Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ein seborrhoisches Ekzem ist eine nicht ansteckende, chronisch wiederkehrende Entzündung der Haut, die vor allem im Gesicht und auf der Kopfhaut auftritt. [1] Fachlich wird es auch als seborrhoische Dermatitis bezeichnet. Typisch sind gerötete oder aufgehellte Hautstellen, die mit gelblichen, fettig glänzenden Schuppen besetzt sind. [1]
Der Name leitet sich vom Begriff «Sebum» (Talg) ab: Betroffen sind bevorzugt Hautregionen mit vielen Talgdrüsen. Wichtig ist die Abgrenzung zum sehr milden Schuppen-Phänomen ohne Entzündung sowie zur Schuppenflechte und zur Neurodermitis, die ähnlich aussehen können. Bei Erwachsenen verläuft die Erkrankung meist mild, aber chronisch – das heisst, die Beschwerden treten in Schüben immer wieder auf. [1]
Gut zu wissen: Ein seborrhoisches Ekzem ist nicht ansteckend. Auch wenn ein Hefepilz an der Entstehung beteiligt ist, gehört dieser zur normalen Hautflora und wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen. [1]
Ein seborrhoisches Ekzem zeigt sich vor allem dort, wo die Haut besonders viele Talgdrüsen hat. Dazu gehören die behaarte Kopfhaut und der Haaransatz, die Augenbrauen und der Bereich dazwischen, die Hautfalten von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln sowie die Region hinter den Ohren und der Bartbereich. [1]
Auch der Rumpf kann betroffen sein, häufig über dem Brustbein und am Rücken entlang der Wirbelsäule. Seltener treten Beschwerden in Hautfalten auf, etwa unter der Brust sowie in der Achsel- oder Leistenregion. [1] An den Handinnenflächen und Fusssohlen entsteht ein seborrhoisches Ekzem dagegen praktisch nie, weil dort keine Talgdrüsen liegen.
Typisch sind scharf begrenzte, gerötete Hautstellen mit gelblichen, fettig glänzenden Schuppen. Auf heller Haut erscheinen die Flecken eher rot, auf dunkler Haut wirken sie oft heller als die umgebende Haut. [1] Im Gegensatz zur Neurodermitis verursacht ein seborrhoisches Ekzem meist nur wenig bis keinen Juckreiz; gelegentlich juckt es jedoch, vor allem auf der Kopfhaut. [1][3]
Die Ausprägung reicht von einer feinen, kaum entzündlichen Schuppung, die leicht mit gewöhnlichen Kopfschuppen verwechselt wird, bis zu deutlich geröteten, stärker schuppenden Flächen. Die Beschwerden schwanken oft im Verlauf: Auf ruhigere, symptomarme Phasen folgen erneute Schübe. [1]
Die genaue Ursache ist bis heute nicht vollständig geklärt; Fachleute gehen von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus. [1][3] Eine wichtige Rolle spielt der Hefepilz Malassezia, der zur normalen Hautflora gehört und sich in talgreichen Hautregionen besonders zahlreich findet. Bei Betroffenen reagiert die Haut auf diesen Pilz und seine Stoffwechselprodukte offenbar mit einer Entzündung. [3][7]
Neben der Besiedlung mit Malassezia werden weitere Einflüsse diskutiert: die Talgproduktion der Haut, eine gestörte Hautbarriere und eine Fehlregulation des Immunsystems. [7] Bekannte Risikofaktoren und mögliche Auslöser sind:
Bei Personen mit deutlich geschwächtem Immunsystem kann sich eine schwerere, grossflächigere Form entwickeln, die schwieriger zu behandeln ist. [1][6]
Das seborrhoische Ekzem zählt zu den häufigen Hauterkrankungen: Je nach Quelle sind etwa 1 bis 3 von 100 Erwachsenen betroffen, andere Erhebungen nennen einen Bereich von 3 bis 10 von 100 Menschen. [5][1] Es gibt zwei typische Altersgipfel – Säuglinge in den ersten Lebensmonaten sowie Jugendliche und Erwachsene, häufig zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. [1][3]
Männer erkranken häufiger und oft schwerer als Frauen, was auf einen Einfluss von Hormonen hindeutet. [3] Deutlich häufiger tritt die Erkrankung zudem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem und bei bestimmten neurologischen Erkrankungen auf. [3][7]
Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind Aussehen, Juckreiz und die typischen Körperstellen. Weil sich die Krankheitsbilder ähneln können, ist eine sichere Einordnung manchmal nur ärztlich möglich. [5] Die folgenden groben Anhaltspunkte können dir helfen – sie ersetzen keine ärztliche Diagnose. Beim seborrhoischen Ekzem sind die Schuppen gelblich und fettig glänzend, der Juckreiz ist meist gering, und betroffen sind vor allem Kopfhaut, Gesicht und Brust. Bei der Schuppenflechte (Psoriasis) wirken die Schuppen dagegen silbrig-weiss und gröber, der Juckreiz fällt unterschiedlich aus, und typische Stellen sind Kopfhaut, Ellbogen und Knie. Die Neurodermitis zeigt eher eine trockene, feine Schuppung, geht meist mit starkem Juckreiz einher und betrifft typischerweise Ellenbeugen, Kniekehlen und den Hals.
Da diese Erkrankungen unterschiedlich behandelt werden, lohnt sich bei unklaren oder hartnäckigen Hautveränderungen eine dermatologische Abklärung. [5]
Die Diagnose stellt die Hautärztin oder der Hautarzt in der Regel allein anhand des typischen Erscheinungsbildes und der betroffenen Hautstellen. [3] Im Gespräch wird zusätzlich erfragt, seit wann die Beschwerden bestehen, ob sie wiederkehren und ob Juckreiz oder andere Erkrankungen vorliegen.
In unklaren Fällen kann eine mikroskopische Untersuchung der Schuppen oder selten eine Gewebeprobe (Biopsie) helfen, ähnliche Erkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis oder eine Pilzinfektion der Haut abzugrenzen. [3][5] Das feingewebliche Bild eines seborrhoischen Ekzems ist allerdings nicht spezifisch und zeigt unter anderem eine Verdickung der Oberhaut sowie Entzündungszeichen. [7]
Die Behandlung zielt darauf ab, die Entzündung, Schuppung und – falls vorhanden – den Juckreiz in den Griff zu bekommen; eine dauerhafte Heilung gibt es nicht. [1][3] Weil die Erkrankung chronisch verläuft, müssen die Mittel in Schüben immer wieder angewendet werden. Welches Präparat geeignet ist, hängt von der betroffenen Stelle, dem Schweregrad und dem Hauttyp ab und sollte ärztlich besprochen werden. [3]
Die wichtigsten Wirkstoffgruppen sind:
Was sagt die Forschung dazu? Für topische Antimykotika zeigen Übersichtsarbeiten des Forschungsnetzwerks Cochrane, dass vor allem Ketoconazol und Ciclopirox wirksamer sind als ein Scheinpräparat und seltener Nebenwirkungen verursachen als eine Kortisonbehandlung. [5] Die Wirkung von Ketoconazol war dabei mit der von Kortisonpräparaten vergleichbar, jedoch mit weniger Nebenwirkungen. [5] Auch kortisonhaltige Mittel sind kurzfristig wirksam; zwischen schwächeren und stärkeren Präparaten zeigte sich kurzfristig kein deutlicher Unterschied. [6] Wie gut die Mittel über lange Zeiträume wirken und wie sie sich auf die Lebensqualität auswirken, ist bislang nur unzureichend untersucht. [5][6]
Auf der Kopfhaut kommen vor allem wirkstoffhaltige Shampoos zum Einsatz, etwa mit Ketoconazol, Ciclopirox oder weiteren Zusätzen wie Selen oder Zink. [2][3] Sie werden in der Regel mehrmals pro Woche angewendet und sollten je nach Produkt einige Minuten einwirken. Für trockenes oder lockiges Haar gibt es auch Schaumpräparate, die nicht ausgespült werden müssen. [2]
Im Gesicht ist die Haut empfindlicher. Hier werden bevorzugt Cremes verwendet, etwa mit einem Antipilzwirkstoff oder – kurzfristig – mit einem milden Kortisonpräparat. Stärkere Kortikosteroide sind im Gesicht meist nicht nötig und sollten allenfalls kurz eingesetzt werden, da die Gesichtshaut empfindlich auf Nebenwirkungen reagiert. [3]
Bei Säuglingen ist meist keine medikamentöse Behandlung nötig, da das Ekzem in der Regel innerhalb des ersten Lebensjahres von selbst abheilt und nicht wiederkehrt. [1][2] Die dicken, gelblichen Schuppen auf der Kopfhaut werden als Kopfgneis bezeichnet und sind harmlos.
Wer besonders dicke Schuppenkrusten lösen möchte, kann sie über Nacht mit etwas Olivenöl einweichen und am nächsten Tag mit einem milden Babyshampoo auswaschen. [4] In schwereren Fällen kann die Kinderärztin oder der Kinderarzt zusätzliche Mittel empfehlen. Eine ärztliche Einschätzung ist sinnvoll, wenn der Ausschlag stark ausgeprägt ist, nässt oder sich ausbreitet. [4]
Ein seborrhoisches Ekzem im Erwachsenenalter ist nach heutigem Wissensstand nicht dauerhaft heilbar, lässt sich aber meist gut kontrollieren. [1][3] Die Beschwerden treten typischerweise in Schüben auf, dazwischen kann die Haut weitgehend ruhig sein. Eine Behandlung zielt deshalb nicht auf eine einmalige Heilung, sondern darauf, akute Schübe zu lindern und beschwerdearme Phasen zu verlängern.
Dazu gehört neben der gezielten Behandlung von Schüben auch eine angepasste Hautpflege in ruhigen Phasen. Hilfreich können milde, gut verträgliche Reinigungs- und Pflegeprodukte sowie der Verzicht auf stark reizende oder austrocknende Mittel sein. Stressreduktion wird häufig empfohlen, da Belastung Schübe begünstigen kann.
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn die Hautveränderungen neu auftreten, sich nicht bessern, sich ausbreiten oder unklar ist, ob es sich überhaupt um ein seborrhoisches Ekzem handelt. [3][5] Da Schuppenflechte, Neurodermitis und Pilzerkrankungen ähnlich aussehen können, sorgt eine dermatologische Untersuchung für Klarheit und die passende Behandlung.
Sicherheitshinweis: Ein plötzlich sehr ausgeprägtes oder grossflächiges seborrhoisches Ekzem kann in seltenen Fällen ein Hinweis auf ein geschwächtes Immunsystem sein. In solchen Fällen sollten die Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. [6][3]
Gerade bei nässenden, stark entzündeten oder schmerzhaften Stellen, bei Anzeichen einer zusätzlichen Infektion oder wenn rezeptpflichtige Mittel infrage kommen, gehört die Behandlung in fachliche Hände.
Wenn frei verkäufliche Shampoos und Pflegeprodukte nicht ausreichen oder du unsicher bist, welche Behandlung zu deiner Haut passt, kann eine dermatologische Beratung weiterhelfen. Auf truVuna findest du Hautärztinnen und Hautärzte in deiner Region. Vergleiche Profile, Leistungen und Bewertungen und kontaktiere passende Anbieter:innen direkt.
Ist ein seborrhoisches Ekzem ansteckend?
Nein, ein seborrhoisches Ekzem ist nicht ansteckend. Der beteiligte Hefepilz Malassezia gehört zur normalen Hautflora der meisten Menschen und wird nicht von Person zu Person übertragen. Auch wenn die geröteten, schuppenden Stellen sichtbar sind, besteht kein Ansteckungsrisiko für Mitmenschen. [1][3]
Kann man ein seborrhoisches Ekzem heilen?
Eine dauerhafte Heilung ist beim Erwachsenen nach aktuellem Wissensstand nicht möglich, die Beschwerden lassen sich aber meist gut kontrollieren. Cremes, Shampoos und kurzfristig kortisonhaltige Mittel können akute Schübe lindern. Da die Erkrankung chronisch verläuft, kehren die Symptome nach Absetzen der Behandlung oft zurück. [1][3]
Führt ein seborrhoisches Ekzem zu Haarausfall?
Ein seborrhoisches Ekzem der Kopfhaut führt in der Regel nicht zu dauerhaftem Haarausfall. Bei starker, anhaltender Entzündung kann es vorübergehend zu vermehrtem Haarverlust kommen. Wenn dir auffällt, dass du dauerhaft Haare verlierst, ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll, um die Ursache zu klären. [3]
Beeinflusst die Ernährung ein seborrhoisches Ekzem?
Ein eindeutiger wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen einer bestimmten Ernährung und dem seborrhoischen Ekzem ist bislang nicht belegt. Eine ausgewogene Ernährung ist generell empfehlenswert, gilt aber nicht als gezielte Behandlung. Im Mittelpunkt stehen die hautgerichtete Therapie und eine passende Pflege. [1]
Helfen Homöopathie oder Hausmittel?
Für homöopathische Mittel, Bachblüten oder Schüssler-Salze gibt es beim seborrhoischen Ekzem keinen wissenschaftlichen Wirknachweis. Bei Babys können fettende Mittel wie Olivenöl helfen, festsitzende Schuppen zu lösen. Bei Erwachsenen sind hautgerichtete Mittel wie antimykotische Shampoos die am besten untersuchte Behandlung. [2][5]
[1] Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de, Seborrhoisches Ekzem, https://www.gesundheitsinformation.de/seborrhoisches-ekzem.html
[2] Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de, Seborrhoisches Ekzem: Welche Mittel helfen Jugendlichen und Erwachsenen?, https://www.gesundheitsinformation.de/seborrhoisches-ekzem-welche-mittel-helfen-jugendlichen-und-erwachsenen.html
[3] MSD Manual, Profi-Ausgabe, Seborrhoische Dermatitis, https://www.msdmanuals.com/de/profi/erkrankungen-der-haut/dermatitis/seborrhoische-dermatitis
[4] MSD Manual, Ausgabe für Patienten, Seborrhoische Dermatitis, https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/hauterkrankungen/juckreiz-und-dermatitis/seborrhoische-dermatitis
[5] Okokon EO, Verbeek JH, Ruotsalainen JH, Ojo OA, Bakhoya VN, 2015, Topical antifungals for seborrhoeic dermatitis, Cochrane Database of Systematic Reviews, CD008138, https://www.cochrane.org/evidence/CD008138_antifungal-treatments-applied-skin-treat-seborrhoeic-dermatitis
[6] Kastarinen H, Oksanen T, Okokon EO, et al., 2014, Topical anti-inflammatory agents for seborrhoeic dermatitis of the face or scalp, Cochrane Database of Systematic Reviews, CD009446, https://www.cochrane.org/evidence/CD009446_topical-anti-inflammatory-agents-seborrhoeic-dermatitis-face-or-scalp
[7] StatPearls (NCBI Bookshelf), Seborrheic Dermatitis, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK551707/
Eine Netzhautentzündung ist eine entzündliche Erkrankung der Netzhaut, der lichtempfindlichen Schicht an der Rückseite des Auges. In der Fachsprache heisst sie Retinitis. Oft ist die direkt darunterliegende Aderhaut mitbetroffen – dann spricht man von einer Chorioretinitis [3][4]. Weil die Netzhaut für das Sehen entscheidend ist, kann eine unbehandelte Entzündung das Sehvermögen beeinträchtigen. Eine rasche augenärztliche Abklärung ist deshalb wichtig. Dieser Ratgeber erklärt verständlich, was eine Netzhautentzündung auslöst, an welchen Symptomen du sie erkennst, wie sie festgestellt und behandelt wird und wie lange sie dauern kann. Eine ärztliche Untersuchung ersetzt dieser Artikel nicht – er hilft dir lediglich, die Beschwerden einzuordnen.
Low Carb gehört zu den bekanntesten Ernährungstrends, wenn es ums Abnehmen geht. Doch was steckt eigentlich dahinter, welche Lebensmittel gelten als Low Carb – und halten kohlenhydratarme Ernährungsformen, was sie versprechen? Dieser Überblick erklärt, was Low-Carb-Lebensmittel ausmacht, was die Forschung zum Gewichtsverlust sagt und worauf du achten solltest, wenn du deinen Kohlenhydratkonsum reduzieren möchtest.
Ein Fruchtsäurepeeling sorgt in kürzester Zeit für ein ansehnliches und gleichmässiges Hautbild, egal ob du an Akne, an unreiner Haut oder an Pigmentstörungen leidest. Auch ist ein Fruchtsäurepeeling ein hervorragendes Anti-Aging-Mittel. Nach der Behandlung wirkt die Haut glatter und sieht frischer aus. Was genau ein Fruchtsäurepeeling ist, was dabei passiert, welche Risiken es dabei zu beachten gilt und ob du ein solches Peeling auch zu Hause machen kannst, erfährst du hier. Auch sagen wir dir, welche Vorteile es hat, wenn du eine solche Behandlung von einem Profi durchführen lässt und geben dir Tipps, worauf du achten solltest.
Ein kurzer Blick in den Spiegel – und plötzlich schaut da ein Härchen aus der Nase, das gestern noch nicht aufgefallen ist. Nasenhaare wachsen mit der Zeit nach und werden vielen irgendwann lästig. Ein Nasenhaarschneider kürzt sie schnell und ohne Ziepen, sei es als kleines Handgerät oder als elektrischer Trimmer mit Batterie oder Akku. In diesem Ratgeber erfährst du, wie die Geräte funktionieren, worauf du beim Kauf achten solltest, welche Alternativen es gibt – und warum du die Härchen besser kürzt, statt sie auszureissen.
Eine Frozen Shoulder – auf Deutsch Schultersteife oder medizinisch adhäsive Kapsulitis – ist eine schmerzhafte Erkrankung, bei der die Schulter über Monate zunehmend steif und unbeweglich wird. Charakteristisch ist, dass sich die Beschwerden in mehreren Phasen entwickeln und der Verlauf insgesamt lange dauern kann. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Symptome typisch sind, welche Ursachen dahinterstecken können, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Beim Tapen des Ellenbogens werden elastische Klebebänder auf die Haut geklebt, um Beschwerden kurzfristig zu unterstützen – etwa bei bestimmten Überlastungsreizungen. Solche bunten Tapes sieht man häufig: im Sport, in der Physiotherapie und zunehmend auch im Alltag. Am Ellenbogen werden sie vor allem bei Reizzuständen wie einem Tennis- oder Golferellenbogen eingesetzt. Dieser Ratgeber ordnet das Thema nüchtern ein: Er erklärt, was beim Tapen passiert, was die Studienlage zeigt, in welchen Situationen Tapen eine ergänzende Rolle spielen kann – und wann du den Ellenbogen besser ärztlich abklären lässt, statt zu tapen.