel sind. Grob lassen sich zwei Gruppen unterscheiden:
Entferner gibt es als Flüssigkeit, Gel, Creme, Schaum oder getränkte Pads. Für den Alltag ist die Form Geschmackssache; entscheidender ist, ob das Mittel Aceton enthält oder nicht. Wer empfindliche oder brüchige Nägel hat, fährt mit einem acetonfreien, rückfettenden Produkt für den täglichen Gebrauch am besten und greift nur für hartnäckige Gel-Lacke zu Aceton.
Klassischen Nagellack entfernst du am schonendsten mit einem acetonfreien Nagellackentferner und einem Wattepad. So gehst du vor:
Acetonfreie Entferner enthalten mildere Lösungsmittel und trocknen Nägel und Haut etwas weniger aus als reines Aceton [1]. Für einfachen Farblack reichen sie völlig aus.
Gel, Shellac und UV-Lack lassen sich nicht einfach abwischen – sie werden mit Aceton abgelöst („Soak-off"). Anders als bei normalem Lack ist hier reines Aceton das wirksamste Mittel:
Weil Aceton stark austrocknet, ist die Pflege danach Pflicht. Wer Gelnägel oder eine Modellage schonend entfernt haben möchte, ist im Nagelstudio oft besser aufgehoben – dort wird der Naturnagel geschont.
Wusstest du schon? „Shellac" ist ein Markenname von CND für einen dünnen UV-/LED-härtenden Hybrid- bzw. Gellack. Umgangssprachlich wird der Begriff oft für ähnliche dünne lichthärtende Gellacke verwendet. Nicht gemeint ist damit eine Gel-Modellage oder Builder-Gel: Diese Materialien sind dicker, formstabiler und werden eher zum Verstärken oder Verlängern eingesetzt.
Ehrliche Antwort: Die meisten kursierenden Hausmittel funktionieren schlecht oder gar nicht. So lassen sich die bekanntesten einordnen:
Wenn du keinen Nagellackentferner zur Hand hast, ist hochprozentiger Alkohol (z. B. Desinfektionsmittel) die ehrlichste Notlösung für normalen Farblack – allerdings trocknet er die Nägel aus. Für Gel oder Shellac führt dagegen kein Hausmittel sicher zum Ziel; hier brauchst du Aceton oder den Gang ins Studio. Dass sich Mythen wie Zahnpasta oder Essig hartnäckig halten, liegt meist daran, dass damit ein kleiner Teil des Farblacks tatsächlich abgerieben wird – der Rest bleibt jedoch, und das Schrubben strapaziert Nagel und Haut. Spar dir den Aufwand und greife lieber zum passenden Entferner.
Der wichtigste Schutz ist, den Kontakt mit Lösungsmitteln kurz zu halten und danach Feuchtigkeit zuzuführen. Aceton und andere Lösungsmittel entziehen Nagel und Haut Fett und Feuchtigkeit; je kürzer die Einwirkzeit, desto schonender [1]. Häufiges Entfernen ohne anschliessende Pflege kann mit der Zeit zu trockenen, splitternden Nägeln beitragen [2][3].
Deshalb gilt nach jedem Entfernen: Hände waschen, gründlich abtrocknen und Nagelöl sowie eine rückfettende Handcreme einmassieren. Wer oft lackiert und entfernt, gönnt den Nägeln zwischendurch lackfreie Tage und schützt sie bei Hausarbeit mit Handschuhen [2]. Falls deine Nägel bereits dünn oder splittrig sind, hilft Geduld: Ein Nagel wächst pro Monat nur wenige Millimeter nach, sodass strapazierte Nägel erst über mehrere Wochen wieder kräftiger werden. In dieser Zeit lohnt sich besonders sanftes Feilen in nur eine Richtung und der Verzicht auf reines Aceton.
Hinweis: Aceton ist beim äusserlichen Gebrauch in üblichen Mengen für die Nägel nicht gefährlich, aber leicht entzündlich und kann Augen, Haut und Atemwege reizen [4]. Verwende es in einem gut belüfteten Raum, fern von offenem Feuer, und bewahre es ausser Reichweite von Kindern auf.
Wenn das Entfernen von Gel- oder Modellage-Nägeln zu Hause nicht gelingt oder du den Naturnagel schonen möchtest, lohnt sich fachkundige Hilfe. Auf truVuna findest du Nagelstudios in deiner Nähe – vergleiche Profile und Bewertungen und nimm einfach Kontakt auf.
Wie entferne ich Shellac ohne Aceton?
Zuverlässig geht das kaum – Shellac und Gellack sind darauf ausgelegt, sehr haltbar zu sein, und lösen sich nur mit Aceton vollständig ab. Manche versuchen es mit hochprozentigem Alkohol, was selten gut funktioniert und stark austrocknet. Die schonendste acetonfreie Variante ist, den Lack im Nagelstudio entfernen zu lassen.
Wie entferne ich Nagellack ohne Nagellackentferner?
Bei normalem Farblack hilft notfalls hochprozentiger Alkohol oder Desinfektionsmittel auf einem Wattepad. Das wirkt langsamer und trocknet die Nägel aus, weshalb es nur eine Notlösung ist. Creme die Nägel danach unbedingt mit Öl ein. Für Gel oder Shellac funktioniert diese Methode nicht.
Geht das Entfernen auch ohne Wattepads?
Ja, du kannst auch ein Stück Küchen- oder Kosmetiktuch verwenden, das du mit Entferner tränkst. Wichtig ist nur ein saugfähiges, fusselarmes Material. Bei Gel und Shellac brauchst du zusätzlich Alufolie, damit das acetongetränkte Material auf dem Nagel hält.
Ist häufiges Nagellackentfernen schädlich für die Nägel?
Gelegentliches Entfernen ist unbedenklich. Häufiger Kontakt mit Lösungsmitteln ohne anschliessende Pflege kann die Nägel jedoch austrocknen und das Splittern begünstigen. Kurze Einwirkzeiten, acetonfreie Mittel bei normalem Lack und regelmässiges Ölen halten die Nägel geschmeidig.
[1] Nassim J, Liu K. (2019). A look at the effects of nail polish on nail health and safety. Harvard Health Publishing. https://www.health.harvard.edu/blog/a-look-at-the-effects-of-nail-polish-on-nail-health-and-safety-2019112118231
[2] American Academy of Dermatology (AAD). Tips for healthy nails. https://www.aad.org/public/everyday-care/nail-care-secrets/basics/healthy-nail-tips
[3] Sparavigna A. et al. (2019). Efficacy and tolerability of a biomineral formulation for treatment of onychoschizia: a randomized trial. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6525000/
[4] Occupational Safety and Health Administration (OSHA). Health Hazards in Nail Salons – Chemical Hazards. https://www.osha.gov/nail-salons/chemical-hazards
Die Messung des Augeninnendrucks gehört zu den Standarduntersuchungen beim Augenarzt – besonders, wenn es um die Früherkennung eines Glaukoms (Grüner Star) geht. Fachleute sprechen dabei von Tonometrie. Dieser Ratgeber erklärt verständlich, welche Methoden es gibt, wie sie ablaufen, welche Werte als normal gelten und warum der gemessene Wert immer im Zusammenhang betrachtet werden muss.
Fettige, gelblich-weisse Schuppen auf der Kopfhaut, dazu gerötete Stellen und manchmal Juckreiz – dahinter steckt häufig ein seborrhoisches Ekzem. Diese Form der Hautentzündung ist weit verbreitet, nicht ansteckend und in den meisten Fällen gut behandelbar. Heilbar ist sie bei Erwachsenen zwar selten, lässt sich mit den richtigen Massnahmen aber meist zuverlässig in den Griff bekommen. Dieser Ratgeber erklärt dir, woran du ein Ekzem auf der Kopfhaut erkennst, was die Beschwerden begünstigt, welche Behandlungen sinnvoll sind und wann eine dermatologische Abklärung ratsam ist.
Neurodermitis gehört zu den häufigsten chronischen Hauterkrankungen – besonders bei Babys und Kleinkindern. Der ständige Juckreiz, trockene Hautstellen und schlaflose Nächte können den Alltag stark belasten. Die gute Nachricht: Auch wenn Neurodermitis bislang nicht heilbar ist, lassen sich die Beschwerden mit der richtigen Pflege und Behandlung in den meisten Fällen gut in den Griff bekommen. Dieser Ratgeber erklärt verständlich, wie Neurodermitis entsteht, woran du sie erkennst und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Sehnenschmerzen werden oft pauschal «Sehnenentzündung» genannt. Bei länger bestehenden Beschwerden liegt jedoch nicht immer eine klassische Entzündung vor. Fachleute verwenden deshalb häufig den Oberbegriff Tendinopathie. Er umfasst schmerzhafte Veränderungen einer Sehne durch Belastung, Anpassungsstörungen und teilweise degenerative Prozesse [1].
Trockene Nagelhaut, splitternde Kanten, ein stumpfes Nagelbild – wer das kennt, ist vielleicht schon über Nagelöl gestolpert. Das kleine Fläschchen verspricht viel, und tatsächlich ist es eines der einfachsten und günstigsten Pflegeprodukte für Hände und Füsse. Aber was kann es wirklich, und was nicht? Zwischen Marketingversprechen und echtem Nutzen liegt nämlich ein Unterschied, den es sich zu kennen lohnt. In diesem Ratgeber erfährst du, wie Nagelöl wirkt, welche Öle sich eignen, wie du es richtig anwendest, worauf du beim Kauf achtest und ob es bei brüchigen Finger- und Fussnägeln tatsächlich hilft.
Nia ist eine Bewegungs- und Tanzform, die Elemente aus Tanz, Kampfkunst und körperlichen Heilkünsten zu einer eigenständigen Praxis verbindet. Sie wird barfuss zu Musik praktiziert, mit freiem, ausdrucksstarkem Tanz und klaren Bewegungs-Prinzipien. Anders als oft angenommen, ist Nia kein Yoga-Stil, sondern eine eigenständige Bewegungsmethode mit eigener Geschichte – auch wenn Yoga eines ihrer Inspirations-Felder ist. In diesem Ratgeber findest du eine klare Einführung: Was Nia ist, wer es gegründet hat, aus welchen neun Bewegungsfeldern es schöpft, wie eine typische Nia-Stunde abläuft, für wen es sich eignet und wo du in der Schweiz Nia-Klassen findest.