Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Das Gehirn und das Rückenmark des ZNS werden durch Nervenbahnen gesteuert, deren kleinste anatomische Einheit das Neuron ist. Als essenzieller Baustein besteht jedes Neuron aus einem Zellkörper mit Zellkern, der Nervenfaser (Axon), mit dem Signale in Form elektrischer Impulse weitergeleitet werden, um dann elektrochemisch von den Synapsen an einen Empfänger in Form eines Muskels, Organs oder dergleichen übertragen zu werden. Die Nervenfasern des PNS liegen ausserhalb der zentralen Nervenstrukturen Gehirn und Rückenmark. Dazu gehören die somatischen und die vegetativen Nervenstränge. Während die somatischen Nervenbahnen Skelettmuskeln, die Haut und die Sinnesorgane verbinden und somit die willkürlichen Bewegungen und Reflexe steuern, sind die Afferenzen und Efferenzen der vegetativen Nervenbahnen an der Aufrechterhaltung der Körperhomöostase sowie von Vitalfunktionen beteiligt.
Die vegetativen beziehungsweise autonomen Nervenbahnen des VNS lassen sich anatomisch und funktional in drei Systeme unterteilen:
Während die Nerven des Magen-Darm-Traktes in Form der enterischen Nervenbahnen (ENS, Darmnervensystem) teilweise vom Sympathikus und Parasympathikus innerviert werden, ermöglicht der Sympathikus die unwillkürliche Regulation der Organtätigkeiten. Dies wird ebenfalls vom Parasympathikus geleistet, jedoch in einer vorwiegend gegenteiligen Funktion.
Im Gegensatz zum Sympathikus, der ganz allgemein betrachtet die Kampf- oder Fluchtreaktion (fight or flight) steuert, ist der Parasympathikus für das Ruhen und Verdauen des Organismus zuständig. Körperfunktionen werden somit parasympathisch herunterreguliert oder sympathisch herauf reguliert, um auf plötzliche Veränderungen der äusseren Bedingungen zeitgleich reagieren zu können. Dies ist vor allem bei emotionalen Prozessen, sportlichen Aktivitäten oder sonstigen Körpertätigkeiten notwendig, um die daran beteiligten Vitalfunktionen wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. Dazu gehören:
In diesem Zusammenhang sind der Parasympathikus und der Sympathikus zwei synergistische Gegenspieler, die somit gegenteilige Funktionen steuern. Synonym wird der Parasympathikus auch als Ruhenerv bezeichnet.
Während parasympathische Efferenzen den Hirnstamm und das Rückenmark, speziell den Sakralbereich aus ihren Kernbereichen verlassen, ziehen sympathische Efferenzen aus dem Rückenmark. Damit werden Funktionen wie der Kreislauf, die Atmung sowie Sinnesfunktionen, Verdauung und die Hormonbildung gesteuert, da verschiedene Organe adressiert werden. Während die vom Hirnstamm kommenden Nervenfasern des Parasympathikus die inneren Augenmuskeln sowie die Tränen und Speicheldrüsen innervieren, ziehen die Nervenstränge des Nervus Vagus (kurz: Vagus) zu den inneren Organen. Der Dickdarm, die Harnblase sowie die Genitalien werden hingegen von Nerven aus dem Kreuzmark beeinflusst. Im Gegensatz dazu verlassen die Nervenfasern des Sympathikus vor allem ganglionäre Zentren aus dem Brust- und Lendenmark und innervieren die gleichen Organe in antagonistischer Wirkweise.
Die vom Parasympathikus und Sympathikus innervierten Organe, Drüsen und Körpergewebe werden in ihrer Funktionsweise beim Menschen antagonistisch beeinflusst. Während der Sympathikus in Anspannung (Stress) versetzt, führt der Parasympathikus zur Entspannung und Regeneration. Physiologisch gelingt dies folgendermassen: Der Parasympathikus beeinflusst
Der Sympathikus wirkt auf
Zur Regulation von Emotionen oder von Stress ist für den menschlichen Körper die Konstanz durch die Bewahrung der Homöostase sowie der Vitalfunktionen, dass alles entscheidende Faktum. Hauptsächlich vom Hypothalamus gesteuerte Schaltkreise haben Einfluss auf die mit diesen Prozessen in Verbindung stehenden Symptome. Dies sind die Variationen der Temperatur, der Herzfrequenz, des Blutdrucks sowie Wasser- und Nahrungsaufnahme. Die Modulation der Herzfrequenz ist nur eine Beeinflussung, da das Herz sein eigenes Schrittmachersystem besitzt. Die frequenzerhöhenden (positiv chronotropen) Wirkungen des Sympathikus und die frequenzsenkenden (negativ chronotropen) Wirkungen des Parasympathikus modulieren sich gegenseitig, indem der Sympathikus auf das ganze Herz einwirkt, der Parasympathikus nur auf die Vorhofebene.
Der synergistische Aufbau des vegetativen Nervensystems führt zu einem Körpergleichgewicht, das Stress abbaut und die Gesundheit fördert. Tipps, die die Entspannung des Körpers fördern, aktivieren gleichzeitig den Parasympathikus. Ausserdem verweisen Ernährungswissenschaftler auf den positiven Einfluss der Ernährung. Folgende Methoden aktivieren den Aufbau des Parasympathikus:
Der Damm, medizinisch Perineum genannt, befindet sich zwischen den äusseren Genitalien und dem After. Der Damm ist bei Frauen und Männern zu finden. Frauen haben jedoch einen etwas kürzeren Damm. Er verläuft vom vorderen Rand des Afters bis zum Beginn der grossen Schamlippen und besteht aus Muskeln und Bindegewebe. Während der Geburt wird der Damm stark beansprucht. Es kann zu Rissen kommen und in manchen Fällen wird ein Dammschnitt durchgeführt. Die Dammmassage kann das Gewebe bestmöglich auf die Geburt vorbereiten und Verletzungen vorbeugen.
Ein Krätzeausschlag ist eine sehr unangenehme Hautkrankheit. Verantwortlich hierfür sind Krätzmilben, die sich in die obere Hautschicht eingraben und dort einen heftigen Juckreiz verursachen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Massnahmen lassen sich die Parasiten gut bekämpfen. Ohne eine angemessene Behandlung nimmt der Befall aber oft einen chronischen Verlauf. Wissenswertes zur Krätze und zum Krätzeausschlag gibt es hier.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass unsere Gesundheit massgeblich durch die Ernährung beeinflusst wird. Während gesunde Lebensmittel das Immunsystem stärken, für Vitalität sorgen und vor Krankheiten schützen, wirkt sich häufiger Zuckerkonsum negativ auf den Körper aus. Aber was genau bedeutet zuckerfreie Ernährung und für wen eignet sie sich? Dies und mehr beantwortet dir der folgende Artikel.
Kanzerogene oder krebserzeugende Substanzen finden sich in der Umwelt, in Lebensmitteln oder am Arbeitsplatz. Die meisten Menschen kommen täglich mit solchen Stoffen in Kontakt. Auch ein ungesunder Lebensstil sowie ein zu hohes Körpergewicht können kanzerogen wirken. Was kanzerogene Substanzen sind, welche Wirkung sie auf den Körper haben und wie sie eingeteilt werden, erfährst du hier. Ausserdem erklären wir, wie die Ernährung zur Krebsentstehung beiträgt und welche Lebensmittel du meiden solltest, wenn du Krebs vorbeugen möchtest.
Als Feuermale bezeichnet man eine Hautveränderung, die durch angeborene Fehlbildungen der Blutgefässe zustande kommt und sich durch fleckenförmige Rotfärbungen der Haut auszeichnet. Die medizinische Bezeichnung für Feuermale ist Naevus flammeus. Umgangssprachlich wird das Phänomen aufgrund der optischen Ähnlichkeit auch Portweinfleck genannt. In einer kleineren Variante, die häufig bei Neugeborenen auftritt und sich von allein wieder zurückbildet, kennt man die typisch roten Hautstellen auch als Storchenbisse oder Bossard-Flecken. Hier erfährst du, welche Formen unterschieden werden, welche Ursachen eine Rolle spielen und welche Therapien möglich sind.
Fussmassagegeräte sind eine ideale Möglichkeit der Entspannung. Gehörst du zu den Berufsgruppen, die vorrangig im Stehen arbeiten? Dann wirst du wissen, wie sehr die Füsse am Abend schmerzen können. Ein Fussmassagegerät ist nach einem langen Tag unglaublich entspannend. Im Bereich der Wellness gilt die Fussmassage als eine Teilmassage, die aber auch Teil einer Ganzkörpermassage sein kann. Doch nicht nur das: Auch bei der Vorbereitung deiner Pediküre ist ein solches Gerät, speziell das Fussbad, sinnvoll. Im warmen Wasser werden deine Füsse ideal auf die nachfolgende Behandlung vorbereitet.