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Hamameliswasser ist das Ergebnis einer Wasserdampfdestillation von Blättern, Zweiglein oder Rinden des Hamamelis-Strauchs. Mit diesem Verfahren wird ätherisches Öl aus der Pflanze extrahiert. Damit zählt das Hamameliswasser zu den Hydrolaten (destilliertes Wasser). Es enthält die wasserlöslichen Bestandteile der Hamamelis. Das ätherische Öl hingegen beinhaltet die fettlöslichen Inhaltsstoffe der Pflanze. Hamameliswasser wirkt auf natürliche Weise gegen Hautprobleme. Durch seinen schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekt kommt Hamameliswasser auch bei Hautentzündungen und Pickeln zum Einsatz.
Hamameliswasser wirkt als Destillat immer noch entzündungshemmend, obwohl kaum noch ätherisches Öl enthalten ist. Die Qualität des Wassers hängt von der Wirkstoffkonzentration ab. Dafür ist entscheidend, ob das Hamameliswasser aus Zweig, frischem Blatt, Rinde oder einer Kombination aus allen destilliert ist. Das Hamameliswasser enthält die wasserlöslichen Stoffe der Hamamelis, wie
Als pures Gesichtswasser wirkt das Hamameliswasser
Erhält Hamameliswasser zusätzlich einen Konsistenzgeber, wird es zu einer Emulsion. Damit behandelst du hervorragend unreine Haut. Zudem fangen die im Hamameliswasser enthaltenen Wirkstoffe freie Radikale ab und verhindern Hautschäden durch UV-Strahlen.
Das Wissen der nordamerikanischen Indianer um Heilpflanzen ist heute noch sehr geschätzt in der Naturheilkunde. Hamamelispräparate werden eingesetzt bei:
Hamamelispräparate gibt es in verschiedenen Formen, beispielsweise als
Ätherische Öle werden im Folium der Hamamelis-Pflanze produziert. Die frischen Pflanzenteile enthalten beispielsweise Terpene, Hauptbestandteil von pflanzlichem ätherischem Öl, und Fettsäuren zum Aufbau der Hautschutzbarriere. Sie bestehen aus diversen löslichen organischen Stoffen. Eine Gewinnung ist durch Wasserdampfdestillation, Auspressen oder Extraktion möglich. Die Wirkstoffe haben in der Hamamelis drei Funktionen:
Durch ihre ätherischen Öle ist die Hamamelis virginiana als Homöopathikum anerkannt. Sie wird in der Naturheilkunde zur Aromatherapie eingesetzt. Dabei verwenden Ärzte in der Komplementärmedizin vor allem die Hamamelisblätter (Hamamelidis folium) als Arzneidroge. Selbst Shampoos können als pflanzliches Heilmittel fungieren. Die Hamamelis repariert sprödes Haar, verringert lästige Schuppen, dämmt Haarausfall ein oder stoppt ihn sogar. Als Heilmittel anerkannt ist die Hamamelis, weil das Arzneibuch einen Mindestgehalt an Gerbstoffen fordert. Dabei ist die Hamamelis als pflanzliches Arzneimittel nicht neu. Nordamerikanische Indianer, wie die Cherokees und Irokesen, verwenden seit jeher Hamamelispräparate. Dabei bevorzugten Cherokees Teeaufgüsse gegen Erkältungen und Hautverletzungen. Die Irokesen hingegen verwendeten Hamamelis auch als Brechmittel.
Der Hamamelisstrauch hat den Vorteil, dass selbst die Hamamelisrinde (Hamamelidis cortex) verwendet werden kann. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um die Stamm- oder Zweigrinde der Pflanze handelt. Aus der Hamamelisrinde entstehen Arzneidrogen (Extrakte und Tinkturen). Die Rinde trägt dazu bei, dass die Zaubernuss als Heilpflanze eingestuft ist. Auch ist die Rinde in Cremes, Salben und Zäpfchen enthalten. Teilweise wird sie auch Hamameliswasser beigemischt. Für die Rinde der Hamamelis gibt es ebenso wie für alle anderen Bestandteile klinische Studien. Sie belegen, dass die aus der Pflanze hergestellten Arzneidrogen helfen bei:
Zu den bedeutendsten Inhaltsstoffen der Hamamelis zählen die Gerbstoffe, die insbesondere als Tannine und oligomere Proanthocyanidine vorhanden sind. Sie sind ausschlaggebend für die Wundheilung, da sie dafür sorgen, dass sich Zellen zusammenziehen. Zudem wirken sie entzündungshemmend. Die sekundären Pflanzenstoffe der Hamamelis sind gut für die Haut. Das ist der Grund, weshalb die Heilpflanze auch in der Kosmetik geschätzt wird. Sie ziehen die Hautoberfläche zusammen mit dem Effekt, dass sich dein Hautbild verbessert. Zudem beugt der adstringierende (zusammenziehende) Effekt Falten vor und wirkt ihnen praktisch entgegen. Dadurch verlangsamt sich der Alterungsprozess deutlich. Gerbstoff ist in allen Hamamelis-Präparaten enthalten. Es spielt daher keine Rolle, ob du Hamameliswasser, Emulsionen, Reinigungsmilch, Duschgel, Tinkturen oder Cremes verwendest. Sie alle spenden deiner Haut Feuchtigkeit und unterstützen sie dabei, ihren pH-Wert wiederherzustellen. Der Gerbstoff ist damit die Wunderwaffe des Zauberbuschs.
Hamamelis-Präparate sind optimal, um das Gleichgewicht der Haut aufrechtzuerhalten. Gesichtscremes und Hamameliswasser helfen bei trockener Haut ebenso wie gegen fettige Haut. Hamameliswasser unterstützt dabei, deine Poren zu verfeinern und lindert die Symptome von Neurodermitis. Durch ihren entzündungshemmenden, antiseptischen Effekt werden die Produkte in der Kosmetik auch bei Pickeln und Akne eingesetzt. Du kannst beispielsweise ein Kosmetikstudio aufsuchen, um dich mit Hamameliswasser verwöhnen zu lassen. Das wirkungsvolle Pflanzenwasser bekommst du auch im Handel zur Selbstanwendung. Alternativ kannst du dein Wasser selbst herstellen. In der Regel verwendest du dafür die Hamamelis virginiana. Die in der Schweiz gebräuchlichere Hamamelis intermedia ist ebenfalls als Basis möglich. Du brauchst nur getrocknete Rinde und Blätter, die du zerkleinerst. Anschliessend bedeckst du deine Mischung mit Wasser und füllst nach etwa zwei Stunden neues Wasser nach. Am folgenden Tag giesst du das Wasser ab und füllst die Masse in eine Destille. Hast du keine Destille und möchtest sie auch nicht besorgen, kannst du das Hamamelis-Wasser-Gemisch auch aufkochen. Danach filterst du die Pflanzenteile und lässt dein Hamameliswasser abkühlen. Das entstehende Hydrolat nutzt du als Feuchtigkeitsspender für deine Haut. Beachte dabei, dass durch den Destillationsvorgang das Wasser praktisch gerbstofffrei ist. Daher eignet sich Hamameliswasser in erster Linie zur kosmetischen Anwendung. In einem dichten Gefäss kannst du dein selbst hergestelltes Wasser mehrere Monate aufbewahren.
Die Bezeichnung Dyshidrose geht auf die griechischen Wörter „Dys“ (schlecht) und „Hidros“ (Schweiss) zurück. Früher vermutete man, dass diese Hauterkrankung, die besonders häufig im Sommer und in warmen Klimaregionen auftritt, durch eine Fehlfunktion der Schweissdrüsen hervorgerufen wird. Diese Annahme ist mittlerweile widerlegt. Was eine Dyshidrose wirklich ist, woher sie kommt und wie du dagegen vorgehst, erfährst du im folgenden Text.
Manchmal reicht schon der Gedanke an Thermalquellen aus, um dir ein Gefühl der Entspannung zu verleihen. Überall in der Welt speisen Thermalquellen Schwimmbäder aller Art. Sie sind oft der Mittelpunkt von Freizeiteinrichtungen und beliebte Ausflugsziele. Manche Orte verdanken sogar ihre ganze Existenz dem Bestehen von Thermalquellen. Die meisten Menschen geniessen die Temperaturen des Thermalwassers für Wellness und Entspannung, doch Thermalquellen können darüber hinaus noch weitere Funktionen erfüllen. So werden sie zum Beispiel an manchen Orten als Energiequelle genutzt und an vielen anderen als Heilbad, das körperliche Beschwerden lindern kann.
Die Gesichtsfeldmessung ist ein praktisches Verfahren, das sowohl der Vorsorge als auch der Diagnosestellung dient. Über die Wahrnehmung bestimmter Lichtreflexe ist die Feststellung möglich, ob ein Gesichtsfeldausfall vorliegt. Dafür gibt es beim Augenarzt Geräte und Computer mit Testbildschirm, die den Vorgang erleichtern.
Du fühlst dich häufig müde und unausgeglichen und bist ungewöhnlich blass? Dann kann es sein, dass du einen Mangel an Eisen hast. Eine ausreichende Eisenversorgung deines Körpers kannst du mit bestimmten Lebensmitteln erreichen. Wie aber sieht die richtige Ernährung bei Eisenmangel aus? Deinen täglichen Bedarf an Eisen kannst du gut mit Hilfe von Gemüse wie Erbsen oder Linsen oder mit Fleisch wie etwa Leber abdecken. Spinat dagegen hat entgegen dem weit verbreiteten Mythos nur einen Gehalt von knapp drei Milligramm pro 100 Gramm. Alles zur Ernährung bei Eisenmangel erfährst du hier.
Gesichtspeelings sind für viele Menschen fester Bestandteil ihrer regelmässigen Hautpflegeroutine. Und das aus gutem Grund: Sie befreien die Haut von unnötigem Ballast, beispielsweise von toten Hautzellen, fördern die Durchblutung und sorgen so für einen frischen, gesunden Teint. Sie eignen sich für nahezu jeden Hautzustand, sofern die Zusammensetzung des Gesichtspeelings optimal zu den Bedürfnissen der Haut passt. Wenn du dich umfassend über das Thema informieren möchtest, findest du im nachfolgenden Artikel die am häufigsten gestellten Fragen samt ihren Antworten.
Pilates ist mittlerweile genauso beliebt wie Yoga und Faszientraining. Bei diesem Ganzkörpertraining geht es darum, mit einer sehr sanften Methode einen grossen Trainingseffekt zu erzielen und systematisch die obere Muskulatur und die Tiefenmuskulatur zu aktivieren. Das wird durch Atmung und Bewegung erreicht und erfordert kontrollierte Trainingsabläufe. Eine Weiterentwicklung aus dem bekannten Konzept ist das Booster Pilates. Die Methode unterscheidet sich noch einmal von der ursprünglichen und stammt aus Hollywood.