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Ein sich lösender Fussnagel verursacht zunächst keine Schmerzen. Der Zehennagel fällt ab, aber nicht sofort – der Prozess der Ablösung kann durchaus einige Tage bis Wochen in Anspruch nehmen. Zunächst bemerkst du die beginnende Nagelablösung dadurch, dass sich die betreffende Nagelplatte plötzlich vom Nagelbett leicht anheben lässt – meist von der Kuppenseite her. Vielen Menschen fällt dies beim An- und Ausziehen der Socken auf oder auch beim Schneiden der Fussnägel. Ausserdem verfärbt sich der Nagel, wobei die Färbung einen ersten Hinweis auf die zugrundeliegende Ursache gibt:
Der Arzt bezeichnet den sich ablösenden Nagel übrigens, ganz unabhängig von seiner Ursache, in der Fachsprache als Onycholyse oder distale Nagelplattentrennung.
Der Zehennagel fällt ab – diese Erkenntnis versetzt dir wahrscheinlich erst einmal einen gehörigen Schrecken und du bist versucht, das zu verhindern. Das ist allerdings in den meisten Fällen gerade nicht sinnvoll, weil es für die Nagelablösung einen guten Grund gibt. Wenn weitere Symptome etwa auf einen Nagelpilz hinweisen, ist die Nagelplatte nicht mehr zu retten. Der Nagel ist verformt und verfärbt, was sich auch nicht mehr ändern wird. Zudem heilen viele Krankheiten besser aus, wenn die betroffenen Nägel – die ja auch ein Infektionsherd sind – entfernt werden. Richte dein Augenmerk also nicht darauf, den Nagel zu retten – sondern beseitige lieber die Ursachen für die Ablösung des Nagels. Das ist auch besser für deine allgemeine Gesundheit, denn ein Nagelpilz kann sich ausbreiten – etwa auf die umliegende Haut.
Die beiden häufigsten Ursachen für das Abfallen des Zehennagels sind Verletzungen (die nicht nur von oben, sondern auch im Profil zu einer Nagelablösung führen können) sowie ein Nagelpilz. Allerdings stecken manchmal andere, schwerwiegendere Gründe hinter diesem Phänomen:
Der Zehennagel fällt ab, weil du dir den Fuss gestossen hast? Dann helfen diese Tipps:
Suche einen Arzt oder einen Podologen für die Behandlung auf, wenn der ganze Nagel abfällt, du aber keine klare Ursache dafür findest oder Schmerzen hast.
Ein Nagelpilz verschwindet nicht von allein, hier musst du über einen Zeitraum von mehreren Wochen und Monaten eine Salbe, Creme oder einen speziellen Nagellack auftragen. In schweren Fällen helfen nur Tabletten oder eine Lasertherapie.
Da Zehennägel nur einen Millimeter pro Monat wachsen, kann es bis zum kompletten Nachwachsen des verlorenen Nagels bis zu einem Jahr dauern. Fingernägel wachsen deutlich schneller und sind daher auch rascher nachgewachsen.
Um das nackte Nagelbett zu schützen, kannst du es bei Bedarf (etwa wenn du Schuhe trägst) mit einem Pflaster oder einem Verband abdecken. Ist der Nagel nur teilweise abgefallen, so kann ein Podologe mit Hilfe eines speziellen Kunststoffs eine Art Prothese anfertigen.
Die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) ist eine afrikanische Heilpflanze, deren Wurzel traditionell bei leichten Gelenk-, Rücken- und Verdauungsbeschwerden angewendet wird [1]. Bekannt ist sie vor allem als pflanzliche Option bei Arthrose und länger anhaltenden Rückenschmerzen – wobei ihre Wirkung erst nach mehreren Wochen einsetzt und sie sich nicht für akute Schmerzen eignet [2]. In diesem Ratgeber erfährst du, wie die Teufelskralle eingesetzt wird, was die Studienlage zeigt und worauf du bei der Einnahme achten solltest – besonders bei Vorerkrankungen oder wenn du andere Medikamente nimmst.
Die Tränendrüsen produzieren die wässrige Tränenflüssigkeit. Sie befeuchten die Augenoberfläche, schützen vor Krankheitserregern und tragen dazu bei, dass die Hornhaut glatt bleibt und wir scharf sehen. Dieser Ratgeber erklärt, wie Tränendrüsen und Tränenfilm aufgebaut sind, warum Augen bei Emotionen tränen und welche Beschwerden – allen voran das trockene Auge – mit der Tränenproduktion zusammenhängen.
Psoriasis pustulosa ist eine seltene Form der Schuppenflechte (Psoriasis), bei der sich kleine, mit hellem Sekret gefüllte Bläschen – sogenannte Pusteln – auf geröteter Haut bilden. Anders als bei einer eitrigen Infektion sind diese Pusteln steril: Sie enthalten keine Bakterien und sind nicht ansteckend [4,5]. Die Erkrankung kann auf Handflächen und Fusssohlen begrenzt bleiben oder – in seltenen, schweren Fällen – den ganzen Körper betreffen und mit Fieber und einem deutlich gestörten Allgemeinbefinden einhergehen [1,5]. Die generalisierte Form gilt als potenziell lebensbedrohlich und braucht rasch ärztliche Behandlung [1,5]. Dieser Ratgeber erklärt, wie sich Psoriasis pustulosa in die Schuppenflechte einordnet, welche Formen es gibt, wodurch sie ausgelöst wird, wann eine ärztliche Abklärung dringend ist und welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen.
Ein prüfender Blick in den Spiegel, und da sind sie wieder: kleine dunkle Punkte auf Nase, Stirn oder Kinn. Mitesser gehören zu den häufigsten Hautunreinheiten – und kaum jemand widersteht der Versuchung, sie einfach auszudrücken. Genau das kann der Haut aber mehr schaden als nutzen. Mitesser sind verstopfte Talgdrüsen und damit die leichte, nicht entzündliche Form der Akne. Wie du sie möglichst schonend loswirst, welche Hausmittel halten, was sie versprechen, und wann eine Abklärung sinnvoll ist, erfährst du hier.
Eine Skoliose ist eine unnatürliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die in den meisten Fällen bereits in der Jugend entsteht. Schätzungen zufolge sind etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung von der Krankheit betroffen. In jungen Jahren bemerken Patienten kaum Symptome; diese nehmen aber mit zunehmendem Alter rapide zu. Aus diesem Grund sollten Betroffene nicht zu lange warten und bei einer Diagnose eine geeignete Therapie wählen. Bei Skoliose ist die Korsettversorgung in Verbindung mit Krankengymnastik oder Physiotherapie die deutlich bessere Alternative zur Operation.
Eine Matte, ein paar kontrollierte Bewegungen, langsame Atmung – auf den ersten Blick wirkt Pilates unscheinbar. Doch wer das System einmal selbst ausprobiert, merkt schnell: Hinter den ruhigen Übungen steckt ein erstaunlich anspruchsvolles Ganzkörpertraining, das vor allem die Tiefenmuskulatur fordert. Pilates kräftigt die Körpermitte, verbessert die Haltung und schult die Körperwahrnehmung – ohne Bewegungsspitzen, ohne harte Schläge, ohne lautes Equipment. Pilates ist heute weltweit eine der bekanntesten Trainingsmethoden überhaupt. Es wird auf Matten, an speziellen Geräten wie dem Reformer, in Studios und zu Hause praktiziert – von Sportler:innen, Tänzer:innen, Senior:innen und vielen Menschen mit Rückenbeschwerden. In diesem Ratgeber erfährst du, was Pilates genau ist, woher es kommt, welche Stile es gibt, wie die Wirkung wissenschaftlich einzuordnen ist, für wen sich das Training eignet und worauf du beim Einstieg achten solltest.